Hallo meine Damen und Frauen: Nur MIT Männer lebt sich der Terror- Feminismus ausbeutungs- ähm…gelehrsamer….

Do 03.06.2010

All- gemeines Gleichbehandlungsgesetz

Ziel des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) ist es, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

Der Schutz vor Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf ist entsprechend den Richtlinienvorgaben der Schwerpunkt des AGG. Neben einem arbeitsrechtlichen Benachteiligungsverbot sowie seinen Ausnahmeregelungen werden Maßnahmen und Pflichten des Arbeitgebers zum Schutz vor Benachteiligungen sowie Rechte der Beschäftigten (Beschwerderecht, Leistungsverweigerungsrecht) und ihre Ansprüche bei Verstößen gegen das Benachteiligungsverbot (Entschädigung, Schadensersatz) geregelt.

Verankert im AGG sind auch Vorschriften zum Schutz vor Benachteiligung im Zivilrechtsverkehr. Hier wird neben einem zivilrechtlichen Benachteiligungsverbot aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft auch ein geschlechtsspezifisches Benachteiligungsverbot verankert. Dieses erstreckt sich aber entsprechend den europarechtlichen Vorgaben nur auf Massengeschäfte und privatrechtliche Versicherungen.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, das eine Umsetzung von vier EU-Gleichbehandlungsrichtlinien sicherstellen soll, ist am 18. August 2006 in Kraft getreten.

 

Kürzlich in Kronach – ein kostenfreier Vortrag "Frau und Rente" die von der VHS – der Gleichstellungsstelle Kronach und Jobcenter organisiert ist :

N U R  für Frauen!!!

Männer haben keinen Zutritt!!! 

Ob es umgekehrt wohl auch sein dürfte?

auf der Seite der VHS Kronach klar zu sehen –

Spezial "Für Frauen" – und "Für Männer (nicht nur)",

…so sieht also die sogenante Gleichstellung aus:

 

 

Artikel vom 29.11.2012 in der NP:

Helmut Link darf an einer vhs-Veranstaltung nicht teilnehmen, weil er ein Mann ist. Der Rentner versteht diese Entscheidung nicht. Die Organisatoren begründen sie damit, dass der Vortrag nur für Frauen gedacht ist. Als er in den Seminarraum kommt, wird er vom Moderator der Veranstaltung mit den Worten begrüßt:

"Ich glaube, Sie sind hier falsch."

Zur Verblüffung von Helmut Link:

"Zuerst habe ich gedacht, der macht einen Spaß"

Schnell muss er allerdings einsehen, dass er tatsächlich keinen Zutritt erhält. Schließlich, sagt der Moderator,  die Veranstaltung sei, unter anderem von der Gleichstellungsstelle organisiert –

und zwar nur für Frauen.

quelle: http://www.np-coburg.de/lokal/kronach/kronach/Ohne-Maenner-auf-dem-Sprung;art83426,2197140

Die Veranstaltungsreihe "Frauen auf dem Sprung" läuft bis Februar. Folgende Veranstaltungen stehen noch auf dem Programm:

4. Dezember: "Pflegefall in der Familie – was nun?"

15. Januar: "Kündigungsschutz und Arbeitsrecht"

22. Januar: "Bewerbungen, die neugierig machen"

5. Februar: "Vorstellungsgespräche souverän meistern"

vermutlich sind auch diese kostenlosen Veranstaltungen für Männer tabu – Männer können ja andere Veranstaltungen besuchen

Ohmannohjens:

Weitere 150 Millionen Euro für die Bevorzugung- Übergleichstellung der Frauen und für die abstellende Hinrichtung von Männer an den männlichen Perversitäten…sorry… weibenden Universitäten

Männer sind Pfeifen, Armleuchter- drittklassiger Abschaum der Evolution

Nur durch gezielt weibliche "Schlaukopfeinspeisungen" kann der jahrzehnte alte (künstlich herr- ab- beigeführte) Fachkräfte- mangel endlich ausgemerzt werden? Männer sind ja von Natur aus einfach zu begriffstutzig und studieren nur, damit sie dem Sklaven- sorry- dem Arbeitsmarkt so lange wie möglich fernbleiben können (…)…wir haben alle das GSRS-Gen: Geburt- Schule- Rente- sterben!…Vielleicht sollten wir es sofort auf das völlig ausreichende GS herr- unter züchten (!?!), damit endlich die Unterdrückung der Frauen auch im gehobenen IQ- Sektor aufhören kann..Er gehört nur ih(n)ren! Also Männer verlasst auf den schnellsten Weg diese universalen Bildungsstätten und macht Platz für die Hoch- Höher- Höchst- Gebildinnen.

 

Männer sind schweinehunde, manchmal bis immer sehr leinenführig

Ich fordere deswegen, die  sofortige Einführung, der Menschenrechte hochbe(ver)achtungsvolle Militärversklavung: Auf dem Schlachtfeld werden wir wenigstens ohne jedliche Front- weiber,  zum bezahlten Abschuss freigegeben und die Vermarktung als Schlachtvieh würde vollkommen unseren  tatsächlichen, staatlich geförderten, naturellen (Un)Bildungsgrad entsprechen. Und das beste: wir werden bei diesen Handelsgeschäften-  ausnahmsweise-  den Frauen gegenüber,  bevorzugt  und verwendungsfähiger als sie,  behandelt!-  Natürlich nur als primitives Kanonnenfutter

Männer die verkauften Volkssklaven- im dutzend billiger- geschenkt sind sie noch zu teuer

Männer- ware  aus Radikal-  Liquidationen, Konkursen – wöchentlich neue Frisch- Fleischaktionen zu absoluten Schnäppchen- Preisen!!

Baron von und zu Guttenberg, in tiefster und aufrichtiger Trauer an sein hingefallenes Schlachtvieh, Thomas Zujunggestürzt:

Zu spät

Schlachtschweine- Frischfleischbeschau- musterung- abtransport- Fallgesetz

Sie haben Dich fortgetragen,
ich kann es Dir nicht mehr sagen,
wie oft ich bei Tag und Nacht
Dein gedacht,
Dein und was ich Dir angetan
auf dunkler Jugendbahn.
Ich habe gezaudert, versäumet,
hab´ immer von Frist geträumet:

Über den Hügel der Wind nun weht:

Frieden- Tod-Krieg- Rüstungsgeschäfte-Schlachfest der staat- und wrtrschaftskassen
Es ist zu spät…..

F. T. Vischer

Für die Volks- ZER-TreterINNEN: Es ist nie zu früh, zu spät zu sein!

Für die versklavten Jungen/Männer: Zu spät zu sein, ist immer zu früh!

 

ohmannohjens

Abladung im Fall Scheffelmeier

Abladung

 

auch das scheint mir eine Möglichkeit einen Prozeß zu verschleppen – Klarheit zu verhindern – die Familie des 2002 bei einem Manöver unter unklaren Umständen gestorbenen jungen Mannes zu zermürben.

H O M E: http://www.auxiliaris.org/

Weitere Gerichtsve​​rhandlung am 13.05.11 infolge des Marineunfa​​lls 6.03.02

Wolfgang Scheffelmeier Blomberg, den 28.04.11, Lilienweg 11,  32825 Blomberg

 

Presse – Kurzinfo bis heute zum Marineunfall vom 6.03.02 mit der Bitte um Veröffentlichung !

 

Wolfgang Scheffelmeier kämpft seit neuneinhalb Jahren darum, endlich die Wahrheit über den Tod seines Sohnes Sammy zu erfahren. Angesichts der widersprüchlichen Informationen und Lügen der Bundeswehr und der Staatsanwaltschaft Oldenburgs über die beiden Todesfälle von Stefan Paul und Samuel Scheffelmeier sieht sich Scheffelmeier gezwungen die genauen Hintergründe zu erfahren.

Der 21- jährige Sammy war 2002 bei einem NATO-Manöver in der eiskalten Ostsee ertrunken. Sammy und der Marinesoldat Stefan Paul († 22) sollten mit einem Beiboot von der britischen Fregatte Cumberland auf die Mecklenburg-Vorpommern über-gesetzt werden. Das Beiboot kenterte, beide Soldaten kamen ums Leben. Nachdem die STA und die Generalstaatsanwaltschaft in Oldenburg trotz anderer Beweislage das Strafverfahren gegen den Kommandanten Menge und die Bundeswehr einstellten, erzwangen die Eltern ein einmaliges Klageerzwingungsverfahren. Die STA wurde gezwungen Anklage zu erheben, das Verfahren sollte wegen des großen öffentlichen Interesses beim LG Oldenburg stattfinden. Durch einen politischen Deal mit der STA stellte das LG Oldenburg das ganze gegen ein Bußgeld ein. RA Wüller sagte: „Das war eine absolute Sauerei“. „Die schwere der Schuld kann nur nach dem Gesetz in einem Hauptverfahren geklärt werden“, so Wüller.

Nach dem das Strafverfahren beendet war, wurde ein Zivilverfahren angestrebt, den nachdem der Kommandant das Bußgeld bezahlt hatte, war dies ein Schuldanerkenntnis. Nach jahrelanger juristischen Auseinandersetzungen kam dann das LG Hannover zwar zu dem Ergebnis, „eine Verkettung unglücklicher Umstände“ habe zum Tod der Soldaten geführt. Doch nie wurde die Frage geklärt, warum von der Fregatte Mecklenburg-Vorpommern kein Rettungsboot zu Wasser gelassen wurde, nie die Verantwortung für die unzureichende Sicherheitsausrüstung geklärt. Der Kommandant Frank Menge wurde noch nicht einmal von der Staatsanwaltschaft (ordentlich vernommen) – obwohl mehrere Augenzeugen in ihren Aussagen seine Tatenlosigkeit kritisiert hatten. Menge habe sich demnach wegen hoher Wellen geweigert, den um Hilfe rufenden Sammy zu retten. Das LG bot Scheffelmeiers einen Vergleich von 10 000 Euro an, den sie aber ablehnten.

