1.Teil Die Musterung eine staatlich verordnete Folterung von jungen Männer, um ihre bedingungslose Verwendungsfähigkeit durch eine perverse Genitallisierung ohne aufwendige Abrichtungsmethoden zu ereichen- durch weibliche Handanlegung- lustvolle Einfingerung können die Männer schnell zu einer willenlose Kriegsware umfunktioniert werden….

(eingestellt:ohmannohjens) ******************************************************* ****************************************** ********************

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Textauszüge aus dem Buch

*

Musterung- staatlich legitimierte Perversion

*

Von Lars G Petersson

* Auszüge, in denen die rechtliche Situation dargelegt wird: * Aus dem Kapitel: *

Ein "Besonderes Gewaltverhältnis"

(Seite 72 bis 75) * Wieso kann es solche Zustände für Männer überhaupt geben? Ist eine derartige Behandlung nicht verfassungswidrig und liegt hier nicht ein Verstoß gegen die Menschenrechte vor? Wie legitimiert die staatliche Obrigkeit überhaupt solche Zwangsdienste und die mit ihnen einhergehenden entwürdigen Bedingungen? * Tatsächlich gibt es Situationen, in denen sich ein Bürger "in besonderer Nähe zum Staat" befindet. Früher wurde ihm in diesen Fällen der Rechtsschutz gegenüber dem Staat versagt und auch die Grundrechte galten hier nicht. …. * Aber auch Gefangene im Strafvollzug und eben auch Soldaten im Wehrdienst waren hiervon betroffen. Es galt hier ein *

"Besonderes Gewaltverhältnis". Inzwischen hat sich der Status der völligen Rechtlosigkeit der jeweils Betroffenen geändert.

* Mit der Strafgefangenenentscheidung hat das Bundesverfassungsgericht 1972 (BVerfGE 33, 1) den Anwendungsbereich des besonderen Gewaltverhältnisses aber stark eingeschränkt. Das Urteil hat klargestellt, dass auch im besonderen Gewaltverhältnis grundsätzlich die Grundrechte gelten. …. * Man spricht daher heute lieber von einem Sonderrechtsverhältnis. Gemeint ist ein "Zustand der gesteigerten Bindung des Bürgers an den Staat, welche in ihrer Intensität über die normale Bindung des Bürgers an den Staat (allgemeines Gewaltverhältnis) hinausgeht." Teilweise wird auch der Ausdruck "Besonderes öffentlichrechtliches Abhängigkeitsverhältnis" benutzt. Aber auch dieses Verhältnis kann noch Ermächtigung für Grundrechtsbeschränkungen sein (Peine, Allgemeines Verwaltungsrecht, Rn. 90). Diese müssen aber durch oder aufgrund eines Gesetzes vorgenommen werden. …. * Es gibt eine Ausnahme. Ein Grundrecht darf unter keinen Umständen eingeschränkt werden, nicht in der Schule, nicht im Strafvollzug und auch nicht beim Militär. Das ist der Artikel 1 des Grundgesetzes: * (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. … * (3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Besondere Gewaltverhältnisse im eigentlichen Sinn gibt es also nicht mehr – sollte man meinen. Auch Soldaten der Bundeswehr dürfen danach nicht mehr "gedrillt" werden, um ihre Persönlichkeit zu brechen damit sie sich willenlos den Befehlen ihrer Vorgesetzten fügen. * Wie aber konnten dann noch solche *

sexuell gefärbten entmenschlichenden Praktiken und Rituale wie die Intimuntersuchung bei den Tauglichkeitsprüfungen Einzug in die Wehrinstitutionen halten?

* Und dies ausgerechnet erst nach dem oben erwähnten Urteil des Bundesverfassungsgerichts mit den daraus resultierenden Konsequenzen für die Gültigkeit von Grundrechten? …. * Aus dem Kapitel „Fehlende Kompetenz im Umgang mit Menschen“ (Seite 60 bis 66) …. * Wir alle haben in bestimmten Situationen ein Gespür dafür, wie wir angesehen werden. Schamverletzende Blicke, die den Genitalbereich von Leuten fixieren, die sich in einer hilflosen- und Abhängigkeitssituation befinden, *

dazu bei einer erzwungenen Nacktheit, ist ein Missbrauch!

* Was normalerweise keiner beanstanden würde und ganz sicher auch eine Frage des persönlichen Umgangs mit dieser Situation ist *

(nämlich sexuelle Erregung einer Frau beim Anblick eines nackten Mannes),

*

ist bei einer erzwungenen Zurschaustellung der Nacktheit

*

incl. beispielsweise detailierter Vorhautinspektion usw.

/

einfach nur noch entwürdigend und anstößig.

*

Die Männer sehen sich in einer Situation ausgeliefert, in der sie eine Frau im Rahmen einer verordneten Ganzkörperuntersuchung mit Amtsgewalt zu einer vollständige Nacktheit nötigt und im Beisein und eben auch häufig im Blickfeld der weiblichen Assistenzkraft darüber entscheidet, was an den Hoden und Vorhaut sowie im Analbereich und wie lange dort untersucht wird.

* Das ist der dominierende Charakter der Beziehung zwischen Untersucherin und Untersuchtem, der sich auf jeden Aspekt der Musterung auswirkt. Dies ist auch gleichzeitig der entscheidende Unterschied zur freiwilligen Untersuchung bei einem Arzt/Ärztin der eigenen Wahl. … *

"Natürlich ist es einigen peinlich, wenn sie die Hose runterlassen müssen,

* und es Kursieren immer noch wilde Gerüchte über die Untersuchung. Aber die meisten jungen Männer nehmen es wohl oder übel gelassen… " (Fett und Kursiv von mir) * www.karriere.de/beruf/ arbeiten-bei-der-bundeswehr-8315/5 – 67k -Cached * Ina hat natürlich recht, dass auch trotz behutsamen Umgangs körperliche Untersuchungen, insbesondere im Intimbereich, als unangenehm und peinlich empfunden werden können. Aber es ist eben etwas ganz Anderes, ob ich diese Untersuchung aus gesundheitlichen Gründen durch eine Person, der ich vertraue, durchführen lasse, oder ob ich zu dieser Peinlichkeit von wildfremden Menschen des anderen Geschlechts gezwungen werde. Jemandem, der das nicht erkennt oder erkennen will, fehlt einfach die erforderliche soziale Kompetenz für diesen Umgang mit Menschen. … * Es gibt außer dieser Situation nur noch eine weitere, in der staatliche Behörden eine Intimuntersuchung erzwingen. Dieses geschieht allerdings auf der Grundlage eines entsprechenden Rechtsprinzips, welches "unmittelbar aus Artikel 1 GG folgende Rechtsansprüche der Betroffenen enthält, in angemessener und in einer der menschlichen Würde entsprechender Form behandelt zu werden." * (aus: Strafprozessordnung und das Gerichtsverfassungsgesetz / Luwe-Rosenberg 2 26. neubearbeitete Auflage 2008). * Leider muss ich an dieser Stelle den Leser um ein wenig Geduld und Durchhaltevermögen bitten. Aber die Kenntnis der folgenden juristischen Sachverhalte ist wichtig für die Beurteilung der rechtlichen Grundlage der Intimuntersuchungen bei den militärischen Tauglichkeitsuntersuchungen. Es handelt sich hierbei um den §81d StPO. Dieser legt die Bedingungen fest, unter denen eine Leibesvisitation auch im Intimbereich auf behördliche Anordnung hin bei Vorliegen eines entsprechenden öffentlichen Interesses stattfinden darf: * (1) Kann die körperliche Untersuchung das Schamgefühl verletzen, so wird sie von einer Person gleichen Geschlechts oder von einer Ärztin oder einem Arzt vorgenommen. Bei berechtigtem Interesse soll dem Wunsch, die Untersuchung einer Person oder einem Arzt bestimmten Geschlechts zu übertragen, entsprochen werden. Auf Verlangen der betroffenen Person soll eine Person des Vertrauens zugelassen werden. Die betroffene Person ist auf die Regelungen der Sätze 2 und 3 hinzuweisen. * (2) Diese Vorschrift gilt auch dann, wenn die betroffene Person in die Untersuchung einwilligt. Es handelt sich bei diesem Gesetz um eine Soll-Bestimmung. Mit dieser will der Gesetzgeber für den Regelfall eine gebundene Entscheidung herbeiführen. Das heißt, die Behörde hat hier die gesetzliche Vorgabe zu erfüllen. Um einen Regelfall handelt es auch bei der Musterung. Folgendes hierbei ist wichtig festzuhalten: *

Es geht um eine Untersuchung des Intimbereichs, die durch eine staatlicheBehörde angeordnet wird.

* Dabei erkennt der Gesetzgeber an, dass es zu einer Beeinträchtigung des Schamgefühls kommen kann. * Daher soll die "körperliche Untersuchung einer Person … nach den Regeln des Anstands und der Schicklichkeit vorgenommen werden". * (Die Strafprozessordnung und das Gerichtsverfassungsgesetz / Luwe- Rosenberg 2 26. neubearbeitete Auflage 2008). * "Das vom Gesetz nicht näher definierte Schamgefühl darf durch die Maßnahme nach §81d nicht verletzt werden. Das kann in objektiver Hinsicht durch die allgemeinen Regeln der Schicklichkeit und des Anstands eingegrenzt werden. Auch darüber hinaus sind einzelfallbezogene objektive Gesichtspunkte für die Beurteilung maßgebend ob das Schamgefühl verletzt ist. Das ist etwa dann zu bejahen, wenn sich die betroffene Person vor einer Person des anderen Geschlechts, die keine Ärztin oder Arzt ist (kursiv von mir), *

völlig entkleiden und eine Untersuchung ihrer Geschlechtsorgane dulden soll."

