2. Teil Mißstände bei Musterungen und auch bei Schularztuntersuchungen

 

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K.Indomitable:

Noch ein paar Worte zur Schuluntersuchung und noch einige Details, damit kein falscher Eindruck entsteht, sollten berücksichtigt werden:

Bei der Untersuchung, bei der ich nackt bei dem Arzt stand (es war ein Arzt, keine Ärztin, ich hatte es noch nicht angegeben) handelte es sich in erster Linie um die Intimuntersuchung, zusätzlich wurden wir noch abgehört, der Arzt hatte sich vielleicht noch kurz Rücken und Po (aber ohne zu bücken) angesehen, ob noch weiteres, weiß ich nicht mehr. Das ganze dauerte nicht sehr lange, für jeden nur ein paar Minuten. Der Arzt hat sich auch nur kurz und nicht unnötig lange mit den Genitalien beschäftigt, ich hatte auch nicht den Eindruck, dass er sich an uns ergötzen wollte.

 Da das ganze vermutlich schnell gehen musste, wurden schon rechtzeitig neue Jungs hereingeschickt, die nur im Vorbeigehen kurz die anderen, die vom Arzt untersucht wurden, von hinten sehen konnten. Das war auch nicht das schlimmste. Anschließend saßen wir in der Ecke herum und konnten nichts mehr sehen (Versperrung durch eingezogene Wand oder ähnliches?) bis wir aufgerufen wurden.

 Wie gesagt, ich hätte mich an der eigentlichen Genitaluntersuchung noch nicht einmal besonders gestört, auch der zweite Junge hätte dabei nicht so gestört, wenn das ganze in Unterhosen stattgefunden hätte. Da die eigentliche Genitaluntersuchung eh nicht lange dauerte, hätte ein kurzes Herunterziehen der Hose ausgereicht.

Es hätte mich zwar schon, aber auch nicht besonders gestört, wenn die Helferin dabei meinen Po oder einen Teil davon kurz gesehen hätte. 

 

Aber wenn man sich ganz nackt ausziehen soll und noch ein paar Meter so laufen soll, dann nackt beim Arzt herumsteht (obschon er mich weniger störte), die Helferin und ein anderer Junge dabei zuschaut, ist das sehr peinlich:

 

Man hat in einer solchen Situation als Junge sehr damit zu kämpfen, dass man keine Erektion bekommt,

 

 mir ging es jedenfalls so, obschon ich diese Momente alles andere als im sexuellen Sinne aufregend (gail) empfand.

 Was das für einen Sinn haben sollte, weiß ich nicht, vielleicht ging die Sache 

 

mit dem vorzeitigen Ausziehen auch von der Helferin aus, vielleicht sah sie gern nackte Jungen?

 

Wie alt sie war, weiß ich nicht mehr genau, vielleicht mitteleren Alters. Ob dies mehr oder weniger Einzelfälle waren oder öfters vorkommt, weiß ich nicht.

 Anders bei meiner ersten Musterung,  war das nach meiner Auffassung reine Schikane. Hier hatte ich zudem noch den Eindruck*** (wie gesagt, nur den Eindruck, behaupten kann ich es nicht), dass sich beide, Arzt und Helferin, an mir ergötzen wollten (im sexuellen Sinne). An den Blicken sah man dies schon. Wie gesagt, ich sah damals sehr knackig aus.

***(Nachtrag von K.13.01.2011 19:21:lch habe ein Wort nicht von meinem Konzept übertragen und habe noch zur besseren Verständnis einen Beisatz dazugefügt.Es muß heißen: “ich hatte auch nicht den Eindruck, dass er sich an uns ergötzen wollte, sicher kann ich mir jedoch nicht sein”.Vielleicht lassen wir aber auch den ganzen Satz weg, er ist sowieso nicht aussagekräftig.

ohmannohjens: Deine Bemerkungen sind sehr aussagekräftig – es waren Deine persönlichen Eindrücke, Gefühle und Empfindungen und deshalb, sollten sie unverändert bleiben- wenn Du damit einverstanden bist! )

 Ich hatte bereits erwähnt, dass es einem anderen Jungen wohl ähnlich ging, er hatte den Arzt als “Spitzbub” bezeichnet.

