Testosteron und seine “Schmerzhaftigkeit”

Veröffentlicht unter: Gesundheit...mann-von: ohmannohjens
(eingestellt:ohmannohjens) ********************************************************** ****************************** ******************* Testosteron-Level Siena – Schon eine einzelne Dosis Morphin reicht aus, um in Gehirn und Blutplasma männlicher Ratten die Spiegel des Hormons Testosteron zu senken. Das fanden Forscher der Universität von Siena zusammen mit Wissenschaftlern des Institute for Cancer Research and Molecular Medicine der University of Philadelphia heraus. Sie zeigten damit nach ihrer Auffassung, dass Opioide langfristige genomische Effekte auf Körperregionen haben, die im Testosteron-Stoffwechsel involviert sind. Die Studie veröffentlichte das Fachjournal Molecular Pain (doi:10.1186/1744-8069-6-69). Die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Anna Maria Aloishttp://www.europeanpainschool.eu/2011/organisers.phpi arbeitet schon lange an Themen rund um die physiologische Schmerzverarbeitung. Jedoch fokussierten die Wissenschaftler erst in den letzten Jahren auch auf Geschlechtshormone, weil sie erkannten, dass es zwischen den Geschlechtern erhebliche Unterschiede bezüglich der Schmerzwahrnehmung und –verarbeitung gebe. In ihrer aktuellen Studie injizierten sie männlichen Ratten mit chronischen Schmerzen in einer Injektion fünf Milligramm Morphin pro Kilogramm Körpergewicht. Anschließend beobachteten sie in Gehirn und Gonaden eine vermehrte Expression der Aromatase, ein Enzym, dass Testosteron zu Estradiol umsetzt.
Dadurch konnten sie in Gehirn und Blutplasma einen erniedrigten Testosteron-Spiegel messen. Dieses Hormon erfüllt auch für das Gehirn wichtige Aufgaben, zum Beispiel für verschiedene kognitive Funktionen und die motorische Kontrolle. Die Ergebnisse seien sehr wichtig für die Behandlung von Patienten mit chronischem Schmerz, betonten die Autoren. Vor allem die Nebenwirkungen von Schmerztherapien mit Opioiden machten den meisten Patienten schwer zu schaffen und seien von den Ärzten teilweise schwer zu kontrollieren. Dazu gehöre auch der sogenannte Opioid-induzierte Hypogonadismus, der durch niedrige Testosteronspiegel nach Opioideinnahme gekennzeichnet ist. *************************************************** ******************************* **************** Themarisierte Links: http://www.molecularpain.com/content/pdf/1744-8069-6-69.pdf http://www.unisi.it/internet/home.html
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