Mit Eingeständnissen der Marine und des Verteidigungsministeriums, mit dem Beweismittel des Videos (der den Todeskampf von Sammy bis zum Schluss zeigt) den der Schiffsarzt Krüger gedreht hatte und den 6 Privatgutachtern der Scheffelmeiers, hatte man die besten Karten den Prozess zu gewinnen. Weder ging danach das OLG Celle auf die Gutachten ein, noch rückte man das Beweismittel das Video heraus, und erledigte die Sache, das der Kommandant ja eine „schwierige Entscheidung zu treffen gehabt hatte“ (Übernahme der Pressemitteilung der STA) und stellte ein.

Ein neuer BGH Anwalt, RA Dr. Wendt Nassall übernahm die Sache. Eine Nichtzu-lassungsbeschwerde sollte den Erfolg bringen. Diese wurde jedoch mit 9 Zeilen vom BGH verworfen: „das ganze hätte rechtlich keine Bedeutung und wird entgegen dem Gesetz nicht mal begründet“. Wahrscheinlich hat man die Akten gar nicht gelesen. Nassall sollte daraufhin ein Gehörsrüge machen (er selbst hatte in der NJW Juristenzeitung eine 9 seitige Abhandlung geschrieben, „Welche Rechte einem Mandanten in der Gehörsrüge zustehen“), das wollte er nicht und hat sich aus dem Staub gemacht, aber nicht vergessen seine Rechnung bei unsrer Rechtsschutz einzureichen. Darauf hin wurde die Auszahlung auf Anweisung von uns verweigert.

Bis dahin hat der Journalist Michael Schmidt in seinem Buch ausführlich berichtet:

Siehe Anhang unten:

Beim Verfahren beim AG Blomberg geht es um das Geld der Versicherung, um eine Wiederaufnahme des Verfahrens bzw. Rückweisung an den BGH. Mit meiner Frau sind wir zu der Übereinkunft gekommen. Da RA Wendt Nassall seine Arbeit nicht zu Ende geführt hat, bekommt er auch kein Geld. Diesen Prozess streben wir auch in dem Bewusstsein an, auch diesen verlieren und selbst bezahlen zu müssen.

Wir haben dem Amtsgericht mitgeteilt, was er alles nicht getan und unterlassen hat. RA Prof. Dr. jur. Weidmann (Rechtswissenschaftler/unser Gutachter) kommt zum Ergebnis: „Dadurch das Menge eine Rettungsaktion abgebrochen hat sind sie zur Zahlung verpflichtet“.

Anhang:

Der NDR-Journalist Michael Schmidt, der ein Buch über diese Vertuschungen bei der Bundeswehr geschrieben hat (Wie auf See so vor Gericht: Das zweifache Sterben des Marinesoldaten Scheffelmeier ISBN 9 78 -3-8979 3-225-8) sieht hinter den Einzelfällen ein Prinzip: „Wenn es um Aufklärung solcher schwerwiegenden Unfälle geht, wird bei der Bundeswehr gemauert!“ Beim Prozess um den Tod Sammys habe Scheffelmeiers Anwalt unwidersprochen erklärt, dass es Absprachen zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigungsministerium gegeben habe. Diese „Kungelei“ habe verhindert, dass wichtige interne Untersuchungsergebnisse der Marine beim Prozess eine Rolle spielten. „Wenn es um höhere Staatsinteressen geht, gibt es hier eine unheilige Allianz von Justiz und Ministerium“, so der Bundeswehr-Experte.

Zitat Scheffelmeier zu seinen juristischen Feldzug gegen die Bundeswehr.:

„Sammy hat 20 Minuten lang gegen das Ertrinken angekämpft – da fühle ich mich verpflichtet, auch nach neun Jahren weiter für die Wahrheit zu kämpfen“.

 

Ps: Schreiben AG Blomberg bitte beachten 

AG-Blomberg-28.04.11

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Aussetzung der Wehrpflicht

nun ist der Wehrpflichtdienst ausgesetzt – und ein 12 – 23 monatiger Freiwilligendienst auch im Bundestag beschlossen. Allerdings kann die Wehrpflicht – bei Bedarf – jederzeit mit einfacher Mehrheit im Bundestag wieder eingeführt werden.

http://www.bundesregierung.de/nn_1264/Content/DE/Artikel/2011/03/2011-03-24-freiwilliger-wehrdienst.html

 

Ebenso soll es einen Bundesfreiwilligendienst geben anstatt des Zivildienstes ……der laut Gesetz keine regulären Arbeitsplätze kosten darf?!?

 

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2010/11/2010-11-18-freiwilligendienst.html

 

 

15.000 Freiwillige für die Bundeswehr werden im Jahr  benötigt …nicht zu reden von den Freiwilligen (billigen Kräften?) für die sozialen Dienste. Ob der neue Verteidigungsminister sich daran halten kann das die Wehrpflicht ausgesetzt bleibt?

H O M E:http://www.auxiliaris.org/

 

Unterstützung für Bradley Manning….

 

Stand with Bradley!

 

A 23-year-old Army intelligence analyst, Pfc. Manning faces decades in prison for allegedly leaking a video of a US helicopter attack that killed at least eleven Iraqi civilians to the website Wikileaks. Among the dead were two working Reuters reporters. Two children were also severely wounded in the attack.

In addition to this "Collateral Murder" video, Pfc. Manning is suspected of leaking the "Afghan War Diaries" – tens of thousands of battlefield reports that explicitly describe civilian deaths and cover-ups, corrupt officials, collusion with warlords, and a failing US/NATO war effort.

"We only know these crimes took place because insiders blew the whistle at great personal risk … Government whistleblowers are part of a healthy democracy and must be protected from reprisal," noted Barack Obama while on the campaign trail in 2008. While the President was referring to the Bush Administration's use of phone companies to illegally spy on Americans, Pfc. Manning's alleged actions are just as noteworthy. If the military charges against him are accurate, they show that he had a reasonable belief that war crimes were being covered up, and that he took action based on a crisis of conscience.

After nearly a decade of war and occupation waged in our name, it is odd that it apparently fell on a young Army private to provide critical answers to the questions, "What have we purchased with well over a trillion tax dollars and the deaths of hundreds of thousands in Iraq and Afghanistan?” However, history is replete with unlikely heroes.

If Bradley Manning is indeed the source of these materials, the nation owes him our gratitude. We ask Secretary of the Army, the Honorable John M. McHugh, and Chief of Staff of the U.S. Army, General George W. Casey, Jr., to release Pfc. Manning from pre-trial confinement and drop the charges against him.

Sincerely,

Bradley Manning Support Network Advisory Board members:

  • Medea Benjamin, co-founder of Code Pink: Women for Peace

  • Dr. Marsha Coleman-Adebayo, board member for the National Whistleblower Center

  • Daniel Ellsberg, Pentagon Papers whistle blower

  • Kathleen Gilberd, co-chair of the Military Law Task Force of the National Lawyers Guild

  • Ray McGovern, former CIA analyst and activist

  • Michael Moore, documentary filmmaker

  • Jose Vasquez, executive director of Iraq Veterans against the War

  • US Army Colonel Ann Wright (ret.), former US State Department official

Bradley Manning Support Network Steering Committee members:

  • Gerry Condon, national co-chair of the Veterans for Peace GI Resistance Working Group

  • Mike Gogulski, founder of bradleymanning.org

  • Bob Meola, member of War Resisters League National Committee

  • Jeff Paterson, project director of Courage to Resist

  • Loraine Reitman, privacy advocate

  • Kevin Zeese, co-founder and executive director, Voters for Peace

 

Quelle und link zur Unterstützung: http://www.standwithbrad.org/
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http://www.auxiliaris.org/willkommen-in-der-brd-gmbh/bradley-manning-top-legal-scholars-voice-outrage-torture-us-juristen-und-ihre-emporung-uber-die-folter/

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populäre Vor-Urteile gegen Männer

 

ich danke Herrn Andreas Jaeger vom Crimson Verlag für die Erlaubnis, diesen Text seiner Web Seite www.geschlechterstudien.de zu übernehmen!

 

Männer – Vorurteile

 

Acht Fragen die immer wieder gestellt werden  

Was ist dran, an den populären Vorurteilen gegen Männer?

Im Zeitalter des Feminismus wurden etliche Vorurteile gegen Männer in die Welt gesetzt, die sich zu allgemeinen Meinungstrends entwickelt haben. Da wir dazu neigen, nur nach Bestätigung für unsere Vorurteile bzw. Meinungen zu suchen, nehmen wir die Dinge oft falsch bzw. einseitig wahr. Was aber ist wirklich dran, an den Meinungstrends, die uns so oft durch die Medien eingeimpft werden?

 1. Haben Männer eine schlechtere Multitasking-Begabung als Frauen? Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass die Fähigkeit, mehrere Dinge parallel zu erledigen, davon abhängt, wie viel Übung wir in den entsprechenden Tätigkeiten haben. Eine Hausfrau hat daher bei ihrer gewohnten Tätigkeit eine bessere Übersicht, als ein Mann, dem diese Arbeit ungewohnt ist. Ein Profikoch hingegen kann besser den Überblick behalten, wenn er zig Gerichte gleichzeitig zubereiten muss, als eine Frau, die darin ungeübt ist. Bei ungewohnten Aufgaben stehen Männer sowie Frauen gleichermaßen unbeholfen da.