 Für die, die das nicht glauben sollten, bzw. meinen, so etwas hätte es nicht gegeben, kann ich ausdrücklich versichern, dass alles den Tatsachen entspricht.

Noch ein paar Anmerkungen sollten berücksichtigt werden:

 Du warst überrascht, dass dort in den Foren von teils sehr gravierenden Missständen die Rede war, ich war es ebenso, dass heißt, mehr erschüttert. Ich habe nicht damit gerechnet, dass es so etwas heute noch gibt, wenn hier nicht kräftig gesponnen wurde. Ich bin auch erst durch Weiterklicken, von Musterung ausgehend, an diese Seite gelangt.

Ich kann da zwar nicht alles glauben, vieles scheint jedoch zu stimmen, siehe z. B. die jüngste Angelegenheit Sachsen oder die vielen Schilderungen, das man (Mädchen wie Jungs) sich ausziehen mußte. Ich glaube aber auch nicht, dass alle Schreiber da übertrieben oder phantasiert haben. Ist auch kein Wunder, wenn man bedenkt, dass  jedes Land seine eigen Vorschriften hat und diese von den Ärzten/ Verantwortlichen offenbar noch unterschiedlich ausgelegt werden. Das ging soweit, wie ich in einem Beitrag las, dass eine Schulpflegschaft beschlossen hatte, dass bei den Schuluntersuchungen immer eine Lehrerin dabei sein sollte, damit kein Missbrauch an den Kindern vorkommen sollte. Eine zusätzliche Pein, besonders für 15-jährige Jungen, zumindest für mein Verständnis. Es kann nicht sein, dass jeder mit unserer Jugend machen kann was er will. Genauere möglichst einheitliche Vorschriften und wie schon gesagt, genaue Bekanntgabe über den Ablauf der Untersuchungen wäre der Sache sehr zweckdienlich.

 Bei meinem Beitrag Schuluntersuchung ging es mir nicht so sehr darum, meinen Fall (ich denke, auch damals schon Einzelfall) zu schildern, er sollte das Bild nur abrunden. Ich möchte ihn nicht über Gebühr dramatisieren, er verlief wie alle Untersuchungen seinerzeit incl. der allgemeinen vorhandenen Missstände, z. B., dass man nie gefragt wurde, nur eben mit dem Unterschied, dass wir uns unnötigerweise auch noch ausziehen mussten, was sehr unangenehm war.

Sinn meines Beitrages sollte, wie gesagt, nicht sein, junge Menschen, schon gar nicht 15-jährige, aufzuschrecken bzw. zu verängstigen (gemeint ist, dass sie mit den geschilderten Missständen am Ende zu rechnen haben). Das ist nicht meine Absicht bzw. nicht die des Artikels. Ich habe den Beitrag geschrieben, um zu dokumentieren, dass es Missstände gab und leider offenbar heute immer noch gibt, mit dem Ziel, darauf aufmerksam zu machen, damit sie unbedingt abgestellt werden. Unsere Jugend hat eine etwas andere Behandlung verdient und ich würde mich freuen, wenn ihr künftig Peinlichkeiten erspart bleiben und ihnen die Angst vor diesen sogenannten Pflichtuntersuchungen genommen wird.

 

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neuartige Erfordernis des Artikel 19 Abs. 1 Satz 2 GG enthält die Wertung, dass der Schutz des Individuums – nach heutiger Auffassung – wichtiger und höherwertiger sei als die Gültigkeit eines Gesetzes, bei dessen Erlass der Gesetzgeber sich im Augenblick nicht des Eingriffs bewusst geworden ist und daher die Anführung von Artikel und Grundrecht unterlassen hat.

