voll daneben und doch getroffen – was dem Staat sein männliches Eigentum wert ist – (k)einen Schuss pulver…

 

 

Peter Müller (CDU) will Pflichtdienst für junge Menschen

 

Kristina Schröder zweifelt, ob sie Frauen sowas antun kann.

*

(C) DPA
 

Mit dem in der Koalition erwogenen Aussetzen der Wehrpflicht würde auch die Einsatzgrundlage für die derzeit rund

 

90 000 Zivil(ZWANGS)dienstleistenden

 

 (http://www.auxiliaris.org/?p=2659&preview=true&preview_id=2659&preview_nonce=60fe434cc4)

 

pro Jahr entfallen. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) schlägt einen bundesweiten Zivildienst von etwa 35 000 Freiwilligen pro Jahr mit staatlicher Förderung vor.

…………………………….. 

Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller sprach sich in der „Rheinischen Post“ vom Donnerstag für einen sozialen Pflichtdienst für junge Männer und Frauen gleichermaßen aus. Er frage sich, welche

 

Verantwortung des Bürgers für sein Gemeinwesen wir gesetzlich etablieren sollten“.

 

("Gemein ist nur dieser gemeinnützlicher Tarnmantel, um den wahren Grund zu verdecken- z.B. die Pflegedienste vor zu hohen Personalkosten zu schützen. Nur ihnen würde diese erzwunge Dinstversklavung unGEMEIN nutzbringend sein") Dabei sollte die Einführung eines sozialen Pflichtdienstes ernsthaft überlegt werden.

 

Ist es nicht legitim, zu verlangen, dass sich junge Menschen auch für das Gemeinwesen für eine begrenzten Zeitraum zur Verfügung stellen“,

 

fragte der CDU-Politiker. * ("sehr legitim , Menschen- also jetzt von den armen Frauen  Sklavenarbeit zu VERLANGEN….nur gut, dass Frau Schröder es als Menschenrechtsverletzung sieht und es auch durchsetzen wird, ihre Artgenossinnen vor der staatlichen Leibeigenschaft zu bewahren …..was wieder mal ein eindeutiger Beweis ist, wir Kerle bilden uns dummerweise nur ein- wir wären der selbigen Rasse zugehörig….was für eine dreiste Überheblichkeit! Ich würde vorschlagen, den Wehrzwangsdienst einfach in den Zivilzwangsdiesnt umzuwandeln….dürfte doch den Frau- und Herrschaften nicht allzu schwer fallen, das "hinzu- duchzugesetzen"…..")

 

Bei Männern wird dies seit Jahrhunderten als “legitim” angesehen !!! !!! !!!

Bei Frauen muss erst nachgefragt werden? !!! !!! !!!

 

 ("klar muss bei Frauen nachgefragt werden, schließlich handelt sich es bei ihnen um Menschen, die zu nichts gezwungen werden dürfen !!! !!! !!! ")

 

Für einen verpflichtenden Sozialdienst sieht Schröder verfassungs- und europarechtlich keine Chance.

*

Ein soziales Pflichtjahr sei schließlich:

*

ein riesiger Eingriff in die Freiheit eines jungen Menschen“.!!! !!! !!!

 

Kommentar:

("voll daneben und doch getroffen – was dem Staat sein männliches Eigentum wert ist – (k)einen Schuss pulver….") !!! !!! !!!