2.  Könnten Männer niemals den Schmerz einer Geburt überstehen? Auch diese These ist frei erfunden und beruht lediglich auf Wunschdenken. Die moderne Schmerzforschung beweist durch zahlreiche Experimente und Studien, dass Männer deutlich schmerzbelastbarer sind als Frauen. Sämtliche Untersuchungen zeigen:

  1. Frauen klagen beim selben Schmerzreiz schneller darüber Schmerzen zu haben.
  2. Frauen klagen beim selben Schmerzreiz über eine höhere Schmerzintensität als Männer.
  3. Frauen beklagen den selben Schmerzreiz schneller als nicht mehr ertragbar.
  4. Frauen geben schneller auf bei Tätigkeiten, die mit Schmerzen verbunden sind
  5.  

  Frauen beklagen also den Geburtsschmerz oft als unerträglich, weil sie besonders schnell über unerträgliche Schmerzen klagen. Männer sind diesbezüglich belastbarer. Die Gründe, warum Männer sowohl auf körperlicher als auch auf geistig-psychischer Ebene Schmerzen besser ertragen können:

 

  1. Die Verteilung der Schmerzrezeptoren macht Männer besonders Schmerzbelastbar.
  2. Das Hormon Testosteron erhöht beim Mann die Schmerzbelastbarkeit.
  3. Bestimmte Eiweißstoffe erhöhen beim Mann die Schmerzbelastbarkeit.
  4. Männer sind mental schmerzbelastbarer, weil sie Schmerzen im Gehirn anders verarbeiten.
  5.  

 Die gleichen Ergebnisse zeigen sich auch in Bezug auf Klagsamkeit bei Krankheiten (z. B. Erkältungen) und unter Stressbelastung. Daher gilt Wehleidigkeit schon aus traditioneller Sicht in jeder Kultur als unmännlich.

3.  Haben Männer grundsätzlich eine geringere Lebenserwartung als Frauen? Männer haben in der Statistik eine geringere Lebenserwartung als Frauen. Das liegt aber nicht daran, dass Männer eine schlechtere Genetik haben, wie oft behauptet wird. Untersuchungen in Klöstern zeigen: Bei gleicher Belastung haben Männer und Frauen die gleiche Lebenserwartung. Unter gleichermaßen hoher Belastung haben Frauen sogar eine niedrigere Lebenserwartung als Männer. Seit Frauen in unserer Gesellschaft ihre Lebensweise der männlichen teilweise angenähert haben, ist ihr Vorsprung in der Lebenserwartung bereits fast um die Hälfte gesunken.

 4.  Werden Männer schneller suizidal als Frauen? Laut Statistik sterben mehr Männer durch Suizid als Frauen. Das liegt aber nicht daran, dass Männer grundsätzlich labiler sind als Frauen, wie oft fälschlicherweise behauptet wird. Tatsächlich begehen Frauen wesentlich mehr Suizidversuche als Männer. Frauen bevorzugen jedoch die sogenannten weichen Suizidmethoden (z. B. Schlaftabletten). Diese sind nicht so wirkungsvoll, wie die sogenannten harten Suizidmethoden der Männer (z. B. Erschießen).

5.  Ist das Y-Chromosom der Männer ein degenerierter Krüppel? Das Y-Chromosom ist nicht degeneriert, es hat sich spezialisiert. Das macht Sinn, weil die vitalen Alpha-Männer in der Natur stärker ihre gesunden Gene streuen als Männer, die aufgrund einer schlechteren Genetik ein Handicap haben. Das ist für die Spezies ein Überlebensvorteil. Männer mit gesunder Genetik haben jedoch gegenüber solchen mit schlechter Genetik nur dann einen Überlebens- bzw. Fortpflanzungsvorteil, wenn genetische Defizite nach außen hin sichtbar werden. Dafür sorgt das Y-Chromosom.

6.  Bekommen Männer öfter einen Herzinfarkt, weil sie ein schwächeres Herz haben? Nein! Tatsächlich ist die Häufigkeit von Herzinfarkten bei Männern und Frauen gleich hoch. Unter gleich hoher Belastung erweist sich das kleinere weibliche Herz sogar als störanfälliger.

 7.  Besitzen Männer weniger Intuition als Frauen? Früher glaubte man, Frauen könnten nicht logisch denken, hätten zum Ausgleich jedoch eine bessere Gabe zur Intuition als Männer. Diese Klischees sind falsch. So gibt es Intuitionstests (z. B. vorgetäuschtes von echtem Lächeln unterscheiden können), in denen Männer deutlich besser abschneiden als Frauen.

 8.  Ist das männliche Gehirn schlechter vernetzt als das weibliche? Da das weibliche Gehirn durchschnittlich kleiner ist als das männliche, rücken die Vernetzungen lediglich enger zusammen, wie ein Fischernetz, das man zusammenknüllt. Dadurch wirkt das gleiche Netzwerk dichter bzw. einzelne Stränge dicker. Männer mit kleinen Köpfen (also geringerem Hirnvolumen) haben dagegen ein dichteres Netzwerk als Frauen mit großen Köpfen (bzw. größerem Hirnvolumen). Ein verdichtetes Netzwerk ist also keine spezielle Errungenschaft des weiblichen Gehirns, sondern eine zwangsläufige Folge geringeren Hirnvolumens.

Warum nehmen wir manchmal Männer fälschlicherweise so wahr, wie es den Vorurteilen entspricht?

Falsche Vorurteile gegen Männer haben zur Zeit Hochkonjunktur, weil sie sich in den Medien besonders gut verkaufen lassen. So entstehen Meinungstrends. Wenn wir einmal einen Meinungstrend erlernt haben, suchen wir in unserer Umwelt nur noch nach Bestätigung. Diese Bestätigungen fallen uns besonders stark auf. So brauchen wir beispielsweise nur zwei oder drei wehleidige Männer zu kennen, um uns in unserem Meinungstrend vom wehleidigen Mann bestätigt zu fühlen. Tatsächlich erinnern wir uns in diesem Fall lediglich besonders gut an die Ausnahmen. http://www.geschlechterstudien.de/test.html

 Würden ähnliche Vorurteile gezielt gegen Frauen aufgebaut, wäre der Aufschrei groß. Frauenfeindlichkeit ist “verboten” und könnte/dürfte nie so in den Medien transportiert werden. Mit Vorurteilen verlieren wir auf ganzer Linie. Sicherlich ist es einfacher nicht zu denken- sich vordenken zu lassen – wollen wir das wirklich? 

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die ungutte Entlassung des freiherrlichen Dr.

 

………………. Die Szenen erinnern an gewonnene Wahlen, an erfolgreich verlaufene Schlachten. Nicht an einen reuigen Mann, der zerknirscht Fehler eingesteht. Zügig sagt der Minister schließlich den Satz, auf den alle gewartet haben: "Es war richtig, dass ich am Freitag gesagt habe, dass ich den Doktortitel nicht führen werde." Das habe er festgestellt, als er sich in den vergangenen Tagen nochmals mit seiner Doktorarbeit befasst hat.

Gravierende Fehler und eine Entschuldigung von Herzen

In der übervollen Stadthalle ist es für Sekunden still. "Ich habe gravierende Fehler gemacht", fährt Guttenberg in diese Stille hinein fort. Vereinzelt ist nun Raunen zu hören. Nicht absichtlich habe er diese Fehler gemacht. Dennoch wolle er sich "von Herzen bei all jenen entschuldigen", die er mit dieser Doktorarbeit verletzt habe – auch bei seinem Doktorvater. Wieder kommt Applaus auf. "Ich finde es gut, dass er dazu steht, das kennt man von Politikern sonst ja nicht", findet Elias (18). Schaden, glaubt der Schüler, werde dem Verteidigungsminister die Sache nicht. "Er ist doch so beliebt." Dennoch sei er unter Zugzwang gewesen, glaubt ein anderer Zuhörer: "Wer weiß, was noch so alles rauskommt über diese Arbeit", sagt der Mann und spielt auf Spekulationen an, der Verteidigungsminister habe seine Doktorarbeit vielleicht nicht selbst verfasst. Doch dem erteilt der Minister auf der blumengeschmückten Bühne in diesem Moment eine klare Absage: "Ich habe diese Arbeit selbst geschrieben, stehe auch zu diesem Blödsinn, der da drin steht." Und wieder wird gelacht in der Kelkheimer Stadthalle.

http://www.stern.de/politik/deutschland/auftritt-nach-plagiats-vorwuerfen-guttenberg-will-den-dr-abschuetteln-1656406.html

 

 drachen-kätzerische Gedanken:

sein Verzicht ist ein Eingeständnis  in meinen Augen – nur es wird mit Sicherheit so ausgelegt werden, daß er konsequent seinen Weg geht. Er hatte ja in einem Nebensatz gesagt, dass vor allem seine Familie ihn gedrängt hat, den Doktor zu machen – es somit nicht unbedingt sein Wunsch war. – er wurde gezwungen von der Familie – hat Familiensinn, der arme Kerl. Und nun …..konsequent wie er ist – verzichtet er freiwillig – bevor die Universität Bayreuth den Titel einziehen könnte. Das kann man dann so wunderschön drehen – und erscheint viel schöner, als wenn die Aberkennung ihn ereilt hätte. Macht- schlau ist er! Jeder, der weiter nachgrast, will ihm nur Böses – ist von der bösen Opposition. Gutti hat gemacht was ein Gutti tut – er hat wieder mal Einen entlassen – in diesem Fall den Dr. ……und damit ist alles geregelt…..!? Gutti trägt die Verantwortung – wie in Afghanistan – die Anderen tragen die Konsequenzen – fallen…… …..noch ein Gedanke – er sagt "er steht zu dem Blödsinn der da drin steht" …….vieles was in der Arbeit steht ist nicht aus seiner Urheberschaft – ist Blödsinn??? Wenn ich Urheber wäre – wäre ich jetzt wirklich sauer! *** nun ist der Dr. von der Uni wieder zurück genommen worden – weil Gutti ihn nicht mehr haben wollte – und ein paar handwerkliche Fehler drin sind….. Unwissenheit schützt nicht vor Strafe – so ist die Regel in vielen Dingen. ehrenwörtlich – war für mich bisher ein Ehrenwort – ein Versprechen (ups versprechen/habe mich versprochen??) – eine feste Zusage, fast ein Schwur…….. Hier wird unterschieden in Absichtlich und Versehentlich……..und es wird absichtlich nicht nachgeschaut, ob es Absicht war…… das scheint weder die Uni noch andere Gutti-verehrer wissen zu wollen……. Wenn ich nur wüßte, was ich jetzt denken soll……..