Bonner Kommentar zum Grundgesetz 1950, Erstfassung zu Artikel 19 von 1949 von Kurt Georg Wernickergebot gemäß Art. 19 Abs. 1 S. 2 GG stellt eine Gültigkeitsvoraussetzung für Grundrechte einschränken sollende,  einfache Gesetze dar. Das Zitiergebot erfüllt dem Gesetzgeber gegenüber eine zwingend zu befolgende Warn- und Besinnungsfunktion und dient dem Grundfrechtsträger im Rahmen des Bestimmheitsgebot zu erkennen, welche einfachen, dem Grundgestz und den Gerundrechten gegenüber untergeordnete Gesetze der Grundrechtsträgers einschränken können….

 

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HOME: http://www.auxiliaris.org/

 zu Teil 1

http://www.auxiliaris.org/zwangs-musterung/misstande-bei-musterungen-und-auch-bei-schularztuntersuchungen/

 

zu Teil 3:

 http://www.auxiliaris.org/zwangs-musterung/warum-kann-sich-der-staat-die-macht/

 

 

5 Gedanken zu “2. Teil Mißstände bei Musterungen und auch bei Schularztuntersuchungen

  1. Hallo ohmannohjens,

    vielleicht zunächst ein paar Sätze, weshalb ich zu Mißständen etwas geschrieben habe, zum Schluß komme ich zu Deiner Frage.

    Das Thema hat mich seit meinen Untersuchungen/ Musterungen nicht mehr weiter interessiert, obschon es mir immer noch so ein bißchen nachgelaufen ist.
    Ich kam nach den langen Jahren überhaupt nur darauf, da ich näheres über Abschaffung der Wehrpflicht im Internet erfahren wollte und man in diesem Zusammenhang auch einiges über die derzeitige Musterungspraxis vernahm.
    Bis dahin war ich der Meinung, dass Musterungen heutzutage ganz anders als früher bei mir ablaufen würden. Im Fernsehen oder in Ilustrierten sah man immer nur bei dem Thema Musterung junge Männer in Turnhosen.
    Als ich dann erfuhr, dass heute Jungen bzw. junge Männer immer noch nackt, zumindest bei der Intimuntersuchung, nach dem forentschen Prinzip und dann noch zu 80-90 % von Ärztinnen und zu 100 % von weiblichen Hilfskräften dem Vernehmen nach von vorn und hinten untersucht werden und dieses ausdrücklich vom Verteidigungsministerium so gutgeheißen wird bzw. so gewünscht wird, ist mir der Kragen geplatzt und ich dachte, ich sollte dazu etwas schreiben.
    Ich dachte bis dahin, wir würden in einem Zeitalter leben oder in einem Land, wo die Würde eines jungen Menchen ein bißchen gilt.

    Zu der Zeit, als ich gemustert wurde, waren evtl., ohne jetzt auf die Schnelle nachgerechnet zu haben, noch die letzten Militärärzte im Einsatz, die noch im Krieg (Dritten Reich) gemustert haben. Damals (im Dritten Reich) wurde man zu mehreren in einem Raum, wie ich es oft von den älteren hörte, nackt gemustert. Frauen sollen aber nicht dabei gewesen sein.
    Da fragt man sich nur noch, was ist schlimmer, mit mehreren Jungen/ jungen Männern zusammen von einem Arzt nackt untersucht zu werden oder als einzelner sich nackt vor zwei Frauen zu präsentieren und ggf. befingern zu lassen.
    Ich wäre, wie ich das jetzt sehe, lieber zusammen in einem Zimmer mit einigen jungen Männern von einem Arzt (ohne weibl. Personal) untersucht worden, wie das früher der Fall war, obwohl dieses schon menschenverachtend und sehr unangenehm ist, als allein in einem Zimmer mit einem gailen Arzt und einer gail zuschauenden Assistentin zu sein. Wie gesagt, diesen Eindruck hatte ich damals bei meiner 1. Musterung, ohne es behaupten zu wollen oder mit letzter Sicherheit sagen zu können.
    Dass man sich zu meiner Zeit teilweise ganz nackt ausziehen musste, habe ich andeutungsweise seinerzeit auch von etwa Gleichaltrigen gehört.