* (Strafprozessordnung StPo /hrsg von Wilhelm Krekeler / Markus Luffelmann. Autoren Mario Bergmann, Kai Lohse 2007; aber auch in:Strafprozessordnung / bearb. von Karl-Peter Julius … Hans Joachim Kurth 4. Auflage 2009). * Was bedeutet dies nun übertragen auf die Musterungssituation? * Zunächst muss festgehalten werden, dass diese, genau wie eine körperliche Intimuntersuchung nach der Strafprozessordnung, öffentlichen Interessen dient, wenn auch aus anderen Gründen: * Der Allgemeinheit muss daran gelegen sein, dass zum Wehrdienst nur Soldaten herangezogen werden, die dessen Anforderungen körperlich und geistig gewachsen sind. Andernfalls wäre nicht sichergestellt, dass die Streitkräfte ihre Aufgaben erfüllen können. Auf der anderen Seite ist es das eigene Interesse des nicht Diensttauglichen, vor Gesundheitsschäden als Folge des Wehrdienstes bewahrt zu werden. * Antwort von Dr. Gregor Gysi vom 30.11.2009 * (Quelle: www.abgeordnetenwatch.de/dr_gregor_gysi-575-37621.html#questions ) * Und weiter: * So wurde 2004 § 81d StPO erweitert, wonach bei körperlichen Untersuchungen, die das Schamgefühl verletzen können, diese durch gleichgeschlechtliche Personen oder ÄrztInnen durchzuführen sind, wobei bei berechtigtem Interesse die Untersuchung einer Person eines bestimmten Geschlechts übertragen werden soll. Als Begründung dafür findet sich, dass nach allgemeiner Meinung § 81d stopp die einfachrechtliche Ausprägung des auf Art 1 Abs 1 GG basierenden Grundsatzes ist, … . * Antwort von Dr. Gregor Gysi vom 30.11.2009 * (Quelle: www.abgeordnetenwatch.de/dr_gregor_gysi-575-37621.html#questions ) * Das heißt aber nichts anderes, als dass die Grundlage für dieses Gesetz der Schutz der Menschenwürde nach Artikel 1 GG ist, der für jeden Menschen gilt. Übertragen auf die Musterungssituation bedeutet dies, dass die Anwesenheit einer weiblichen Assistenzkraft während der Intimuntersuchung, ein Umstand, der von den Betroffenen immer wieder als besonders belastend empfunden wird, *

gegen den Willen der Männer gar nicht statthaft ist!

*

Ganz zu schweigen von der Zurschaustellung vor mehreren Personen des anderen Geschlechts ohne Sichtschutz!

* Und es bedeutet auch, dass die Männer nicht nur vorher in jedem Fall über ihre diesbezüglichen Rechte aufzuklären und um ihre Entscheidung zu befragen sind, sondern dass diese Entscheidung für die Behörde (KWAE, Bundeswehr oder Gesundheitsamt) bindend ist! * Schlechte Zeiten brechen an für Ina und all die anderen professionellen Zuschauerinnen! * Auch wenn der Gesetzgeber laut der Gesetzeskommentare Angehörigen des ärztlichen Berufsstandes (und zwar nur diesen, nicht aber dem nichtärztlichen Personal) tatsächlich eine gewisse geschlechtliche Neutralität zubilligt, ist für ihn die Sichtweise der Betroffenen, die untersucht werden sollen, in dieser Situation maßgeblich! * Das auch angesprochene Thema der Gleichbehandlung von Männern und Frauen im Beruf ist hier m. E. nicht tangiert. Sowohl männliches wie weibliches Personal lässt sich bei bestimmten Untersuchungen ausschließen; das ist vor Art. 1 I GG i. V. m. Art. 2 GG (Persönlichkeitsrecht) hinzunehmen." * Antwort von Dr. Gregor Gysi vom 30.11.2009 (www.abgeordnetenwatch.de/dr_gregor_gysi-575-37621.html#questions ) * Thematischer Einschub der Seiten 68 und 69: * Bei der Frage der Gleichberechtigung gibt es aber nur eine Abwägung zwischen den Personengruppen, denen etwas zugestanden oder verwehrt wird. Bei unserem Thema muss also die Situation männlichen und weiblichen Untersuchungspersonals verglichen werden. Wie bereits bekannt, stellt sich diese Frage bei unserer Problematik anders: Nimmt man den Artikel 1 des Grundgesetzes (Schutzgebot der Würde) und das oben erwähnte Gesetz der Strafprozessordnung, welches sich direkt daraus ableitet, als Richtschnur, tritt dieses allgemeine Recht der Ärztinnen und Assistentinnen vor den Persönlichkeitsrechten des zu Untersuchenden zurück, sobald dieser die Untersuchung durch anders geschlechtliches Personal verweigert. Deshalb ist hierbei die Hinweispflicht auf diese Rechte auch gesetzlich zwingend vorgeschrieben. * Dieser Hinweis wird bei den Musterungsuntersuchungen den Männern grundsätzlich verweigert. Angesichts der oben aufgeführten juristischen Sachverhalte kann man dieses Verhalten seitens der Behörden durchaus auch als "bewusstes Vorenthalten" der entsprechenden Rechte interpretieren. Im Zusammenspiel mit einer entsprechenden amtlichen Anordnung oder einem militärischen Befehl stellt sich dann folgerichtig die Frage, inwiefern man hier von erzwungener Nacktheit, sexueller Nötigung und Demütigung sowie von Missbrauch der Amts- oder der militärischen Befehlsgewalt sprechen muss. Um auch dies klar zu sagen: Wir reden dann auch über Verstöße gegen die Menschenrechte durch staatliche Organe der Bundesrepublik Deutschland. Gemeint ist das Verbot erniedrigender Behandlung, wie es nicht nur im Grundgesetz sondern auch im Art. 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention und in Art. 5 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 verankert ist. * Mit dem Begriff der Erniedrigung ist in der Sprache der Juristen die Verletzung des allgemeinen Achtungsanspruchs, der den Kern der Menschenwürde ausmacht. Verletzt wird dieser dann, wenn staatliche Eingriffe die Achtung des Wertes vermissen lassen, der jedem Menschen um seiner selbst willen zukommt. * Weiter ab Seite 64: * Es sind also nicht nur die Männer, die hier eine Einschränkung ihrer Persönlichkeitsrechte nach Artikel 2 Abs.1 hinzunehmen haben, sondern ganz im Gegenteil auch die weiblichen Ärztinnen und Assistenzkräfte. Und zwar dann, wenn eine Intimuntersuchung durch sie seitens der Männer abgelehnt wird, da deren Anspruch auf Schutz ihrer Würde Vorrang hat! Daher ist hier die nicht nur die Übertragung der Untersuchung auf eine Person, sondern ggf. auch auf einen Arzt eines bestimmten Geschlechts auf Wunsch und das Zulassen einer Person des Vertrauens auf Verlangen für den Regelfall festgelegt. Bedeutsam ist, wie bereits erwähnt, dass die betroffene Person auf diese Regelungen hinzuweisen ist, und zwar auch dann, wenn sie in die Untersuchung einwilligt. Lassen wir noch einmal einige führende Gesetzeskommentare zu Wort kommen: * "Sie (die Hinweispflicht) wird zwingend (SKStPO-Regel Rn 12) in Abs.1 Satz 4 begründet und trägt dem Umstand Rechnung, dass die Regelungen der Abs. 1 Satz 1 bis 3 weitgehend unbekannt sein dürften" (Karlsruher Kommentare zur Strafprozessordnung mit GVG, EGGVG und EMRK Hrsg. Von Rolf Hännich – 6. neu bearbeitete Auflage 2008). * "Die in Absatz 1 Seite 4 normierte Hinweispflicht trägt dem Umstand Rechnung, dass der betroffenen Person ihre in §81d verankerte Rechte in aller Regel unbekannt sein werden. Sie soll eine Verletzung des Schamgefühls verhindern" (Strafprozessordnung StPo /hrsg von Wilhelm Krekeler / Markus Luffelmann; Autoren Mario Bergmann, Kai Lohse 2007). * "§81d enthält nicht unverbindliche Schicklichkeitsanforderungen, sondern unmittelbar aus Artikel 1 GG folgende Rechtsansprüche derBetroffenen, in angemessener und in einer der menschlichen Würde entsprechender Form behandelt zu werden." (Die Strafprozessordnung und das Gerichtsverfassungsgesetz / Luwe-Rosenberg 26. neubearbeitete Auflage 2008; kursiv jeweils von mir). * Es erübrigt sich fast von selbst hier anzumerken, dass es derartige Hinweise (z.B. Untersuchung durch gleichgeschlechtlichen Arzt) bei den Musterungen und der Bundeswehr nicht gibt. Das aber heißt nichts anderes, als dass es sich bei diesem Gesetz um eine staatliche Schutzmaßnahme der Würde des Menschen handelt, welcher männlichen Wehrpflichtigen, Zivildienstleistenden und Soldaten von den zuständigen Behörden und ihrer Mitarbeiterinnen einfach vorenthalten wird! * "Grundsätzlich besteht für einen Wehrpflichtigen kein Anspruch auf eine Untersuchung durch einen Arzt gleichen Geschlechts. Die ärztliche Qualifikation vermittelt eine geschlechtliche Neutralität, d. h. der Blickwinkel des begutachtenden Arztes oder der begutachtenden Ärztin ist auf den Menschen und dessen medizinische Eignung bzw. Nichteignung für bestimmte Aufgaben oder Verwendungen gerichtet und zwar unabhängig von dessen Geschlecht." * Drucksache 16/11134 Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode 01.12. 2008 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Schäfer (Köln), Monika Knoche und der Fraktion DIE LINKE * Noch mal zurück zu KWEA Assistentin/"Zuschauerin" Ina: *

"dazu muss er sich vernünftigerweise auch ausziehen, sonst wäre der ganze Aufwand auch absurd."

* schreibt sie, *

"Und absurd wäre auch, alles zu untersuchen, nur Penis, Hoden und After blieben tabu. Dann kann man gleich ganz darauf verzichten!"

