Väterradio: Neujahresbrief

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(eingestellt:ohmanmnohjens)

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Liebe Hörerinnen und Hörer des Väterradios,

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ich wünsche allen einen guten Start in das neue Jahr und Freude auf all seine Geheimnisse. Gerade der Jahreswechsel lädt zur Beschaulichkeit ein. Diesen Anlass möchte ich nutzen, um mich bei Radio Corax für viele Jahre anhaltende gute Zusammenarbeit zu bedanken. Die Sendungen werden seit 2002 bei Radio Corax  ausgestrahlt.

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1. Der Gleichstellungsanspruch von Männern

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Damit begannen auch Männer einen Gleichstellungsanspruch an die Politik und die Gesellschaft zu stellen. Das war für viele Hörerinnen und Hörer etwas ganz Neues. Männer waren bis dahin als privilegiertes Geschlecht beschrieben worden. Die Gesellschaftsstrukturen wurden überwiegend patriarchal definiert, in welcher die Frauen als Opfer unterworfen wurden. Daß diese einseitige Sichtweise nicht zutrifft, konnte in bisher 105 Sendungen widerlegt werden.

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2. Männer sprechen über sich

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Für mich war das ein interessanter und spannender Weg. Es gelang, was man Männern bisher öffentlich nicht zugetraut hatte – Männer sprachen zu unterschiedlichsten Themen über sich und ihre Gefühle. So ging es um ihre Schwierigkeiten als Vater, um ihre Erfahrungen in traditionellen Frauenberufen, ihre Erlebnisse auf den Familien- und Väterkongressen, Buchvorstellungen und ihre Sichtweise zu Märchen und deren tradierte Rollenbilder. Auch die Weihnachtsbrücke ist ein beredtes Zeugnis der Liebe und des Schmerzes von Vätern und Männern.

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3. Reaktionen waren wichtig

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Für mich waren die Reaktionen auf meine  Sendungen immer von hohem Interesse. Wie haben die Akteure die fertige Sendung empfunden? War es gelungen, ihre Positionen und ihre Erfahrungen in 50 Minuten zu erzählen? Vor allem freute ich mich über die Reaktionen der Hörer und Hörerinnen per Mail und im Gästebuch des Väterradios. Das waren ermutigende Zeichen. Ich danke allen, die sich zu meinen Sendungen geäußert haben – auch die kritischen Stimmen waren mir sehr wichtig.

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4. Dank an die Unterstützer

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Weiterhin möchte ich dem MDR für seine Unterstützung danken, welcher die Studiogespräche mit den Gästen über die hauseigenen Leitungen möglich machte. Ohne diese Hilfe wäre die Sendung in der heutigen Form nicht mehr denkbar.
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Eine große Unterstützung erfuhr ich auch von Olaf Langer. Er hat 2010 die Web-Seite des Väterradios noch einmal neu gestaltet. Neu ist ein Kinderradio mit Beiträgen von und für Kinder. Wöchentlich wird im Kinderradio von Matthias Schumann eine Traumgeschichte erzählt. Ich lade Sie zu einem Besuch auf unserer neuen Web-Seite herzlich ein.
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Bedanken möchte ich mich auch beim Bundesverein "Väteraufbruch". Er unterstützt das Projekt Väterradio von Anfang an, nicht nur mit Rat und Tat, sondern auch finanziell.
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Seit etwa drei Jahren gibt es eine Musikredaktion mit Gisela Sterkel. Sie bereicherte die Musikauswahl für die Sendungen.
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Für alle diese Unterstützungen möchte ich mich herzlich bedanken.

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5. Neue Wege im Väterradio
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Ab Januar 2011 wird die Sendung "Väterradio" heißen. Das erfolgreiche, gewohnte Format soll erhalten bleiben. Im Nachrichtenteil werden die wichtigsten Informationen kurz und bündig aufbereitet. Im Mittelteil der Sendung steht das übliche Themengespräch und am Ende gibt es einen Kalenderausblick. Im Internet können auf der Väterradioseite unter dem Button "interaktiv" (http://www.vaeterradio.de/index.php?id=89) Termine eingetragen werden. So können sich die Hörerinnen und Hörer aktiver einbringen.

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Dieser neue Weg soll den Themen von Jungen und Männern im Väterradio mehr Gewicht  geben. Die Frage nach Chancengleichheit der Geschlechter fängt schon in Kindergarten und Schule an. Jungen werden zunehmend nicht nur von der Politik als Bildungsverlierer beschrieben. Deshalb soll sich die Geschlechterpolitik zukünftig auch stärker auf die Probleme von Jungen, Männern und Vätern ausrichten. Im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wurde deshalb extra ein Referat für Männer eingerichtet. Das ist wirklich neu in Deutschland. Ich möchte die sich ändernde Geschlechterpolitik auch in Zukunft in den Sendungen von Väterradio begleiten.

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6. Unterstützung gewünscht

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Das Väterradio braucht aber auch Hilfe, denn im Zuge der klammen Kassen fehlen für 2011 etwa 1000,00 Euro. Falls Sie das Projekt unterstützen möchten, überweisen Sie Ihre Spende auf folgendes Konto:

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Dietmar Nikolai Webel

Konto: 02 14 93 27 57

BLZ:   660 100 75

Verwendungszweck: Väterradio
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Ich wünsche allen Hörerinnen und Hören sowie allen Freunden, die das Väterradio unterstützen, ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Dietmar Nikolai Webel

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