    Das hat mich alles sehr gewundert, zumal ich noch in Erinnerung hatte, einen Artikel gelesen zu haben, vielleicht so mit 14 oder 15 Jahren, dass Nacktmusterungen durch den damaligen Verteidigungsminister Strauss (vermutlich auf Grund von Protesten) untersagt wurden. Er hätte seinerzeit angeordnet, dass junge Leute nur in Badehosen gemustert werden sollen.
    Anscheinend ist daraus nicht viel geworden.

    Durch Weiterklicken im Internet kam ich dann zu Schuluntersuchungen. Da hat es mich genau so gewundert, dass dort heute noch von Missstände die Rede war.
    An ein bis zwei Tagen habe ich mich dann weiter in den Foren und bei sonstigen Informationen umgeschaut und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass da etwas wahres dran sein muß, z.B. wenn nüchtern geschildert wurde, dass man bei einer Genitaluntersuchung, die offenbar in vielen Bundesländern üblich ist, die Rede war, dass Jungen vor Ärztinnen die Hosen herunterziehen ziehen sollten.
    Ich denke, dass viele Ärzte/ Ärztinnen das auch als ganz normal finden bzw. da die unterschiedlichsten Meinungen vorherrschen.
    Weiter fanden sich unglaubliche Berichte, die ich jedoch nicht glauben konnte.

    Hierzu möchte ich bemerken, wenn Schilderungen über das normale Maß an Erträglichkeit hinausgingen, ich den Verdacht gleich hegte, dass hier irgend welche komischen Leute am Werk sind.

    Einen Beitrag zu Schuluntersuchungen und zu Musterungen wollte ich daher zuerst auch gar nicht in den Foren bringen, da mir diese mit ihren oftmals merkwürdigen Geschichten nicht zusagten bzw. oft ziemlich primitiv wirkten.
    Auch wäre mein Beitrag bei Kindern und Jugendlichen, die diese Foren offensichtlich lesen, deplaziert gewesen. Außerdem wäre es mir auch peinlich gewesen, vor diesem Publikum meine Geschehnisse zu schildern.
    Wie gesagt, ich hätte in diesen Foren nichts bringen können, bis ich dann das Forum in auxiliaris fand. Ich denke, dass es sich hiebei auch nicht um ein Kinder- oder Jugendforum handelt.

    Jetzt zu Deiner Frage: “ …kannst Du mir darüber mehr Informationen zu kommen lassen.“ zu meiner Äußerung: „Die jünsten Skandale bestätigen das und hier geht es in vielen Fällen weiter”

    Ich dachte dabei an die Situation in Sachsen (s. Internet), die als Skandal bezeichnet wurde, dann einige zeitnahe glaubhafte Äußerungen, wobei es um „Hose runter“ ging (das musst Du im Internet suchen, ich habe nichts konkretes notiert), Schilderungen von Ärztinnen und Ärzten, dass eine Nacktuntersuchung etwas Normales sei (so habe ich es zumindest noch im Sinn). Schilderung einer Ärztin, die nicht versteht, dass wir uns überhaupt darüber aufregen (gemeint war das Thema „Untersuchung der Genitalien der Jungen“), in den Niederlanden würden bei jedem Jungen die Hoden vermessen und das seit Pflicht!
    Bei solchen Einstellungen (Leute die das offensichtlich als in Ordnung finden) wundert mich nichts mehr.
    Auch meinte ich damit, dass offensichtlich nach wie vor weibliche Kräfte bei Intimuntersuchungen, wie sie zumindest bei Jungen zum Teil durchgeführt werden, zuschauen können (angeblich zum Schutz von Minderjährigen), was bei Jungen sehr peinlich sein kann (s. auch Bravo).
    Überhaupt auch, dass wohl kein Junge vorher gefragt wird, ob er seine Genitalien von einer Ärztin begutachten lassen soll.
    Dann die Hinweise, dass die Untersuchungen immer noch als Pflicht den jungen Leuten deklariert werden, offenbar aber keine Hinweise auf ihre Rechte.