* Ein interessanter Aspekt. * Zum einen stimmt es nicht, dass tatsächlich alles andere untersucht wird. Laut ZD/v 46/1, Kapitel 2, 203. werden u. a. folgende Krankheiten nach Angaben der untersuchten Person ermittelt: * Asthma bronchiale, Epilepsie, Geisteskrankheiten, Gemütsleiden, Stoffwechselstörungen (z. B. Diabetes mellitus), abgelaufene Infektions- und Kinderkrankheiten, Medikamenten-, Alkohol- und Drogenmissbrauch, Bettnässen, derzeitige ärztliche/zahnärztliche /kieferorthopädische Behandlung, Krankenhaus/ Sanatoriumsaufenthalte, Operationen, Unfälle mit Körperschaden. * Zum anderen wird bei Frauen, die sich freiwillig zur Bundeswehr melden, wie bereits erwähnt, tatsächlich auch auf die Untersuchung des äußeren weiblichen Genitals verzichtet. *

Nur bei den Männern ist die Intimuntersuchung gefordert.

Bei ihnen scheint die Intimuntersuchung derart im Vordergrund zu stehen,

* dass deren Auslassung nach Inas Meinung anscheinend die gesamte Untersuchung absurd und überflüssig macht. Es stellt sich nach den bisherigen Ausführungen tatsächlich die Frage nach dem Sinn des Ganzen. Anstelle von ausgiebigen Belastungstests (die mangelnde Aussagekraft der Kreislaufkontrolle vor und nach den 20 Kniebeugen bzw. Liegestützen, die gemäß der ZDv zu leisten sind, werden noch weiter unten kommentiert), welche die körperliche Fitness der Probanden aussagekräftig prüfen, konzentriert sich augenscheinlich *

alles auf das Ritual der Vorhautinspektion und Hodenpalpation.

* Ein Schelm, wer hier auf schlüpfrige Gedanken kommt. "Wie wollt ihr denn untersucht werden?" Rhetorisch korrekte Antwort auf eine rhetorisch gestellte Frage: "Vom KWEA im Intimbereich gar nicht." * Das "forensische Prinzip" (Seite 194 bis 204) * Was ist das eigentlich, dieses "forensische Prinzip", dessen Einhaltung dem Verteidigungsministerium so wichtig ist? Ist es in der Zentralen Dienstvorschrift vorgeschrieben? Handelt es sich gar um eine gesetzliche Vorschrift, die unbedingt befolgt werden muss? Welchen Sinn hat es und welchen Zweck erfüllt es tatsächlich? Die ärztliche Musterungsuntersuchung erfolgt generell nur in Anwesenheit einer zweiten Person ("forensisches Prinzip"). Diese auch im zivilen Bereich praktizierten Gepflogenheiten gelten unabhängig vom Geschlecht der untersuchten bzw. untersuchenden Person. * Antwort von Dr. Franz Josef Jung vom 29.06.2009 * www.abgeordnetenwatch.de/dr_franz_josef_jung-650-6066.html#questions * In seiner Stellungnahme verweist der ehemalige Verteidigungsminister Jung auf "praktizierte Gepflogenheiten im zivilen Bereich", *

um die erzwungene Zurschaustellung nackter junger Männer durch weibliche Untersuchungsteams zu legitimieren.

* Schauen wir uns diese Gewohnheiten in zivilen Arztpraxen, Krankenhäusern, Pflegeheimen usw. einmal genauer an. Mir liegt zu dem Thema eine Ausarbeitung vor, deren sachliche Richtigkeit mir von mehreren Angehörigen des ärztlichen Berufsstandes verschiedener Fachrichtungen sowie Studentinnen und Studenten der Medizin bestätigt wurde. Das "forensische Prinzip" ist selbst kein Gesetz. Es handelt sich um eine Empfehlung an Ärztinnen und Ärzte, die bei Untersuchungen im Intimbereich bei Patientinnen/Patienten des jeweils anderen Geschlechts (im Gegensatz zum/zur Untersucher/in) zur eigenen Absicherung beachtet werden soll. Ursprünglich stammt es wohl aus dem Bereich der Gynäkologie. Die korrekte Durchführung der Untersuchung oder Behandlung soll also durch die Anwesenheit einer Assistenzkraft als Zeugin oder Zeuge bestätigt werden. Welche Kriterien müssen erfüllt sein, damit aus der möglichen Zeugenaussage kein Meineid wird? Zunächst muss vor der Durchführung der medizinischen Maßnahme eine entsprechende Aufklärung der zu untersuchenden Person stattfinden. Diese muss verstehen können, worum es geht und warum der Eingriff in die Intimsphäre erforderlich ist. Es muss für die betroffene Person nachvollziehbar sein, was gerade passiert und weshalb. Sie darf nicht länger unbekleidet sein, als es für die Maßnahme erforderlich ist. Auch darf der Körper nicht mehr entblößt sein, als notwendig, damit aus dem Eingriff kein Übergriff wird. (Vgl. hierzu den Aufruf der medizinischen Gesellschaft von Basel *

"Keine Frau muss nackt vor dem Arzt stehen").

* Vergleichen wir nur diese Vorraussetzungen mit den Bedingungen der meisten Musterungsuntersuchungen, dürfte eine Zeugin allein schon aus diesen Gründen ins Schwitzen kommen, wenn sie auch nur an die Möglichkeit einer geforderten Zeugenaussage vor denkt. Des Weiteren muss die Assistenzkraft gleichen Geschlechts wie die zu untersuchende Person, da eine Entblößung vor dem anderen Geschlecht ebenfalls als Verletzung der Intimsphäre und des Schamgefühls empfunden wird. Von diesem Prinzip der Gleichgeschlechtlichkeit darf nur mit Einverständnis der/des Patienten/in oder im medizinischen Notfall, z.B. lebensgefährliche Blutungen im Intimbereich o. ä. abgewichen werden, weil hier eine Abwägung getroffen werden muss. *

Niemals darf Nacktheit vor einer Person anderen Geschlechts erzwungen werden!

* Wo wir auch hinsehen. Überall erkennen wir dieses Rechtsprinzip wieder. Nicht nur in gynäkologischen oder urologischen Facharztpraxen. Beispielsweise wird auch bei einer Jugendgesundheitsuntersuchung so vorgegangen. Es handelt sich dabei um Vorsorgeuntersuchungen, die ganz speziell auf den Entwicklungsstand von Jugendlichen ausgerichtet sind. Sie werden im Alter von 12 bis 15 Jahren (J1) und im Alter von 16 bis 18 Jahren (J2) durchgeführt. * Im Vorfeld dieser Untersuchungen wird ein Gespräch mit dem jungen Menschen geführt. Auch das Vorgehen wird dabei besprochen und, wie mir mehrere Mediziner versichert haben, auch die Wahrung des Schamgefühls thematisiert, wenn es um Fragen der Sexualität und Untersuchungen im Intimbereich geht. Bei freier Arztwahl ist hier selbstverständlich auf Wunsch auch die Untersuchung eines gleichgeschlechtlichen Arztes auf jeden Fall möglich. Auch die Anwesenheit andersgeschlechtlicher Assistenz wird vermieden, wenn es dem Schamgefühl des Jugendlichen widerspricht. Stattdessen kann beispielsweise ein Elternteil oder ein anderer naher Angehöriger als Vertrauensperson anwesend sein. Dies sieht wie bereits erwähnt, auch die Berufsordnung der Ärzte im §7 Abs. 4 vor ("Angehörige von Patientinnen und Patienten und andere Personen dürfen bei der Untersuchung und Behandlung anwesend sein, wenn die verantwortliche Ärztin oder der verantwortliche Arzt und die Patientin oder der Patient zustimmen"). * Sollten die Voraussetzungen zum verabredeten Zeitpunkt nicht geschaffen werden können, muss überlegt werden, ob nicht auch eine anamnestische Befragung hier ausreicht (wie dies bei Bewerberinnen der Bundeswehr laut ZDv ja auch vorgesehen ist). Ansonsten muss ein neuer Untersuchungstermin gefunden werden. Ärztinnen und Ärzte des zivilen Gesundheitswesens fühlen sich für den Schutz der Intimsphäre und für eine menschenwürdige Behandlung ihrer anvertrauten jungen Menschen, die mit 18 Jahren an der Schwelle zum Erwachsenwerden stehen, verpflichtet. Junge Frauen dürfen auch weiterhin darauf vertrauen, wenn sie beispielsweise einem Arzt oder Ärztin ihrer Wahl zur Vorsorgeuntersuchung aufsuchen. Es gibt natürlich auch Ausnahmen. Aber man würde in diesen Situationen ohne Frage von einer Verletzung ärztlicherBerufspflichten, vielleicht sogar eine Straftat sprechen. Dies gilt auch dann, wie wir gesehen haben, wenn sich die junge Frau für eine berufliche Laufbahn bei der Bundeswehr entscheidet. Worauf aber kann ein junger Mann vertrauen? Wird er beispielsweise straffällig oder einer Straftat verdächtigt und es wird eine Leibesvisitation gerichtlich angeordnet, muss auch hier seine Menschenwürde (zu Recht) geachtet werden. Dann greift, wie wir bereits gesehen haben der betreffende Paragraph der Strafprozessordnung. * Betrachtet man jetzt das Zusammenspiel der "Gepflogenheiten des zivilen Bereichs" des Gesundheitswesens bei Untersuchungen und medizinischen Eingriffen mit den entsprechenden rechtlichen Grundlagen, wird auch hier noch mal der Sinn und Zweck des bereits erwähnten §81d deutlich: "§81d enthält nicht unverbindliche Schicklichkeitsanforderungen, sondern unmittelbar aus Artikel 1 GG folgende Rechtsansprüche der Betroffenen, in angemessener und in einer der menschlichen Würde entsprechender Form behandelt zu werden." * Zum Schutz der Würde muss auch hier der Betroffene vorher über die Maßnahme und seine Rechte aufgeklärt werden und auf Wunsch eine gleichgeschlechtliche Person bereitgestellt werden. Auch diese Vorschrift gilt für den Regelfall. Nur mit Einverständnis der betroffenen Person oder im Ausnahmefall (der hier naturgemäß ein anderer sein dürfte, als im Krankenhaus oder einer Arztpraxis) darf hiervon abgewichen werden. Alles andere wäre ein Verstoß gegen die korrekte Durchführung des erforderlichen Eingriffs. Dies gilt selbstverständlich analog auch für die Musterung. *

Spätestens jetzt dürften sich aus dem Schwitzen regelrechte Schweißausbrüche bei der weiblichen Assistenzkraft entwickeln.

