wenn die minderwertige Auslaufware Mann dem weiblichen Überwesen- der wahren Krönung der Schöpfung- homan gerecht gleichgestellt werden soll….

….dann ist dieser Versuch, der  absolut gegen das Grundgesetz verstößt , sofort hart zu bestrafen und wird mit Entlassung, der "abartigen" Gleich(mann-um)stellungsbeauftragtin geahnet. Die Bestie Mann  darf einfach nicht gleichwertig gegenüber dem Engel Fau behandelt werden…….

 

Quelle:

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/die_zu_maennerlastige_gleichstellungsbeauftragte_1.10994936.html

 

21. Juni 2011

Die zu männerlastige Gleichstellungsbeauftragte

Die Feministin Monika Ebeling, in Deutschland entlassen, ist zu Gast bei den Schweizer Antifeministen

Monika Ebeling (Bild: pd)

 

 

 

Monika Ebeling (Bild: pd)

 

Weil sie sich angeblich zu sehr um Männer-Anliegen gekümmert hat, ist Monika Ebeling als Gleichstellungsbeauftragte der deutschen Kleinstadt Goslar abgewählt worden. Am Samstag tritt sie am Treffen der Schweizer Antifeministen auf.

Marcel Gyr

Höhepunkt der Auseinandersetzung war die geplante Aufschrift auf einer Brötchentüte beziehungsweise einem Znüni-Säcklein, wie es hierzulande heissen würde. Im Rahmen einer Kinderschutzwoche in der norddeutschen Kleinstadt Goslar sollen die Brötchentüten im kommenden September mit einem Slogan beschriftet werden. «Gewalt gegen Frauen und Kinder kommt nicht in die Tüte», lautete der Vorschlag der Organisatoren. Der auf den ersten Blick arglos daherkommende Spruch, der an verschiedene Präventionskampagnen in der Schweiz erinnert, löste bei der örtlichen Gleichstellungsbeauftragten Monika Ebeling Bedenken aus. Was denn die Frauen in einer Kinderschutzwoche zu suchen hätten, fragte sie. Zudem blieben mit diesem Slogan als Täter nur noch Männer übrig. Jedenfalls schien ihr der Vorschlag reichlich unausgewogen zu sein, weil er Männer als Täter und Frauen als Opfer definiert.

Abwahl der «Emma»-Leserin

Seit jener Intervention war endgültig Feuer im Dach des Gleichstellungsbüros. Wie überall in Deutschland verfüge die traditionelle Frauenbewegung auch in Goslar über ein gut eingespieltes Netzwerk, erzählt Monika Ebeling am Telefon. Altgediente Frauenrechtlerinnen hätten eine «Initiative für gute Gleichstellungsarbeit» lanciert, eine Kampfschrift gegen ihre angeblich zu männerlastige Tätigkeit. Im städtischen Parlament fand der Protest bei den Linken und Grünen alsbald Gehör, und so wurde Ebeling vor einem Monat, mit den Stimmen ihrer eigenen Partei SPD, nach drei Jahren als Gleichstellungsbeauftragte abgewählt.

Die Geschichte entbehrt nicht der Ironie. Während vieler Jahre sah sich die 51-jährige Ebeling, die hauptberuflich als Leiterin eines Kindergartens arbeitet, Mutter von vier Kindern und zweifache Grossmutter ist, selber als Teil der Frauenbewegung. Als Heranwachsende habe sie die Aktivistinnen der siebziger und achtziger Jahre als grosse Schwestern wahrgenommen, denen sie vertraut habe. Später habe sie selber Latzhosen getragen, die «Emma» gelesen und sich nicht nur auf politischer Ebene mit feministischen Thesen befasst, sondern sich auch im Alltag für die Anliegen von Frauen eingesetzt, beispielsweise durch die Initiierung von Frauengruppen.