 

"Man/n hört bei ihr sehr oft heraus, was sie von uns Kerlen hält- gar nichts und nur Frauen als Menschen ansieht, die vor jedlicher Zwangsdiensten / Zwangsarbeiten bewahrt werden müssen. Sie scheint vergessen zu haben, dass Männer noch immer das Wahlrecht besitzen- oder ist das bereits abgeschafft wurden ??? ??? ??? Wäre doch gar keine schlechte Idee, dass nur den richtigen Menschen- den Frauen zuzusprechen. Sklaven/ Untermenschen sollten einfach nicht wählen dürfen- bei den militärischen Zwangsdiensten dürfen sie ja auch nicht wählen……

..…die Europäische Menschenrechtskonvention hat Männer einige grundgesetzliche Menschenrechte für eine Übergabe in die Zwangsdienste genommen, um uns als Handelsware “made in gerMANy” in staatlichen Besitz und in die Sklaverei übereignen zu können. WARUM kann das eigentlich nicht auch für Frauen getan werden ??? Bei uns gab es doch keine Schwierigkeiten……. Ich weiß, eine s..doofe Frage !!! !!! !!! aber vielleicht kann sie mir ja doch jemand beantworten ??? ??? ???

 

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Eingestellt mit freundlicher Genehmigung  der Webjungs
Quellennachweis und weitere Informationen:

http://webjungs.de/junge-maenner/schule-beruf_3/wehrpflicht-zivi/peter-muller-pflichtdienst-fur-junge-menschen-kristina-schroeder-kann-das-frauen-nicht-antun/

 

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"Das zeigt wieder einmal die Ungleichbehandlung – und die Missachtung des GG ………keiner darf benachteiligt werden auf Grund ……….seines Geschlechtes."

 

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"sage ich doch, bei Frauen handelt es sich um die wahre Rasse Mensch…..Männer haben den Wert eines Nutzgegenstandes, der nur vor seiner Ausrottung verschont wird, weil frau ihn doch hin und wieder für sich gebrauchen kann- z. B. um für das Recht und die Freiheit der lieben Frau Schröder im Ausland zu kämpfen und für sie und ihre anderen Mitbesitzer des männlichen Eigentums zu verrecken….sorry …zu fallen…Vielleicht sollte man/n sie fragen, ob sie sich dazu HERABLÄSST, den gestürzten Sklaven wieder auf die Beine zu helfen- wenn sie nicht weggesprengt wurden sind…….. Hat sich diese fürsorgliche Dame eigentlich schon einmal gegen die Zwangsdienste bei uns Kerlen ausgesprochen…..??? ??? ??? CDU- Christlich !!! !!! !!! Demokratische !!! !!! !!!  Union…..

 

("Hat nicht bereits Gott seinen einzigsten Sohn für die Freiheit der Menschheit ( natürlich nur für Frauen) geopfert ??? Also tut sie doch etwas sehr christliches, das minderwertige Produkt  Mann immer wieder zu zwingen, sich für ihr Vaterland demütigen (Musterung) und töten zu lassen….ganz im demokratischen Sinne…diese Union der geballten Gerechtigkeit…irgentwie scheint diese CDU Zwangsdienste- Sklaverei zu lieben! Wir Männer können doch stolz darauf sein,  so ein wertvoller Wirtschaftsfaktor zu sein….was will man/n mehr ??? ??? ??? ")
("und wie sich dieses christlich unioniertes demokratisches Schröderlein zu ihren männlichen Wähler verhält:

http://www.auxiliaris.org/?p=2875&preview=true

 

….oder wurde für uns das Wahlrecht bereits auch abgeschafft? Wenn nicht würde ich das auch schnell ändern- schließlich wäre das auch nur legitim- schließlich durften Frauen auch vor einiger Zeit nicht wählen….wurde bestimmt nur angeschafft, damit auch endlich die richtigen Leute an die Macht kommen….) "" kann mir eigentlich jemand verraten wie sozial ein sozialer Zwangsdienst ist ??? ??? ???….ich bin einfach zu blöd dazu, das in mein von Natur aus marodes männlich schwach ausgebildetes  Hirnchen sozialverträglich einzudenken")

 

 
 