* Was bitte schön soll sie denn jetzt bezeugen? Dass während der Musterungsuntersuchung kein weiterer sexueller Übergriff stattgefunden hat? Das ginge ja noch, selbst wenn es nicht stimmen würde, da der betreffende Mann selbst keine Zeugen besitzt, die etwas Anderes bestätigen könnten. * Aber im Grunde ist bereits ihre Anwesenheit bei der Untersuchung unter den gegebenen Vorraussetzungen allein schon deswegen eine Übertretung geltenden Rechts, da z. B. keine Aufklärung des Mannes über seine Rechte bezüglich gleichgeschlechtlicher Untersuchungspersonen und anderer Alternativen stattgefunden hat! Von weiteren möglichen Vorwürfen wie den der sexuellen Nötigung, der Ehrverletzung, Amtsmissbrauch bzw. Missbrauch der militärischen Befehlsgewalt ganz abgehehen. Egal was sie jetzt sagt, sobald sie den Mund aufmacht und ihre Teilnahme an der Intimuntersuchung bestätigt, bringt sie sich, aber auch die verantwortliche Ärztin in Schwierigkeiten. Und dabei sind wir noch nicht bei einer getrennten Vernehmung von Ärztin, Assistentin und anderen Vorgesetzten angekommen, wo Fragen über die Untersuchungszeit, Ausmaß der Entblößung sowie Art und Dauer der vorgenommenen Manipulationen, besonderen Vorlieben des Untersuchungspersonals und anderen Auffälligkeiten gestellt werden, die den Verdacht einer Nötigung und eines Missbrauchs erhärten könnten. * Zugegeben, dies erscheint im Augenblick eher eine fiktive Situation als eine zu erwartende Realität zu sein. Aber die Zeiten können sich mitunter rasch ändern. Selbst der Wehrbeauftragte mochte in seinem neu erschienen Jahresbericht für das Jahr 2009 auf Seite 46 dazu nur eine allgemeine Aussage machen: * "Ihnen (gemeint sind die Ärztinnen und Assistentinnen) pauschal mangelndes Taktgefühl oder gar sexuelle Motive zu unterstellen, ist deshalb absolut ungerechtfertigt." * Bericht des Wehrbeauftragten 2009, S.46 * Was sich auf den ersten Blick wie eine vorbehaltlose Rückendeckung für die Untersucherinnen und deren Assistenzkräfte liest, kann man bei genauerer Betrachtung aber auch als ein Hintertürchen verstehen. Hält sich hier bereits jemand ein Schlupfloch offen für den Fall, dass sich hier plötzlich ein handfester Skandal entwickelt? * Immerhin ist nur von pauschalen Unterstellungen die "absolut ungerechtfertigt sind" die Rede. Bedeutet dies, dass der Wehrbeauftragte zumindest Einzelfälle, in denen solche Vorwürfe doch gerechtfertigt sind, nicht mehr ausschließen möchte? * Es ist dies der erste Bericht eines Wehrbeauftragten, in dem diese Thematik überhaupt angesprochen wird- und gleichzeitig der letzte von Herrn Robbe. Möchte hier jemand, der seinen Hut nimmt (nehmen musste?) nicht zu einem späteren Zeitpunkt von der Vergangenheit eingeholt werden, ohne Vorkehrungen getroffen zu haben? * Auch ansonsten liest sich der Bericht sehr kritisch! Und es scheint zu brodeln- auch was die entwürdigende Praxis der Musterungsuntersuchungen betrifft. Man kann hier förmlich den Druck spüren, der von maßgeblichen Kräften ausgeübt wurde, um diese Thematik am liebsten auch dieses Mal wieder ganz unter den Teppich zu kehren. Darauf wollte man sich aber seitens der Institution des Wehrbeauftragten anscheinend nicht einlassen und hat hier wenigstens eine massiv abgeschwächte Kompromissformel gefunden. Offensichtlich hat der Gegendruck ein Ausmaß angenommen, dass manch einer doch lieber zusieht, wie er sich im Fall eines Falles selber schützen kann. Die vielen Petitionen, Beschwerdebriefe und Anfragen sind wohl nicht ganz ohne Wirkung geblieben! *

Die Schweißausbrüche einer weiblichen Assistenzkraft könnten an dieser Stelle chronisch werden!

* Aber noch mal zurück zum forensischen Prinzip. "Es gilt der Grundsatz, dass bei Musterungsuntersuchungen, aber auch bei Untersuchungen von Freiwilligenbewerbern und Freiwilligenbewerberinnen, die Bitte nach einer gleichgeschlechtlichen begutachtenden Person erfüllt werden soll, wenn dies unproblematisch möglich ist. Ein Bereithalten zusätzlicher Kapazitäten, um jedem zu untersuchenden Menschen die Wahl zwischen ärztlichen Gutachtern gleichen oder anderen Geschlechts zu ermöglichen, wäre aber nicht verhältnismäßig. Die gilt insbesondere vor dem Hintergrund der oben erläuterten qualifikationsbedingten Neutralität des Arztes/der Ärztin." * Antwort von Dr. Franz Josef Jung vom 29.06.2009 * www.abgeordnetenwatch.de/dr_franz_josef_jung-650-6066.html#questions * Dass hier nicht die Sichtweise einer "geschlechtsneutralen Ärztin" sondern die der zu untersuchenden Person darüber entscheidet, was bei der Intimuntersuchung verhältnismäßig ist, wurde bereits dargelegt. "Ist unter gegebenen Umständen nicht möglich, das Prinzip der Gleichgeschlechtlichkeit zu gewährleisten, kann die Diagnostik anamnestisch erhoben werden. Anderenfalls muss eben ein neuer Termin gefunden werden." * Wie wir bei den weiblichen Bewerberinnen bereits gesehen haben, achtet die Bundeswehr sehr darauf, dass diese Regeln konsequent eingehalten werden. Keineswegs sind falsche Personalplanung, Missmanagement bzw. falsche Arbeitsorganisation als ausreichende Begründung für ein Abweichen von der oben beschriebenen Vorgehensweise hinnehmbar. Es handelt sich schließlich um den Schutz der Menschenwürde nach Artikel1 GG. * Bei Wehrpflichtigen, die ihre Antritts- oder Entlassungsuntersuchung vor sich haben, aber auch /

bei männlichen Zeit- und Berufssoldaten, kann es trotzdem passieren, dass ihre Intimuntersuchung von rein weiblichen Untersuchungsteams durchgeführt werden,

* während für die Seh- und Hörtests männliche Sanitätssoldaten zuständig sind! * "Diese auch im zivilen Bereich praktizierten Gepflogenheiten gelten unabhängig vom Geschlecht der untersuchten bzw. untersuchenden Person." * Antwort von Dr. Franz Josef Jung vom 29.06.2009 www.abgeordnetenwatch.de/dr_franz_josef_jung-650-6066.html#questions * Inzwischen sind in den KWEAs bis zu *

80% des Personals weiblich,

bei der Bundeswehr sieht die Untersuchungssituation aufgrund der Einsatzplanung bei den Tauglichkeitsuntersuchungen ähnlich aus. Daher muss sogar festgestellt werden, /

dass angesichts der Personalpolitik der Behörden ein faktischer Zwang für Männer geschaffen wurde, sich von Frauen untersuchen zu lassen!

* Eine weitere Regel besagt, dass während der Untersuchung bzw. des Eingriffs zum Schutz der Intimsphäre keine weitere Person den Raum betreten darf. Auch das war bis vor einiger Zeit keineswegs selbstverständlich, wird nach unseren Recherchen aber inzwischen wohl weitgehend eingehalten. Aber wie steht es um einen Sichtschutz während der Intimuntersuchung? *

Viele junge Männer beklagen, dass diese Untersuchung vor den Augen (oft sehr junger) weiblicher Assistentinnen stattfindet und empfinden eine derartige "Zurschaustellung" im Rahmen einer angeordneten Zwangsuntersuchung als absolut demütigend und erniedrigend.

* Die letztere Feststellung ist keineswegs willkürlich (und entspricht auch nicht einer übertriebenen Schamhaftigkeit): auch einige/viele? * KWEA sehen das ganz offensichtlich so und lassen diese Untersuchung generell hinter einem Sichtschutz/Trennwand durchführen. In anderen KWEA bleibt es offenbar den einzelnen ÄrztInnen überlassen wie sie hier verfahren. Es gibt dabei noch genug Ärzte und vor /

allem auch Ärztinnen!! die die Untersuchung ohne einen Sichtschutz durchführen.

/ Dies mit rechtsmedizinischen Gründen ("forensisches Prinzip") zu rechtfertigen ist nicht angemessen: * diesem Grundsatz steht die Verwendung eines Sichtschutzes mit Sicherheit nicht im Wege (was die "positive" Praxis der Verwendung eines Sichtschutzes in einigen KWEA beweist), im Zweifelsfall MUSS hier immer die Wahrung der Intimsphäre / Würde der jungen Wehrpflichtigen höheres Gewicht haben. * FRAGEN: *

(1) warum wird es zugelassen, dass auf die Intimsphäre der jungen Männer keinerlei Rücksicht genommen wird und derartige Untersuchungen vor den Augen (oft sehr junger) weiblicher Assistentinnen vorgenommen werden ?