Heute sagt Ebeling, Diskriminierung kenne kein Geschlecht. «Es gibt männliche und weibliche Opfer sowie männliche und weibliche Täter.» Den Wandel in ihrem Denken erklärt sie einerseits mit ihrer Lebens- und Berufserfahrung und anderseits mit ihrer Ausbildung zur systemischen Familientherapeutin. Sie spricht von einer gesamtheitlichen Betrachtungsweise, bei der die Rollenverteilung variabel sei. Den Vertreterinnen der klassischen Frauenbewegung wirft sie hingegen vor, sich neuen Erkenntnissen zu verschliessen und sich darauf zu konzentrieren, die erworbenen Pfründen zu verteidigen. Die Sensibilität vieler Feministinnen sei einseitig auf weibliche Benachteiligungen fokussiert, für Empathie gegenüber männlichen Bedürfnissen hingegen bleibe nicht viel Raum. Im Gegenteil, sie stelle bei altgedienten Kämpferinnen für Frauenrechte eine gewisse Verbitterung bis hin zu Verachtung von Männern fest.

Das sind natürlich alles eingängige Aussagen, die man im Kreis der Antifeministen gerne hört, zumal wenn sie von einer profilierten Frau stammen. Hat Monika Ebeling keine Bedenken, sich vor den Karren einer Gruppierung spannen zu lassen, die bis anhin vor allem mit rüden verbalen Attacken und pauschalen Verunglimpfungen aufgefallen ist? Als Frau, die seit Jahrzehnten im sozialen Bereich tätig ist, sei sie es gewohnt, auch mit schwierigen Menschen in Kontakt zu treten oder mit solchen, die eine andere Meinung vertreten, entgegnet sie. Voraussetzung sei einzig, mit dem Gegenüber auch wirklich in den Dialog treten zu können. Dies ist ihr mit René Kuhn, dem streitbaren Gründer und Vizepräsidenten der Interessengemeinschaft Antifeminismus, offenbar gelungen. Noch in ihrer Funktion als Gleichstellungsbeauftragte von Goslar hatte Ebeling mit ihm ein Streitgespräch geführt, während dessen die Idee entstand, am Antifeminismus-Treffen ein Referat zu halten. Wo die Tagung stattfindet – es ist die zweite ihrer Art –, wird den angemeldeten Teilnehmern erst kurz vorher bekanntgegeben. Neben Ebeling sind als Referenten unter anderen der Soziologieprofessor Gerhard Amendt, der Kinderbuchautor Bernhard Lassahn, Markus Theunert von männer.ch oder der Erwachsenenbildner Pirmin Meier geladen. Kürzlich haben die Antifeministen bekanntgegeben, zumindest im Kanton Zürich mit einer eigenen Liste für den Nationalrat kandidieren zu wollen.

«Mittendrin im Thema»

Derweil wehrt sich Monika Ebeling gegen den Vorwurf politischer Gegnerinnen, sich einseitig für Männer-Anliegen starkgemacht zu haben. Ihre Tätigkeit als Gleichstellungsbeauftragte sei in den Jahresberichten festgehalten, bloss habe sich dafür kaum jemand interessiert. So sagte die Verantwortliche der Grünen gegenüber «Zeit online», einen dieser Berichte habe sie «mal durchgeblättert». Welchen, wisse sie allerdings nicht mehr. Laut Ebeling wäre dort ersichtlich, dass sie nicht nur einen Treffpunkt für junge Väter im Elternurlaub initiiert hat, sondern auch ein interkulturelles Frühstück für Migrantinnen.

Ihrer Tätigkeit als Gleichstellungsbeauftragte weine sie keine Tränen nach. Um weitere derartige Fälle zu vermeiden, schlägt sie aber vor, das Amt in Zukunft zwischen einem Mann und einer Frau aufzuteilen. Sie selber sei froh, sich wieder auf die Leitung des Kindergartens konzentrieren zu können – notabene als Angestellte der Stadt Goslar. Hier sei sie mittendrin im Thema und habe jeden Tag Anschauungsunterricht in Gleichstellungsfragen.

Ein Gedanke zu “wenn die minderwertige Auslaufware Mann dem weiblichen Überwesen- der wahren Krönung der Schöpfung- homan gerecht gleichgestellt werden soll….

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