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"Wie ist doch dieser demo- k(un)rat- ische  Staat um seine Bürger bemüht, was tut er nicht alles um seine ausschließlich aus Männer bestehenden Sklavenware zu entrechten, zu beugen, zu brechen, zu demütigen, zu entmenschlichen, damit sie begreifen, sie gehört nur noch ihn. Und wer kann das besser als eine weibliche Abrichtungs- Fachkraft. Die Bundeszwangswehr, setzt nicht umsonst Frauen,  für die Zwangsbesichtung des Staatseigentums ein, sie weiß ganz genau, wie sich die Leibeigenen dabei fühlen.
Die  Bundeszwangswehr weiß ebenso, dass Frauen weltweit auch bei Folterungen eingesetzt werden, damit der Gefangene noch den letzten Rest seiner Würde herausschreien kann. Und wenn er sich nur nackt vor diesen weiblichen !!!!!! darbieten muss…."
 
 
 
 
Wie sagte Christine Haderthauer CDU:

".….Quoten vorgibt, sollten die Unternehmen in ihrem eigenen Interesse die Chance nutzen, für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an wichtigen Entscheidungsprozessen zu sorgen.

Denn: Gemischte Teams erzielen erwiesenermaßen die besten Ergebnisse.

Und: Frauen sind anders gut als Männer!"……!!! !!! !!!……..

 

 

 

 
 
 

http://www.auxiliaris.org/?p=2844&preview=true

 

…nicht zu vergessen, sämtliche MusterungsärztiNNEN mit ihren AssitentINNEN (Frauen sind anders gut als Männer!"……!!! !!! !!!)  sie müssen einfach Spaß an der menschen- sorry- männerverachtenden Erniedrigungen ihreres wehrlosen Schlachtviehes haben, wenn sie ihnen an den Genitalien herumspielen. Es kann mir keiner erzählen, sie wissen nicht, wie demütigend und verletztend es für die Besitzstümer des deutschen Staates ist, ihnen nackt ausgeliefert zu sein- sich angrapschen lassen zu MÜSSEN und auch noch nach ihren Befehlen, von ihnen noch den Arsch hinhalten zu MÜSSEN, damit er innigst untersucht werden kann. Und "einige" haben bei diesen Machtdemorationen auch sexuelle Freude daran, an den männlichen Schwänzen und Eier Hand anzulegen. "Manche" üben diese entwürdigende Untersuchungen sehr ausgiebig und über das normale Zeitmaß mit  genüsslicher " Wollust" hinaus aus- "Macht ist alles- wenn sich diese Anti- Mensch schämen sollte- macht das auch nix. In Reih und Glied Männer stehen zu lassen- ist doch eine gestandene machtvolle Unterwürfigkeits- Aktion, die im jeden Folterungshandbuch, nach zu lesen ist. Wie viel Spaß muss es diesen Ärtzinnen machen einen steifen Prügel in die Finger zu bekommen- und dieses sexuelle Vergnügen am laufenden Kerlchen- Bloßstellungs- Band zu geniesen? Ja, ich unterstelle es ihnen, dass es ihnen auch teilweise nasse Höschen beschert ….sie sich mit anderen auch darüber unterhalten, welcher Penis oder Knackarsch ihnen am besten gefallen hat. Auch wenn sie sagen, es ist nur Routine, werden doch wohl hin und wieder sexuelle Reize, ausgehend von so mancher gestandener oder anliegender Männlichkeit ihnen durch das Hirnchen gejagt werden….die Musterungen gehört, wegen Menschensverletzungen in der schlimmsten Art, sofort abgeschafft- wie die ganze staatlich verordnete Sklaverei von Männer. Leider hat sich youtube an die militärische Auffangsstation von kerlicher Sklaven verkauft und ihr die Möglichkeit geben, das Schlachtvieh auf dem freien Markt mit toller und altbewährter Propaganda anzuwerben. Propaganda: ….bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zu steuern, Bereits in der Weimarer Republik war die Propaganda eines der wichtigsten Betätigungsfelder der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP).