* (2) warum wird nicht für alle KWEA VERBINDLICH angeordnet, dass solche Untersuchungen generell hinter einem Sichtschutz durchzuführen sind? Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte vom 02.05.2009 * www.abgeordnetenwatch.de/dr_franz_josef_jung-650-6066.html#questions / *********************************************** ******************************* *************** * …..Antwort auf Frage 1: * Nur so lassen sich die männlichen Jugendlichen am schnellsten abrichten, wenn sie erkennen, sie sind nur noch Verwendungsgegenstände für den Staat- und sonst nichts mehr. Kadavergehorsam läßt sich am schnellsten durch weiblich sexistische Anfingerungen erreichen- etwas demütigenderes gibt es für mein Empfinden nicht. Und ihre Besitz(er)innen wissen das ganz genau! * Frage zu Frage 2: * Warum wehren sich die Sklaven nicht und treten gegen ihre staatlich verordnete Enteignung als Mensch- als Mann nicht gemeinsam an. Sie werden auch mit der Zwangswehraussetzung im staatlichen Besitz bleiben- der Schlachthofbetrieb behält alle Rechte , uns nach Bedarf wieder in die Sklaverei treiben zu dürfen. Unsere männlichen Kinder werden jetzt in ständiger Angst leben müssen, wann werden wir wieder für in die Abrichtungshallen der Bundeszwangswehr zurück getrieben- und für die staatlichen- wirtschaftlichen Belange verwendet?….. *

Sklaverei sollte auch grundgesetzlich für uns Männer verboten werden……

* ************************************************************************** ********************************************** ************************* * Muhammad Ali wurde 1967  sein Titel dann aberkannt. Der Grund war, /

dass er sich beharrlich weigerte, den Wehrdienst anzutreten

* und dies u.a. durch seinen Glauben- er war zum Islam übergewechselt-   und durch die immer noch stattfindende Unterdrückung von Afroamerikanern in den USA begründete. Erst drei Jahre später erhielt er seine Boxlizenz zurück – *

Ali hatte das amerikanische Rechtssystem besiegt.

* ************************************************************ ****************************************** ********************* * zu Teil 2: "Musterung- staatlich legitimierte Perversion": * http://www.auxiliaris.org/allgemein/2-teil-musterung-staatlich-verordnete-sexspielchen-um-sich-das-mannliche-kriegs-kindereigentum-fur-den-bedingsungslosen-kadavergehorsam-gefugig-zu-machen/

9 Gedanken zu “1.Teil Die Musterung eine staatlich verordnete Folterung von jungen Männer, um ihre bedingungslose Verwendungsfähigkeit durch eine perverse Genitallisierung ohne aufwendige Abrichtungsmethoden zu ereichen- durch weibliche Handanlegung- lustvolle Einfingerung können die Männer schnell zu einer willenlose Kriegsware umfunktioniert werden….

  1. Wieso kann es solche Zustände für Männer überhaupt geben? Ist eine derartige Behandlung nicht verfassungswidrig und liegt hier nicht ein Verstoß gegen die Menschenrechte vor? Wie legitimiert die staatliche Obrigkeit überhaupt solche Zwangsdienste und die mit ihnen einhergehenden entwürdigen Bedingungen? awesome!

    • Nein, es ist kein Verstoß gegen Menschenrechte, die wurden im Grundgesetz einfach ausgehebelt- Männer dürfen zu militärischen Zwecken in die Sklaverei getrieben werden und auch dementsprechend missbraucht- misshandelt und als Menschen entwürdigt  werden. Sie sind aus dem Recht auf ihre Freiheit, Selbstbestimmung und eigene Persönlichkeitentwicklung, in die Zwangspflicht, sich als wertloses Schlachtvieh verwendet lassen zu müssen, gefallen….und das wird auch so bleiben- solange wir uns nicht dagegen wehren.

      Zur Erinnerung: Die Versklavungsrechte an uns hat sich der Staat noch immer abgesichert….

      Wir sind keine Wesen, die Menschenrechte in Anspruch nehmen dürfen- wir sind nur Männer- billiges Verwendungsmaterial für staatlich wirtschaftliche Belange- mehr nicht, und das kann zu jeder Zeit wieder einsatz- fallfähig gemacht werden….

  2. Hallo,

    ich habe geantwortet, dass ich die Einstellung inzwischen gefunden habe und kurz noch ein paar Sätze dazu geschrieben, jedoch an der falschen Stelle (Kommentar), bitte dort herausnehmen.

    Gruß
    K.Indomitable

  3. Hallo

    Ja, so kannst Du mich nennen.

    Die Einarbeitung habe ich nicht gefunden, ich denke, Du hast alles richtig gemacht, so dass eine Einstellung erfolgen kann.

    Noch ein paar Anmerkungen sollten berücksichtigt werden:

    Sinn meines Beitrages sollte, wie gesagt, nicht sein, junge Menschen, schon gar nicht 15-jährige, aufzuschrecken bzw. zu verängstigen (gemeint ist, dass sie mit den geschilderten Missständen am Ende zu rechnen haben).
    Das ist nicht meine Absicht bzw. nicht die des Artikels.
    Ich habe den Beitrag geschrieben, um zu dokumentieren, dass es Missstände gab und leider offenbar heute immer noch gibt, mit dem Ziel, darauf aufmerksam zu machen, damit sie unbedingt abgestellt werden.
    Unsere Jugend hat eine etwas andere Behandlung verdient und ich würde mich freuen, wenn ihr künftig Peinlichkeiten erspart bleiben und ihnen die Angst vor diesen sogenannten Pflichtuntersuchungen genommen wird.
    (Überlege bitte vor Veröffentlichung noch mal, ob es angebracht ist, meine Anmerkung noch mit hinein zu nehmen, vielleicht auch noch die nachstehenden, dann dürften meine Anmerkungen aber auch abgeschlossen sein).

    Zwei Anmerkungen zu den Schuluntersuchungen:

    Du warst überrascht, dass dort in den Foren von teils sehr gravierenden Missständen die Rede war, ich war es ebenso, dass heißt, mehr erschüttert. Ich habe nicht damit gerechnet, dass es so etwas heute noch gibt, wenn hier nicht kräftig gesponnen wurde.
    Ich bin auch erst durch Weiterklicken, von Musterung ausgehend, an diese Seiten gelangt.
    Ich kann da zwar nicht alles glauben, vieles scheint jedoch zu stimmen, siehe z. B. die jüngste Angelegenheit Sachsen oder die vielen Schilderungen, das man (Mädchen wie Jungs) sich ausziehen mußte. Ich glaube aber auch nicht, dass alle Schreiber da übertrieben oder phantasiert haben.
    Ist auch kein Wunder, wenn man bedenkt, das jedes Land seine eigen Vorschriften hat und diese von den Ärzten/ Verantwortlichen offenbar noch unterschiedlich ausgelegt werden. Das ging soweit, wie ich in einem Beitrag las, dass eine Schulpflegschaft beschlossen hatte, dass bei den Schuluntersuchungen immer eine Lehrerin dabei sein sollte, damit kein Missbrauch an den Kindern vorkommen sollte. Eine zusätzliche Pein, besonders für 15-jährige Jungen, zumindest für mein Verständnis. Es kann nicht sein, dass jeder mit unserer Jugend machen kann was er will.
    Genauere möglichst einheitliche Vorschriften und wie schon gesagt, genaue Bekanntgabe über den Ablauf der Untersuchungen wäre der Sache sehr zweckdienlich.

    Bei meinem Beitrag Schuluntersuchung ging es mir nicht so sehr darum, meinen Fall (ich denke, auch damals schon Einzelfall) zu schildern, er sollte das Bild nur abrunden. Ich möchte ihn nicht über Gebühr dramatisieren, er verlief wie alle Untersuchungen seinerzeit incl. der allgemeinen vorhandenen Missstände, z. B. dass man nie gefragt wurde, nur eben mit dem Unterschied, dass wir uns unnötigerweise auch noch ausziehen mussten, was sehr unangenehm war.

    Gruß
    K.Indomitable

    (ich denke, dass ggf. Fehler noch korrigiert werden, ich habe meist nicht die Zeit und Möglichkeit, länger vor dem PC zu sitzen, danke)

  4. Hallo,

    oft werde ich gerufen und bin daher manchmal etwas in Eile.

    lch habe daher ein Wort nicht von meinem Konzept übertragen und habe noch zur besseren Verständnis einen Beisatz dazugefügt.

    Es muß heißen: „ich hatte auch nicht unbedingt den Eindruck, dass er sich an uns ergötzen wollte, sicher kann ich mir jedoch nicht sein“.

    Vielleicht lassen wir aber auch den ganzen Satz weg, er ist sowieso nicht aussagekräftig.

    Gruß
    K

    • Ich habe Deine Berichtigungen in den entsprechenden Kommentar hinzugefügt. Solltest Du nicht damit einverstanden sein- bitte Bescheid geben!

      Ich habe eine große Bitte an Dich, ändere Deinen Namen, damit ich ihn nicht bei der Veröffentlichung Deiner Kommentare , auslöschen muss. Ich könnte es vielleicht auch mal vergessen und er erscheint dann für jeden ersichtlich. Wenn ein Gast einen einzigsten Beitrag geschrieben hat, werden normalerweise seine weiteren Kommentare automatisch freigeschaltet. Deine werden jetzt noch per „handbetrieblichen“ Mausklick veröffentlicht!

      Ich habe angefangen, Deinen ersten Kommentar in einen Artikel umzusetzen. Ich möchte dadurch vermeiden, dass er in der Versenkung verschwindet und nicht den Stellenwert bekommt, den er verdient hat. Deinen nachfolgenden- falls einverstanden- werde ich ebenso als einen eigenständigen Beitrag einstellen! Solltest Du noch Ausbesserungen wünschen, dann sage mir bitte Bescheid!

      Ich muss zu den Schuluntersuchungen folgendes anmerken. Mir sind solche entwürdigenden „Qua(h)litäts- Begutachtungen nicht bekannt- außer das Maul aufreißen dürfen- müssen, bei der zahnärztlichen Zwangs- Untersuchungen. Als ich das erste mal, von diesen erniedrigenden „Pflicht“-Auszieh- und intimen Angrapschaktionen, erfahren habe, hatte ich das Gefühl, ich bin im im falschen Film oder meine hirnige Erinnerungsmaschine wäre defekt. Aber sie war völlig intakt. Dies konnte ich mit Bestimmtheit erkennen, als ich mich ein wenig auf die Suche begab- nach der diesbezüglichen staatlichen Gerechtigkeit und ihrer eidbezogenen Umgang mit den ihr unterjochten Menschen . Jedes Bundesland, kann sie nach seinem eigenen Ermessen, durchführen oder nicht zwingend, als Anerkennung der Menschenwürde, sein lassen. Soweit das Prinzip des Grundgesetzes- alle Bürger sind gleichzubehandeln und gleich viel wert- Die Würde ist unantastbar! Kinder und Männer scheinen der menschlichen Gattung wirklich nicht anzugehören und werden deshalb automatisch mit diesen tierisch grundgesetzlichen Einschränkungen bedacht- ihre Würde IST antastbar!

