populäre Vor-Urteile gegen Männer

 

ich danke Herrn Andreas Jaeger vom Crimson Verlag für die Erlaubnis, diesen Text seiner Web Seite www.geschlechterstudien.de zu übernehmen!

 

Männer – Vorurteile

 

Acht Fragen die immer wieder gestellt werden  

Was ist dran, an den populären Vorurteilen gegen Männer?

Im Zeitalter des Feminismus wurden etliche Vorurteile gegen Männer in die Welt gesetzt, die sich zu allgemeinen Meinungstrends entwickelt haben. Da wir dazu neigen, nur nach Bestätigung für unsere Vorurteile bzw. Meinungen zu suchen, nehmen wir die Dinge oft falsch bzw. einseitig wahr. Was aber ist wirklich dran, an den Meinungstrends, die uns so oft durch die Medien eingeimpft werden?

 1. Haben Männer eine schlechtere Multitasking-Begabung als Frauen? Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass die Fähigkeit, mehrere Dinge parallel zu erledigen, davon abhängt, wie viel Übung wir in den entsprechenden Tätigkeiten haben. Eine Hausfrau hat daher bei ihrer gewohnten Tätigkeit eine bessere Übersicht, als ein Mann, dem diese Arbeit ungewohnt ist. Ein Profikoch hingegen kann besser den Überblick behalten, wenn er zig Gerichte gleichzeitig zubereiten muss, als eine Frau, die darin ungeübt ist. Bei ungewohnten Aufgaben stehen Männer sowie Frauen gleichermaßen unbeholfen da.

2.  Könnten Männer niemals den Schmerz einer Geburt überstehen? Auch diese These ist frei erfunden und beruht lediglich auf Wunschdenken. Die moderne Schmerzforschung beweist durch zahlreiche Experimente und Studien, dass Männer deutlich schmerzbelastbarer sind als Frauen. Sämtliche Untersuchungen zeigen:

  1. Frauen klagen beim selben Schmerzreiz schneller darüber Schmerzen zu haben.
  2. Frauen klagen beim selben Schmerzreiz über eine höhere Schmerzintensität als Männer.
  3. Frauen beklagen den selben Schmerzreiz schneller als nicht mehr ertragbar.
  4. Frauen geben schneller auf bei Tätigkeiten, die mit Schmerzen verbunden sind
  5.  

  Frauen beklagen also den Geburtsschmerz oft als unerträglich, weil sie besonders schnell über unerträgliche Schmerzen klagen. Männer sind diesbezüglich belastbarer. Die Gründe, warum Männer sowohl auf körperlicher als auch auf geistig-psychischer Ebene Schmerzen besser ertragen können:

 

  1. Die Verteilung der Schmerzrezeptoren macht Männer besonders Schmerzbelastbar.
  2. Das Hormon Testosteron erhöht beim Mann die Schmerzbelastbarkeit.
  3. Bestimmte Eiweißstoffe erhöhen beim Mann die Schmerzbelastbarkeit.
  4. Männer sind mental schmerzbelastbarer, weil sie Schmerzen im Gehirn anders verarbeiten.
  5.  

 Die gleichen Ergebnisse zeigen sich auch in Bezug auf Klagsamkeit bei Krankheiten (z. B. Erkältungen) und unter Stressbelastung. Daher gilt Wehleidigkeit schon aus traditioneller Sicht in jeder Kultur als unmännlich.

3.  Haben Männer grundsätzlich eine geringere Lebenserwartung als Frauen? Männer haben in der Statistik eine geringere Lebenserwartung als Frauen. Das liegt aber nicht daran, dass Männer eine schlechtere Genetik haben, wie oft behauptet wird. Untersuchungen in Klöstern zeigen: Bei gleicher Belastung haben Männer und Frauen die gleiche Lebenserwartung. Unter gleichermaßen hoher Belastung haben Frauen sogar eine niedrigere Lebenserwartung als Männer. Seit Frauen in unserer Gesellschaft ihre Lebensweise der männlichen teilweise angenähert haben, ist ihr Vorsprung in der Lebenserwartung bereits fast um die Hälfte gesunken.