    Ich glaube nicht, dass diesbezüglich alles aus der Luft gegriffen ist.
    In die Situation und diesbezügliche Probleme von Mädchen kann ich mich nicht so richtig hinein versetzen, daher habe ich mich dazu auch nicht geäüßert.

    Wenn Du im Internet intensiv nachsuchst, wirst Du bestimmt zu gleicher oder ähnlicher Ansicht wie ich kommen, dass nicht alles glatt abläuft.

    Ich habe mich ziemlich in die Thematik hineingekniet, da mir meine Erlebnisse bis heute immer noch so ein bischen nachlaufen, wie ich bereits eingangs erwähnte.

    Bitte verstehe aber auch, dass ich zu weiteren Recherschen in Sachen Untersuchung Intimbereich bei Kindern, Jugendlichen und jungen Männern keine Lust mehr habe, geht mir eh gegen den Strich. Was ich in den ein bis zwei Tage, die ich im Internet zu dem Thema gelesen habe, hat mir für meine Beurteilung ausgereicht und im übrigen mir auch gereicht.
    Auch möchte ich nicht mehr weitere offensichtliche „Geschichten“ lesen wie sie in manchen Foren nachzulesen sind.
    Die würde ich unseren Ärztinnen und Ärzten auch wohl kaum zutrauen. Geschichten, bei denen Leherinnen und Lehrer bei Genitaluntersuchungen zuschauen sollten, damit nichts passiert, ebenso kaum.

    Vielleicht beteilige ich mich in Zukunft, sofern Zeit da ist, evtl. an anderen Themen wie Würde des Menschen, Erniedrigungen oder ähnliches, vieleicht evtl. noch zu Musterungen (aber nicht mehr zu Genitaluntersuchungen).

    Zum Schluß eine Anregung:

    Vielleicht könnte jemand ein Forum im Internet bezüglich Schuluntersuchungen schaffen, in dem nur (möglichst zeitnahe) Berichte/ Missstände mit kongreten Angaben (Schule, wann genau etc., ggf. Name Arzt/ Ärztin etc.) veröffentlicht werden, es dürften dann fast nur noch seriöse Schilderungen vorliegen und es würde zu objektiveren Einschätzungen führen. So wie das jetzt in den besagten Foren läuft, macht wenig Sinn.

    Trotzdem konnte ich mir wenigstens ein ungefähres Bild machen.

    Gruß
    K.Indomitable

    (wieder nicht zur Durchsicht gekommen, Fehler, wenn sie auffallen, bitte berichtigen, falls veröffentlicht werden soll)

  2. Pingback: Mißstände bei Musterungen und auch bei Schularztuntersuchungen | Steuern und Grundrechte Blog

  3. Hallo ohmannohjens,

    danke für die Einstellung Teil 2, bin damit einverstanden.

    Bei dem Abschnitt „Noch ein paar Anmerkungen….“ (s. unten) sollte m. E. noch herein, dass es sich hierbei um Schuluntertsuchungen handelte, es müßte heißen

    „Noch ein paar Anmerkungen zu den Schuluntersuchungen sollten berücksichtigt werden:“

    Leider hatte ich wieder keine Zeit, alles noch einmal durchzulesen. Kannst Du noch Flüchtigkeitsfehler korrigieren?
    1. Einzelfälle anstatt Einzelfalle
    2. Eindruckun muß Eindruck heißen (vor den drei blauen Sternchen)
    3. das heißt, anstatt dass heißt
    4. dass man (Mädchen wie Jungs)… anstatt das…….
    5. dass jedes Land seine eigen Vorschriften….. anstatt das….
    Sorry, ich bin sonst bei „das“ oder „dass“ sicher, aber an dem Tag aber wohl nicht.