 

25. März 2010 Die einen passen sich an weil sie auf das Provaganta Geschwätzt der eigenen Die nächsten klammern sich an das Provaganta Geschwätzt und

25.03.2010

USA

Dämonen im Kopf

 

 

Von Cordula Meyer

 

Im Irak-Krieg rettet der US-Obergefreite Joe Dwyer einen Jungen. Das Foto macht ihn zum Nationalhelden. Fünf Jahre später tötet er sich mit Chemikalien. 2009 starben mehr US-Soldaten durch Suizid als auf dem Schlachtfeld im Irak.

Am Nachmittag eines Sommertages wird die Polizei von Pinehurst im US-Bundesstaat North Carolina zu einem weißen Farmhaus gerufen. Pinehurst ist eine idyllische Kleinstadt mit Wäldern, Plantagen-Architektur und acht Golfplätzen. Es gibt viele Rentner, die Polizei hat meist nicht viel zu tun. Aber zu dieser Adresse sind die Beamten in den vergangenen Monaten immer wieder gekommen. Der Eigentümer, ein junger Mann, hatte sich in seinem Haus verschanzt, mit seinen Pistolen und seinem Gewehr.

Diesmal brechen die Polizisten die Tür auf. Der Mann liegt auf dem Boden und ringt nach Luft. Er ist besudelt mit Kot und Urin. Um ihn herum liegen Dutzende leere Sprühdosen, Marke "Dust-Off". Mit dem Spray kann man Computer reinigen. Man kann sich auch damit betäuben. Nur irgendwann schädigt die Chemikalie das Herz und die Lunge. "Hilf mir, ich kann nicht atmen", fleht der Mann einen der Polizisten an. Eine Taxifahrerin hatte die Beamten gerufen. Sie fuhr den Mann seit Monaten jeden Tag zu Geschäften in der Umgebung, wo er sich die Sprühdosen kaufte. Sein eigenes Auto hatte er zu Schrott gefahren, als er einem Gegenstand am Straßenrand auswich. Er hielt ihn für eine irakische Bombe. Der Mann hieß Joseph Dwyer, er war ein Hüne mit rotbraunem Haar. Er stirbt an diesem Junitag 2008, gerade 31 Jahre alt, auf dem Weg ins Krankenhaus. Ein paar Tage später wird er beerdigt, mit militärischen Ehren. Am Ende fällt ein Offizier vor Dwyers Ehefrau Matina auf die Knie. Er überreicht ihr die gefaltete Flagge von Joes Sarg – eine Ehrenbezeugung der Armee der Vereinigten Staaten von Amerika. Denn Joe Dwyer, allein und kläglich umgekommen, war ein Held der USA. Es gibt ein Foto von ihm, auf dem er einen kleinen irakischen Jungen in Sicherheit bringt, gleich nach einem Feuergefecht. Zeitungen in ganz Amerika druckten im März 2003 die Aufnahme auf ihrer Titelseite. "Es war das Bild des Krieges, das jeder sehen wollte", sagt Warren Zinn, der Fotograf. Denn so wollte Amerika sich selbst sehen: mutig, mitfühlend, helfend und mit besten Absichten im Nahen Osten. Vielleicht hat Joe Dwyer den Irak-Krieg nicht überlebt, weil er wirklich so war, wie Amerika gern sein wollte. Matina, Joes Witwe, trägt ihre braunen Haare kurz, um den Hals baumelt ein filigranes Silberkreuz. "Joseph hat nicht Selbstmord begangen", sagt sie. "Er ist an seinen Kampfwunden im Kopf gestorben." Sie sitzt in einem Restaurant in Pinehurst, stochert in ihrem Hühnersalat und sagt Sätze, um die sie lange ringt. "Es gibt mir Frieden, dass er nicht mehr jeden Tag mit seinen entsetzlichen Erinnerungen kämpfen muss", zum Beispiel, oder: "Ich kann nur deshalb ertragen, dass er tot ist, weil das vielleicht seine Art war, anderen zu helfen." Denn ein Psychologe der US-Armee begann, nachdem er Dwyer traf, neue Therapien zu entwickeln, um verstörten Kriegsheimkehrern zu helfen.  