 4.  Werden Männer schneller suizidal als Frauen? Laut Statistik sterben mehr Männer durch Suizid als Frauen. Das liegt aber nicht daran, dass Männer grundsätzlich labiler sind als Frauen, wie oft fälschlicherweise behauptet wird. Tatsächlich begehen Frauen wesentlich mehr Suizidversuche als Männer. Frauen bevorzugen jedoch die sogenannten weichen Suizidmethoden (z. B. Schlaftabletten). Diese sind nicht so wirkungsvoll, wie die sogenannten harten Suizidmethoden der Männer (z. B. Erschießen).

5.  Ist das Y-Chromosom der Männer ein degenerierter Krüppel? Das Y-Chromosom ist nicht degeneriert, es hat sich spezialisiert. Das macht Sinn, weil die vitalen Alpha-Männer in der Natur stärker ihre gesunden Gene streuen als Männer, die aufgrund einer schlechteren Genetik ein Handicap haben. Das ist für die Spezies ein Überlebensvorteil. Männer mit gesunder Genetik haben jedoch gegenüber solchen mit schlechter Genetik nur dann einen Überlebens- bzw. Fortpflanzungsvorteil, wenn genetische Defizite nach außen hin sichtbar werden. Dafür sorgt das Y-Chromosom.

6.  Bekommen Männer öfter einen Herzinfarkt, weil sie ein schwächeres Herz haben? Nein! Tatsächlich ist die Häufigkeit von Herzinfarkten bei Männern und Frauen gleich hoch. Unter gleich hoher Belastung erweist sich das kleinere weibliche Herz sogar als störanfälliger.

 7.  Besitzen Männer weniger Intuition als Frauen? Früher glaubte man, Frauen könnten nicht logisch denken, hätten zum Ausgleich jedoch eine bessere Gabe zur Intuition als Männer. Diese Klischees sind falsch. So gibt es Intuitionstests (z. B. vorgetäuschtes von echtem Lächeln unterscheiden können), in denen Männer deutlich besser abschneiden als Frauen.

 8.  Ist das männliche Gehirn schlechter vernetzt als das weibliche? Da das weibliche Gehirn durchschnittlich kleiner ist als das männliche, rücken die Vernetzungen lediglich enger zusammen, wie ein Fischernetz, das man zusammenknüllt. Dadurch wirkt das gleiche Netzwerk dichter bzw. einzelne Stränge dicker. Männer mit kleinen Köpfen (also geringerem Hirnvolumen) haben dagegen ein dichteres Netzwerk als Frauen mit großen Köpfen (bzw. größerem Hirnvolumen). Ein verdichtetes Netzwerk ist also keine spezielle Errungenschaft des weiblichen Gehirns, sondern eine zwangsläufige Folge geringeren Hirnvolumens.

Warum nehmen wir manchmal Männer fälschlicherweise so wahr, wie es den Vorurteilen entspricht?

Falsche Vorurteile gegen Männer haben zur Zeit Hochkonjunktur, weil sie sich in den Medien besonders gut verkaufen lassen. So entstehen Meinungstrends. Wenn wir einmal einen Meinungstrend erlernt haben, suchen wir in unserer Umwelt nur noch nach Bestätigung. Diese Bestätigungen fallen uns besonders stark auf. So brauchen wir beispielsweise nur zwei oder drei wehleidige Männer zu kennen, um uns in unserem Meinungstrend vom wehleidigen Mann bestätigt zu fühlen. Tatsächlich erinnern wir uns in diesem Fall lediglich besonders gut an die Ausnahmen. http://www.geschlechterstudien.de/test.html

 Würden ähnliche Vorurteile gezielt gegen Frauen aufgebaut, wäre der Aufschrei groß. Frauenfeindlichkeit ist “verboten” und könnte/dürfte nie so in den Medien transportiert werden. Mit Vorurteilen verlieren wir auf ganzer Linie. Sicherlich ist es einfacher nicht zu denken- sich vordenken zu lassen – wollen wir das wirklich? 

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