Tausenden von Männer könnte die Hinrichtung drohen…

nur weil sie homosexuell sind.

Uganda und USA Allianz der christlichen Schwulengegner

Uganda droht Schwulen und Lesben mit der Todesstrafe. Die Spuren des Skandals führen bis nach Washington – und bringen dort religiöse Netzwerke und hochrangige US-Politiker in Erklärungsnot.

Proteste gegen das geplante "Anti-Homosexualitäts-Gesetz" am 10. Dezember vor der ugandischen Botschaft in London

Proteste gegen das geplante "Anti-Homosexualitäts-Gesetz" am 10. Dezember vor der ugandischen Botschaft in London

weiterlesen:http://www.zeit.de/politik/ausland/2009-12/uganda-homosexualitaet-usa

Hallo Jens

in Kürze könnte das Parlament in Uganda ein brutales Gesetz verabschieden, das Homosexualität mit dem Tod bestrafen könnte. Tausenden von Ugandern könnte die Hinrichtung drohen — nur weil sie homosexuell sind.

Jens: " alle Hinrichtungs-  Bilder stammen aus dem Iran!

06.12.2007

Kermanshah. (hpd) Nach Angaben des „Internationalen Komitees gegen Todesstrafe" wurde gestern Nacht der 21-jährige iranische Kurde Makwan Moloudzadeh in der iranischen Stadt Kermanshah hingerichtet. Sein „Vergehen": Er soll vor 8 Jahren – als 13-Jähriger! – eine sexuelle Beziehung zu einem damals ebenfalls 13-jährigen Jungen gehabt haben.

seit 1979 wurden im Iran mindestens 4.000 schwule Männer hingerichtet.

„Allein diese massenhaften Vergehen gegen die Rechte der Homosexuellen sollten genügen, um die Verantwortlichen des Iran vor den Internationalen Gerichtshof zu bringen", erklärte Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime und Koordinatorin des Internationalen Komitee gegen Todesstrafe, gegenüber hpd."



Wir haben schon einmal geholfen, dieses Gesetz zu verhindern — und können es wieder tun. Eine gewaltige globale Welle der Empörung zwang den ugandischen Präsidenten Museveni vergangenes Jahr den Gesetzesentwurf zu stoppen. Religiöse Extremisten im Parlament hoffen nun, dass die zunehmende politische Spannung und die Gewalt auf den Straßen die internationale Gemeinschaft ablenkt und das hasserfüllte Gesetz verabschiedet werden kann. Zeigen wir ihnen, dass die Welt immer noch zuschaut.



Die Zeit wird knapp. Erreichen wir in den nächsten 24 Stunden 1 Million Stimmen gegen Ugandas Todesgesetz für Homosexuelle sammeln — wir werden sie an die Führung Ugandas und einflussreiche Länder übergeben. Klicken Sie auf den Link, um mitzumachen und leiten Sie diese E-Mail an alle weiter, die Sie kennen:

http://www.avaaz.org/de/uganda_stop_gay_death_law?slideshow

 

In wenigen Stunden könnte Uganda ein Gesetz verabschieden, das Homosexualität mit dem Tod bestraft. Ein weltweiter Aufschrei hat diesen Gesetzesentwurf letztes Jahr auf Eis gelegt — erhöhen wir jetzt den Druck auf Präsident Museveni, damit er dieses brutale Gesetz verhindert. Unterzeichnen Sie jetzt und berichten Sie Freunden und Bekannten davon:


Petition unterzeichnen!
 
 
 
 
 
In Uganda homosexuell zu sein ist jetzt schon gefährlich und furchterregend. Homosexuelle in Uganda werden regelmäßig belästigt und zusammengeschlagen, und vor wenigen Monaten ist der Homosexuellenaktivist David Kato (oben abgebildet), in seinem eigenen Haus brutal ermordet worden. Nun sind sie noch stärker von diesem grausamen Gesetz bedroht, welches Menschen in gleichgeschlechtlichen Beziehungen mit lebenslanger Haft bestrafen könnte und ausserdem die Todesstrafe für "Serientäter" vorschreibt. Selbst Nichtregierungsorganisationen, die sich gegen die Verbreitung von HIV einsetzen, können unter diesem hasserfüllten Gesetz wegen "Förderung von Homosexualität" inhaftiert werden.

 

Im Moment herrschen in Uganda politische Unruhen — das Parlament ist aufgrund fehlender Millionen von Hilfsgeldern in einen Skandal verwickelt. Diese Unruhen bieten religiösen Extremisten im Parlament eine ideale Gelegenheit, den zurückgestellten Anti-Homosexuellen-Gesetzesentwurf wieder hervorzuholen, und ihn als "Weihnachtsgeschenk" für Ugander zu verkaufen.

Präsident Museveni ist zuvor bereits von diesem Gesetzesentwurf abgerückt, nachdem internationaler Druck die Unterstützung für Uganda bedrohte. Lassen Sie uns jetzt eine millionenstarke Petition ins Leben rufen, um das Gesetz zur Todesstrafe für Homosexuelle noch einmal aufzuhalten und Menschenleben zu retten. Wir haben nur wenige Stunden — unterzeichnen Sie jetzt und erzählen Sie Freunden und Familie davon:

http://www.avaaz.org/de/uganda_stop_gay_death_law/?bflCpdb&v=19480%20

Letztes Mal wurde unsere weltweite Petition gegen die Todesstrafe für Homosexuelle dem Parlament überreicht und hat in den Nachrichten genug Druck ausgeübt, um das Gesetz monatelang zu blockieren. Als eine Boulevardzeitung 100 Namen, Photos und Adressen von verdächtigten Homosexuellen veröffentlichte, unterstützte Avaaz daraufhin einen Gerichtsprozess gegen die Zeitung und gewann! Gemeinsam sind wir immer wieder für die Homosexuellen in Uganda eingetreten — nun brauchen sie uns mehr denn je.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Emma, Iain, Alice, Morgan, Brianna, Pascal, Christoph, Emily und der Rest des Avaaz Teams
 

WEITERE INFORMATIONEN:

Homosexueller Aktivist in Uganda ermordet (Süddeutsche)
http://www.sueddeutsche.de/politik/politik-kompakt-homosexueller-aktivist-in-uganda-ermordet-1.1051883

Homosexuelle in Uganda kämpfen gegen Hass und Unterdrückung (Spiegel)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/homosexuelle-in-uganda-kaempfen-gegen-hass-und-unterdrueckung-a-863198.html

Ugandas Sprecher möchte Gesetzesentwurf für Todesstrafe gegen Homosexuelle am Dienstag verabschieden (Towleroad – english)
http://www.towleroad.com/2012/11/ugandan-speaker-wants-kill-the-gays-bill-passed-by-tuesday.html

Zeitung in Uganda outet Schwule (Spiegel)
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,726573,00.html

Tagesordnungspunkte, Dienstag 20. November 2012 (Parlament von Uganda – englisch)
http://www.scribd.com/doc/114102346/PARLIAMENT-OF-UGANDA-Order-paper-Tuesday-20th-November-2012

 

Ein Gedanke zu “Tausenden von Männer könnte die Hinrichtung drohen…

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