3 0 0 .0 0 0  US-Veteranen leiden an Posttraumatischer Belastungsstörung

Joe Dwyer litt an Posttraumatischer Belastungsstörung, PTBS. Immer mehr Soldaten kehren mit dieser Krankheit heim nach Amerika, aber auch nach England und Deutschland. Etwa jeder fünfte US-Uniformierte, der den Krieg am Hindukusch oder am Euphrat überlebt, quält sich mit traumatischen Neurosen. Schätzungsweise 300.000 US-Veteranen leiden an PTBS, viele trauen sich nicht zum Arzt, aus Angst, für verrückt erklärt zu werden. Nur die Hälfte derer, die ihre Scham überwinden, werden bisher wenigstens "minimal ausreichend" behandelt, so das Ergebnis einer Studie der US-Denkfabrik Rand Corporation. Im Jahr 2009 starben mehr US-Soldaten durch Suizid (334) als auf dem Schlachtfeld im Irak (149). Schon 2008 stellten Militärärzte fest, dass jeden Monat 1000 Veteranen versuchen, sich das Leben zu nehmen. Weit über 100 Ex-Kämpfer aus dem Irak und aus Afghanistan sind durchgedreht und haben Menschen getötet; ein Drittel der Opfer waren Freundinnen, Ehefrauen oder andere Familienmitglieder. Die ersten Zeichen dieser Epidemie bemerkt John Fortunato vor fünf Jahren. Der Psychologe der US-Armee arbeitet auf der Basis Fort Bliss in El Paso, Texas. Die jungen Irak-Heimkehrer, die damals vor seinem kleinen Praxiszimmer warten, sprechen von Schuld, Panik, Wut und Gedanken, die sie Tag und Nacht verfolgen. Er verschreibt Pillen, ebenso wie die anderen Armee-Psychologen. Wenn er Zeit hat, redet er auch mit den Soldaten. Meist aber schreibt Fortunato am Ende nur Gutachten. Er entlässt die Soldaten aus der Armee, untauglich für den Krieg, aber auch untauglich fürs Leben. Als Fortunato 2006 ein solches Gutachten für seinen Patienten Joe Dwyer schreiben muss, geht ihm das nah. "Dwyer war ein feiner Kerl mit viel Humor", sagt Fortunato. Sein langsamer Verfall bewegt den Psychologen, selbst ein Behandlungszentrum aufzubauen, um aus den Kriegswracks wieder Menschen zu machen. 2007 werden die Baracken feierlich eingeweiht, Offiziere halten Reden, ein General durchschneidet das Band.  

  "Warum schickt ihr nicht mich?"

Joe Dwyer ist 24 Jahre alt, als er sich zur Armee meldet. Er wird in El Paso stationiert und sitzt mit vier Kameraden in einem fensterlosen Zimmer, Sanitätsdienst. Die vier – Joe Dwyer, Dionne Knapp, Angela Minor und ihr Chef Jose Salazar – mögen sich. "Wir haben über das gesprochen, was uns berührt, das tiefgehende Zeug", sagt Dionne Knapp, eine junge, ernste Frau mit Locken und einer kleinen Zahnlücke. "Joe war der kleine Bruder, den ich nie hatte." Die anderen Soldaten nennen sie die "vier Musketiere". Dann bekommt eine von ihnen, es ist Dionne, ihren Marschbefehl in den Irak. Sie sagt zu Joe, sie könne ihre beiden Kinder nicht alleinlassen. Sie würde eher desertieren, als in den Krieg zu gehen. Am nächsten Tag meldet sich Joe bei seinem Vorgesetzten. "Warum schickt ihr nicht mich?" Im Februar 2003 bringt Matina ihren Mann zum Bus. Er erzählt ihr, dass er in ein Krankenhaus in Kuwait abkommandiert werde. Das stimmt nicht.

