Frau "amoksiriert" sich aus der Opferrolle in den männlichen Täterstatus??

(eingestellt:ohmannohjens 20.09.10)
19.09.2010

Amoklauf in Lörracher Klinik

Lörrach (dpa) – Vier Tote und ein lebensgefährlich verletzter Polizist: Eine Frau hat bei einem Amoklauf in einem Krankenhaus in Lörrach einen Krankenpfleger getötet, ehe sie selbst von Einsatzkräften erschossen wurde.

Amoklauf am Elisabethen-Krankenhaus
Am Elisabethenkrankenhauses in Lörrach hat es eine Schießerei mit Toten und Verletzten gegeben.
© dpa

Die Täterin hatte zuvor bereits in einem benachbarten Mehrfamilienhaus, in dem es eine Explosion gegeben hatte, Schüsse abgegeben. In dem Gebäude wurden später die Leichen einer Frau und eines kleinen Mädchens entdeckt. Der Hintergrund des Verbrechens sowie Identität und Motiv der Frau waren zunächst unklar.

Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg war nach eigenen Angaben gegen 18.15 Uhr über eine Schießerei im St. Elisabethen-Krankenhaus alarmiert worden. Kurz zuvor war die Frau auf das Klinikgelände gerannt und hatte mit einem Gewehr um sich geschossen. Sie traf dabei den Pfleger tödlich und verletzte einen Polizisten schwer, der sich privat in dem Gebäude aufgehalten hatte. Die Polizei sprach von einer „Amok-Lage“. Auch auf die alarmierten Einsatzkräfte eröffnete die Frau das Feuer, ehe sie von den Beamten erschossen wurde.

Der Bereich um das Krankenhaus im Zentrum der Stadt wurde komplett abgeriegelt. Versorgungszelte wurden aufgebaut, die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.

Der genaue Ablauf des Geschehens stellte die Polizei zunächst aber vor viele Rätsel. Unklar war unter anderem, auf welche Weise das Kind und die Frau in dem Nachbargebäude ums Leben gekommen waren. Nach der Explosion war die Feuerwehr dort angerückt, musste sich aber zunächst wieder zurückziehen, weil die Frau bewaffnet aus dem Haus stürmte.

Von der Alarmierung des Landeskriminalamtes bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte und dem tödlichen Schusswechsel mit der Polizei vergingen den Angaben zufolge keine zehn Minuten. Der verletzte Polizist erlitt einen Kniedurchschuss und schwebte am Abend noch in Lebensgefahr.

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Auszüge und Quellennachweis:

http://portal.gmx.net/de/themen/nachrichten/panorama/11202552-Amoklauf-in-Loerracher-Klinik.html


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news.de

Mo., 20.09.10

War ein Sorgerechtsstreit Amok-Auslöser?

Die Amokläuferin von Lörrach hatte offenbar einen Sorgerechtsstreit mit dem Vater des gemeinsamen Kindes. Die 41-jährige Anwältin tötete ihren Ex-Partner, das gemeinsame Kind und erstach einen Krankenpfleger – eine schreckliche Tat, die für Frauen ungewöhnlich ist.

Die 41-jährige Rechtsanwältin hat ihren Mann und ihren fünfjährigen Sohn vor der Explosion in der Wohnung getötet. Das sagt Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU). Der 44-jährige Mann und der gemeinsame fünfjährie Sohn seien bereits tot gewesen, als es zur Explosion kam, die die Frau mit Brandbeschleunigern verursacht hatte. Laut dpa-Informationen erschoss die Amokläuferin ihren getrennt von ihr lebenden Mann mit einer Sportwaffe Kaliber 22. Wie der Sohn zu Tode kam, ist noch unbekannt.

Der Mann und der Junge lebten gemeinsam in der Wohnung, die Frau nicht. Die Anwältin habe dort aber ihre Kanzlei gehabt. Der Fünfjährige sei am Sonntag bei der Mutter zu Besuch gewesen. Die Badische Zeitung berichtet unter Berufung auf Nachbarn, die Frau habe mit dem Vater des Kindes offenbar einen Sorgerechtsstreit gehabt. Die Frau sei von den Nachbarn als schwierig und verbittert wahrgenommen worden.

