Wikileaks immer eine Fortsetzung- hoffentlich ohne volksentdummendes Ende- wert…..Geheimdienst und der überwachte Geheimnisverrat?

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(eingestellt:ohmannohjens)

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Schweizer Banker übergibt brisante CDs an Wikileaks

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London (dpa) – Der Schweizer Ex-Banker Rudolf Elmer hat der Internetplattform Wikileaks Tausende Daten von mutmaßlichen Steuerbetrügern zur Auswertung und Veröffentlichung übergeben.

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Der Gründer der Enthüllungsseite, Julian Assange, nahm die über Jahre gesammelten Dateien am Montag in London auf CDs entgegen. „Wir werden diese Informationen so behandeln, wie wir alle anderen Informationen auch behandeln, die wir bekommen“, sagte Assange. „Es wird eine vollständige Offenlegung geben.“ Elmer hatte angekündigt, zunächst keine Namen von Firmen oder Personen bekanntgeben zu wollen.

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Die Auswertung der Daten werde nun vermutlich einige Wochen oder sogar länger dauern, erläuterte Assange. Man werde sie nach den üblichen Wikileaks-Methoden zum Beispiel auf Widersprüche überprüfen oder Experten und andere Insider kontaktieren.

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Auszüge und Quellenangabe:

http://web.de/magazine/finanzen/geld/11981510-schweizer-banker-uebergibt-brisante-cds-an-wikileaks.html#.A1000107

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27.12.2010

WikiLeaks-Dokumente enthüllen: USA planen Vergeltungsmaßnahmen gegen europäische Nationen, die sich gegen gentechnisch veränderte Organismen wehren

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Mike Adams

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WikiLeaks lässt in seinen Bemühungen, Licht in das Dunkel von Verschwörungen, Korruption und Vertuschungen zu bringen, nicht nach und erschüttert damit weiterhin die politische Welt. Aus den jüngsten, von WikiLeaks veröffentlichten amerikanischen Botschaftsberichten geht hervor, dass die USA als treibende Kraft hinter den Kulissen daran beteiligt sind, europäischen Ländern gentechnisch veränderte Organismen (sogenannte »GMO«) aufzuzwingen. Sollten sie sich weigern, hätten sie mit gesalzenen Strafmaßnahmen zu rechnen.

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In den veröffentlichten Dokumenten kommt der amerikanische Botschafter in Frankreich Craig Stapleton zu Wort, der im Interesse der biotechnischen Industrie versuchte, in Frankreich gentechnisch veränderte Organismen durchzusetzen:

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»Europa bewegt sich in dieser Frage rückwärts und nicht vorwärts, und Frankreich spielt dabei zusammen mit Österreich, Italien und sogar der [EU-]Kommission eine führende Rolle … Vergeltungsmaßnahmen werden deutlich machen, dass die europäischen Interessen für das derzeitige Vorgehen einen Preis werden zahlen müssen, was wiederum dazu beitragen könnte, die Befürworter von Biotechnologien zu stärken.«

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Militärische Mittel

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Ist Ihnen bei der Wortwahl des amerikanischen Botschafters in Frankreich etwas aufgefallen? Eine »abgestimmte Liste mit Zielen von Vergeltungsmaßnahmen zu erstellen« klingt irgendwie vertraut, nicht wahr? Diese Wortwahl findet man vor allem im Zusammenhang mit Militärmanövern, die Luftangriffe betreffen.
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Das ist keineswegs ein Zufall. Diese Regierungsmitarbeiter sehen sich selbst so, als befänden sie sich im Krieg mit der ganzen restlichen Welt, und sie wollen diese Welt mit ihren gentechnisch veränderten Organismen erobern. Dabei kennen sie offensichtlich keine Skrupel, wenn es darum geht, der Weltöffentlichkeit ihre tödlichen Agrarerzeugnisse aufzuzwingen.

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Quelle und weiterlesen:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/mike-adams/wikileaks-dokumente-enthuellen-usa-planen-vergeltungsmassnahmen-gegen-europaeische-nationen-die-si.html

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21.01.2011

WikiLeaks-Putsch in Tunesien: CIA propagiert Putsch-Tsunami im gesamten Mittelmeerraum.

