The Plagiator! Mein Kampf- Guttenbergs herzblutender Rücktritt:"I was always ready to fight, but I have reached the borders of my forces."- (auch ehrlich gutt geklaut????) und seine Eigenbelobigungs- Selbstverteidigungsrede / Vielleicht sollte man von angehenden Amtsträgern in Zukunft keinen Amtseid mehr verlangen – sondern, dass sie zunächst einmal eine Rücktrittserklärung verfassen …lassen

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nullum crimen sine lege praevia, nulla poena sine lege……..

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Merkel über Plagiate und Urheberrecht.

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"Grüß Gott, meine Damen und Herren.

 

Ich habe in einem sehr freundschaftlichen Gespräch die Frau Bundeskanzlerin informiert, dass ich mich von meinen politischen Ämtern zurückziehen werde und um meine Entlassung gebeten. Es ist der schmerzlichste Schritt meines Lebens. Und ich gehe nicht alleine wegen meiner so fehlerhaften Doktorarbeit, wiewohl ich verstehe, dass dies für große Teile der Wissenschaft ein Anlass wäre. Der Grund liegt im Besonderen in der Frage, ob ich den höchsten Ansprüchen, die ich selbst an meine Verantwortung anlege, noch nachkommen kann. Ich trage bis zur Stunde Verantwortung in einem fordernden Amt. Verantwortung, die möglichst ungeteilte Konzentration und fehlerfreie Arbeit verlangt – mit Blick auf die größte Bundeswehrreform in der Geschichte, die ich angestoßen habe, und mit Blick auf eine gestärkte Bundeswehr mit großartigen Truppen im Einsatz, die mir engstens ans Herz gewachsen sind.

