human sperm / Steroid hormone / die empfindlichen Nasen der männlichen Samen-Armee für das ewig hormoniert lockende Weib

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Die Angst der zur Ejakulation aufgeforderten Spermien im Woody Allen-Film "Was Sie schon immer über Sex wissen wollten" ist durchaus berechtigt. Die Chance das Ziel der Mission zu erreichen, ist sehr gering. Zumal der Weg bis zum Eileiter lang und dunkel ist. Doch es gibt Wegweiser.
 
Diese sind chemischer Natur. Spermien tragen auf ihrer Oberfläche Sensoren für Signale, die von der Eizelle ausgesandt werden. Forscher der Universität Bochum vermuteten sie vor einigen Jahren in Maiglöckchen-ähnlichen Duftstoffen.
 
Sie würden mit olfaktorischen Rezeptoren detektiert, berichteten sie in Science (2011; 299: 2054-2058). Zwei Forschergruppen aus San Francesco und vom "center of advanced european studies and research" (caesar) in Bonn meinen dagegen, dass eher das weibliche Geschlechtshormon Progesteron die Richtung vorgibt.
 
Schon frühe lockt das Weib, möchte man sagen: Die Entdeckung eignet sich jedoch nicht als Thema für lockere Assoziationen. Sie könnte aber die Entwicklung eines Kontrazeptivums für den Mann vorantreiben.
 
Denn die beiden Forschergruppen haben herausgefunden, wo die Antennen für das Progesteron sich auf dem Spermium befinden. Es handelt sich um die sogenannten CatSper-Kanäle. Das spielt nun nicht etwa auf einen eleganten Cat-Walk der Spermien zur Eizelle an.
 
Es ist einfach die Abkürzung von “cation channels of sperm”. Genetische veränderte Versuchstiere ohne CatSper-Kanäle sind ebenso unfruchtbar wie einige wenige Männer mit Mutationen im verantwortlichen Gen. Eingriffe ins Erbgut müssen die Männer in Zukunft jedoch nicht vornehmen, wenn sie für den Moment kinderlos bleiben möchten.
 
CatSper-Kanäle könnten auch durch Medikamente blockiert werden, nämlich solchen, die die CatSper-Kanäle blockieren, so die Hoffnung der Grundlagenforscher. Ob sie sich erfüllt, wird letztlich davon abhängen, wo CatSper-Kanäle sonst noch im Körper vorhanden sind. Bislang sind alle neuen Ideen für männliche Kontrazeptiva an den Nebenwirkungen gescheitert. Der Weg scheint lang zu sein und das Erreichen des Ziels ungewiss.
 
 
The CatSper channel mediates progesterone-induced Ca2+ influx in human sperm
 
In the oviduct, cumulus cells that surround the oocyte release progesterone. In human sperm, progesterone stimulates a Ca2+ increase by a non-genomic mechanism1, 2, 3. The Ca2+ signal has been proposed to control chemotaxis, hyperactivation and acrosomal exocytosis of sperm4, 5, 6, 7, 8. However, the underlying signalling mechanism has remained mysterious. Here we show that progesterone activates the sperm-specific, pH-sensitive CatSper Ca2+ channel9, 10, 11…….:
 
 
 
Steroid hormone progesterone released by cumulus cells surrounding the egg is a potent stimulator of human spermatozoa. It attracts spermatozoa towards the egg and helps them penetrate the egg’s protective vestments1. Progesterone induces Ca2+ influx into spermatozoa1, 2, 3 and triggers multiple Ca2+-dependent physiological responses essential for successful fertilization, such as sperm hyperactivation, acrosome reaction and chemotaxis towards the egg4, 5, 6, 7, 8. ….:
 
 
 
Weibliches Sexualhormon steuert menschliche Spermien
 
(menschliche..????….oder männliche Sperminen?)
 
Progesteron aktiviert Kalzium-Kanäle und steuert so die Schwimmbahn des Spermiums
 
 
 
Bonn, 16.03.2011. In manchen Beziehungen gibt der Mann die Richtung vor. Auf zellulärer Ebene, wenn sich Eizelle und Spermium begegnen, hält dagegen die Frau alle Fäden in der Hand. Bonner Wissenschaftler vom center of advanced european studies and research (caesar) konnten nun den Wirkungsmechanismus des weiblichen Sexualhormons Progesteron in menschlichen Spermien aufklären. Das Team um Benjamin Kaupp berichtet in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature“, dass das Hormon Ionenkanäle aktiviert, die so genannten CatSper-Kanäle (cation channels of sperm), und so das Schwimmverhalten der Spermien steuert.
 
http://www.caesar.de/pressemitteilungen20090.html?&L=2%20and%20user%3D0%20and%201%3D1
 
 
 
Science 299 (5615): 2054-2058
Although it has been known for some time that olfactory receptors (ORs) reside in spermatozoa, the function of these ORs is unknown. Here, we identified, cloned, and functionally expressed a previously undescribed human testicular OR, hOR17-4…..:
 
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