      Sollten wir uns nicht langsam dagegen wehren, vom Grundgesetz ständig ausgeklammert zu werden, ganz nach dem staatlich- wir(r)tschaftlichen Bedarf gemustert, untersucht, befingert, gegängelt, dressiert, entwürdigt, entrechtet- entmenschlicht zu werden? Für die BRD- GmbH sind wir doch nur Gebrauchsgegenstände, die sie ganz nach ihrem Belieben, abrichten, zurichten und anrichten kann….wäre dem nicht so, würde das Grundgesetz wieder so geändert werden, dass ALLE Menschen- ohne Ausnahme- , vor Zwang, Freiheits- und Rechtsverlust, bewahrt bleiben.

      Schuluntersuchung! Wir sollten diese Bezeichnung wörtlich nehmen, und die dafür zuständigen Behörde einer gründlichen Überprüfung unterziehen, ob sie geistig, noch zum Wohle der Kinder, zuständig sein kann. Wir sollten die Mitarbeit(er)innen eine Ganz- körperuntersuchung angedeihen lassen, so wie sie es unseren Kindern angetan haben und auch weiterhin tun. Ebenso würde ich empfehlen, sie bei dem Minist(er)inum für Familie, Senioren, FrAUen und Jugend durchzuführen. Soviel ich in Erinnerung habe, wurde es doch zum Schutz der benannten Menschengruppen, geschaffen….

      Nachtrag:

      Ich habe Deinen Kommentar soweit als Artikel fertig gestellt, dass er freigeschaltet werden kann. Meine Frage, kann ich Dich K.Indomitable nennen?

  5. Mißstände bei Musterungngen und auch Schularztuntersuchungen

    Hallo,

    ich habe gesehen, dass mein Beitrag eingestellt wurde, finde ich gut.
    Dabke für Deine Antwort.
    Du kannst meinen Artikel als Kommentar einstellen.

    Sorry, mir ist gestern ein Übertragungsfehler beim Einstellen des Kommentars unterlaufen.
    Und zwar: Bei der Schularztuntersuchung wurden wir nicht auch noch nackt gewogen, das fand vorher mit Unterhose im Nebenzimmer statt (bitte streichen).

    Noch ein paar Worte zur Schularztuntersuchung und noch einige Details, damit kein falscher Eindruck entsteht.

    Bei der Untersuchung, bei der ich nackt bei dem Arzt stand (es war ein Arzt, keine Ärztin, ich hatte es noch nicht angegeben) handelte es
    sich in erster Linie um die Intimuntersuchung, zusätzlich wurden wir noch abgehört, der Arzt hatte sich vielleicht noch kurz Rücken und Po (aber ohne zu bücken) angesehen, ob noch weiteres, weis ich nicht mehr. Das ganze dauerte nicht sehr lange, für jeden nur ein paar Minuten. Der Arzt hat sich auch nur kurz und nicht unnötig lange mit den Genitalien beschäftigt, ich hatte auch nicht den Eindruck, dass er sich an uns ergötzen wollte.
    Da das ganze vermutlich schnell gehen musste, wurden schon rechtzeitig neue Jungs hereingeschickt, die nur im Vorbeigehen kurz die anderen, die vom Arzt untersucht wurden, von hinten sehen konnten. Das war auch nicht das schlimmste. Anschließend sassen wir die Ecke herum und konnten nichts mehr sehen (Versperrung durch eingezogene Wand oder ähnliches?) bis wir aufgerufen wurden.
    Wie gesagt, ich hätte mich an der eigentlichen Genitaluntersuchung noch nicht einmal besonders gestört, auch der zweite Junge hätte dabei nicht so gestört, wenn das ganze in Unterhosen stattgefunden hätte. Da die eigentliche Genitaluntersuchung eh nicht lange dauerte, hätte ein kurzes Herunterziehen der Hose ausgereicht.
    Es hätte mich zwar schon, aber auch nicht besonders gestört, wenn die Helferin dabei meinen Po oder einen Teil davon kurz gesehen hätte.
    Aber wenn man sich ganz nackt ausziehen soll und noch ein paar Meter so laufen soll, dann nackt beim Arzt herumsteht (obschon er mich weniger störte), die Helferin und ein anderer Junge dabei zuschaut, ist das sehr peinlich: Man hat in einer solchen Situation als Junge sehr damit zu kämpfen, dass man keine Erektion bekommt, mir ging es jedenfalls so, obschon ich diese Momente alles andere als im sexuellen Sinne aufregend (gail) empfand.
    Was das für einen Sinn haben sollte, weis ich nicht, vielleicht ging die Sache mit dem vorzeitigen Ausziehen auch von der Helferin aus, vielleicht sah sie gern nackte Jungen?
    Wie alt sie war, weis ich nicht mehr genau, vielleicht mitteleren Alters.
    Ob dies mehr oder weniger Einzelfalle waren oder öfters vorkommt, weis ich nicht.

    Anders bei meiner ersten Musterung, das war nach meiner Auffassung reine Schikane.
    Hier hatte ich zudem noch den Eindruck*** (wie gesagt nur den Eindruck, behaupten kann ich es nicht), dass sich beide, Arzt und Helferin, an mir ergötzen wollten (im sexuellen Sinne). An den Blicken sah man dies schon. Wie gesagt, ich sah damals sehr knackig aus.

    ***(Nachtrag von K.13.01.2011 19:21:lch habe ein Wort nicht von meinem Konzept übertragen und habe noch zur besseren Verständnis einen Beisatz dazugefügt.Es muß heißen: “ich hatte auch nicht unbedingt den Eindruck, dass er sich an uns ergötzen wollte, sicher kann ich mir jedoch nicht sein”.Vielleicht lassen wir aber auch den ganzen Satz weg, er ist sowieso nicht aussagekräftig.
    ohmannohjens: Deine Bemerkungen sind sehr aussagekräftig -- es waren Deine persönlichen Eindrücke, Gefühle und Empfindungen und deshalb, sollten sie unverändert bleiben- wenn Du damit einverstanden bist! )

    Ich hatte bereits erwähnt, dass es einem anderen Jungen wohl ähnlich ging, er hatte den Arzt als „Spitzbub“ bezeichnet.
    Für die, die das nicht glauben sollten bzw. meinen, so etwas hätte es nicht gegeben, kann ich ausdrücklich versichern, dass alles den Tatsachen entspricht.

    Du kannst meinen Nachtrag noch mit hereinbringen oder entsprechend einarbeiten, da lasse ich Dir frei Hand.
    Wenn noch etwas sein sollte, stelle es ein, ich werde antworten, kann schon mal ein wenig länger dauern, da ich/wir nicht immer zu Hause sind.
    Gruß
    K

  6. Mißstände bei Musterungen und auch bei Schularztuntersuchungen

    Bei mir fanden (es ist schon länger her) fünf Musterungen statt. Grund war, dass ich immer wieder wegen eines Kreislauf/Blutdruckproblems zurückgestellt wurde, bis ich dann nach der 5. Musterung der Ersatzreserve II zugeteilt wurde.

    Die Untersuchungen wurden in allen 5 Fällen zwar von einem Arzt durchgeführt, jedoch waren immer weibliche Kräfte anwesend, auch teilweise ziemliche junge. Sichtschutzwände gab es nicht.
    Niemand hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass eine Genital-/Rektaluntersuchung ggf. abgelehnt werden kann. In fast allen Fällen hieß es immer nur „Sie müssen“ z. B. „ziehen sich jetzt ganz aus“ oder ähnliches. Man wurde an den intimen Stellen angefasst bzw. befingert, ohne zu fragen, ob man das soll oder darf.

    Im einzelnen:

    Musterung 1 (ich war vielleicht gerade 18)
    Sehr peinliche Situation, ca. 15 Minuten reine Nacktbeschau.

    Nach Beantwortung von Fragen musste ich mich gleich zu Beginn der Untersuchung ganz nackt ausziehen. Die noch junge Assistentin konnte während dieser Zeit mich ungehindert beobachten, was sie auch permanet tat.
    Warum muß man nackt gemessen und gewogen werden? auf die paar Gramm Unterhose wird es doch nicht ankommen.
    In nacktem Zustand musste ich mich auf einen Stuhl setzen, da wurde mit einem Hämmerchen auf mein Knie geklopft usw..
    Dabei musste ich nach jeder Untersuchung ganz nackt von der einen Ecke in die andere zu den entsprechenden Vorrichtungen gehen.
    Das ganze gipfelte dann darin bzw. die Pein wurde noch erhöht, als ich mitten im Raum etwa 25 Kniebeugen splitternackt machen musste. Dabei waren Arzt und Helferin direkt hinter mir, sehr peinlich!!
    Direkt am Anfang forderte mich der Arzt auf, die Kniebeugen bis unten hin zu machen, d.h. ich sollte dabei die Hände flach auf den Boden legen.
    So konnte man ungehindert die ganze Zeit in meine Po sehen, was beide auch taten. Gesehen habe ich das, als ich mit dem Kopf und den Händen ganz unten war, dann konnte man immer nach hinten sehen.
    Man muss sich das mal vorstellen, man konnte ziemlich lange bzw. ca. 25 mal mein Poloch, meine Hoden und meinen Penis von hinten sehen.
    Es ist mir heute noch peinlich, so etwas überhaupt zu schreiben.
    Ich kann mich nicht mehr an alle Einzelheiten erinnern, doch zum Schluß kam dann die Rektal- und Genitaluntersuchung.
    Dabei musste ich die Beine, soweit es ging, spreitzen, mich weit nach unten beugen und die Hände auf den Boden legen.
    Für mich unerwartet ging der Arzt mir dann an den Anus und steckte zum Schluß einen Finger (mit Handschuh) herein. Dabei bekam ich eine satte Erektion. Ich musste auch irgend wann einmal husten, ob es hierbei war, kann ich nicht mehr genau sagen.
    Danach musste ich mit vor Peinlichkeit hochrotem Kopf und noch erigiertem Glied (Helferin schaute zu!!!) zur Liege gehen, wobei der Doktor sagte, dass eine Erektion nichts Schlimmes sei und man dies gewöhnt sei. Dann mußte ich mich mit dem Rücken auf die Liege legen, die Beine anziehen und weit spreizen, so dass die Kniee oben waren. Mein Penis und die Hoden wurden anschließlich sehr gründlich und ausgiebig untersucht, dabei bekam ich wieder eine Erektion, ich glaube, in erster Linie, weil die Helferin intensiv zuschaute (Hinweis: ich hatte damals eine Top-Figur und alles war bei mir sehr überdurchschnittlich gut entwickelt, ich denke, Sie wissen, was ich damit meine).
    Das war wiederum sehr megapeinlich!
    Danach konnte ich die Hose anziehen und gehen.
    In der Garderobe wurde unter den Jungen diskutiert, was alles während der Musterung passiert war. Einer sprach sogar von Samenentzug, was er damit meinte, weis ich jedoch nicht, ein anderer sagte, dass das die reinste Sexschau war.
    Ich denke, dass zu dieser Musterung jeder weitere Kommentar meinerseits überflüssig ist.
    Ich möchte nur kurz betonen, dass ich sehr erschüttert war und mich erniedrigt und (physisch und psychisch) vergewaltigt fühlte. Noch schlimmer konnte man mich kaum noch quälen.

