Frauen hinter Mauern und Gittern

Mehr gefährliche und psychisch kranke Täterinnen stellen Vollzug vor Herausforderungen.

Die Frauen-Vollzugsanstalt Hindelbank ist momentan voll besetzt. Besonders prekär ist die Lage im Sicherheitsbereich, denn die Klientel hat sich in der letzten Zeit stark verändert.

Auch Frauen schrecken nicht vor schwerer Gewalt zurück.

Rebekka Haefeli

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Zu denken gibt Marianne Heimoz, die 2011 pensioniert wird, nicht nur die Zunahme der Zahl der psychischen Erkrankungen. Mit einer gewissen Sorge beobachtet sie auch, dass heute bedeutend mehr Frauen wegen schwerer Gewalttaten verurteilt würden als noch vor wenigen Jahren. Im Jahr 2000 liess sie sich noch mit der Aussage zitieren, sie «glaube nicht, dass auch bei den Frauen die Schwelle zur Gewaltanwendung niedriger geworden sei». Der Fall der «Parkhaus-Mörderin» könne nicht mit anderen verglichen werden. Seither hat die Direktorin ihre Meinung revidieren müssen. Ende 1999 waren 10 Frauen in Hindelbank wegen Tötungsdelikten inhaftiert. Heute sind es 31, rund ein Drittel aller Insassinnen. Dieser Anteil ist für Heimoz beunruhigend hoch. Die Gewaltbereitschaft, sagt sie heute, habe auch bei Frauen zugenommen. «Früher begingen Frauen Beziehungsdelikte.

Heute ist die wahllose Lust am Töten auch bei ihnen verbreitet

Schwerere Delikte und Strafen

Weil die Delikte schwerer geworden sind, sind auch die Strafen, die in Hindelbank verbüsst werden müssen, tendenziell länger geworden. Heimoz erinnert sich an die Fassungslosigkeit, die 1995 herrschte, als eine Frau im Kanton Zürich – damals als eine der ersten Frauen in der Schweiz – zu einer lebenslänglichen Zuchthausstrafe verurteilt worden war.

Warteliste für Aufnahmen

Die Anstalt ist fast immer voll besetzt, wie Direktorin Heimoz sagt; der Aufnahmedruck sei hoch. «Eine Warteliste gibt es namentlich für die besonders gut gesicherte Abteilung, in der Frauen mit schweren psychischen Störungen und sehr gefährliche Täterinnen untergebracht werden.» Der Sicherheitsbereich befindet sich in einem von vier Nebengebäuden oberhalb des historischen Schlosses, welches das Zentrum der Anstalt bildet und in dem Teile der Verwaltung untergebracht sind. Der besonders gesicherte Bereich war in den 1980er Jahren ursprünglich für in der Schweiz inhaftierte RAF-Terroristinnen geschaffen worden. Vor gut acht Jahren hat man ihn erneuert, als man in Hindelbank eine als ausserordentlich gefährlich geltende Insassin erwartete.

Soziale Veränderungen

Sie war mit ihrem Liebhaber für einen Pilzgift-Mord an ihrem Ehemann verantwortlich gemacht worden. «Der Aufruhr war damals gross. Inzwischen beherbergen wir diverse Frauen, die langjährige, zum Teil lebenslängliche Freiheitsstrafen absitzen müssen oder von den Gerichten verwahrt worden sind.» Direktorin Heimoz glaubt, dass gesellschaftliche Veränderungen zu einer höheren Gewaltbereitschaft auch bei Frauen führen können. Kulturelle Hintergründe mögen eine Rolle spielen. Schwierige Lebensumstände, hohe Anforderungen, Ausweglosigkeit und Verzweiflung seien weitere Aspekte, die unter Umständen Gewalt entstehen liessen. «Manchmal kommt es mir vor, als hielten die Frauen das Leben draussen nicht mehr aus», sagt die 64-Jährige.

AUSZÜGE und QUELLENNACHWEIS:

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/frauen_hinter_mauern_und_gittern_1.7357844.html

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Und in Deutschland ist es auch nicht anders, vielleicht ist diese sogenannte Gleichstellung eine Ursache dafür- es dem Mann zeigen zu müssen- wir sind in allen Bereichen genauso gut, wie ihr…..dieses  „auch“ bei der Bemerkung:-

„…einer höheren Gewaltbereitschaft auch bei Frauen….“ ist mal wieder ein klarer Hinweis, wir Männer sind die geborenen Gewalttäter ??!! Uns haben sie nur noch nicht alle verhaften können-außerdem bleiben dann keine Militätsklaven übrig. Könnt ihr Frau- und Herrschaften eigentlich nicht alle Knackis zum Militärdienst versklaven….und dadurch unseren  Kinder ihre Zwangsverpflichtung  für die Bonzen zu sterben, erlassen?“

„Bemerkenswert ist, dass gefährliche Strafttäterinnen immer gleich in eine Psychiatrie eingeliefert werden und ihnen die Gefängnisstrafe erspart bleibt, während Männer erst ins Gefängnis wandern und hinterher therapiert werden sollen! Warum haben sie die Männer nicht während ihrer Strafzeit therapiert oder gleich in eine Psychiatrie eingeliefert ???  Ich sage nur mal wieder FRAUENBONUS“

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