Jens:

Darauf solltest Du noch ein paar kätzerische Gedanken verschwenden….dem gutzti- ötzi  blieb ja eigentlich nicht anderes übrig als der Uni vorzugreifen, damit er sein Gesicht hosig unbedeckt als Edelman nicht ganz verliert…….allerdings ist nur die Universität dazu berechtigt, sein geliebtes Doktorchen außer Dienst setzen. Gutti  kann  sich nicht  selber seiner entledigen und ihn vor ihre Füße werfen! Dazu fehlt ihm das Recht-noch!…seine Arbeit musste er bestimmt nicht nachprüfen, da er wusste, sie ist zu guttig abgeschrieben wurden…..er kann mir nicht weismachen, dass er sie gelesen und überprüft hat…..Nachforschungen, ob er sie ganz von ghostwriter verfassen hat lassen, werden jetzt garantiert eingestellt….oder nur halbherzig durchgeführt- auch seine ehemalige Bildungsstätte liebt ihn über alle(s) Rechte….. ….er ist als Politiker – was das Lügen, das Heucheln betrifft- bestimmt keine Ausnahme….er kann sie nur smarter, lächelnder und gutt einstudiert besser verkaufen und ich nehme an, seine Berater, haben ihn dringendest nahe gelegt haben, auf seinen Dr. "freiwillig" zu verzichten, bevor er von der Uni abgegriffen wird…. Gutti war gut….ist gutt und wird gutt bleiben- egal was er anguttet….alles wird gutt..warum schont sie diesen gutten Kerl? Bei Normalos hat sie solche Nachsicht nicht, sie werden- ohne Rücksicht auf ihren beruflichen Werdegang entdoktort und einer verflixt eingehenden Überprüfung unterzogen, ob sie eine ehrliche Arbeit- ohne das gutte Schnellverfahren- abgeliefert haben. Es ist eine innige Verbindung zwischen ihn und der Universität vorhanden, die sie dazu veranlasst hat, diesen wunderbaren Politiker nicht ans blaublütige Knie zu pinkeln. Warum gilt eigentlich bei ihm der Spruch nicht, wer einmal- zweimal- dreimal- viermal- bis immer lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er- unbeabsichtigt- mal die Wahrheit spricht. Das Merkelchen hält eisern an diesen Wunderknabe fest. Das spricht für sie…nur der beste Lügner ist für die Volksverdummung gutt genug. Was darf sich dieser Mensch eigentlich noch erlauben- wie viele Einblicke hinter seiner falsche Fassade müssen noch erfolgen, um ihn endlich als eigennützigen und nur auf sich bezogenen Theodor zu erkennen- als "besten Freund" der USA…Er soll… muss…wird(?!) Bundeskanlzer werden, der neue Führer für ein Volk, was ihn abgöttisch liebt und ihn alles verzeiht- seine (un))begangenen Fehler nicht als gravierend ansieht…ich frage mich allerdings, ist dieser ver-führer-ischer Freiherr wirklich so beliebt, wie es uns immer wieder gesagt wird- wird das Volk als dümmer eingeschätzt und dargestellt, als es tatsachlich ist? Ich kenne eigentlich viele Menschen, die ihn durchschauen und ihn nicht besonders gutt finden….geschmeichelt ausgedrückt…… *

 Merkel 26.04.2008

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Trauerfeier

 

 

Drachenkatz:

"ich habe mir die Übertragung der Trauerfeier angesehen ……..gut das ich nicht Trauernde war – ich denke ich wäre komplett aufgeflippt-  zunächst das schöne Lied von Dietrich Bonhöffer " Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiß an jedem neuen Tag."  ..und in mir stand die Frage – wo waren die guten Mächte für diese 3 Männer –  für ihre Familien – für ihre Freunde? ich sehe nur die Mächte,  die Soldaten – Männer – Menschen in einen sinnlosen Krieg schicken (jeder Krieg ist sinnlos in meinen Augen)  ….und die selben Mächte stehen dann evtl auch noch da und halten Trauerreden – und tragen verbal Verantwortung – und die anderen müssen die Konsequenzen tragen……. *

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häusliche Gewalt – gegen Männer ……und Kinder

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Gewalt von Frauen ausgehend wird übersehen – geleugnet und schnell wieder vergessen, weil nicht sein kann- was nicht sein darf. Studien verschwinden in der Versenkung – Konsequenzen bisher nicht erkennbar……..

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….wenn Frauen Gewalt ertragen heißt es,  sie wollen die Familie retten, tun es wegen der Kinder ………

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bei Männern, die Gewalt durch die Frau ausgesetzt sind, sieht das keiner so – im Gegenteil, sie verlieren noch zusätzlich die Kinder die sie gerne schützen wollten…….erhalten Platzverweis,  obwohl sie das Opfer sind…… werden damit zum Täter gestempelt.

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Staatlich geförderte Beratungsstellen für Männer als Betroffene von Gewalt – als Opfer? Fehlanzeige!

Es gibt keine offiziellen Beratungstellen – und in den Köpfen der Berater existiert meist die Konstellation Frau = Täter, Mann = Opfer nicht.

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wenn Frauen vergewaltigen……..

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und wer kann das milde Strafmaß für die Frau erklären? Für das Opfer war es unverständlich…
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ohmannojens:
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laut einigen Aussagen von Staatsdien(er)innen, bin ich doch NUR ein „bedauernswerter“ Einzelfall, der in die nicht vorhandene Gewalt eines durchgeknallten Weibes angeschwänzelt wurde- auch eine kaum bis gar nicht auftretende Ausnahme. Und diese seltene, völlig unweibliche  Gewalt- Übernahme eines Kerles kann doch nicht hart bestraft werden…..
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1stens …sind ihre Opfer nur Männer- also nicht so tragisch, wenn es sie endlich auch einmal erwischt…
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2tens…. ist die Schuld, wenn Frau über uns Unmenschen herfällt,  ist bei uns zu suchen und auch garantiert zu finden.  Sie wollte einfach kein Opfer mehr von uns sein und hat sich  gegen uns nur zur Wehr gesetzt. Und will ein Kerl nicht immer nur das eine….und auch aus diesem Grund kann es sich z.B. nicht um eine Vergewaltigung handeln, wenn sich Frau nimmt, was sie begeehrt
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….wie kann man/n  ein Weib brutal von ihrer angebotenen  Bettkante schmeißen…..zuschlagende Liebe und liebende Hiebe sind doch dann eine gerechte,  zulässige Bestrafung für seine erbarmungslose Verweigerung die Hosen anbehalten zu wollen- typisch Matcho, wieder mal über andere bestimmen zu wollen…Weiber zu unterdrücken und über sie zu HERRschen liegt doch in unserer Natur…noch nicht einmal ihre sexuellen Gelüste können sie sich nach ihrem Bedarf  abhöhepunktTIEREN, wenn Mann es „scheinbar“ nicht will….und warum sollen sie sich  auch nicht in dieser stöhnend geilen Beziehung eine Gleichstellung aneiern. Durch die Urteile, die gegen sie gefällt werden, wenn Kerl sich getraut, sie anzuzeigen, geben die Richter ihnen doch Recht, gegen uns auch mit Gewalt vorgegangen zu sein. Es ist doch  ein absolut männliches Verhalten, dass sie sich nur von uns abgeschaut haben- es wurde ihnen nicht, wie bei uns,  eingegent- ist nur die Ausübung ihrer Gleichstellungsverpflichtung………also strafmildernd zu behandeln..
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Richter Prof. Vultejus „Zeitschrift für Rechtspflege“:
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„Theoretisch müssen Männer und Frauen bei gleichen Taten auch gleich bestraft werden. Rechtssoziologen wollen herausgefunden haben, dass Frauen etwas milder bestraft werden. Ich bin in Strafverfahren gegen Frauen immer wieder in Schwierigkeiten geraten und habe mich deshalb jeweils gefragt, welche Strafe würde ich gegen einen Mann bei derselben Anklage verhängen und auf diese Strafe alsdann abzüglich eines ‚Frauenrabatts‘ erkannt. Ähnlich scheinen es auch meine Kollegen zu handhaben, wie die eben wiedergegebene rechtssoziologische Untersuchung ergibt. Ein Frauenrabatt ist gerechtfertigt, weil es Frauen im Leben schwerer haben und Strafen deshalb bei ihnen härter wirken.“
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Gewalt gegen Kinder
ob psychisch oder physisch
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….und wie mag das erst ohne die Kamera ablaufen?
*

*
….und warum sucht man bei der Frau immer eine Erklärung – einer Entschuldigung?
*
ohmanmnohjens:
*
einfache Erklärung, weil sie sich mit einem Kerl eingelassen hat und alleine dieser tragische Aspekt  vermindert ihre Schuldfähigkeit  in un- GEMEINER Weise. Wir haben diesen Frauen- Opferbonus natürlich nicht, können die Frau nie als Auslöser für unsere Gewaltausübung anführen, wir dürfen uns auf die gerechten  Mann- Täter- abfertigung  „freuen“. Somit ist dann alles feministisch wieder ins richtige Lot abgeurteilt wurden.
Ich erinnere mich an die sogenannte Eismutter, die ihre Kinder getötet und dann, im wahrsten Sinne des Wortes, auf´s Eis gelegt hat. Ein Fernsehsender hat sie im Knast besucht und ihre erschütternde und herzerweichende Lebensgeschichte erzählt- Der Grund warum sie ihre heißgeliebend Kinder umgebracht hat- ihr Kerl, der sie nur drangsalierte, ständig besoffen, arbeitsfaul und natürlich gewalttätig gegen sie war. Alles  was einen Mann auszeichnet, hat er bei ihr ausgelebt und das hat sie nach jahrelangen Leiden zu dieser Tat getrieben……..natürlich bekam sie aus diesem Grund kein Lebenslänglich…….
*

1.Teil Die Musterung eine staatlich verordnete Folterung von jungen Männer, um ihre bedingungslose Verwendungsfähigkeit durch eine perverse Genitallisierung ohne aufwendige Abrichtungsmethoden zu ereichen- durch weibliche Handanlegung- lustvolle Einfingerung können die Männer schnell zu einer willenlose Kriegsware umfunktioniert werden….