    Musterung 2

    Hier musste ich mich auch ganz nackt ausziehen, aber erst später. Eine Genital-/ Rektaluntersuchung wurde wieder durchgeführt, sie dauerte jedoch nicht so lange wie beim ersten mal, wobei die Genitaluntersuchung im Stehen durchgeführt wurde. Die Helferin konnte auch hier wiederum alles mitbekommen, obschon sie nicht so intensiv gaffte wie bei Musterung 1.
    An weitere Einzelheiten kann ich mich nicht mehr erinnern.
    Auch bei dieser Musterung fühlte ich mich sehr erniedrigt, jedoch bei weitem nicht so wie bei der ersten. Eine Erektion kam, wie auch bei den folgenden Musterungen zum Glück nicht vor.

    Musterung 3

    Der Musterungsarzt war ein sehr netter älterer Herr, ich hatte den Eindruck, erstmals hier einen verständnisvollen Musterungsarzt vor mir zu haben.
    Es war auch eine Helferin zugegen, die jedoch nach vorne mit dem Kopf zur Wand saß und so gesehen nicht zusehen konnte. Ich habe nicht beobachtet, dass Sie sich umdrehte.
    Zwischendurch bat mich der Arzt (das hörte sich schon ganz anders an!), dass ich doch bitte mal mich umdrehen, die Hose herunterziehen und mich bücken sollte. Nach ca. 1-2 Sekunden konnte ich dann die Hose wieder hochziehen. Dieser Arzt konnte aus ca. 2-3 Meter Entfernung in Sekundenschnelle sehen, dass ich am After keine Besonderheiten hatte. Warum konnten das die anderen beiden nicht? Die haben mindestens 1o mal solange dazu gebraucht
    wobei ich die Pobacken auch noch ganz weit aufreißen mußte.
    Bei der Genitaluntersuchung musste ich die Hose nur vorn ein bischen herunterziehen, das andere ging dann ganz schnell, nach meiner heutigen Erinnerung etwa nur 5 Sekunden.
    Bei diesem Arzt hatte ich mich überhaupt nicht gedemütigt gefühlt und mir die Frage gestellt, warum das nicht immer so ablaufen kann.
    Aber so läuft es, wie ich auch von Kameraden hörte, meist nicht ab.

    Ich habe mich Jahre nicht mehr mit diesem Thema befasst, dachte jedoch, dass gegenüber früher alles besser geworden sei. Leider nicht. Man hat dem Ganzen, was Peinlichkeit betrifft, noch einen draufgesetzt, indem fast nur noch weibliche Ärzte mustern.

    Musterung 4

    Hier wurde nicht sehr viel untersucht, so wie ich mich erinnern kann, in erster Linie nur noch Kreislauf/ Blutdruck.
    Genitalien und Po wurden nicht mehr untersucht. Man hatte inzwischen wohl begriffen, dass ich da keine Auffäligkeiten habe.

    Musterung 5

    Untersuchung wie bei Musterung 4. Es waren bei Musterung 4 u. 5 eine Helferinen im Raum, aber bei mir gab es gottlob diese Male nichts mehr zu sehen.

    Warum es so wichtig ist, dass bei jungen Männern bei der Musterung der Penis (ich denke, die Vorhautverengung ist der Grund) untersucht wird, kann ich nicht nachvollziehen. Das gleiche gilt für die Untersuchung des Anus (ich denke, es geht hier nur um Hämoriden), die Untersuchungen fand ich immer als sehr peinlich. Ist deswegen schon mal jemand als untauglich eingestuft worden, wenn diesbezüglich etwas nicht ganz in Ordnung war? Wenn einer Hämoriden haben sollte, muß man dann hundert anderen, die keine haben, in den Po schauen und das heute von Ärztinnen, wobei noch die Helferinnen gaffen können. Ich gehe doch davon aus, dass die allermeisten, die Hämoriden haben, zu Ihrem Arzt oder Apotheker gehen.

    Fazit: Ich halte diese Untersuchungen, insbesondere die Analuntersuchung für überflüssig. Auf Vorhautverengung sind die Jungen bei den Schularztuntersuchungen bereits in der Regel zweimal gründlich untersucht wurden, bei mir war das zumindest so, zuletzt im Alter von etwa 15 Jahren, also auch nicht unbedingt erforderlich.

    Froh bin ich, dass jetzt diese erniedrigenden und in Teilen unnötig peinlich verlaufenden Musterungen abgeschafft werden sollen.
    Ich habe dennoch ein paar Zeilen zu diesem Thema geschrieben, weil ich mir in diesem Punkt noch nich ganz sicher bin.

    Übrigens, bei Schularztuntersuchungen scheint es es hin und wieder ebenso nicht mit rechten Dingen, d.h. teils noch schlimmer zuzugehen als bei Musterungen. Hier sind es ebenfalls fast ausschließlich Ärtzinnen, die Jungen untersuchen und Helferinnen können ungehindert zuschauen. Die Jungen (wie ich hörte, auch die Mädchen) müssen sich oft ganz nackig ausziehen, im Gegensatz zur Musterung oft zu zweit oder zu meheren.
    Die Vorgehensweise kann wohl offensichtlich jede Ärztin o. Arzt frei entscheiden. Mit dem Hinweis auf eine gründliche Untersuchung und Zeitnot kann man hierzulande wohl alles mit den jungen Leuten machen.
    Ich kann nachempfinden, wie ein Junge sich fühlt, besonders wenn bei einer Untersuchung eine Ärztin ihn so splitternackt an den Hoden und am Penis untersucht, dabei eine Helferin noch gafft und ggf. noch ein anderer Junge oder sogar noch mehrere Jungen zuschauen können, man dabei eine Erektion bekommt, was in diesem Alter allzu leicht und oft passiert.
    Dass die jungen Leute nur einzeln und hinter einer Trennwand untersucht werden, trifft nicht zu. Ich habe bei allen meinen Untersuchungen, egal wo, nie eine Trennwand gesehen.
    Ich weiß beim besten Willen nicht, was man sich bei solchen Vorgehensweisen gedacht hat.

    Bei mir lief das mit 15 in etwa so ab:

    Nach den üblichen Befragungen wurde ich mit einem anderen Jungen in das Arztzimmer geschickt, wo sich noch zwei nackte Jungen befanden. Als wir da so standen und nicht schlecht staunten, geierte uns die Helferin an: „Was glotzt ihr so, das ist eine ärztliche Untersuchung! Geht um die Ecke und zieht euch aus“ (oder so ähnlich). Als wir in Unterhosen zurückkamen, geierte sie nochmals „Hosen aus!, Ihr werdet gleich untersucht“. Als die beiden Jungen weg waren, mussten wir ganz nackt durch den Raum zur Untersuchung gehen.
    Dort hat man uns gesagt, dass wir uns überhaupt nicht schämen müssen bei einer ärztlichen Untersuchung, auch nicht bei einer Erektion, das sei normal. Supertoll!!!
    Dann wurden wir die ganze Zeit splitternackt untersucht, abgehorcht usw., zum Schluß kam die Genitaluntersuchung. Unseren Po hat man sich auch kurz angesehen. An letzteres kann ich mich nicht mehr so genau erinnern, ich glaube, wir mussten nur im Stehen die Backen kurz auseinanderziehen, also nicht Beine spreitzen und bücken wie bei der Musterung.
    Große Angst hatte ich vor einer Erektion, besonders, als die Hoden angefasst wurden. Zum Glück kam keine bzw. keine richtige. Ich glaube, dass mein Glied dabei nur etwas angeschwollen ist, aber auch das war schon peinlich und ich hatte alle Mühe und Angst, dass das ganze weiter gehen könnte.
    Wie das bei dem anderen Jungen war, weiß ich nicht, ich habe da nicht hingeschaut.
    Alles supermegapeinlich!!! Man hat mir zwar nichts getan (in sexueller Hinsicht), aber absolut erniedrigend.
    Wäre alles nicht so schlimm gewesen, wenn nicht noch ein anderer Junge und die Helferin dabei gewesen wären, die beide dauernd mich angafften, als ich untersucht wurde und zum Schluß wieder zwei neue Jungen hereinkamen, die mich noch nackt sahen.