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Wenn allerdings, wie in den letzten Wochen geschehen, die öffentliche und mediale Betrachtung fast ausschließlich auf die Person Guttenberg und seine Dissertation statt beispielsweise auf den Tod und die Verwundung von 13 Soldaten abzielt, so findet eine dramatische Verschiebung der Aufmerksamkeit zulasten der mir Anvertrauten statt. Unter umgekehrten Vorzeichen gilt Gleiches für den Umstand, dass wochenlang meine Maßnahmen bezüglich der Gorch Fock die weltbewegenden Ereignisse in Nordafrika zu überlagern schienen.
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Wenn es auf dem Rücken der Soldaten nur noch um meine Person gehen soll, kann ich dies nicht mehr verantworten. Und deswegen ziehe ich, da das Amt, Bundeswehr, die Wissenschaft und die mich tragenden Parteien Schaden zu nehmen drohen, die Konsequenz, die ich auch von anderen verlangt habe und verlangt hätte. Ich habe wie jeder andere auch zu meinen Schwächen und Fehlern zu stehen. Zu großen und kleinen im politischen Handeln, bis hin zum Schreiben meiner Doktorarbeit. Und mir war immer wichtig, diese vor der Öffentlichkeit nicht zu verbergen. Deswegen habe ich mich aufrichtig bei all jenen entschuldigt, die ich aufgrund meiner Fehler und Versäumnisse verletzt habe. Und ich wiederhole dies auch ausdrücklich heute.
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Manche mögen sich fragen, weshalb ich erst heute zurücktrete. Zunächst ein möglicherweise für manche unbefriedigender, aber allzu menschlicher Grund. Wohl niemand wird leicht, geschweige denn leichtfertig, das Amt aufgeben wollen, an dem das ganze Herzblut hängt. Ein Amt, das Verantwortung für viele Menschen und deren Leben beinhaltet. Hinzu kommt der Umstand, dass ich mir für eine Entscheidung dieser Tragweite jenseits der hohen medialen und oppositionellen Taktfrequenz die gebotene Zeit zu nehmen hatte. Zumal Vorgänge in Rede stehen, die Jahre vor meiner Amtsübernahme lagen.
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Nachdem dieser Tage viel über Anstand diskutiert wurde, war es für mich gerade eine Frage des anstandes, zunächst die drei gefallenen Soldaten mit Würde zu Grabe zu tragen und nicht erneut ihr Gedenken durch Debatten über meine Person überlagern zu lassen. Es war auch ein Gebot der Verantwortung gegenüber diesen, ja gegenüber allen Soldaten. Und es gehört sich, ein weitgehend bestelltes Haus zu hinterlassen. Deshalb letzte Woche noch einmal viel Kraft auf den nächsten entscheidenden Reformschritt verwandt wurde, der nun von meinem Nachfolger bestens vorbereitet verabschiedet werden kann. Das Konzept der Reform steht.
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Angesicht massiver Vorwürfe, bezüglich meiner Glaubwürdigkeit, ist mir auch ein aufrichtiges Anliegen, mich an der Klärung der Fragen hinsichtlich meiner Dissertation, zu beteiligen: Zum einen gegenüber der Universität Bayreuth, wo ich mit der Bitte um Rücknahme des Doktortitels bereits Konsequenzen gezogen habe. Zum anderen habe ich zugleich Respekt vor all jenen, die die Vorgänge zudem strafrechtlich überprüft sehen wollen. Es würde daher nach meiner Überzeugung im öffentlichen, wie in meinem eigenen Interesse liegen, wenn auch die staatsanwaltlichen Ermittlungen, etwa bezüglich urheberrechtlicher Fragen nach Aufhebung der parlamentarischen Immunität, sollte dies noch erforderlich sein, zeitnah geführt werden können.
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Die enorme Wucht der medialen Betrachtung meiner Person, zu der ich selbst viel beigetragen habe, aber auch die Qualität der Auseinandersetzung bleiben nicht ohne Wirkung auf mich selbst und meine Familie. Es ist bekannt, dass die Mechanismen im politischen und medialen Geschäft zerstörerisch sein können. Wer sich für die Politik entscheidet, darf, wenn dem so ist, kein Mitleid erwarten. Das würde ich auch nicht in Anspruch nehmen. Ich darf auch nicht den Respekt erwarten, mit dem Rücktrittsentscheidungen so häufig entgegen genommen werden. Nun wird es vielleicht heißen, der Guttenberg ist den Kräften der Politik nicht gewachsen. Das mag sein oder nicht sein. Wenn ich es aber nur wäre, indem ich meinen Charakter veränderte, dann müsste ich gerade deswegen handeln.
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Ich danke von ganzem Herzen der großen Mehrheit der deutschen Bevölkerung, den vielen Mitgliedern der Union, meinem Parteivorsitzenden und insbesondere den Soldatinnen und Soldaten, die mir bis heute den Rücken stärkten, als Bundesverteidigungsminister nicht zurückzutreten. Und ich danke besonders der Frau Bundeskanzlerin, für alle erfahrene Unterstützung und ihr großes Vertrauen und Verständnis. Es ist mir aber nicht mehr möglich, den in mich gesetzten Erwartungen mit dem mir notwendigen Maß an Unabhängigkeit in der Verantwortung gerecht zu werden. Insofern gebe ich meinen Gegnern gerne recht, dass ich tatsächlich nicht zum Selbstverteidigungs-, sondern zum Minister der Verteidigung berufen wurde.
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Abschließend ein Satz, der für einen Politiker ungewöhnlich klingen mag.
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Ich war immer bereit, zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht. Vielen Dank."……

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…woher kommt eigentlich diese ungutte Unterstellung, Kriegsminister von und zu Schlachtinnungsmeister hätte sogar das geklaut ????:

Captain Kirk – Der Zorn des Khan:

"I was always ready to fight, but I have reached the borders of my forces."

 

"Ich war immer bereit, zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht."