(eingestellt:ohmannohjens) ******************************************************* ****************************************** ********************

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Textauszüge aus dem Buch

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Musterung- staatlich legitimierte Perversion

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Von Lars G Petersson

* Auszüge, in denen die rechtliche Situation dargelegt wird: * Aus dem Kapitel: *

Ein "Besonderes Gewaltverhältnis"

(Seite 72 bis 75) * Wieso kann es solche Zustände für Männer überhaupt geben? Ist eine derartige Behandlung nicht verfassungswidrig und liegt hier nicht ein Verstoß gegen die Menschenrechte vor? Wie legitimiert die staatliche Obrigkeit überhaupt solche Zwangsdienste und die mit ihnen einhergehenden entwürdigen Bedingungen? * Tatsächlich gibt es Situationen, in denen sich ein Bürger "in besonderer Nähe zum Staat" befindet. Früher wurde ihm in diesen Fällen der Rechtsschutz gegenüber dem Staat versagt und auch die Grundrechte galten hier nicht. …. * Aber auch Gefangene im Strafvollzug und eben auch Soldaten im Wehrdienst waren hiervon betroffen. Es galt hier ein *

"Besonderes Gewaltverhältnis". Inzwischen hat sich der Status der völligen Rechtlosigkeit der jeweils Betroffenen geändert.

* Mit der Strafgefangenenentscheidung hat das Bundesverfassungsgericht 1972 (BVerfGE 33, 1) den Anwendungsbereich des besonderen Gewaltverhältnisses aber stark eingeschränkt. Das Urteil hat klargestellt, dass auch im besonderen Gewaltverhältnis grundsätzlich die Grundrechte gelten. …. * Man spricht daher heute lieber von einem Sonderrechtsverhältnis. Gemeint ist ein "Zustand der gesteigerten Bindung des Bürgers an den Staat, welche in ihrer Intensität über die normale Bindung des Bürgers an den Staat (allgemeines Gewaltverhältnis) hinausgeht." Teilweise wird auch der Ausdruck "Besonderes öffentlichrechtliches Abhängigkeitsverhältnis" benutzt. Aber auch dieses Verhältnis kann noch Ermächtigung für Grundrechtsbeschränkungen sein (Peine, Allgemeines Verwaltungsrecht, Rn. 90). Diese müssen aber durch oder aufgrund eines Gesetzes vorgenommen werden. …. * Es gibt eine Ausnahme. Ein Grundrecht darf unter keinen Umständen eingeschränkt werden, nicht in der Schule, nicht im Strafvollzug und auch nicht beim Militär. Das ist der Artikel 1 des Grundgesetzes: * (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. … * (3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Besondere Gewaltverhältnisse im eigentlichen Sinn gibt es also nicht mehr – sollte man meinen. Auch Soldaten der Bundeswehr dürfen danach nicht mehr "gedrillt" werden, um ihre Persönlichkeit zu brechen damit sie sich willenlos den Befehlen ihrer Vorgesetzten fügen. * Wie aber konnten dann noch solche *

sexuell gefärbten entmenschlichenden Praktiken und Rituale wie die Intimuntersuchung bei den Tauglichkeitsprüfungen Einzug in die Wehrinstitutionen halten?

* Und dies ausgerechnet erst nach dem oben erwähnten Urteil des Bundesverfassungsgerichts mit den daraus resultierenden Konsequenzen für die Gültigkeit von Grundrechten? …. * Aus dem Kapitel „Fehlende Kompetenz im Umgang mit Menschen“ (Seite 60 bis 66) …. * Wir alle haben in bestimmten Situationen ein Gespür dafür, wie wir angesehen werden. Schamverletzende Blicke, die den Genitalbereich von Leuten fixieren, die sich in einer hilflosen- und Abhängigkeitssituation befinden, *

dazu bei einer erzwungenen Nacktheit, ist ein Missbrauch!

* Was normalerweise keiner beanstanden würde und ganz sicher auch eine Frage des persönlichen Umgangs mit dieser Situation ist *

(nämlich sexuelle Erregung einer Frau beim Anblick eines nackten Mannes),

*

ist bei einer erzwungenen Zurschaustellung der Nacktheit

*

incl. beispielsweise detailierter Vorhautinspektion usw.

/

einfach nur noch entwürdigend und anstößig.

*

Die Männer sehen sich in einer Situation ausgeliefert, in der sie eine Frau im Rahmen einer verordneten Ganzkörperuntersuchung mit Amtsgewalt zu einer vollständige Nacktheit nötigt und im Beisein und eben auch häufig im Blickfeld der weiblichen Assistenzkraft darüber entscheidet, was an den Hoden und Vorhaut sowie im Analbereich und wie lange dort untersucht wird.

* Das ist der dominierende Charakter der Beziehung zwischen Untersucherin und Untersuchtem, der sich auf jeden Aspekt der Musterung auswirkt. Dies ist auch gleichzeitig der entscheidende Unterschied zur freiwilligen Untersuchung bei einem Arzt/Ärztin der eigenen Wahl. … *

"Natürlich ist es einigen peinlich, wenn sie die Hose runterlassen müssen,

* und es Kursieren immer noch wilde Gerüchte über die Untersuchung. Aber die meisten jungen Männer nehmen es wohl oder übel gelassen… " (Fett und Kursiv von mir) * www.karriere.de/beruf/ arbeiten-bei-der-bundeswehr-8315/5 – 67k -Cached * Ina hat natürlich recht, dass auch trotz behutsamen Umgangs körperliche Untersuchungen, insbesondere im Intimbereich, als unangenehm und peinlich empfunden werden können. Aber es ist eben etwas ganz Anderes, ob ich diese Untersuchung aus gesundheitlichen Gründen durch eine Person, der ich vertraue, durchführen lasse, oder ob ich zu dieser Peinlichkeit von wildfremden Menschen des anderen Geschlechts gezwungen werde. Jemandem, der das nicht erkennt oder erkennen will, fehlt einfach die erforderliche soziale Kompetenz für diesen Umgang mit Menschen. … * Es gibt außer dieser Situation nur noch eine weitere, in der staatliche Behörden eine Intimuntersuchung erzwingen. Dieses geschieht allerdings auf der Grundlage eines entsprechenden Rechtsprinzips, welches "unmittelbar aus Artikel 1 GG folgende Rechtsansprüche der Betroffenen enthält, in angemessener und in einer der menschlichen Würde entsprechender Form behandelt zu werden." * (aus: Strafprozessordnung und das Gerichtsverfassungsgesetz / Luwe-Rosenberg 2 26. neubearbeitete Auflage 2008). * Leider muss ich an dieser Stelle den Leser um ein wenig Geduld und Durchhaltevermögen bitten. Aber die Kenntnis der folgenden juristischen Sachverhalte ist wichtig für die Beurteilung der rechtlichen Grundlage der Intimuntersuchungen bei den militärischen Tauglichkeitsuntersuchungen. Es handelt sich hierbei um den §81d StPO. Dieser legt die Bedingungen fest, unter denen eine Leibesvisitation auch im Intimbereich auf behördliche Anordnung hin bei Vorliegen eines entsprechenden öffentlichen Interesses stattfinden darf: * (1) Kann die körperliche Untersuchung das Schamgefühl verletzen, so wird sie von einer Person gleichen Geschlechts oder von einer Ärztin oder einem Arzt vorgenommen. Bei berechtigtem Interesse soll dem Wunsch, die Untersuchung einer Person oder einem Arzt bestimmten Geschlechts zu übertragen, entsprochen werden. Auf Verlangen der betroffenen Person soll eine Person des Vertrauens zugelassen werden. Die betroffene Person ist auf die Regelungen der Sätze 2 und 3 hinzuweisen. * (2) Diese Vorschrift gilt auch dann, wenn die betroffene Person in die Untersuchung einwilligt. Es handelt sich bei diesem Gesetz um eine Soll-Bestimmung. Mit dieser will der Gesetzgeber für den Regelfall eine gebundene Entscheidung herbeiführen. Das heißt, die Behörde hat hier die gesetzliche Vorgabe zu erfüllen. Um einen Regelfall handelt es auch bei der Musterung. Folgendes hierbei ist wichtig festzuhalten: *

Es geht um eine Untersuchung des Intimbereichs, die durch eine staatlicheBehörde angeordnet wird.

