Schluchz: Ein Zu-Ab-Weck-Nachruf auf den guttigsten Politiker,

der je das deutsche Volk über den Berg brachte…und ein unüberwindbares Trauma seiner Hinterbliebenen auslöste und sie dadurch zwang ihm tränend überströmt auf facebook das letzte Geleit zu geben. Oh, wie konnten seine Hochheit ihnen das nur antun- gab es wirklich keinen anderen Weg? Ein ganzes Volk wurde in einen Taumel des Unbegreifbaren, des Schreckens und der Fassungslosigkeit gestürzt. Ob es sich je wieder davon erholen kann? Der Messias des Krieges und der Jungen- Abschlachtung  weilt nicht mehr unter uns….

 

 

Alles Schweine außer Gutti

 

Titelbild

Liebe Facebook-Freunde,

Guttenberg Fans 11.03.11

ich habe heute eine grundsätzliche Entscheidung getroffen. An dieser Stelle ein großer Dank für alle erfahrene Unterstützung, kritische wie aufbauende Zurufe. Mir ist es wichtig, auch Ihnen und Euch die Beweggründe, die ich gegenüber meiner Partei formuliert habe, mitzuteilen. Ich freue mich sehr, wenn wir weiterhin über diese Seite in Kontakt bleiben.

SCHREIBEN AN DIE CSU

 

Ich habe unserem Parteivorsitzenden Horst Seehofer und den CSU-Kreisvorsitzenden meines früheren Bundeswahlkreises Kulmbach in persönlichen Gesprächen mitgeteilt, dass ich mich im Jahre 2013 nicht für ein politisches Mandat bewerben werde.
Es wäre nicht der richtige Zeitpunkt. Und ich habe auch aus meinen Fehlern zu lernen.
Nicht jede meiner Reaktionen und Äußerungen im vergangenen Jahr, das ich als extrem empfunden habe, war klug.
Rückblickend waren auch die letzten Wochen missglückt, die Vielen, obgleich es nicht meine Absicht war, wie eine Comeback-Inszenierung erschienen.
Auch hieraus habe ich meine Lehren und Konsequenzen zu ziehen. Dies erfordert jedoch Zeit und Abstand.
Die Phase der Aufarbeitung von Verfehlungen, eigenem Verschulden und meiner persönlichen Neuorientierung beinhaltet auch einen notwendigen Rückzug aus dem Licht der deutschen Öffentlichkeit.
So werde ich auf lange Sicht keine Einladungen zu Auftritten bei öffentlichen Veranstaltungen in Deutschland annehmen bzw. bereits gegebene Zusagen leider wieder zurücknehmen müssen. Letzteres tut mir besonders leid, aber ich bitte gleichwohl sehr um Verständnis und danke für zahlreiche Anfragen, die mich gerade in den vergangenen Monaten erreicht haben.
Die CSU bleibt meine politische Heimat, ich habe ihr viel zu verdanken und ich bin und bleibe ihr im Herzen verbunden.
Besonders dankbar bin ich meinen politischen Freunden, die mir eine Rückkehr ermöglichen wollten und eine Bewerbung für meinen Wahlkreis „offengehalten“ haben. Dies ist eine im politischen Geschäft sehr unübliche und außergewöhnliche Geste, die mich angerührt hat und die ich nicht vergessen werde. Ebenso danke ich den vielen Freunden, die mich gebeten haben, erneut anzutreten.
Du bist ja voll neben der Spur! Was hat diese schmierige,gelackte und hochnäsige Politnase für unser Land getann? Ich sage es Dir GARNICHTS.Der soll in den USA bleiben,wir brauchen diesen Typen nicht.“

 

„Was genau qualifiziert jetzt den Gutsherren für den Posten?

Egal, ich finde es gut, dass Postengeschacher, Vetternwirtschaft und Korruption jetzt wohl ganz öffentlich und ungeniert praktiziert werden!

Nur den armen Regimekritikern bleibt wirklich nichts erspart …“

Die Jahre, in denen ich politische Verantwortung für meinen Wahlkreis, für die CSU und in der Bundesregierung tragen durfte, waren überaus erfüllend und ich empfinde diese Zeit als ein wunderbares, ehrenvolles Privileg.
Die Arbeit für meine oberfränkische und bayerische Heimat war mir eine wirkliche Herzensfreude und ich werde – egal an welchem Ort dieser Welt – weiter nach Kräften für ihre Belange werben und mich entsprechend einsetzen. Gleiches gilt für die CSU.
Ich will mich nun neuer Aufgaben annehmen. Zuweilen werde ich mich zu außenpolitischen Themen äußern. Allerdings nicht als Politiker, sondern als politisch denkender Mensch.
Danke vielmals für alle erfahrene Unterstützung, für gebotene Kritik und Freundschaft.
Ich freue mich trotz räumlicher Distanz auf viele weitere persönliche Begegnungen und bin….
….mit herzlichen Grüßen Ihr/Euer Karl-Theodor zu Guttenberg

Mit freundlicher Genehmigung von Karl-Theodor zu Guttenberg

Lieber Herr  Dr.-a.D. Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg,
ich bin immer noch zu tiefst erschüttert, über Ihre herbei genötigte Flucht ins Ausland und hoffe, aus noch t(r)iefesten Herzen, dass Sie Deutschland bald wieder mit Ihrem Strahle- Mann- Image beehren. Der hochpolitierte Glanz Ihrer ehrlichen Gel- Politik fehlt mir so unsäglich, dass mir immer die Augen feucht werden, und Tränen der unsagbaren Trauer herunterrinnen, wenn ich nur das Wort Gutt vernehme. Bitte, bitte, kehren Sie bald wieder zu uns zurück und beweisen Sie sich wieder als unbesiegbarer Superheld, damit wir wieder einen Führer mit Qua(h)litäten haben (…)…
…nur das Herzblut Deiner Militärsklaven wurde- von Dir- vergossen und sie hast Du,  mit geheuchelter Trauer und mit Tränen reicher  Mandat- erweiterung zu Grabe getragen. Denkst Du heute noch an sie- oder sind sie auch in Deinem etwas desulaten Erinnerungsvermögen- als Handwerksfehler  beerdigt wurden?…Als Verteidigungsminister? Bitte, Du warst Kriegsminister- nichts anderes- oder Schlachtminister.
Gutti unser über den sieben Bergen,
geheiligt werde Dein Name.
Dein Weltreich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unseren täglichen Krieg gib uns heute.
Und vergib uns unsere völkische Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in die Wahrheit suchende Versuchung,
sondern erlöse uns von dem merkelischen Bösen.
Denn Dein ist das Märchen- Reich und die Kraft(der Lügen) und dessen Güttlichkeit in Ewigkeit.

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