Webster G. Tarpley

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Die US-Intelligence Community ist außer sich vor Freude über den Sturz der tunesischen Regierung von Präsident Ben Ali am vergangenen Wochenende. Über loyale Medien erklären State Department und CIA den Umsturz in Tunesien jetzt zum Prototypen einer neuen Generation von Farben-Revolutionen, postmodernen Coups und US-inspirierter Destabilisierung »durch das Volk« (die berühmte People Power). In Foggy Bottom und Langley, dem Sitz von State Department und CIA, schmiedet man fieberhaft Pläne für einen wahren Tsunami im gesamten Mittelmeerraum, durch den die meisten der heutigen Regierungen in der arabischen Welt, und nicht nur dort, gestürzt werden sollen. Imperialisten, die sie sind, erwarten die Planer jetzt, in Libyen, Ägypten, Syrien, Jordanien, Algerien, dem Jemen und vielleicht noch in einigen anderen Staaten die Regierungen wenn schon nicht stürzen, so zumindest schwächen zu können. Die CIA ist derweil weiterhin emsig bemüht, Italiens Premierminister Berlusconi aus dem Amt zu jagen (wegen dessen Freundschaft mit Putin und seiner Unterstützung für die Southstream-Pipeline). Somit umfasst dieser Destabilisierungs-Rausch nicht nur die arabischen Länder, sondern den gesamten Mittelmeerraum.

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Hunger-Aufstand, keine Jasmin-Revolution

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Die Planer in Washington meinen, es sei ihnen gelungen, ihr altes Modell der CIA-Farbenrevolutionen oder postmoderner Coups wieder aufzupolieren. Diese Methode, Regierungen abzusetzen, hatte einiges von ihrem Glanz verloren, nachdem der Versuch scheiterte, im Libanon mit sehr viel Geld eine Zedern-Revolution zu inszenieren, und nachdem die verhasste IWF-NATO-Orangene-Revolution in der Ukraine erfolgreich zurückgedrängt wurde, die Twitter-Revolution von 2009 im Iran schmählich gescheitert und die Rosen-Revolution in Georgien durch Kriegsabenteuer und Repression vonseiten des wildgewordenen Faschisten Saakaschwili gründlich diskreditiert worden war. Jetzt ist man sich im imperialistischen Lager darin einig: die Ereignisse in Tunesien seien Anzeichen einer neuen Version eines an die heutige Realität angepassten People-Power-Putsches, insbesondere angesichts der weltweiten wirtschaftlichen Depression, allgemeinen Krise und Desintegration der globalisierten Casinowirtschaft.

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In der US-Presse werden die Unruhen in Tunesien als »Jasmin-Revolution« beschrieben, doch kommt man der Sache weit näher, wenn man sie als Variante eines klassischen Hungeraufstands betrachtet. Die treibende Kraft in Tunesien war nicht in erster Linie der Wunsch der Mittelschicht nach freier Meinungsäußerung, freien Wahlen und freier Rede im Internet. Alles begann mit den regelrechten Raubzügen der Wall Street, die sich auf der ganzen Welt auswirkten; in diesem Fall äußerte sich das Ganze in unverschämt hohen Preisen für Lebensmittel und Benzin infolge von Derivatspekulation, in hoher Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und ganz allgemein in schlechten wirtschaftlichen Zukunftsaussichten. Unmittelbarer Auslöser war der tragische Selbstmord eines Gemüseverkäufers in Sidi Bouzid, der von der Polizei schikaniert wurde. Während Ben Ali noch um den Verbleib an der Macht kämpfte, erkannte er, was zu den Unruhen geführt hatte, das belegt seine demonstrative Senkung der Lebensmittelpreise. Auch die Regierung in Jordanien hat die Preise für Lebensmittel um rund fünf Prozent herabgesetzt.

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Assange und WikiLeaks: Schlüsselinstrumente der CIA, um die Jugend in die Irre zu leiten

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Die wirtschaftliche Natur der gegenwärtigen Unruhen stellt die Imperialisten in Washington vor ein echtes Problem, denn im State Department werden Menschenrechte offiziell ausschließlich im politischen und religiösen Sinn, nie jedoch als Frage wirtschaftlicher oder gesellschaftlicher Rechte definiert. Preiskontrollen, Löhne und Gehälter, Arbeitslosenunterstützung, Sozialhilfe, Gesundheitsversorgung, Wohnungsbau, Rechte von Gewerkschaften, Bankenregulierung, Schutzzölle und andere Instrumente nationaler wirtschaftlicher Selbstverteidigung haben in dem in Washington von allen Seiten vorgebrachten Mantra keinen Platz. Was also kann man unter solchen Umständen tun, um die Masse der unter 30-Jährigen, die heute in den meisten arabischen Ländern die Mehrheit der Bevölkerung stellen, in die Irre zu leiten?

