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(21.03.2011)
La Repubblica – Italien
Schweiz begrüßt ausländische Samenspender
Der Schweizer Kanton Tessin sucht händeringend nach Samenspendern. Mitschuld an dem plötzlichen Mangel ist ein neues Gesetz, meint die linksliberale Tageszeitung La Repubblica:
"Den Schweizer Fruchtbarkeitszentren geht der Samen aus. Deshalb heuern sie Spender aus dem Ausland an, vornehmlich aus den Nachbarländern. Mit viel Geld locken sie potenzielle Samenspender über die Grenze. Ein Italiener, der in unmittelbarer Nähe des Kanton Tessin lebt, in dem die Zentren für künstliche Befruchtung wie Pilze aus dem Boden geschossen sind, kann bis zu 5.000 Schweizer Franken für bekommen. …
Grund für die Suche nach Spendern ist wohl das neue Schweizer Gesetz. … Dieses hat – abgesehen von der Reduzierung auf acht Kinder, die ein Spender zeugen darf -
die Anonymität der Spender aufgehoben.
Dies hält nun viele Schweizer davon ab, ihre kostbare Fracht zur Samenbank zu tragen"
» weiterführende Informationen (externer Link, italienisch)
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