Campact: Bundesweit für den Atomausstieg!

*

Dienstag, 12. April 2011 –

Ihr Browser ist so eingestellt, dass er das Laden des Bildes blockiert  

Bundesweit für den Atomausstieg!

Am Ostermontag, zum 25. Jahrestag des Super-GAUs von Tschernobyl, wollen wir an 12 Atomstandorten mit zehntausenden Menschen fordern: AKWs endgültig abschalten! Demonstrieren Sie mit am AKW Biblis, Neckarwestheim oder Philippsburg!

Lieber Jens ,

in zwei Wochen ist es 25 Jahre her: Am 26. April 1986 explodierte in Tschernobyl ein Atomreaktor, die radioaktive Wolke zog über halb Europa. Doch die hiesigen Reaktoren liefen weiter. Angesichts von Fukushima müssen wir jetzt dafür sorgen, dass endlich nachgeholt wird, was bereits vor 25 Jahren hätte passieren müssen: Am Ostermontag fordern wir bundesweit an zwölf Atomstandorten mit zehntausenden Menschen die Abschaltung der Atomkraftwerke. Wie dringend unser Protest ist, zeigen Äußerungen vom Wochenende: Führende Koalitionspolitiker rücken bereits wieder von ihrem atomkritischen Kurs der letzten Wochen ab.

Im südwestdeutschen Raum finden Demonstrationen an den AKWs Biblis, Neckarwestheim und Philippsburg statt. Bei allen drei Standorten hat die Bundesregierung nach Fukushima Reaktoren für drei Monate abgeschaltet. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass sie nie wieder ans Netz gehen. Demonstrieren Sie mit!

Zeit: Ostermontag, 25. April 2011
Ablauf Biblis: 12.00 Uhr Sternmärsche zum Kundgebungsort (Sammelpunkte: Sporthalle an der B44, Riedsee, Kreuzung L 3261/B44, Bahnhof Biblis)
13.00 Uhr: Kundgebung und Kulturprogramm auf dem Kirchplatz, Biblis
16.00 Uhr: Gedenken an die Opfer der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl

Mehr Informationen zur Demonstration in Biblis…

Ablauf Neckarwestheim: 13.00 Uhr Demonstration zum AKW ab Bahnhof Kirchheim/Neckar
14.00 Uhr: Kundgebung vor dem AKW mit Schweigeminute

Mehr Informationen zur Demonstration in Neckarwestheim…

Ablauf Philippsburg: 14.00 Uhr Kundgebung auf dem Marktplatz Philippsburg mit Redebeiträgen und Musik

Mehr Informationen zur Demonstration in Philippsburg…

Nachdem Schwarz-Gelb in den ersten Tagen nach der Reaktorkatastrophe einen Kurswechsel versprach, beginnt jetzt das Zurückrudern: FDP-Generalsekretär Lindner rückte am Wochenende von seiner Forderung ab, alle sieben derzeit stillstehenden Reaktoren endgültig abzuschalten. Unions-Fraktionschef Kauder warnte, ohne Atomstrom ließe sich "unser Lebensstandard nicht mehr halten". Etliche Koalitionäre setzen offenbar darauf, dass der Ruf nach Konsequenzen aus der Bevölkerung nachlässt, sobald die Nachrichten aus Fukushima weniger die Medien beherrschen.

Offiziell will die Regierung Anfang Juni auf Basis eines Berichts der Reaktorsicherheitskommission entscheiden, wie viele Reaktoren endgültig stillgelegt werden und ob die Laufzeitverlängerung aufgehoben oder gar ein schnellerer Ausstiegsfahrplan als der alte, rot-grüne, beschlossen wird. Doch de facto wird sich die Entscheidung an der Stärke und Ausdauer unseres Protests ausrichten. Nach den eindrucksvollen Demonstrationen mit 250.000 Menschen und den unzähligen Mahnwachen der letzten Wochen müssen wir jetzt am Ball bleiben und der Regierung klar machen, dass sie mit kosmetischen Änderungen nicht durchkommt.

Um Zehntausende zur Teilnahme an den Demonstrationen am Ostermontag zu gewinnen, bleiben uns noch zwei Wochen. Können Sie uns bei der Mobilisierung unterstützen?

Freund/innen per Mail über die Demos informieren…

Auf Facebook posten…

Twittern…

Flugblätter und Plakate bestellen…

Unsere Mobilisierung mit einer Spende unterstützen…

Was noch alles bei Campact passiert, erfahren Sie wie immer im Nachrichtenteil.

