Das Bundesforum für die EMANNzipation meiner Artgenossen hat seine Pforten eröffnet

(eingestellt:ohmannohjens)

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Anfang November in einem katholischen Tagungszentrum im Herzen Berlins: Rund 50 Männer strömen in das Gebäude und geben sich dort Statuten und Satzungen für ihr Bundesforum Männer(http://www.bundesforum-maenner.de/). Sie wollen für die Emanzipation des starken Geschlechts kämpfen. Eine Arbeit, die bisher zum Teil im Verborgenen geleistet wurde, sagt der frischgebackene Chefkämpfer für deutsche Männer: Martin Rosowski, 51, verheiratet, ein Sohn. Eine «neue, starke und hörbare Stimme der Männer in Deutschland» soll entstehen.

Auch eine Frau war bei der Gründungsversammlung dabei. Sie hatte sogar eine Einladung:

Eva-Maria Welskop-Deffaa, die Gleichstellungsbeauftragte der Bundesregierung, die,

na klar, die Wichtigkeit und Gleichrangigkeit der männlichen, aber auch der weiblichen Gleichstellung betonte.

Die Reaktionen auf den Männerverband seien recht unterschiedlich, sagt Rosowski. «Es gibt Frauen, die uns belächeln.» Aber auch Männer reagierten abweisend, vor allem die Vertreter des Backlashs, der Gegenbewegung, die konservativere Wertvorstellungen vertritt. «Das sind Männer, die sich durch die Emanzipation der Frauen bedroht fühlen», findet er.

Gerechte Geschlechterverhältnisse – jetzt auch für Männer

«Wir stehen für eine emanzipatorische Männerbewegung und wollen bei einer Weiterentwicklung gerechter Geschlechterverhältnisse mitwirken. Aber aus der Perspektive der Männer.» Das klingt wie eine Kampfansage von Martin Rosowski. Mehr als 20 Organisationen seien im Interessenverband für Jungen, Männer und Väter dabei: Gewerkschaft, Rotes Kreuz, Fachorganisationen, die Kirchen.

«Frauen haben es durch ihren Kampf für Gleichberechtigung geschafft, den Blick auf Diskriminierungen in der Gesellschaft zu richten, aufzudecken und zu verändern», sagt der Männerverbandschef. «Deshalb wollen wir genauer hinschauen, wo Männer benachteiligt sind.» Zwar gehöre es zum vorherrschenden Bild, dass der Mann auch gern Vater ist. Oder dass er nicht der Alleinverdiener ist, sondern auch die Frau arbeite.

«Trotzdem wird von Männern erwartet, dass sie voll arbeiten, nicht krank sind, funktionieren.» Bisher habe die Gleichstellungspolitik vor allem die Frauen im Blick gehabt. «Was die Männer anbelangt, war sie sehbehindert. Wir wollen selbst definieren, was Männlichkeit ist, und es uns nicht vorschreiben lassen.»

«Männer wollen Reproduktionsaufgaben übernehmen»

Dabei hätten sich nicht nur die Lebensentwürfe von Frauen in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt, finden die neuen Männer. Auch sie streben nicht nur nach Arbeits- und Leistungsfixierung, sondern wollen auch «Reproduktionsaufgaben» übernehmen – so legt es die Satzung des Bundesforums Männer fest. Das klingt nach Scheinschwangerschaft, bezeichnet aber laut Rosowski vor allem die Rolle als Vater.

«Oft passt es nicht in die Unternehmensstrategien, dass es eine wachsende Gruppe von Männern gibt, die ganz aktiv Vater sein will», sagt Rosowski, der selbst einen 15-jährigen Sohn hat. «Heute würde ich Elternzeit nehmen», sagt er, der sich hauptberuflich um die Männerarbeit in der Evangelischen Kirche in Deutschland kümmert.

Neben der Vereinbarkeit von Beruf und Familie soll es um die Förderung von Jungen gehen. «In der Schule sind körperorientierte Kreativität und eine ruhige Unterrichtshaltung gefragt. Damit werden Mädchen leichter fertig.» Auch würden Jungs oft als Störenfriede angesehen.

«Dabei wird nicht berücksichtigt, dass Jungen durch ihre Vitalität den Unterricht auch bereichern können.»

Frauenbewegung will streiten

Ebenfalls auf der Agenda des Bundesforums steht ein Tabuthema: Auch Männer können Opfer von Gewalt werden. «Die meisten Opfer sind Männer, die meisten Täter ebenfalls.» Das Stichwort häusliche Gewalt möchte Rosowski differenziert betrachtet sehen: «Frauen und Männer üben in Beziehungen Gewalt aus, wenn auch in völlig unterschiedlichen Formen. Beziehungskonflikte sind dynamische Prozesse.»

Ach ja: Es ging auch eine E-Mail von Frauen zur Gründungsversammlung ein. Sie kam vom Frauenrat, der Lobby für die Interessen der Damen Deutschlands.

«Sie haben uns darin gratuliert. Und ihre Bereitschaft zu Dialog und edlem Streit angeboten», sagt Rosowski und lacht.

Na dann: auf in den Kampf!