Aus dem brennenden Wohnhaus rettete die Feuerwehr sechs Erwachsene sowie ein Kind. 15 Bewohner mussten mit Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser gebracht werden. Im Einsatz waren rund 300 Polizisten und Retter aus ganz Südbaden.

Die Amokläuferin war schwerer bewaffnet als bislang angenommen. Wie der Oberstaatsanwalt von Lörrach mitteilte, trug die Frau neben einer kleinkalbrigen Faustfeuerwaffe auch ein Messer bei sich. Damit erstach sie einen Pfleger in einer Klinik.

Dabei sei ein derartiger Gewaltausbruch bei einer Frau absolut ungewöhnlich, erklärt Christa Roth-Sackenheim, Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Psychiater, im news.de-Interview. «Normalerweise läuft Aggressionsverhalten bei Frauen anders. Es gibt weniger Gewaltdelikte, weniger Selbstmorde. Frauen haben ein besseres Hilfesuchverhalten, sie lassen Situationen nicht so weit eskalieren, bis es keine andere Wahl mehr gibt», erklärt die Neurologin

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde die Explosion in dem Wohnhaus durch einen  Brandbeschleuniger herbeigeführt. Es wurden Kanister gefunden. Die Detonation war so heftig, dass eine Wand herausgerissen wurde. Im Haus wurde auch geschossen. Die Obduktion der Leichen soll nun Aufschluss darüber liefern, ob der Mann und der Junge vor der Explosion erschossen worden waren oder durch den Brand zu Tode kamen. Wegen der Schüsse konnte die Feuerwehr den Brand zunächst nicht löschen.

Oberstaatsanwalt Dieter Inhofer sagte in der Nacht zum Montag, die Frau sei nach der Detonation mit einer kleinkalibrigen Sportpistole in das Elisabethen-Krankenhaus gegangen und habe auf der Straße zwei Passanten verletzt. Einer sei in den Rücken getroffen worden, der andere habe einen Streifschuss am Kopf erlitten. Danach sei die Frau in den die gynäkologische Abteilung im ersten Stock eingedrungen und habe dort einen Pfleger erstochen.

Die Polizei stoppte die Amokschützin schließlich mit einem tödlichen Schuss. Am Morgen dauerte die Absperrung des Klinikums noch an, wie ein Polizeisprecher sagte. Auch die Betreuer waren noch weiter vor Ort. Weitere Einzelheiten zu der Tat und zu den Ermittlungen wollen Polizei und Staatsanwaltschaft am späten Nachmittag bekannt geben.

Polizei: Neues Einsatzkonzept nach Amoklauf in Winnenden aufgegangen

Im Flur des ersten Obergeschosses wurde die Frau von der Polizei erschossen. «Durch ihr beherztes Eingreifen haben die eingesetzten Beamten Schlimmeres verhindert», sagte der baden-württembergische Landespolizeipräsident Wolf Hammann am späten Sonntagabend. Von der Explosion bis zum letzten Schuss seien nicht einmal 40 Minuten vergangen.

Der schnelle Einsatz beim Amoklauf von Lörrach beruhte auf einem neuen Einsatzkonzept, das die Polizei nach dem Fall von Winnenden entwickelt hat. «Die Kollegen sind nach Winnenden geschult entsprechend geschult worden, schnell und effizient einzugreifen», sagte Polizeisprecher Joachim Langanky in Lörrach. «Das Konzept ist voll aufgegangen.» Das rasche Ende des Amoklaufes sei ein Ergebnis der neuen Maßnahmen.

Lesen Sie hier das Interview mit einer Psychaterien, die erklärt, warum Frauen eigentlich nicht durchdrehen.

Quellennachweis und weitere Informationen:

http://www.news.de/gesellschaft/855074010/suche-nach-dem-motiv/1/


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