Was sich für die Mächtigen lohnt, geben sie nicht wieder her…

(eingestellt:ohmannohjens)

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In dieser Welt gibt es nichts Sichereres als den Tod und die Steuern“, soll schon damals der amerikanische Erfinder, Naturwissenschaftler und Schriftsteller Benjamin Franklin (1706-1790) gesagt haben. Das ist wohl so. Eine Steuer kann tatsächlich ein sehr zähes Leben haben.

Beispiel:


Unsere Sektsteuer. Sie wurde 1902 vom schnauzbärtigen Kaiser Wilhelm II zur Finanzierung der Kriegsflotte eingeführt, weil seine Hoheit Deutschlands Zukunft auf dem Wasser sah – sie lebt, abgesehen von einer kurzen Unterbrechung fast 100 Jahre danach bis auf den heutigen Tag immer noch.

Inzwischen hatten wir den 1. Weltkriege und den 2. Weltkrieg, in dessen Verlauf Adolf Hitler unser schönes Land komplett in Schutt und Asche legte. Es kamen Bundeskanzler, wie Adenauer, Erhard, Kiesinger, Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder und Frau Merkel – nur die Sektsteuer blieb.

Lediglich ihre Höhe wurde jeweils den veränderten Bedingungen angepasst:
Beim Kaiser betrug sie 50 Pfennige bei einem Durchschnittspreis von 2,50 Mark pro Flasche Schampus. Dann war 1 Mark Schaumweinsteuer fällig und jetzt will der Finanzminister gut einen Euro.

Ich wüsste allerdings nicht, welches Kriegsschiff wir heute über das Sektglas finanzieren; vielleicht ein Geisterschiff.  Dazu fand ich ein erklärendes Zitat:

„Wir lernen aus der Sektsteuer, dass ein Metzgerhund eher eine Wurst zurückgibt, als dass der Staat sich von einer Steuer trennt, wenn sie ihren Zweck verloren hat.“

Finanzminister sind eben erfinderisch und traditionsbewusst mit ihren Geschäftsmodellen. In Frankreich und England gab es zeitweilig sogar eine Fenstersteuer. Der Wahrheit willen will ich aber nicht verschweigen, dass sich unser Finanzminister inzwischen von einigen kleinen Bagatellsteuern, wie u.a. der Salz-, Zucker- und Zündwarensteuer vor ein paar Jahren getrennt hat; aber wohl mehr, weil es bei diesen zuletzt so gut wie nichts mehr zu holen gab.

Wen will es wundern, dass angesichts der zahlreichen Steuern viele Menschen nach einem Loch im Staatszaun suchen, wie es der Comic-Milliardär, Dagobert Duck tat, um das Ersparte in Sicherheit zu bringen. Niemand zahlt gerne Steuern. Boris Becker, Franz Beckenbauer, „Schumi“ Schumacher und andere Großverdiener aus Sport, Kunst und Wirtschaft haben uns aktuell gezeigt, wo passende Löcher im Staatszaun sind: Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg, Kitzbühel, Monaco.


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Nicht im Fernsehen „Deutschland sucht den Superstar“ zeigen, sondern:

„Deutschland sucht den Super-Finanzminister“,
„Deutschland sucht den Super-Gesundheitsminister“,
„Deutschland sucht den Super-Verteidigungsminister“,
usw.

Da würden Parteien oder Geschlecht, keine Rolle mehr spielen, Hauptsache ein wirklicher Fachmann, welcher das auch 100 % gelernt hat.

Zum Beispiel, würde ein Finanzminister vorher als guter Bankkaufmann oder Steuerberater seinen Beruf wirklich gelernt haben und auch 100 % etwas von der Sache verstehen.

Nicht so wie heute unsere Politik(er)innen sind-  heute Finanzminister, morgen Gesundheitsminister und übermorgen Kriegsminister, in einer Person.

Also ich könnte das nicht, damit am Schluß noch etwas vernünftiges dabei herauskommt.

Dann wäre Deutschland auch wirklich gut beraten, und hätte heute nicht solche Nieten in Nadelstreifen, wie man so schön sagt, in Berlin sitzen.


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Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“

Marcus Tullius Cicero, römischer Politiker, Anwalt und Philosoph, berühmtester Redner Roms und Consul im Jahr 63 v. Chr

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…kommt mir irgentwie bekannt vor?…

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