* Dabei erkennt der Gesetzgeber an, dass es zu einer Beeinträchtigung des Schamgefühls kommen kann. * Daher soll die "körperliche Untersuchung einer Person … nach den Regeln des Anstands und der Schicklichkeit vorgenommen werden". * (Die Strafprozessordnung und das Gerichtsverfassungsgesetz / Luwe- Rosenberg 2 26. neubearbeitete Auflage 2008). * "Das vom Gesetz nicht näher definierte Schamgefühl darf durch die Maßnahme nach §81d nicht verletzt werden. Das kann in objektiver Hinsicht durch die allgemeinen Regeln der Schicklichkeit und des Anstands eingegrenzt werden. Auch darüber hinaus sind einzelfallbezogene objektive Gesichtspunkte für die Beurteilung maßgebend ob das Schamgefühl verletzt ist. Das ist etwa dann zu bejahen, wenn sich die betroffene Person vor einer Person des anderen Geschlechts, die keine Ärztin oder Arzt ist (kursiv von mir), *

völlig entkleiden und eine Untersuchung ihrer Geschlechtsorgane dulden soll."

* (Strafprozessordnung StPo /hrsg von Wilhelm Krekeler / Markus Luffelmann. Autoren Mario Bergmann, Kai Lohse 2007; aber auch in:Strafprozessordnung / bearb. von Karl-Peter Julius … Hans Joachim Kurth 4. Auflage 2009). * Was bedeutet dies nun übertragen auf die Musterungssituation? * Zunächst muss festgehalten werden, dass diese, genau wie eine körperliche Intimuntersuchung nach der Strafprozessordnung, öffentlichen Interessen dient, wenn auch aus anderen Gründen: * Der Allgemeinheit muss daran gelegen sein, dass zum Wehrdienst nur Soldaten herangezogen werden, die dessen Anforderungen körperlich und geistig gewachsen sind. Andernfalls wäre nicht sichergestellt, dass die Streitkräfte ihre Aufgaben erfüllen können. Auf der anderen Seite ist es das eigene Interesse des nicht Diensttauglichen, vor Gesundheitsschäden als Folge des Wehrdienstes bewahrt zu werden. * Antwort von Dr. Gregor Gysi vom 30.11.2009 * (Quelle: www.abgeordnetenwatch.de/dr_gregor_gysi-575-37621.html#questions ) * Und weiter: * So wurde 2004 § 81d StPO erweitert, wonach bei körperlichen Untersuchungen, die das Schamgefühl verletzen können, diese durch gleichgeschlechtliche Personen oder ÄrztInnen durchzuführen sind, wobei bei berechtigtem Interesse die Untersuchung einer Person eines bestimmten Geschlechts übertragen werden soll. Als Begründung dafür findet sich, dass nach allgemeiner Meinung § 81d stopp die einfachrechtliche Ausprägung des auf Art 1 Abs 1 GG basierenden Grundsatzes ist, … . * Antwort von Dr. Gregor Gysi vom 30.11.2009 * (Quelle: www.abgeordnetenwatch.de/dr_gregor_gysi-575-37621.html#questions ) * Das heißt aber nichts anderes, als dass die Grundlage für dieses Gesetz der Schutz der Menschenwürde nach Artikel 1 GG ist, der für jeden Menschen gilt. Übertragen auf die Musterungssituation bedeutet dies, dass die Anwesenheit einer weiblichen Assistenzkraft während der Intimuntersuchung, ein Umstand, der von den Betroffenen immer wieder als besonders belastend empfunden wird, *

gegen den Willen der Männer gar nicht statthaft ist!

*

Ganz zu schweigen von der Zurschaustellung vor mehreren Personen des anderen Geschlechts ohne Sichtschutz!

* Und es bedeutet auch, dass die Männer nicht nur vorher in jedem Fall über ihre diesbezüglichen Rechte aufzuklären und um ihre Entscheidung zu befragen sind, sondern dass diese Entscheidung für die Behörde (KWAE, Bundeswehr oder Gesundheitsamt) bindend ist! * Schlechte Zeiten brechen an für Ina und all die anderen professionellen Zuschauerinnen! * Auch wenn der Gesetzgeber laut der Gesetzeskommentare Angehörigen des ärztlichen Berufsstandes (und zwar nur diesen, nicht aber dem nichtärztlichen Personal) tatsächlich eine gewisse geschlechtliche Neutralität zubilligt, ist für ihn die Sichtweise der Betroffenen, die untersucht werden sollen, in dieser Situation maßgeblich! * Das auch angesprochene Thema der Gleichbehandlung von Männern und Frauen im Beruf ist hier m. E. nicht tangiert. Sowohl männliches wie weibliches Personal lässt sich bei bestimmten Untersuchungen ausschließen; das ist vor Art. 1 I GG i. V. m. Art. 2 GG (Persönlichkeitsrecht) hinzunehmen." * Antwort von Dr. Gregor Gysi vom 30.11.2009 (www.abgeordnetenwatch.de/dr_gregor_gysi-575-37621.html#questions ) * Thematischer Einschub der Seiten 68 und 69: * Bei der Frage der Gleichberechtigung gibt es aber nur eine Abwägung zwischen den Personengruppen, denen etwas zugestanden oder verwehrt wird. Bei unserem Thema muss also die Situation männlichen und weiblichen Untersuchungspersonals verglichen werden. Wie bereits bekannt, stellt sich diese Frage bei unserer Problematik anders: Nimmt man den Artikel 1 des Grundgesetzes (Schutzgebot der Würde) und das oben erwähnte Gesetz der Strafprozessordnung, welches sich direkt daraus ableitet, als Richtschnur, tritt dieses allgemeine Recht der Ärztinnen und Assistentinnen vor den Persönlichkeitsrechten des zu Untersuchenden zurück, sobald dieser die Untersuchung durch anders geschlechtliches Personal verweigert. Deshalb ist hierbei die Hinweispflicht auf diese Rechte auch gesetzlich zwingend vorgeschrieben. * Dieser Hinweis wird bei den Musterungsuntersuchungen den Männern grundsätzlich verweigert. Angesichts der oben aufgeführten juristischen Sachverhalte kann man dieses Verhalten seitens der Behörden durchaus auch als "bewusstes Vorenthalten" der entsprechenden Rechte interpretieren. Im Zusammenspiel mit einer entsprechenden amtlichen Anordnung oder einem militärischen Befehl stellt sich dann folgerichtig die Frage, inwiefern man hier von erzwungener Nacktheit, sexueller Nötigung und Demütigung sowie von Missbrauch der Amts- oder der militärischen Befehlsgewalt sprechen muss. Um auch dies klar zu sagen: Wir reden dann auch über Verstöße gegen die Menschenrechte durch staatliche Organe der Bundesrepublik Deutschland. Gemeint ist das Verbot erniedrigender Behandlung, wie es nicht nur im Grundgesetz sondern auch im Art. 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention und in Art. 5 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 verankert ist. * Mit dem Begriff der Erniedrigung ist in der Sprache der Juristen die Verletzung des allgemeinen Achtungsanspruchs, der den Kern der Menschenwürde ausmacht. Verletzt wird dieser dann, wenn staatliche Eingriffe die Achtung des Wertes vermissen lassen, der jedem Menschen um seiner selbst willen zukommt. * Weiter ab Seite 64: * Es sind also nicht nur die Männer, die hier eine Einschränkung ihrer Persönlichkeitsrechte nach Artikel 2 Abs.1 hinzunehmen haben, sondern ganz im Gegenteil auch die weiblichen Ärztinnen und Assistenzkräfte. Und zwar dann, wenn eine Intimuntersuchung durch sie seitens der Männer abgelehnt wird, da deren Anspruch auf Schutz ihrer Würde Vorrang hat! Daher ist hier die nicht nur die Übertragung der Untersuchung auf eine Person, sondern ggf. auch auf einen Arzt eines bestimmten Geschlechts auf Wunsch und das Zulassen einer Person des Vertrauens auf Verlangen für den Regelfall festgelegt. Bedeutsam ist, wie bereits erwähnt, dass die betroffene Person auf diese Regelungen hinzuweisen ist, und zwar auch dann, wenn sie in die Untersuchung einwilligt. Lassen wir noch einmal einige führende Gesetzeskommentare zu Wort kommen: * "Sie (die Hinweispflicht) wird zwingend (SKStPO-Regel Rn 12) in Abs.1 Satz 4 begründet und trägt dem Umstand Rechnung, dass die Regelungen der Abs. 1 Satz 1 bis 3 weitgehend unbekannt sein dürften" (Karlsruher Kommentare zur Strafprozessordnung mit GVG, EGGVG und EMRK Hrsg. Von Rolf Hännich – 6. neu bearbeitete Auflage 2008). * "Die in Absatz 1 Seite 4 normierte Hinweispflicht trägt dem Umstand Rechnung, dass der betroffenen Person ihre in §81d verankerte Rechte in aller Regel unbekannt sein werden. Sie soll eine Verletzung des Schamgefühls verhindern" (Strafprozessordnung StPo /hrsg von Wilhelm Krekeler / Markus Luffelmann; Autoren Mario Bergmann, Kai Lohse 2007). * "§81d enthält nicht unverbindliche Schicklichkeitsanforderungen, sondern unmittelbar aus Artikel 1 GG folgende Rechtsansprüche derBetroffenen, in angemessener und in einer der menschlichen Würde entsprechender Form behandelt zu werden." (Die Strafprozessordnung und das Gerichtsverfassungsgesetz / Luwe-Rosenberg 26. neubearbeitete Auflage 2008; kursiv jeweils von mir). * Es erübrigt sich fast von selbst hier anzumerken, dass es derartige Hinweise (z.B. Untersuchung durch gleichgeschlechtlichen Arzt) bei den Musterungen und der Bundeswehr nicht gibt. Das aber heißt nichts anderes, als dass es sich bei diesem Gesetz um eine staatliche Schutzmaßnahme der Würde des Menschen handelt, welcher männlichen Wehrpflichtigen, Zivildienstleistenden und Soldaten von den zuständigen Behörden und ihrer Mitarbeiterinnen einfach vorenthalten wird! * "Grundsätzlich besteht für einen Wehrpflichtigen kein Anspruch auf eine Untersuchung durch einen Arzt gleichen Geschlechts. Die ärztliche Qualifikation vermittelt eine geschlechtliche Neutralität, d. h. der Blickwinkel des begutachtenden Arztes oder der begutachtenden Ärztin ist auf den Menschen und dessen medizinische Eignung bzw. Nichteignung für bestimmte Aufgaben oder Verwendungen gerichtet und zwar unabhängig von dessen Geschlecht." * Drucksache 16/11134 Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode 01.12. 2008 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Schäfer (Köln), Monika Knoche und der Fraktion DIE LINKE * Noch mal zurück zu KWEA Assistentin/"Zuschauerin" Ina: *

"dazu muss er sich vernünftigerweise auch ausziehen, sonst wäre der ganze Aufwand auch absurd."

