Schwulsein ist doch eine saubere Sache- die Natur und ihre schönen Seiten

 12.10.1o

 

Quellennachweis: http://gaywest.wordpress.com/2010/10/10/mit-adrian-im-bad/

 

Mit Adrian im Bad

von Adrian

 

Schwule haben ja mit vielen Klischees zu leben; eines der hartnäckigsten dürfte dabei wohl jenes sein, dass man im besonderen Maße auf sein Äußeres achtet und früh morgens geraume Zeit im Badezimmer verbringt, um sich für den kommenden Tag herzurichten. Und weil heute Sonntag ist, ich nichts besseres zu tun hatte und die Affäre von Samstag nacht sich bereits mit einer lahmen Ausrede  verabschiedet hat um nach Hause zu gehen – wahrscheinlich um sich selbst zurecht zu machen -, blieb mir die Zeit, um meinen Aufenthalt im Bad einmal ausführlichst zu dokumentieren. Summa summarum sieht das Ganze dabei so aus: –

der Gang und der Aufenthalt auf der Toilette: 1:37 Minuten –

Hände waschen: 0:12 – Duschen und Haare waschen unter Verwendung von warmen Wasser, einem Duschbad für die Haut und einer Haarpflegelotion: 6:46 –

Abtrocknen Haut: 0:33 – Abtrocknen Haar: 0:07 (kurzes Haar, dauert nicht lange) –

Zähne putzen: 3:23 – Rasieren nass, inklusive des Auftragens von After Shave: 2:36 –

Gesicht eincremen: 0:29 – Hände eincremen: 0:17 –

Deo auftragen: 0:22

Nach meiner Rechnung beläuft sich die Gesamtaktivität als auf ziemlich genau 16 Minuten und 22 Sekunden, rechnet man die Zwischenschritte hinzu, kann man also grob von einem 20minütigen Aufenthalt im Bad rechnen. Dabei zu berücksichtigen ist der Sonntag, an dem ich mir mehr Zeit lasse (insbesondere beim Duschen) und dass ich mich nur jeden zweite Tag rasiere. Durchschnittlich kann man bei mir also von einem morgendlichen zehn- bis 15minütigem Aufenthalt im Bad ausgehen. Persönlich erscheint mir das nicht besonders viel, ja geradezu erschreckend unterdurchschnittlich, insbesondere wenn man Studien berücksichtigt, dass der durchschnittliche Mann in Deutschland ungefähr 30 Minuten für die Gesichts- und Körperpfleeg benötigt, wobei Duschen und Rasieren nicht mit eingerechnet sind. Fazit: Ich bin ein Schmutzfink und entspreche weder dem Durchschnitt, noch dem Klischee.

 

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