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In diesem Dilemma leisten Julian Assange und WikiLeaks den Absichten der Imperialisten einen unentbehrlichen Dienst. Assange war im Herbst 2009 von seinen finanziellen Unterstützern eingesetzt worden, um in Island eine Bewegung zu kapern und lahmzulegen, die entschlossen war, das wirtschaftliche Überleben des Landes zu sichern, die ein Schuldenmoratorium durchsetzen wollte, eine Einmischung des Internationalen Währungsfonds ablehnte und einen Neustart der produzierenden Wirtschaft durch ein ehrgeiziges nationales Infrastrukturprogramm und den Export von High-Tech-Investitionsgütern, besonders im Bereich Geothermie, schaffen wollte. Assange gelang es in Island, weite Kreise davon zu überzeugen, dass solche Anliegen auch nicht annähernd radikal genug seien und man besser seine Energien darauf verwenden sollte, sorgfältig ausgewählte Dokumente der US-Regierung und anderer Stellen zu veröffentlichen, die sämtlich Regierungen und Politiker aufs Korn nahmen, die London und Washington bloßstellen und schwächen wollten. Mit anderen Worten: Assange schaffte es, ernsthafte Aktivisten so in die Irre zu leiten, dass sie imperialistischen Finanzkreisen in die Hände arbeiteten. Assanges einziger Programmpunkt ist »Transparenz« – das ist zufällig auch ein ewiger Refrain der britisch-amerikanischen Menschenrechtsmafia, besonders bei dem Versuch, ins Visier genommene Regierungen im Entwicklungssektor zu Fall zu bringen.

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Quelle und weiterlesen:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/webster-g-tarpley/wikileaks-putsch-in-tunesien-cia-propagiert-putsch-tsunami-im-gesamten-mittelmeerraum-libyen-syri.html

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Am 20. Dezember veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine einen Artikel von Umberto Eco. Darin erklärt Eco, warum die Geheimdienste nur das archivieren, was alle bereits wussten. Und er stellt die These auf, dass Wikileaks vor allem die Banalität des Diplomatenalltags enthülle.

Was zu beweisen war:

Einen Monat später interessiert sich niemand mehr für die „Enthüllungen“ von Wikileaks. Wir haben jetzt Hochwasser, das ist viel spannender….

Eco stellt eingangs fest:

„Ein Skandal tritt nur dann ans Tageslicht, wenn er Inhalte öffentlich macht, die alle bereits wussten und in privater Form miteinander austauschten. Das Wissen darüber wurde zuvor nur im Flüsterton weitergereicht aus Gründen der Heuchelei…“

Und am Ende zieht er ein ernüchterndes Fazit, indem er Geheimdienste als faul oder geistig beschränkt einschätzt. Mehr Möglichkeiten kommen nicht mehr in Frage:

„Der Informant ist genauso faul oder geistig beschränkt wie der Geheimdienstler, der nur das als wahr anerkennt, was er wiedererkennt. Die Geheimdienste aller Länder dienen also keineswegs dazu, Katastrophen wie den Angriff auf das World Trade Center vorherzusehen (die sie als irregeführte Institute sogar manchmal selbst verursachen). Stattdessen archivieren sie nur das, was alle bereits wussten, weshalb man sie allesamt abschaffen müsste. …“

Und weil ich ähnlich faul bin, erspare ich mir weitere Kommentare.

Der komplette Artikel online: http://www.faz.net/-01m006

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07.02.2011

Wikileaks-Gründer Julian Assange ist heute in London vor Gericht erschienen. Er kämpft dort gegen seine Auslieferung an Schweden und eine mögliche Inhaftierung in Guantanamo.

Assange droht nach Angaben seines Anwalts bei einer Auslieferung nach Schweden ein unfairer Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Ein Verfahren hinter verschlossenen Türen wäre «eine schamlose Verleugnung des Rechts» und nach britischen, europäischen und internationalen Standards unfair, sagte Geoffrey Robertson bei einer gerichtlichen Anhörung am Montag. Assange steht in London unter Hausarrest und wehrt sich gegen eine Auslieferung nach Schweden, wo er zum Vorwurf der Vergewaltigung zweier Frauen befragt werden soll.

Hat der Staatsanwalt politische Motive?

„Es gibt kein gerechtes Verfahren, wenn die Presse und die Öffentlichkeit vom Gericht ausgeschlossen werden“,

sagte Robertson zu Beginn der zweitägigen Anhörung vor dem Belmarsh Magistrates‘ Court in London. Assanges Unterstützer befürchten, dass der 39-Jährige von Schweden aus an die USA ausgeliefert werden könnte. Die US-Justiz prüft derzeit, wie sie gegen Wikileaks und Assange wegen der zahlreichen Veröffentlichungen zum Teil geheimer Unterlagen vorgehen kann. Der Gründer der Enthüllungsplattform wirft der Staatsanwaltschaft politische Motive vor.

In Dokumenten von Assanges Anwälten heisst es, es gebe

„ein echtes Risiko, dass sich die USA um seine Auslieferung oder illegale Überstellung bemühen und er in (dem Gefangenenlager) Guantánamo oder woanders festgehalten werden könnte“.

Ausserdem bestehe die Gefahr, dass Assange zum Tod verurteilt werde. Nach europäischem Recht darf niemand in Länder ausgeliefert werden, in denen ihnen die Todesstrafe droht.

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Ein Gedanke zu “Wikileaks immer eine Fortsetzung- hoffentlich ohne volksentdummendes Ende- wert…..Geheimdienst und der überwachte Geheimnisverrat?

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