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Achtung: bei meinen Versuch, den startrekigen Quellennachweis zu erbringen, bin ich leider erfolglos geblieben! Weder in der englischen, noch in der deutschen Version bin ich fündig geworden! Nicht alles was Gutti von sich gibt, muss geklaut sein- oder die Stelle ist nachträglich herausgeschnitten wurden! Was ich allerdings bezweifel, da Captain Kirk nie aufgegeben hat, egal wie angegriffen  und er am Ende  seiner  Kräfte  auch gewesen war…….

…das sagt er wirklich:

""eine Notsituation ist eingetreten. auf Befehl unseres Oberkommandos übernehme ich von jetzt an 18 Uhr das Kommando über dieses Raumschiff."

 

Ist er nicht am Ende seine kirkigen Laufbahn für seine Mannschaft – für die Menschheit gefallen? Ich glaube, dass würde Guttenberg auch nur, die dafür abgerichteten Kriegssklaven ausführen lassen- soweit würde seine Vaterlandsliebe wohl nicht gehen- wäre nicht so ganz sein Fall. Er wollte- will ja Bundeskanzler werden und ein gefallener Guttenberg ist dafür wohl nicht so besonders geeigent…

 

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Diese Rede war wieder typisch für diesen gutten Politiker, er zerrt sogar die toten Soldaten hervor und wirft sie seinen Gegner vor die Füße, um sie als unmenschlich, niederträchtig, egoistisch darzustellen, damit er sich selber  wieder als völlig verkannten  Guttmensch der Öffentlichkeit anpreisen konnte.. Diese bösen, bösen IQ- Bestien, die über Leichen gehen, nur um ihren völlig unwichtigen Ruf zu verteidigen. Aber wer hat die Männer in den Krieg geschickt und sogar das Mandant für eine Fall- verlängerung befürwortet? Ich weiß, das geschah ja nur für das Heil des deutschen Volkes- also auch für sie….undankbare Bande…nur ihr- mich eingeschlossen- haben wir es jetzt zu verdanken, dass dieser begnadeter Jungführer völlig entkräftet das Schlachtfeld räumt….

 

"…wer hat an seinem Fall gedreht, ist es um gutti  wirklich schon geschehn…stimmt es das es sein muss, ist für heute wirklich  Schluß?"

"Heute ist nicht aller Tage, ich komme wieder….keine Frage!!!!"

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Und der so beliebte und gefeierter Guttenberg hat im Grunde genommen, nichts auf die Reihe gebracht- von einem bestellten Haus, hat er sich selbst anstrahlend, geredet….bestellt hat er es- nur anliefern, aufbauen und bezugsfertig machen, müssen es andere….er läßt- wie immer- halt gerne für sich arbeiten und…. fallen….

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Zitat aus news.de 08.03.11:

"Das Erbe Guttenbergs

Zu den Hinterlassenschaften des zurückgetretenen Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) gehört nach rund anderthalb Amtsjahren, dass zwar viel angedacht wurde, aber bislang wenig konkretisiert ist. Ein vermeintliches «Attraktivitätsprogramm», das Teil der Reform sein soll, ist laut Königsberg bislang nicht mehr als eine Ideensammlung, von der er nicht wisse, ob sie auch realisiert würde: «Zum Beispiel geht es darum, dass die Bundeswehr familienfreundlicher werden muss. Bisher ist es damit nicht allzu weit her. Derzeit gibt es zum Beispiel nur einen Betriebskindergarten der Bundeswehr – und der befindet sich im Verteidigungsministerium in Bonn. Ein anderes Thema sind sogenannte Eltern-Kind-Arbeitszimmer. Deren Zahl soll deutlich erhöht werden. Das sind Schritte, die in die richtige Richtung gehen. Jeder auch noch so lange Weg beginnt ja bekanntermaßen mit einem ersten Schritt.» Handlungsbedarf scheint es mehr als genug zu geben."

