Bundeswehreinsätze / Köhler: Krieg für freien Handel

 

 

Auszug und Quellennachweis:

http://www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehreinsaetze-koehler-wirtschaftsinteressen-militaerisch-durchsetzen-1.950594

 

Berlin (dpa) – Bundespräsident Horst Köhler hat durch seine Begründung von Auslandseinsätzen der Bundeswehr mit der Wahrung deutscher Wirtschaftsinteressen eine heftige Debatte ausgelöst. Allerdings kann er sich dabei auf die Grundlagen berufen, die im jüngsten «Weißbuch zur Sicherheitspolitik Deutschlands und zur Zukunft der Bundeswehr» von 2006 verankert sind. Horst Köhler wollte wohl ein Signal an die Soldaten senden: Ich stehe hinter euch, Deutschland steht hinter euch. Deshalb besuchte das deutsche Staatsoberhaupt vergangene Woche die deutschen Truppen in Afghanistan. Der Bundespräsident flog allerdings nur nach Masar-i-Sharif und ließ sich in Kabul nicht blicken. Der Bundespräsident im O-Ton: "Meine Einschätzung ist aber, dass wir insgesamt auf dem Wege sind, doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsortientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärische Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen – negativ durch Handel, Arbeitsplätze und Einkommen."

Quellennachweis

: http://www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehreinsaetze-koehler-wirtschaftsinteressen-militaerisch-durchsetzen-1.950594 AUSZÜGE:

Die Reaktionen auf Köhlers Worte

Entsprechend entsetzt ist die Opposition von den Äußerungen des Bundespräsidenten. "Köhler schadet der Akzeptanz der Auslandseinsätze der Bundeswehr", sagte Thomas Oppermann, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Bundestag zu Spiegel Online. Deutschland führe in Afghanistan keinen Krieg um Wirtschaftsinteressen, es gehe dort um die Sicherheit Deutschlands. Wer anderes behaupte oder fordere, "redet der Linkspartei das Wort. Wir wollen keine Wirtschaftskriege", so Oppermann. "Ein Krieg um Einfluss und Rohstoffe" Die vor kurzem neu gewählte Chefin der Linkspartei, Gesine Lötzsch, forderte nach Köhlers Worten, den Krieg sofort zu beenden. Köhler habe "die Katze aus dem Sack gelassen" und gesagt, worum es wirklich gehe – nämlich um wirtschaftliche Interessen. Dies untermauere die Forderung ihrer Partei, den "Krieg unverzüglich zu beenden". Linken-Co-Chef Klaus Ernst sagte, Köhler habe nur ausgesprochen, was nicht zu leugnen sei. "In Afghanistan riskieren Bundeswehr-Soldaten Gesundheit und Leben für die Exportinteressen riesiger Konzerne.    ………….." Lötzsch geißelte außerdem Äußerungen Köhlers, man müsse sich an Tote im Krieg gewöhnen. Weder sie persönlich, noch ihre Partei sei bereit das zu akzeptieren.

Quellennachweis:

http://www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehreinsaetze-koehler-wirtschaftsinteressen-militaerisch-durchsetzen-1.950594-2

Zitat:

"…also wird dieses männliche Material für die Wirtschaft verraten, verkauft und erschosssen…..als ob das eine völlig neue Aussage wäre…..für wie dumm werden die Menschen eigentlich gehalten….bestimmt wissen bereits einige seit langer Zeit, dass es sich nicht um eine vordergründige humane Sache gehandelt hat, Männer in Kriegsgebiete abzubefehlen. Der Feind heißt nicht Taliban- sondern  der Untergang der reichen Länder muss mit Schmerzen und Blut verhindert werden- der Reichtum darf nicht verarmen- koste was es wolle- und mit ein paar unwichtigen Leben ist er auch billig zu erhalten. …..die Kriegsindustrie benötigt auch Umsatz- schwarze Zahlen mit roten Blut bezahlt!"

 

 

Zitat: "Warum die Männer sterben müssen- diese Frage, mein Junge, ist jetzt beantwortet-   Wohlstand, Reichtum und Machterhalt ( von einigen wenigen Menschen) ist wertvoller als das kleine unbedeutete Leben von diesem männlichen Rohstoffmaterial, dass durch diese Zwangsversklavung  immer in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Ich hoffe, für alle kleinen Kerlchen dieser Welt, dass sie nie diese Verskavung und Entwertung als erwachsene Männer erfahren müssen-  nie in Leid, Demütigungen(siehe z. b. Musterung), Schmerzen und in den Tod abkommandiert werden. Und alle Therapien der Welt werden die Erinnerungen an grausige Erlebnisse nie ausmerzen können, eine ausreichende Verarbeitung , damit man/n wieder ein normales Leben führen kann, wird es nie geben….."

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