ein päpstliches Friedensangebot an die penisirierte Verhütungs- Bekleidung- Die teuflische Benutzung des Kondoms erhält seinen himmlischen Segen…..

(eingestellt:ohmannohjens

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(19. März 2009)

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Es gibt wieder neue Aufregung um den Papst. Auf seiner Afrikareise erklärte er, Aids sei

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„nicht mit Kondomen zu überwinden, im Gegenteil das verschlimmert nur das Problem.“

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Eine Äußerung, die angesichts der Tatsache, dass südlich der Sahara 22 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert sind, nur als unverantwortlich bezeichnet werden kann.
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Jeder vernünftige Mensch weiß, dass Kondome, wenn auch nicht die einzige, so doch eine unerlässliche Lösung des Problems Aids sind. In Deutschland lösten Benedikts Ansichten denn zu Recht auch heftige Kritik aus. Sind wir wirklich noch Papst? Diese Frage stellen sich inzwischen zunehmend auch überzeugte Katholiken. Denn das unglückliche Krisenmanagement im Falle des britischen Bischofs und Holocaustgegners Richard Williamson war ja ebenfalls nicht gerade eine vertrauensbildende Maßnahme.

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21. November 2010

Genf – Das UN-Programm gegen Aids (UNAIDS http://www.unaids.org/en/default.asp) hat die Aussagen von Papst Benedikt XVI. zum Gebrauch von Kondomen gewürdigt. Dass das Oberhaupt der katholischen Kirche die Nutzung von Präservativen in Einzelfällen für erlaubt erklärt habe, sei ein „entscheidender und positiver Schritt nach vorn“, erklärte UNAIDS-Chef Michel Sidibe am Sonntag in Genf.
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Wenn es darum gehe, die Ansteckungsgefahr zu verringern,

könne der Einsatz von Kondomen „ein erster Schritt sein auf dem Weg hin zu einer anders gelebten, menschlicheren Sexualität“,

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*sagte der Papst laut einem Buch, das am Mittwoch erscheint.

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„Dieser Schritt erkennt an, dass ein verantwortungsvolles Sexualverhalten und der Gebrauch von Kondomen eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung von HIV spielen“, sagte Sidibe dazu. Er habe im Jahr 2009 weitreichende Diskussionen mit dem Vatikan zur Vorbeugung von HIV und Aids geführt.
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Benedikt XVI. sagte im Gespräch mit dem Publizisten Peter Seewald, die katholische Kirche sehe die Verwendung von Kondomen „natürlich nicht als wirkliche und moralische Lösung an“. Ein begründeter Einzelfall für eine Ausnahme könne aber etwa sein, dass Prostituierte ein Kondom verwenden, heißt es in dem Buch „Licht der Welt“.

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Dies könne „ein erster Schritt zu einer Moralisierung“ sein und das Bewusstsein entwickeln helfen, „dass nicht alles gestattet ist und man nicht alles tun kann, was man will“.
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Bislang vertrat die katholische Kirche die Position, dass auch zur Vorbeugung von Aids Kondome nicht genutzt werden dürften. Noch bei seiner Afrikareise im März 2009 hatte der Papst gesagt, die Verteilung von Kondomen löse das Aids-Problem nicht.
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„Ihre Benutzung verschlimmert vielmehr das Problem“, sagte er damals und erntete dafür weltweite Kritik. Er ist nun der erste Papst, der die Nutzung von Kondomen eingeschränkt gestattet.
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„Der italienische Vatikan-Experten Marco Politi lobte „radikale Wendung“. Der Schritt des Papstes zeige, dass die

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„Dämonisierung von Kondomen auf seiner Afrika-Reise eine Sackgasse war, die weder wissenschaftlich, noch theologisch, noch moralisch unterstützt werden konnte“.

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Vatikan:Papst-Äußerung zu Kondomen für alle Prostituierte gemeint

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Die Papst-Äußerungen über die Lockerung des katholischen Kondom-Verbots bezogen sich nach den Worten von Vatikan-Sprecher Federico Lombardi nicht alleine auf männliche Prostituierte.
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Benedikt XVI. habe zwar in dem Gespräch mit dem Publizisten Peter Seewald als Beispiel von männlichen Prostituierten gesprochen, sagte Lombardi am Mittwoch bei der Vorstellung des Buchs Licht der Welt. Es gelte aber auch für weibliche oder etwa transsexuelle Prostituierte.
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„Die Aussage ist, dass ein erhebliches Risiko für das Leben eines anderen Menschen verhindert werden sollte“, sagte Lombardi. Das Benutzen von Kondomen solle ein erster Schritt hin zu Verantwortung sein.
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Papst Benedikt XVI. hatte in dem Buch die Haltung der katholischen Kirche zum Kampf gegen Aids geändert und erstmals Katholiken bei begründeten Einzelfällen auch die Benutzung von Kondomen gestattet.
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Der Kurswechsel sorgte weltweit für positive Reaktionen. Der Papst hatte gesagt, „es mag begründete Einzelfälle geben, etwa wenn ein Prostituierter ein Kondom verwendet“.
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Der Hinweis auf männliche Prostituierte hatte, da diese eine deutlich kleinere Gruppe sind, für Verwirrung gesorgt. Außerdem war in der italienischen Fassung des Buchs von weiblichen Prostituierten die Rede. Wie es im Vatikan hieß, handelte es sich bei der italienischen Ausgabe aber um einen Übersetzungsfehler, der korrigiert werde.
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Autor Seewald nannte die Aufregung um die Papst-Äußerungen „lächerlich“ angesichts der vielen anderen wichtigen Themen, zu denen der Papst in dem Interviewband Stellung beziehe. Dazu zähle etwa der Skandal um sexuellen Missbrauch durch Priester, sagte Seewald bei der Buchvorstellung in Rom


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