* schreibt sie, *

"Und absurd wäre auch, alles zu untersuchen, nur Penis, Hoden und After blieben tabu. Dann kann man gleich ganz darauf verzichten!"

* Ein interessanter Aspekt. * Zum einen stimmt es nicht, dass tatsächlich alles andere untersucht wird. Laut ZD/v 46/1, Kapitel 2, 203. werden u. a. folgende Krankheiten nach Angaben der untersuchten Person ermittelt: * Asthma bronchiale, Epilepsie, Geisteskrankheiten, Gemütsleiden, Stoffwechselstörungen (z. B. Diabetes mellitus), abgelaufene Infektions- und Kinderkrankheiten, Medikamenten-, Alkohol- und Drogenmissbrauch, Bettnässen, derzeitige ärztliche/zahnärztliche /kieferorthopädische Behandlung, Krankenhaus/ Sanatoriumsaufenthalte, Operationen, Unfälle mit Körperschaden. * Zum anderen wird bei Frauen, die sich freiwillig zur Bundeswehr melden, wie bereits erwähnt, tatsächlich auch auf die Untersuchung des äußeren weiblichen Genitals verzichtet. *

Nur bei den Männern ist die Intimuntersuchung gefordert.

Bei ihnen scheint die Intimuntersuchung derart im Vordergrund zu stehen,

* dass deren Auslassung nach Inas Meinung anscheinend die gesamte Untersuchung absurd und überflüssig macht. Es stellt sich nach den bisherigen Ausführungen tatsächlich die Frage nach dem Sinn des Ganzen. Anstelle von ausgiebigen Belastungstests (die mangelnde Aussagekraft der Kreislaufkontrolle vor und nach den 20 Kniebeugen bzw. Liegestützen, die gemäß der ZDv zu leisten sind, werden noch weiter unten kommentiert), welche die körperliche Fitness der Probanden aussagekräftig prüfen, konzentriert sich augenscheinlich *

alles auf das Ritual der Vorhautinspektion und Hodenpalpation.

* Ein Schelm, wer hier auf schlüpfrige Gedanken kommt. "Wie wollt ihr denn untersucht werden?" Rhetorisch korrekte Antwort auf eine rhetorisch gestellte Frage: "Vom KWEA im Intimbereich gar nicht." * Das "forensische Prinzip" (Seite 194 bis 204) * Was ist das eigentlich, dieses "forensische Prinzip", dessen Einhaltung dem Verteidigungsministerium so wichtig ist? Ist es in der Zentralen Dienstvorschrift vorgeschrieben? Handelt es sich gar um eine gesetzliche Vorschrift, die unbedingt befolgt werden muss? Welchen Sinn hat es und welchen Zweck erfüllt es tatsächlich? Die ärztliche Musterungsuntersuchung erfolgt generell nur in Anwesenheit einer zweiten Person ("forensisches Prinzip"). Diese auch im zivilen Bereich praktizierten Gepflogenheiten gelten unabhängig vom Geschlecht der untersuchten bzw. untersuchenden Person. * Antwort von Dr. Franz Josef Jung vom 29.06.2009 * www.abgeordnetenwatch.de/dr_franz_josef_jung-650-6066.html#questions * In seiner Stellungnahme verweist der ehemalige Verteidigungsminister Jung auf "praktizierte Gepflogenheiten im zivilen Bereich", *

um die erzwungene Zurschaustellung nackter junger Männer durch weibliche Untersuchungsteams zu legitimieren.

* Schauen wir uns diese Gewohnheiten in zivilen Arztpraxen, Krankenhäusern, Pflegeheimen usw. einmal genauer an. Mir liegt zu dem Thema eine Ausarbeitung vor, deren sachliche Richtigkeit mir von mehreren Angehörigen des ärztlichen Berufsstandes verschiedener Fachrichtungen sowie Studentinnen und Studenten der Medizin bestätigt wurde. Das "forensische Prinzip" ist selbst kein Gesetz. Es handelt sich um eine Empfehlung an Ärztinnen und Ärzte, die bei Untersuchungen im Intimbereich bei Patientinnen/Patienten des jeweils anderen Geschlechts (im Gegensatz zum/zur Untersucher/in) zur eigenen Absicherung beachtet werden soll. Ursprünglich stammt es wohl aus dem Bereich der Gynäkologie. Die korrekte Durchführung der Untersuchung oder Behandlung soll also durch die Anwesenheit einer Assistenzkraft als Zeugin oder Zeuge bestätigt werden. Welche Kriterien müssen erfüllt sein, damit aus der möglichen Zeugenaussage kein Meineid wird? Zunächst muss vor der Durchführung der medizinischen Maßnahme eine entsprechende Aufklärung der zu untersuchenden Person stattfinden. Diese muss verstehen können, worum es geht und warum der Eingriff in die Intimsphäre erforderlich ist. Es muss für die betroffene Person nachvollziehbar sein, was gerade passiert und weshalb. Sie darf nicht länger unbekleidet sein, als es für die Maßnahme erforderlich ist. Auch darf der Körper nicht mehr entblößt sein, als notwendig, damit aus dem Eingriff kein Übergriff wird. (Vgl. hierzu den Aufruf der medizinischen Gesellschaft von Basel *

"Keine Frau muss nackt vor dem Arzt stehen").

* Vergleichen wir nur diese Vorraussetzungen mit den Bedingungen der meisten Musterungsuntersuchungen, dürfte eine Zeugin allein schon aus diesen Gründen ins Schwitzen kommen, wenn sie auch nur an die Möglichkeit einer geforderten Zeugenaussage vor denkt. Des Weiteren muss die Assistenzkraft gleichen Geschlechts wie die zu untersuchende Person, da eine Entblößung vor dem anderen Geschlecht ebenfalls als Verletzung der Intimsphäre und des Schamgefühls empfunden wird. Von diesem Prinzip der Gleichgeschlechtlichkeit darf nur mit Einverständnis der/des Patienten/in oder im medizinischen Notfall, z.B. lebensgefährliche Blutungen im Intimbereich o. ä. abgewichen werden, weil hier eine Abwägung getroffen werden muss. *

Niemals darf Nacktheit vor einer Person anderen Geschlechts erzwungen werden!

* Wo wir auch hinsehen. Überall erkennen wir dieses Rechtsprinzip wieder. Nicht nur in gynäkologischen oder urologischen Facharztpraxen. Beispielsweise wird auch bei einer Jugendgesundheitsuntersuchung so vorgegangen. Es handelt sich dabei um Vorsorgeuntersuchungen, die ganz speziell auf den Entwicklungsstand von Jugendlichen ausgerichtet sind. Sie werden im Alter von 12 bis 15 Jahren (J1) und im Alter von 16 bis 18 Jahren (J2) durchgeführt. * Im Vorfeld dieser Untersuchungen wird ein Gespräch mit dem jungen Menschen geführt. Auch das Vorgehen wird dabei besprochen und, wie mir mehrere Mediziner versichert haben, auch die Wahrung des Schamgefühls thematisiert, wenn es um Fragen der Sexualität und Untersuchungen im Intimbereich geht. Bei freier Arztwahl ist hier selbstverständlich auf Wunsch auch die Untersuchung eines gleichgeschlechtlichen Arztes auf jeden Fall möglich. Auch die Anwesenheit andersgeschlechtlicher Assistenz wird vermieden, wenn es dem Schamgefühl des Jugendlichen widerspricht. Stattdessen kann beispielsweise ein Elternteil oder ein anderer naher Angehöriger als Vertrauensperson anwesend sein. Dies sieht wie bereits erwähnt, auch die Berufsordnung der Ärzte im §7 Abs. 4 vor ("Angehörige von Patientinnen und Patienten und andere Personen dürfen bei der Untersuchung und Behandlung anwesend sein, wenn die verantwortliche Ärztin oder der verantwortliche Arzt und die Patientin oder der Patient zustimmen"). * Sollten die Voraussetzungen zum verabredeten Zeitpunkt nicht geschaffen werden können, muss überlegt werden, ob nicht auch eine anamnestische Befragung hier ausreicht (wie dies bei Bewerberinnen der Bundeswehr laut ZDv ja auch vorgesehen ist). Ansonsten muss ein neuer Untersuchungstermin gefunden werden. Ärztinnen und Ärzte des zivilen Gesundheitswesens fühlen sich für den Schutz der Intimsphäre und für eine menschenwürdige Behandlung ihrer anvertrauten jungen Menschen, die mit 18 Jahren an der Schwelle zum Erwachsenwerden stehen, verpflichtet. Junge Frauen dürfen auch weiterhin darauf vertrauen, wenn sie beispielsweise einem Arzt oder Ärztin ihrer Wahl zur Vorsorgeuntersuchung aufsuchen. Es gibt natürlich auch Ausnahmen. Aber man würde in diesen Situationen ohne Frage von einer Verletzung ärztlicherBerufspflichten, vielleicht sogar eine Straftat sprechen. Dies gilt auch dann, wie wir gesehen haben, wenn sich die junge Frau für eine berufliche Laufbahn bei der Bundeswehr entscheidet. Worauf aber kann ein junger Mann vertrauen? Wird er beispielsweise straffällig oder einer Straftat verdächtigt und es wird eine Leibesvisitation gerichtlich angeordnet, muss auch hier seine Menschenwürde (zu Recht) geachtet werden. Dann greift, wie wir bereits gesehen haben der betreffende Paragraph der Strafprozessordnung. * Betrachtet man jetzt das Zusammenspiel der "Gepflogenheiten des zivilen Bereichs" des Gesundheitswesens bei Untersuchungen und medizinischen Eingriffen mit den entsprechenden rechtlichen Grundlagen, wird auch hier noch mal der Sinn und Zweck des bereits erwähnten §81d deutlich: "§81d enthält nicht unverbindliche Schicklichkeitsanforderungen, sondern unmittelbar aus Artikel 1 GG folgende Rechtsansprüche der Betroffenen, in angemessener und in einer der menschlichen Würde entsprechender Form behandelt zu werden." * Zum Schutz der Würde muss auch hier der Betroffene vorher über die Maßnahme und seine Rechte aufgeklärt werden und auf Wunsch eine gleichgeschlechtliche Person bereitgestellt werden. Auch diese Vorschrift gilt für den Regelfall. Nur mit Einverständnis der betroffenen Person oder im Ausnahmefall (der hier naturgemäß ein anderer sein dürfte, als im Krankenhaus oder einer Arztpraxis) darf hiervon abgewichen werden. Alles andere wäre ein Verstoß gegen die korrekte Durchführung des erforderlichen Eingriffs. Dies gilt selbstverständlich analog auch für die Musterung. *