    Als nicht so erniedrigend hätte ich es empfunden, wenn man nur kurz die Hose zur Genitaluntersuchung hätte herunterziehen sollen, wie das bei der Untersuchung so mit 11 oder 12 war. Da weiß ich noch, dass die Hose nur vorn ein Stück heruntergezogen wurde, so dass der Po noch nicht einmal frei war. Da hat es auch nicht gestört, dass eine Helferin im Raum war. Ob noch andere Jungs im Raum waren, weiß ich nicht mehr. Warum ging das bei der Untersuchung mit etwa 15 nicht auch so???
    Wie gesagt, das ist alles schon länger her, aber heute hat sich daran offenbar nichts geändert.

    M. E. alles eine Ungeheuerlichkeit, völlig unnötige Peinlichkeiten. Wenn die Ärzte, Schulleiter, Lehrer, Behörden und evtl. auch noch einige Eltern das so in Ordnung finden, als normale ärztliche Untersuchung ansehen, habe ich kein Verständnis mehr dafür.
    Von Ärzten, Lehrern, Ämtern werden Mißstände offensichtlich verharmlost. Kostengründen und Zeitdruck der Ärzte scheinen eine Ursache für diese teils unwürdigen Untersuchungen. An weiteren Spekulationen möchte ich mich nicht beteiligen.
    Die Jugend kann sich ja nicht wehren, das ist den Beteiligten bekannt. Die jünsten Skandale bestätigen das und hier geht es in vielen Fällen weiter.

    M. E. sollte man unbedingt rechtzeitig vor der Schularztuntersuchung eine umfassende genaue Darstellung über den Ablauf einer solchen Untersuchung den Eltern und den Schülern/ Schülerinnen schriftlich bekannt geben (Merkblatt sollte ausreichen). Darin sollte genau angegeben sein, was besonders bei der Intimuntersuchung genau gemacht wird (bei Jungs Anfassen der Hoden des Penis etc.), ob Analbeschauung stattfindet, wie von mancher Seite behauptet wird, eine Ärztin oder ein Arzt anwesend ist, ob z. B. bei den Jungs weibliche Helferinen bei der Intimuntersuchung dabei sind und diese zuschauen dürfen, ob man dabei sich völlig nackt ggf. zu mehreren ausziehen muß usw., ob nur hinter einer Trennwand intim untersucht wird oder im Freien, ob ggf. z. B. eine Leherin anwesend ist, wie es bei Intimuntersuchungen von Jungen vorgekommen sein soll, damit kein Missbrauch bei den Schülern vorkommen sollte….! usw..

    Das würde den Jugendlichen die Ungewissheit und sehr oft quälende Angst vor den Untersuchungen nehmen. Es kann dann jeder (Eltern ggf. mit einbezogen) in Ruhe vorher entscheiden, ob er an den intimen Untersuchungen teilnehmen will und es nicht dabei erst bei der Untersuchung zu Überrumpelungen kommt. Denn, welche Helferin/ Arzt oder Ärztin sagt den Jugendlichen schon, dass die Intimuntersuchung freiwillig ist. Auch von den Lehrern hatte man immer nur gehört, dass die Untersuchung Pflicht ist.

    Ich denke, dann wären wir ein Schritt weiter und unnötige peinliche Dinge hätten dann keinen Raum mehr, gewissen Leuten würde damit das Handwerk gelegt.

    Zu den Schularztuntersuchungen habe ich mich umfassend geäußert, da ich seinerzeit unter dieser beschriebenen Untersuchung sehr gelitten habe, so schnell davon nicht wegkam und daran ziemlich lange zu knacken hatte. Auch, da ich dieserhalb selbst heute noch einen gewissen Groll verspüre bzw. das mir immer wieder hochkommt.

    Bitte keine Rückmail, da ich nicht möchte, dass meine Familienangehörigen (insbes. meine beiden Kinder) mit diesem Thema belastet werden, insbesondere wegen der intimen Dinge, die ich geschildert habe, das wäre mir zu peinlich.
    Meine Schrift können Sie, wenn angebracht, weitergeben, aber ohne meinen Name bzw. Email-Adresse, da hierin einige sehr persönliche Dinge preisgegeben wurden, das versteht sich von selbst.
    Danke und viele Grüße

    • Hallo K.Indomitable

      selbstverständlich werde ich Deinem Wunsch entsprechen und keinen Versuch starten, Dich über die Mail- Adresse zu erreichen.Solltest Du Kontakt zu mir aufnehmen wollen, dann sage bitte Bescheid.

      Erzwungene Nacktheit ist die sicherste Foltermethode einen Menschen- einen Mann schnell abzurichten und einzubrechen- das wissen die Psychologen der BWM sehr genau und deshalb werden diese Peitschen, auch in allen erdenklichen Hieb-variationen dem jugendlichen Staatsgut Mann gnadenlos verabreicht- und Frauen werden gezielt eingsetzt, um die Schlagkräfigkeit für ihre wehrlosen Opfer ins unerträgliche zu steigern……

      Bei den demütigenden Schuluntersuchungen kann ich Dir nur beipflichten, jeder sollte über sein Verweigungsrecht Bescheid wissen und es in Anspruch nehmen- sie könnten, wie bei der Musterung, auch von einem Arzt seines Vertrauens durchgeführt werden. Auch eine Sammelbeschwerde- klage wäre bestimmt eine hilfreiche Aktion gegen die, für meine Begriffe völlig sinnlose Intimuntersuchung. Um bestimmte „ungesunde Fehlbildungen“ unterhalb der Gürtellinie feststellen zu können, sind sowieso gewisse medizinische Apperate notwendig, die wohl kaum bei einer schulischen Genitalienbeschau zur Verfügung stehen. Auch hier halte ich diese menschenverachtende und erniedrigende Fleischbeschau für eine handgreifliche Abrichtungsmethode und gezielt ausgerichtete Vorführung, wer die Macht insbesondere über die Männer besitzt- ist meiner Meinung nach, nur eine rechtzeitige Dressur für einen widerstandlosen und sich alles gefallen lassendes Staats- Wirtschaftsmaterial, das dann bei diesen sehr erfolgsversprechenden „Vorbehandlungen“ verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten, insbesondere der Militärsklaverei zugeführt werden kann. Und was mich am allermeisten aufgeregt- wo bleibt der Jugendschutz- wo die Behörde, die sich ihn verschrieben hat? Verschrieben!- nur bei den männlichen A…nti- menschen?!

      Diese Ärzte- innen werden bestimmt Anweisungen erhalten haben, nichts über die Verweigerungsrechte einer Intimuntersuchung zu verraten- wie bei der BWM es auch mit viel Erfolg durchgezogen wurde- auf Basis z.B. der Einschüchterungen, falls doch ein Aufflackern des lebenden Gebrauchsgutes zu bemerken war- ist, sich gegen die staatliche Übernahme seines männlichen „Kadavers“ zu wehren……

      Auch ich rufe wieder alle Eltern auf, helft eueren Jungs und lasst sie nicht im Stich- und bitte, nicht diese immer wieder zu hörenden Sprüche gebrauchen- „Du willst ein Mann sein?- und hast das deshalb zu ertragen / jammer nicht, bist doch kein Mädchen….die Bundeswehr wird Dir schon Zucht und Ordung beibringen- einen richtigen Kerl aus Dir machen“…..usw .usf. “

      Genau das ist der Grund, warum Männer nicht als fühlende Wesen- als vollwertige Menschen angesehen werden, sie schweigen über die ihnen angetanenen Peinlichkeiten, Demütigungen…ihren schweren Kampf, den anerzogenen Verpflichtungen- ein nach gesellschaftlichen Auflagen ein „ganzer Kerl“ sein zu müssen…..Und ihre Verschwiegenheit ist der Vorteil der staatlichen Vollmacht, über sie zu verfügen und passend abzurichten- auch ganz im Sinne des Genderwahnsinnes. Das typische Mannsein sollte endlich auch für sich selber eingesetzt werden- ist es nicht Stärke, den Mut aufzubringen, sich für die eigene Arterhaltung einzusetzen?- die eigene Natur so auszuleben, damit man/n sich in seiner Haut wohl fühlt- ohne jedliche anerzogenen Schuldgefühle- ohne sich als Versager zu bewerten…als Memme verurteilen zu lassen???….Und die meisten von uns, werden von Anbeginn ihres Lebens bereits zu gebrauchsfähige „Unmänner“ abgerichtet…..

      Bedeutet männliche Stärke nicht auch Schwäche zu zeigen- sich als Mensch mit seinen ganzen Verletzbarkeiten zu outen- ist das Schwäche???? Ist es nicht mutiger, sich zu seiner eigenen Persönlichkeit- zu seiner Gefühlswelt- zu seinen Mannsein zu bekennen als sie zu verleugnen, um den starken, unbezwingbaren, nicht leidensfähigen Kerl zu spielen- vorzulügen… der sich verstecken muss, damit er sich in seiner Echtheit noch spüren und erleben darf …..

      Zum Schluss, eine Frage, hast Du Einwände, wenn ich Deinen Kommentar als Artikel einstelle?

      Vielen Dank, dass Du diesen großartigen Beitrag niedergeschrieben hast. Ich weiß, wie schwer es ist, über seine Gefühle und über seine Verletzungen zu reden, sich „bloßzustellen“ -- sich der Gefahr auszusetzen, ausgelacht und beschimpft zu werden. Weil ich in dieser Beziehung auch einige sehr leidvolle Erfahrungen machen mußte, kann ich Dir nachempfinden, wieviel Mut und männliche Stärke es erfordert, von den Demütigungen, denen man ausgesetzt wurde, zu erzählen.Dein Erlebnisbericht wird bestimmt für einige Menschen- Männer mehr als nur hilfreich sein. Ich hoffe, es werden noch mehr Deinen Mut aufbringen und über ihre Gedanken, ihre Gefühle zu reden…Wir dürfen nie vergessen, ein Mann zu sein, ist was großartiges und wunderbares….Ich wollte, willl, werde nie etwas anderes sein wollen und ich lebe es auch aus, ob es anderen gefällt oder nicht….ich lasse mich nicht abdressieren, damit ich irgenteiner auferlegten Din-norm entspreche…..

      PS:
      Ich würde zu gerne wissen, wie viele unbehandelbare „Phimosen“ bei Schuluntersuchungen und Musterungen dignostiziert wurden und werden….

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