Herzliche Grüße

Susanne Jacoby und Christoph Bautz

—-

1. Atomkraft: Unterschriftenlisten für den Appell "Abschalten: Jetzt und endgültig!"

Schon über 300.000 Menschen haben unseren Appell "Abschalten: Jetzt und endgültig!" an Kanzlerin Merkel unterzeichnet. Helfen Sie mit, damit wir noch viele mehr werden! Drucken Sie unsere Unterschriftenliste aus und gewinnen Sie im Freundes- und Bekanntenkreis weitere Unterzeichner/innen hinzu. Die Unterschriftenlisten können Sie auch bei Infoständen, in Läden oder bei Veranstaltungen auslegen.

Unterschriftenlisten herunterladen…

Appell online unterzeichnen…

2. Atomkraft: Über 110.000 Unterschriften gegen AKW in Erdbebengebiet

Innerhalb weniger Tage haben über 110.000 Menschen unseren Online-Appell gegen eine Hermes-Exportbürgschaft für den Bau des brasilianischen AKW Angra 3 unterzeichnet, den wir gemeinsam mit Urgewald und Attac gestartet haben. In den nächsten Wochen wollen wir den Appell den verantwortlichen Bundesministern übergeben. Haben Sie schon unterzeichnet?

Appell unterzeichnen!

Lesen Sie mehr im Blog…

3. Kongress: Jenseits des Wachstums!?

Klimakrise, Peak Oil, Weltwirtschaftskrise: Der Wachstumswahn gerät an immer neue Grenzen. Auf einem großen Kongress, den Attac zusammen mit vielen Partnern organisiert, werden Wachstumsgrenzen und Konturen einer Postwachstumsgesellschaft diskutiert. Der Kongress findet vom 20. bis 22. Mai 2011 in Berlin statt.

Weitere Informationen…

4. Campact: Neue Software auf der re:campaign

Am kommenden Wochenende stellen wir auf der re:campaign (http://recampaign.de/) in Berlin erstmals unsere neue Kampagnensoftware vor. Bei der NGO-Konferenz zu Online-Kampagnen sind wir am Sonntag mit einem Infostand und einer Barcamp-Session vertreten. Ab Sommer wollen wir dann mit der neuen Software unsere Kampagnen entwickeln, ins Netz bringen und via Newsletter und Sozialen Netzwerken mit den Campact-Aktiven kommunizieren. Bis Ende 2011 soll das Projekt als Open-Source-Software anderen NGOs und politischen Initiativen zur Verfügung stehen.

Mehr Infos zu unserer neuen Software…

*

************************************************

******************************

****************

*

http://www.gmx.net/themen/finanzen/wirtschaft/327h7x8-bund-foerdert-akw-im-ausland?tool-voting-answer=1# :

 

Sonntag, 10.04.2011, 12:57 Uhr

Bund hilft bei Bau ausländischer Atomkraftwerke

Berlin (dpa) – Die Bundesregierung fördert über Exportbürgschaften trotz ihres Atom-Moratoriums weiterhin den Bau von Kernkraftwerken im Ausland.

 

Auf die Frage Movassats, ob Berlin für die Dauer des inländischen Moratoriums auch die Exportförderung auf Eis lege, antwortete das Wirtschaftsministerium laut Magazin ausweichend: Die Bundesregierung werde über das weitere Vorgehen bei den Exportkreditgarantien "im Lichte der Entwicklungen und entsprechend der rechtlichen Rahmenbedingungen entscheiden".

Nach einer Mitteilung des Kampagnennetzwerkes Campact haben binnen weniger Tage schon mehr als 110 000 Menschen im Internet an die Bundesregierung appelliert, den Bau des Atomkraftwerkes Angra 3 in Brasilien nicht abzusichern. "Das ist ein Test für die Glaubwürdigkeit des neuen schwarz-gelben Kurses in der Atompolitik", sagt Fritz Mielert von Campact. "Wenn die Bundesregierung wirklich aus der Atomkraft aussteigen will, darf sie nicht gleichzeitig den Bau von Atomkraftwerken in anderen Ländern fördern."

weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/finanzen/wirtschaft/327h7x8-bund-foerdert-akw-im-ausland#.A1000146

Eberhard Heise vom globalisierungskritischen Netzwerk Attac sagte:

"Der Staat fördert hier mit Steuermitteln den Export einer menschenverachtenden Technologie in Schwellenländer – zugunsten der am Bau beteiligten Atomkonzerne. Das lehnen wir strikt ab." Der Online-Appell wurde von Campact, Attac und der Umweltorganisation Urgewald gemeinsam initiiert.