 

 

2. Teil: "Er sah Menschen sterben. Er sah Kinder sterben"

Joe Dwyer wird dem 7. Kavallerieregiment zugeteilt, einer legendären Einheit, der "Spitze der Speerspitze" beim Marsch auf Bagdad, so ein Offizier. "Es dauerte 21 Tage bis nach Bagdad", sagt Dwyer später. "Wir hatten vier Tage, an denen nicht auf uns geschossen wurde."

Auch der Fotograf der "Army Times", Warren Zinn, ist mit Dwyers Einheit unterwegs. Am fünften Kriegstag muss der sechs Kilometer lange Tross von US-Armeefahrzeugen vor einer zerstörten Brücke anhalten. Links und rechts schlagen irakische Raketen ein. Auf einmal läuft ein Iraker mit einem verletzten Jungen im Arm auf den Konvoi zu. Dwyer rennt als Erster aus der Deckung, ihm entgegen. Er nimmt das Kind in seine Arme und dreht sich um. In diesem Moment drückt Zinn auf den Auslöser. Ein anderer Sanitäter zieht später einen Granatsplitter aus dem Knie des Jungen. Er ist vier Jahre alt, er heißt Ali.

Das Foto geht um die Welt. Dwyers Frau Matina sieht das Bild bei der Arbeit auf der Titelseite der großen Tageszeitung "USA Today". In North Carolina sieht auch Dwyers Mutter Maureen das Bild. Sie hat eine Vorahnung – dass ihr Sohn nie mehr heimkehren werde.

Er kauft sich zwei Pistolen und ein Gewehr

Aber im Juni kommt Joe Dwyer dann nach Hause, nach nur drei Monaten im Irak. Er ist dünn geworden, ernst, einsilbig. Er trifft eine Abmachung mit Matina: Er will nichts erzählen, sie will von all dem Schrecklichen auch gar nichts hören. Dass sie genau das Falsche tun, wissen beide nicht.

Zurück bei der Truppe in Fort Bliss, verfolgt Joe nun dauernd am Computer, wo seine Einheit im Irak gerade steht. Er kauft sich zwei Pistolen und ein Gewehr. Damit ballert er auf dem Schießplatz herum. Er flippt aus, wenn ein Karton am Straßenrand liegt. Ist es eine Bombe? Im Restaurant wählt er immer einen Platz mit dem Rücken zur Wand, damit sich niemand von hinten anschleichen kann.

Als die Musketiere auseinandergehen, wird es schlimmer. Dwyer ruft fast jeden Tag bei Angela an. Dann weiß sie, dass er in seinem weißen Ford Taurus bei "Best Buy" auf dem Parkplatz steht und trinkt. Bier, zwölf Dosen hintereinander. Und er fängt an, "Dust-Off" zu schnüffeln. Um endlich, nur einen Moment lang, Ruhe zu haben vor seinen Dämonen im Kopf. Einmal, bedröhnt, wagt er, Angela ein paar Sätze zu erzählen. "Er sah Menschen sterben. Er sah Kinder sterben", sagt Angela.

Joe spricht von einem anderen irakischen Jungen. Der Junge sieht ein Gewehr auf dem Boden liegen. "Heb es nicht auf, heb es nicht auf", fleht der Soldat neben Joe leise. Der Junge hebt das Gewehr aber auf. Die Soldaten erschießen das Kind. "Ich weiß nicht, wer abgedrückt hat. Joe wollte nicht, dass wir es wissen. Er fühlte sich schuldig. Er hat nach Vergebung gesucht", sagt Angela, die Vertraute.

"Er fühlte, dass es für ihn keine Vergebung gab", sagt Matina, die Ehefrau.

