Frauen – Männerlohn – Lohngerechtigkeit

(eingestellt:drachenkatz)

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die Statisitk vergleicht…….und nimmt den Durchschnittslohn der Frauen und der Männer – und vergleicht. Nicht berechnet wird dabei welchen Job, die jeweiligen Menschen tun. Das die Krankenschwester den selbenLohn bekommt wie der Krankenpfleger – wird nicht gesagt. Auch nicht das der Pfleger – falls vorhanden – häufig zu der schwereren Arbeit gerufen wird – ohne Mehrverdienst.

Gleicher Job mit wirklich gleicher Arbeit sollte miteinander verglichen werden. In bestimmten Berufen kommt es auch darauf an wie verhandelt wird. Jobs die AT bezahlt werden – und somit eine Verhandlungssache sind – sollten da auch gesondert betrachtet werden.

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Wie eine Studie vom statistischen Amt des Kantons Zürich aus dem Jahr 2007 zeigt, sind aber mittlerweile 62 Prozent der bislang angenommenen Lohnungleichheit auf erklärbare Faktoren zurückzuführen. Der Schwachpunkt dabei: Ein nicht geringer Teil entfällt auf die Kinderpause. Und eine Kinderpause machen vor allem Frauen. Auf dieselben Resultate kommt auch eine Studie aus Deutschland:

 

«Die multivariate Analyse prüft den Einfluss folgender Faktoren: personenbezogene (Geschlecht, Alter, Ausbildung, Berufserfahrung, Kinder), betriebsbezogene (Wirtschaftszweig, Betriebsgröße, Frauenanteil, Tarifbindung), funktionale Faktoren (Vorgesetztenposition, Voll-/Teilzeit), regionale Faktoren (Ost/West). (…) Im Gesamtsample erklären diese Faktoren rund 60 % der Lohndifferenz zwischen Frauen und Männern, das heisst, 40 % bleiben unerklärt.»

Beim Aufzeigen der Lohnungleichheit müsste heute also zwischen dem bereinigten und dem unbereinigten Gender Pay Gap unterschieden werden. Häufig wird das nicht gemacht. Die Rede ist dann meist von der unbereinigten Lohnlücke. Kommt noch dazu, dass in all diesen Studien – übrigens auch in denen zum Kinderwunderland Frankreich– nicht alle lohnbildenden Faktoren miteingerechnet sind. Darunter fallen vorab die Anzahl Überstunden und die jährliche Normalarbeitszeit. Unterschlagen wird zudem, dass es auch unter «absolut gleichen» Männern zum Teil erhebliche Lohnunterschiede gibt: Beim Einstellungsgespräch und den Lohnverhandlungen verkaufen sich die einen einfach besser!

Rechnet man all die erwähnten Faktoren mit ein, kommen wir auf einen bereinigten Gender Pay Gap, der zwischen 3 und 5 Prozent liegen dürfte. Tatsächlich beträgt im Osten Deutschlands die unbereinigte (!) Lohndifferenz nur noch 6 Prozent!

Quelle: http://blog.bazonline.ch/mamablog/index.php/10791/die-mar-von-den-unfairen-frauenlohnen/

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nur mal so……ins Blaue gedacht……evtl ist es wichtig die – doch mehr statistische –  Lohnungleichheit Männer – Frauen so herauszustreichen. Es beschäftigt – und lenkt von der Ungerechtigkeit der geringst oder gar nicht entlohnten Praktikas ( Sklavenarbeit) ab, die doch immer mehr in Mode kommen……

….was meint ihr zu meinen Gedanken, geschieht hier nicht wieder eine Diskriminierung der Männer?

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