    Gruß
    K.Indomitable

    • Hallo Indomitable

      ich habe Deine „Flüchtigkeitsfehler“ entfernt und hoffe, ich habe sie richtig ausgebessert und keinen übersehen.

      Du kannst auch unsere Mail- adressen benutzen, die auf der Impressum- Seite vermerkt sind, wenn Du noch Wünsche oder/und sonstige Mitteilungen äußern möchtest.

      „Die jünsten Skandale bestätigen das und hier geht es in vielen Fällen weiter“…kannst Du mir darüber mehr Informationen zu kommen lassen.

  4. Schulgesetze und Zitiergebot

    Alle Schulgesetze der Bundesrepublik Deutschland leiden unter dem gar nicht bis nicht vollständigen Beachten des gemäß Artikel 19 Abs. 1 Satz 2 GG durch den Verfassungsgeber an den einfachen Gesetzgeber zwingend gerichteten Zitiergebotes als unabdingbare Gültigkeitsvorschrift für Grundrechte einschränkende Gesetze.

    Der Verfassungsgeber hat nur diejenigen Grundrechte vom Zitiergebot befreit, die vorbehaltlos und daher einfachgesetzlich nicht einschränkbar sind. Von den bekannten 39 Entscheidungen des BverfG zum Zitiergebot sind nur wenige in die richtige Richtung gehend, alle anderen sind verfassungswidrig, weil falsch, womit die Qualität der Rechtsprechung des BverfG weiter in Frage zu stellen ist.

    Und jetzt beginnt das Dilemma für den betroffenen Bürger, denn aufgrund dessen, dass der Rechtsweg gemäß Artikel 19 Abs. 4 Satz 2 GG bis heute nicht ausgeformt ist, können ungültige Gesetze vom Bürger nicht gerügt werden. Ungültige Gesetze sind deklaratorisch für nichtig zu erklären vom BverfG, doch der Bürger kommt gegenwärtig dort mit der Forderung nicht hin.

    Gemäß § 40 Abs. 1 Satz 1 VwGO sind die Verwaltungsgerichte nicht zuständig für öffentlich-rechtliche Streitigkeiten von nur verfassungsrechtlicher Art, denn aufgrund der sachlichen Unzuständigkeit z.B. der Schulbehörde wegen Ungültigkeit des Schulgesetzes ist auch das Verwaltungsgericht jetzt sachlich unzuständig.

    Alle bisher bekannten Rechtszüge sind falsch und führen ins Nichts.

    Eine Normenkontrolle im Sinne von verfassungswidrig oder verfassungsgemäß oder verfassungskonformer Auslegung ist alles kalter Kaffee

    Ebenso eine Verfassungsbeschwerde, denn da scheitern alle im grundgesetzwidrigen Annahmeverfahren, da Artikel 19.4 GG ein vorbehaltloses Grundrecht ist, kann ein Annahmeverfahren nur verfassungswidrig sein. Artikel 94 Abs. 2 GG kollidiert mit Art. 19 Abs. 4 GG und ist daher für nichtig zu erklären vom BverfG und zwar deklaratorisch.

    Deutschland hat bis heute seine Hausaufgaben nicht gemacht, spielt aber in der Welt als Globalplayer freiheitlich-demokratische Grundordnung auf dem Boden des Grundgesetzes.

    Der parlamentarische Rat wollte, dass Grundrechtseinschränkungen in der BRD die wohlüberlegte Ausnahme bilden sollte, das Gegenteil wurde bisher vollzogen, alles grundgesetzwidrig und vom Völkerrecht wollen wir gar nicht erst sprechen.

    Es bleibt festzuhalten, dass die drei Gewalten entgegen dem Befehl aus Artikel 1 GG den Grundrechtsträger seit 60 Jahren systematisch bekämpfen, anstatt die Grundrechte als unmittelbar geltendes und sie bindendes Recht zu akzeptieren- zu akzeptieren, dass die Grundrechte unverletzlich sowie unveräußerlich sind und nur gültige Gesetze und gültiges Recht, also dem GG entsprechen müssend, angewendet werden darf.

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