5 Gedanken zu “Das Bundesforum für die EMANNzipation meiner Artgenossen hat seine Pforten eröffnet

  1. Das befürchte ich auch. Schon jetzt tun alle so, als wäre die Suppe bereits gegessen, dabei ist sie noch nicht einmal aufgesetzt…
    Und wenn`s wirklich durchgezogen wird, dann bleiben doch die wahren Motive für diesen Schritt im Dunkeln. Dass es Einsicht in die moralische Verwerflichkeit von Zwangsdiensten für Männer ist, dürfen wir wohl ausschließen.

    • Alles wird sich wohl danach richten, ob sich genug „freiwilliges“ Jungen- Schlachtmaterial der Bundeszwangswehr ausliefern wird. Sie ist ja bereits seit längerer Zeit mit „weich“ umhüllten „Stacheldraht“- schlingen unterwegs um sich unsere männlichen Kinder in genügenden Mengen einzufangen, damit dieses jugendliche, noch hervorragend leicht formbare Kriegsmaterial in willenlose Gebrauchsgegenstände verwandeln zu können- als mehr werden wir bei diesem staatlichen Schlachthofbetrieb nicht angesehen. Das beweißt alleine schon ihre Sprache- „als was wollte ihr verwendet werden- verwendungsfähig…..nur verwendbar als kanonenfutter….“ Das sind sächliche Bezeichnungen und sollen den Kerlchen gleich zeigen, was sie ihren Besitz(er)innen wirklich wert sind- nur eine fleischige Kriegsware. So sollten eigentlich auch ihre verlogenen Trauerreden ausgerichtet werden, die einen hingerichteten Sklaven versucht in das Produkt menschlicher Mann wieder aufzurichten. „Der jetzt für den Staat verwendungsunfähig gewordener Nutzgegenstand wird in aller selbstbezogener Ehre von ihm schnell vergessen werden und dem Volk als Gesamtschuldner seines „Un(m)“falls übereignet.

      Die wahren Motive, uns von der Verskavung auszusetzen, liegen darin begründet, dass der Schlachthofbetrieb Kenntnisse darüber besitzt, wie sich sein Nutzvieh gegen seine staatliche Enteignung als Mensch- Mann zur Wehr setzt, Verfassungsklagen in Bezug auf die Versklavungs- Gerechtigkeit wurden oder werden eingereicht, die Männerbewegung wird mit Adleraugen beobachtet, Guttenberg möchte diese Kriegsfirma nur rentabler machen (rote Zahlen mit dem Blut ihrer Schlacht- sklaven werden ja nicht gutgeschrieben) und dieser Frei(er)herr Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Wilhelm Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg setzt diese Zwangsversklavung bestimmt nicht wegen Mitleid mit uns als Schlachtvieh aus……!!!! Der Beweis, wir werden im Grundgesetz immer noch als Leibeigene in Bereitschaft gehalten, damit der Staat schnell wieder über uns verfügen kann. Unser männlichen Kinder werden jetzt in ständiger Angst leben müssen, wann werden wir wieder versklavt werden? Und es wird noch ein Aspekt vielleicht eine winzig kleine Rolle gespielt haben, uns aus der staatlichen Kriegsgefangenschaft zu führen- die Aussetzung uns als Knochen- als Leckerlie hinzuwerfen, damit wir die Schnauze halten…..es beim Kauen übersehen, dass zwar unsere Laufleine verlängert wurden ist, aber das Stachelhalsband uns immer noch am Hals hängt- ihn bei Bedarf abwürgen- uns zum Fall bringen kann…..“Freiheit- ruhe in Frieden!“

  2. Das Bundesforum untersteht m.W. dem Ministerium für alle außer Männer. Von dieser Seite erwarte ich mir nichts als weitere Versuche, den Mann nach feministischen Vorstellungen umzuerziehen („Die Männer müssen sich ändern“).

    Für die Beseitigung von wirklich wichtigen Männerdiskriminierungen, etwa Abschaffung statt Aussetzung der Zwangsdienste, schon gar nicht. Um dieses Thema ist es im übrigen in den letzten Wochen wieder recht still geworden, außer einer Absichtserklärung liegt wohl nichts Konkretes vor. Mein Mißtrauen ist nicht auszurotten!

    • ….der Name für diese Ministerium -- für alle außer Männer -- ist einfach nur treffend.

      Diesem Forum kann man ja eine Chance geben -- und sehen ob wirklich was dabei raus kommt. Zu wünschen wäre es. Das kritsch aufgepasst wird ist wichtig. Umerziehung ist das Schlechteste was uns passieren könnte.

      Ja -- über das Thema Aussetzung der Wehrpflicht hört man nichts mehr. Und Aussetzung ist auch viel zu wenig. Sie muss abgeschafft werden -- ebenso wie die Pflichtdienste im Rahmen der Wehrpflicht, die ja einseitig auch nur Männer treffen. Allgemeine Pflichtdienste sind nach dem GG ja verboten -- nur die Ausnahme fürs Militär wurde flux noch unter 12 a aufgenommen.

      Ich fürchte das kurz was angekündigt wird -- damit wieder alle schön ruhig sind -- und dann alles beim Alten bleibt …… Also ist ein gesundes Misstrauen angebracht.

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