*

*************************************************************

*****************************************

*********************

*

Auszug und Quelle:

http://www.news.de/wirtschaft/855158046/eine-million-jobs-koennten-entstehen/1/

 

"Eine Million Jobs könnten entstehen"

Von news.de-Mitarbeiter Björn Keller

Artikel vom 12.04.2011

Der Abschied von der Atomkraft könnte schneller kommen als gedacht. Doch ist die Energiewende überhaupt bezahlbar? Expertin Claudia Kemfert sprach mit news.de über den Strompreis der Zukunft und die Pläne des Umweltministers.

Wird die Industrie einen Beitrag zur Energiewende leisten?

Kemfert: Die Einzahlungen in den Energie- und Klimafonds können sich erhöhen. Durch die Rücknahme der Laufzeitverlängerung der AKWs werden mehr Kohlekraftwerke gebaut, dies erhöht den CO2-Preis – was wiederum die Einnahmen in den Klimafonds erhöht. Hier können zusätzliche Einnahmen von jährlich circa 200 Millionen Euro entstehen.

Wie sollte die Energiewende organisiert werden?

Kemfert: Wichtig ist, dass man rasch beginnt. Der Ausbau der Netze und Speicher ist am dringendsten.

Ist die Energiewende in dem angestrebten Zeitraum, bis 2020, machbar?

Kemfert: Der rot-grüne Atomausstieg ist möglich, durch das Abschalten von Atomanlagen bis zum Jahr 2021. Derzeit werden knapp 23 Prozent des Stroms aus Atomenergie gewonnen, bis 2022 kann man diesen Anteil auf Null herunterfahren. Zeitgleich kann der Anteil der erneuerbaren Energien von heute 16 Prozent auf 35 Prozent erhöht werden. Es bleiben somit aber immer noch 65 Prozent der Energieversorgung, die dann fossil sein wird. Besser geeignet als Kohlekraftwerke sind Gaskraftwerke, die weniger klimaschädliche Treibhausgase produzieren und flexibler einsatzfähig sind und somit besser kombinierbar mit erneuerbaren Energien.

Wie realistisch sind die Vorschläge des Bundesumweltministers Norbert Röttgen?

Kemfert: Sie sind realistisch, wenn der Netzausbau rasch gelingt sowie die Speichermöglichkeit ausgebaut wird. Weniger optimistisch bin ich bei der Reduzierung der Stromnachfrage. Die Vergangenheit zeigt: Wir sind zwar effizienter geworden, nutzen an anderer Stelle aber wieder mehr Strom – der sogenannte Rebound-Effekt.

Niedrigenergiehäuser und energiesparende Gebäudesanierungen leisten wichtige Beiträge beim Klimaschutz. Wie hoch werden die Einnahmen aus dem Verkauf von Emissionszertifikaten sein und was könnte mit diesem Geld bezahlt werden?

Kemfert: Die Einnahmen aus dem Verkauf von Emissionszertifikaten können sich bei einem Zertifikatepreis von bis zu 20 Euro pro Tonne CO2 auf drei bis vier Milliarden Euro belaufen – mit diesen Geldern kann zum Beispiel die energiesparende Gebäudesanierung finanziert werden.

Sind Investitionen seitens der Industrie ein wichtiger Faktor, um die Energiewende in Deutschland schneller voranzutreiben?

Kemfert: Zum Umbau des Energiesystems sind Investitionen notwendig, die wachstumssteigernd für Wertschöpfung und Arbeitsplätze sorgen. Bis zu eine Million zusätzliche Arbeitsplätze können durch den Umbau in ein zukunftsweisendes Energiekonzept und nachhaltige Mobilität entstehen.

*

…(meine !)Gerechtigkeit gegenüber jedermann?….hmmm?….(und jederfrau) üben werde…so wahr mir Gott helfe….

*

 

weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/finanzen/wirtschaft/327h7x8-bund-foerdert-akw-im-ausland#.A1000146
weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/finanzen/wirtschaft/327h7x8-bund-foerdert-akw-im-ausland#.A1000146"Der Staat fördert hier mit Steuermitteln den Export einer menschenverachtenden Technologie in Schwellenländer – zugunsten der am Bau beteiligten Atomkonzerne. Das lehnen wir strikt ab." Der Online-Appell wurde von Campact, Attac und der Umweltorganisation Urgewald gemeinsam initiiert.
weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/finanzen/wirtschaft/327h7x8-bund-foerdert-akw-im-ausland#.A1000146
weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/finanzen/wirtschaft/327h7x8-bund-foerdert-akw-im-ausland#.A1000146

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.