Die Bundeswehr soll innerhalb von sechs bis acht Jahren von gegenwärtig rund 250.000 auf etwa 185.000 Mann schrumpfen. 170.000 Zeit- und Berufssoldaten und etwa 15.000 Freiwillige sollen dann für die Landesverteidigung sorgen und für mögliche Ausländseinsätze zur Verfügung stehen. Zum 1. März warb die Bundeswehr erstmals um Freiwillige, 1255 folgten dem Ruf. 875 leisten den sechsmonatigen Grundwehrdienst; 380 haben sich auf einen Wehrdienst von 12 bis 23 Monaten eingelassen."

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Auslandseinsatz?- nur Verteidigung des deutschen Vaterlandes- verstößt in dieser Umbenennung eines Angriffkrieges nicht gegen das Grundgesetz. Schade um das junge Leben, das sinnlos sein echtes Herzblut vergießen muss….

 

"Hält dieser Trend an, verfehlt die Bundeswehr ihr Ziel von 12.000 Freiwilligen im Jahr deutlich. Den Freiwilligenstand auf 15.000 Soldaten zu halten, ist nur möglich, wenn die durchschnittliche Dienstzeit der Freiwilligen deutlich höher liegt als derzeit der Fall. Tatsächlich warnte der Inspekteur der Bundeswehr, Generalleutnant Werner Freers, bereits im Februar vor

«großen Lücken im Personalkörper»

der Bundeswehr, die «uns langjährig begleiten und nicht auszugleichen sein werden»."

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02.03.2011
 

Guttenberg-Rücktritt: Kündigungsbrief an eine verständnislose Gesellschaft

Gerhard Wisnewski

 

Karl-Theodor zu Guttenberg ist vom Amt des Verteidigungsministers zurückgetreten – endlich. Doch wer glaubte, das habe etwas mit Einsicht in die eigenen Fehler zu tun, sah sich durch die Rücktrittserklärung getäuscht: Eindrucksvoller kann man seine fehlende Eignung für ein Ministeramt wohl kaum noch demonstrieren. Vielleicht sollte man von angehenden Amtsträgern in Zukunft daher keinen Amtseid mehr verlangen – sondern, dass sie zunächst einmal eine Rücktrittserklärung verfassen …

 

So ist das, wenn die Titanic einen Eisberg rammt: Zuerst gibt es einen gewaltigen Rumms, dann folgt Stille. War irgendwas? Der Dampfer fährt doch noch! Und der Eisberg liegt bereits hinter dem Schiff! Die Stewards beruhigen die Passagiere, und der Kapitän – bzw. »die Kapitänin« – fragt: Eisberg? Blödsinn. Welcher Eisberg? Doch ein großer Teil der Passagiere besteht darauf, dass man soeben einen Eisberg gerammt hat, und der habe im Rumpf ein Riesenloch hinterlassen. Und diesmal ist es nicht nur das ewige Genörgel aus der Holzklasse, diesmal ist es den Beschwerdeführern ernst. Das Schiff fährt zwar noch eine ganze Weile weiter. Der Erste Offizier will Kurs halten, als könne man wie gehabt bis New York durchfahren. Doch schließlich zeigt der Eisberg Wirkung. Der Dampfer verliert an Fahrt und beginnt zu sinken.

So dümpelte Karl-Theodor zu Guttenberg am vergangenen Wochenende tödlich getroffen und ohne Fahrt im politischen Gewässer herum – bis sich sogar die eigenen Unionsfreunde erbarmten und die lahme Ente abschossen, um mal das Bild zu wechseln.

 

Quelle und weiter lesen:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/guttenberg-ruecktritt-kuendigungsbrief-an-eine-verstaendnislose-gesellschaft.html

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Menschenführung:

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Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jedoch die Vergeßlichkeit groß. Aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig so lange zu verwerten, bis auch bestimmt der Letzte unter einem solchen Wort das Gewollte sich vorzustellen vermag.

Adolf Hilter 1889 – 1945

Mein Kampf

HOME: http://www.auxiliaris.org/

 

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