Joe und Matina leben in einer bescheidenen Wohnung im ersten Stock der "Vista Village Apartments". Joe öffnet die Wohnungstür bald nur noch mit einer Pistole in der Hand. Jeden zweiten Abend, wenn Matina aus dem Büro nach Hause kommt, hält er seine eigene Frau für einen Iraker. Er ist ja im Krieg.

Dann wartet sie Stunden vor dem Haus in ihrem Auto. Bis er sich ohnmächtig geschnüffelt hat oder die Wahnvorstellungen vorbei sind. In der Nacht liegen die beiden nebeneinander, alle halbe Minute inhaliert Joe das Aerosol. Oder er liegt im Wohnzimmer auf dem Fußboden. Durch die Tür hört Matina das Geräusch der Sprühdose. Zschsch. Zschsch.

Sie fleht ihn an aufzuhören.

Zschsch. Zschsch.

Sie kniet sich neben ihn auf den braunen Teppich, mit der Bibel in der Hand. Sie liest laut: "Und ob ich schon wanderte im finstern Tal." Sie betet: Gott, mach, dass es aufhört.

Zschsch. Zschsch.

Matina Dwyer sagt, sie könne das Geräusch einer Sprühdose nicht mehr ertragen.

Er denkt, er sei im Irak

Dwyers Freunde sind schließlich so besorgt, dass sie beschließen, etwas zu tun. Angela Minor überzieht ihr Konto und fliegt aus New York ein. Zu dritt wollen sie Joe überzeugen, zumindest seine Waffen abzugeben.

Joe hat Freudentränen in den Augen, als er die drei sieht. Aber seine Waffen aufgeben? Niemals. Er denkt ja, er sei im Irak. Es ist ja Krieg. Der Plan der drei Freunde scheitert. Dionne ruft am nächsten Tag bei Beratungsstellen und Krankenhäusern an. Hilfe bekommt sie nicht.

Kurz danach, am 6. Oktober 2005, gegen neun Uhr abends, wird die Polizei zu den Vista Village Apartments gerufen. Joe Dwyer schiebt einen Spiegel aus dem Schlafzimmerfenster seiner Wohnung, um Iraker im Dämmerlicht auf dem Dach zu erspähen. Er gibt per Telefon im Militärcode die Koordinaten für einen Luftschlag durch. Er will Kampfjets zu seiner eigenen Adresse dirigieren. Dann hört er ein Geräusch: Iraker, die einbrechen wollen?

Der Obergefreite Dwyer feuert. Durchs Fenster, in die Wand, in die Decke, mehr als 200-mal. Texanische Polizisten fackeln nicht lange mit Leuten, die in Wohnkomplexen herumballern. Aber jetzt ist Dwyers Vorgesetzter zur Stelle, er zeigt dem Leiter des Einsatzkommandos das Foto. Er sagt ihm, dass der Irre, der da schießt, ein amerikanischer Held ist, selbst Sohn und Bruder von Polizisten.

Die Beamten rufen Joes Bruder Brian in Long Island an, ihren Kollegen. Brian sitzt im Pyjama auf der Couch in seinem Wohnzimmer, er redet mit seinem kleinen Bruder. Nach drei Stunden ergibt sich Joe.

Am nächsten Tag schreibt Dionne dem Kommandanten von Fort Bliss eine Mail. "Das Militär, das stolz war, ihn als Helden vorzuzeigen, hat ihn im Stich gelassen", klagt sie. Nach der Schießerei wird Joe stationär behandelt. Er bekommt Medikamente, Gesprächstherapie. Ein anderer Veteran, der selbst an PTBS leidet, kommt jeden Tag, um mit ihm zu reden.

Aber nichts hilft.

 

Quellennachweis und weitere Schicksalsberichte von Kriegs- Skaven Seite 3:

http://www.spiegel.de/spiegel/a-684973-3.html

 

4. 400 in den Tot gefallene  Amerikaner

und der 3 2. 0 0 0 Verwundete………

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