Das „evangelisch initiativkreisige Kirchenprofil“ und sein göttlicher Kampf gegen die anerzogene Homosexualität

Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck im Diskurs mit Regisseur Rosa von Praunheim über Sexualmoral und Homosexualität in der katholischen Kirche in der Talkshow „Anne Will am 11.04.2010 in der ARD. Von Praunheim wirft der katholischen Kirche Doppelmoral und ein Nichteinhalten der eigenen Ansprüche vor, Overbeck bezeichnet Homosexualität als Sünde.

Gegen Bestrebungen, praktizierenden Homosexuellen den Zugang zum Pfarramt generell zu ermöglichen, wendet sich ein "Initiativkreis Evangelisches Kirchenprofil". Die Initiatoren– Theologen, Juristen und Mediziner – traten am 11. Januar in Karlsruhe mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit. In den nächsten Monaten werden die Synoden der Landeskirchen über das einheitliche Pfarrdienstrecht innerhalb der EKD abstimmen. Dabei geht es auch um die Frage, ob Theologen in einer homosexuellen Partnerschaft zum Pfarramt zugelassen werden und mit ihrem Partner im Pfarrhaus leben dürfen. Dies ist bisher nicht einheitlich geregelt. In 14 Landeskirchen dürfen lesbische und schwule Paare unter bestimmten Voraussetzungen in einer kirchlichen Dienstwohnung leben. Christen, sprecht mit Synodalen! In drei Kirchen käme es zu Einzelfallprüfungen, wenn Pfarrer einen solchen Wunsch hätten. Fünf Kirchen gestatten eine solche Praxis grundsätzlich nicht. Der Initiativkreis tritt dafür ein, dass Gemeindemitglieder mit den Synodalen Gespräche über diese Frage führen. Schließlich gehe es um die künftige Gestalt der evangelischen Kirche.

„Der Auftrag der Kirche muss das Profil des Pfarramts bestimmen."

Der Initiativkreis erinnert an die EKD-Orientierungshilfe * "Mit Spannungen leben" aus dem Jahr 1996. Danach gebe es keine biblischen Aussagen, 

"die Homosexualität in eine positive Beziehung zum Willen Gottes setzen – im Gegenteil". * Außerdem lehnten die katholische Kirche und die orthodoxen Kirchen die Priesterweihe Homosexueller entschieden ab.

"Wer also weiterhin praktizierte Homosexualität im Pfarramt zulässt, trennt sich von der Gemeinschaft der Weltchristenheit und verführt die Kirche auf einen Weg zur Sekte", * so der Kreis. Die evangelische Kirche könne dann erst recht nicht mehr kritisieren, dass ihr die römisch-katholische Kirche die Anerkennung als Kirche versage.

Eine "ideologische Verführung"

Nach Ansicht des Initiativkreises führen Pfarrer, die in einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft leben, Jugendliche "in unnötige Verwirrungen" in einer Lebensphase, in der die Sexualität noch sehr formbar sei: 

"Diese ideologische Verführung ist mindestens so schlimm wie eine "körperliche." / Der Initiativkreis warnt ferner davor, durch ein Ja zu gleichgeschlechtlichen Partnerschaften im Pfarrhaus die Bedeutung von Ehe und Familie zu schwächen.

 

CSU Geis, Homosexualität nicht angeboren

 

 

Der Kreis will seine Erklärung über Faltblätter und die Internetseite www. medrum.de verbreiten. 

Zu den Initiatoren gehören Oberkirchenrat i. R. Klaus Baschang (Karlsruhe), * der Theologieprofessor Rainer Mayer (Mannheim), Kirchenrat i. R. Hans Lachenmann (Satteldorf bei Crailsheim), 

Dozent Werner Neuer (Basel), 

Rechtsanwalt Christian Hausen (Neumünster) * und der Professor für experimentelle Chirurgie, Rainer Nobiling (Heidelberg). 

Auch die biblischen Propheten haben beim Anprangern von Missständen durchaus mit kabarettistischem Sarkasmus gearbeitet. 

auslebende Homosexualität sei eine Sünde

 

Als dem Gottesvolk Unrecht geschah und zugleich Gottesdienste gefeiert wurden, sagte Amos: 

„Ich kann das Geplärr eurer Kirchengesänge nicht hören“ (Amos 5,21). 

 

Zu den korrupten High-Society-Damen von Samaria sprach er  folgende Nettigkeiten:

Höret dies Wort, ihr fetten Kühe, die ihr den Geringen Gewalt antut …“ (Amos 4,1).

Ähnlich Jesus:

„Weh euch, ihr Heuchler, ihr seid wie schön geschmückte Gräber, aber inwendig voller Unrat (Matthäus 23,27).

Dann kannst Du frei sein

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.