Spätestens jetzt dürften sich aus dem Schwitzen regelrechte Schweißausbrüche bei der weiblichen Assistenzkraft entwickeln.

* Was bitte schön soll sie denn jetzt bezeugen? Dass während der Musterungsuntersuchung kein weiterer sexueller Übergriff stattgefunden hat? Das ginge ja noch, selbst wenn es nicht stimmen würde, da der betreffende Mann selbst keine Zeugen besitzt, die etwas Anderes bestätigen könnten. * Aber im Grunde ist bereits ihre Anwesenheit bei der Untersuchung unter den gegebenen Vorraussetzungen allein schon deswegen eine Übertretung geltenden Rechts, da z. B. keine Aufklärung des Mannes über seine Rechte bezüglich gleichgeschlechtlicher Untersuchungspersonen und anderer Alternativen stattgefunden hat! Von weiteren möglichen Vorwürfen wie den der sexuellen Nötigung, der Ehrverletzung, Amtsmissbrauch bzw. Missbrauch der militärischen Befehlsgewalt ganz abgehehen. Egal was sie jetzt sagt, sobald sie den Mund aufmacht und ihre Teilnahme an der Intimuntersuchung bestätigt, bringt sie sich, aber auch die verantwortliche Ärztin in Schwierigkeiten. Und dabei sind wir noch nicht bei einer getrennten Vernehmung von Ärztin, Assistentin und anderen Vorgesetzten angekommen, wo Fragen über die Untersuchungszeit, Ausmaß der Entblößung sowie Art und Dauer der vorgenommenen Manipulationen, besonderen Vorlieben des Untersuchungspersonals und anderen Auffälligkeiten gestellt werden, die den Verdacht einer Nötigung und eines Missbrauchs erhärten könnten. * Zugegeben, dies erscheint im Augenblick eher eine fiktive Situation als eine zu erwartende Realität zu sein. Aber die Zeiten können sich mitunter rasch ändern. Selbst der Wehrbeauftragte mochte in seinem neu erschienen Jahresbericht für das Jahr 2009 auf Seite 46 dazu nur eine allgemeine Aussage machen: * "Ihnen (gemeint sind die Ärztinnen und Assistentinnen) pauschal mangelndes Taktgefühl oder gar sexuelle Motive zu unterstellen, ist deshalb absolut ungerechtfertigt." * Bericht des Wehrbeauftragten 2009, S.46 * Was sich auf den ersten Blick wie eine vorbehaltlose Rückendeckung für die Untersucherinnen und deren Assistenzkräfte liest, kann man bei genauerer Betrachtung aber auch als ein Hintertürchen verstehen. Hält sich hier bereits jemand ein Schlupfloch offen für den Fall, dass sich hier plötzlich ein handfester Skandal entwickelt? * Immerhin ist nur von pauschalen Unterstellungen die "absolut ungerechtfertigt sind" die Rede. Bedeutet dies, dass der Wehrbeauftragte zumindest Einzelfälle, in denen solche Vorwürfe doch gerechtfertigt sind, nicht mehr ausschließen möchte? * Es ist dies der erste Bericht eines Wehrbeauftragten, in dem diese Thematik überhaupt angesprochen wird- und gleichzeitig der letzte von Herrn Robbe. Möchte hier jemand, der seinen Hut nimmt (nehmen musste?) nicht zu einem späteren Zeitpunkt von der Vergangenheit eingeholt werden, ohne Vorkehrungen getroffen zu haben? * Auch ansonsten liest sich der Bericht sehr kritisch! Und es scheint zu brodeln- auch was die entwürdigende Praxis der Musterungsuntersuchungen betrifft. Man kann hier förmlich den Druck spüren, der von maßgeblichen Kräften ausgeübt wurde, um diese Thematik am liebsten auch dieses Mal wieder ganz unter den Teppich zu kehren. Darauf wollte man sich aber seitens der Institution des Wehrbeauftragten anscheinend nicht einlassen und hat hier wenigstens eine massiv abgeschwächte Kompromissformel gefunden. Offensichtlich hat der Gegendruck ein Ausmaß angenommen, dass manch einer doch lieber zusieht, wie er sich im Fall eines Falles selber schützen kann. Die vielen Petitionen, Beschwerdebriefe und Anfragen sind wohl nicht ganz ohne Wirkung geblieben! *

Die Schweißausbrüche einer weiblichen Assistenzkraft könnten an dieser Stelle chronisch werden!

* Aber noch mal zurück zum forensischen Prinzip. "Es gilt der Grundsatz, dass bei Musterungsuntersuchungen, aber auch bei Untersuchungen von Freiwilligenbewerbern und Freiwilligenbewerberinnen, die Bitte nach einer gleichgeschlechtlichen begutachtenden Person erfüllt werden soll, wenn dies unproblematisch möglich ist. Ein Bereithalten zusätzlicher Kapazitäten, um jedem zu untersuchenden Menschen die Wahl zwischen ärztlichen Gutachtern gleichen oder anderen Geschlechts zu ermöglichen, wäre aber nicht verhältnismäßig. Die gilt insbesondere vor dem Hintergrund der oben erläuterten qualifikationsbedingten Neutralität des Arztes/der Ärztin." * Antwort von Dr. Franz Josef Jung vom 29.06.2009 * www.abgeordnetenwatch.de/dr_franz_josef_jung-650-6066.html#questions * Dass hier nicht die Sichtweise einer "geschlechtsneutralen Ärztin" sondern die der zu untersuchenden Person darüber entscheidet, was bei der Intimuntersuchung verhältnismäßig ist, wurde bereits dargelegt. "Ist unter gegebenen Umständen nicht möglich, das Prinzip der Gleichgeschlechtlichkeit zu gewährleisten, kann die Diagnostik anamnestisch erhoben werden. Anderenfalls muss eben ein neuer Termin gefunden werden." * Wie wir bei den weiblichen Bewerberinnen bereits gesehen haben, achtet die Bundeswehr sehr darauf, dass diese Regeln konsequent eingehalten werden. Keineswegs sind falsche Personalplanung, Missmanagement bzw. falsche Arbeitsorganisation als ausreichende Begründung für ein Abweichen von der oben beschriebenen Vorgehensweise hinnehmbar. Es handelt sich schließlich um den Schutz der Menschenwürde nach Artikel1 GG. * Bei Wehrpflichtigen, die ihre Antritts- oder Entlassungsuntersuchung vor sich haben, aber auch /

bei männlichen Zeit- und Berufssoldaten, kann es trotzdem passieren, dass ihre Intimuntersuchung von rein weiblichen Untersuchungsteams durchgeführt werden,

* während für die Seh- und Hörtests männliche Sanitätssoldaten zuständig sind! * "Diese auch im zivilen Bereich praktizierten Gepflogenheiten gelten unabhängig vom Geschlecht der untersuchten bzw. untersuchenden Person." * Antwort von Dr. Franz Josef Jung vom 29.06.2009 www.abgeordnetenwatch.de/dr_franz_josef_jung-650-6066.html#questions * Inzwischen sind in den KWEAs bis zu *

80% des Personals weiblich,

bei der Bundeswehr sieht die Untersuchungssituation aufgrund der Einsatzplanung bei den Tauglichkeitsuntersuchungen ähnlich aus. Daher muss sogar festgestellt werden, /

dass angesichts der Personalpolitik der Behörden ein faktischer Zwang für Männer geschaffen wurde, sich von Frauen untersuchen zu lassen!

* Eine weitere Regel besagt, dass während der Untersuchung bzw. des Eingriffs zum Schutz der Intimsphäre keine weitere Person den Raum betreten darf. Auch das war bis vor einiger Zeit keineswegs selbstverständlich, wird nach unseren Recherchen aber inzwischen wohl weitgehend eingehalten. Aber wie steht es um einen Sichtschutz während der Intimuntersuchung? *

Viele junge Männer beklagen, dass diese Untersuchung vor den Augen (oft sehr junger) weiblicher Assistentinnen stattfindet und empfinden eine derartige "Zurschaustellung" im Rahmen einer angeordneten Zwangsuntersuchung als absolut demütigend und erniedrigend.

* Die letztere Feststellung ist keineswegs willkürlich (und entspricht auch nicht einer übertriebenen Schamhaftigkeit): auch einige/viele? * KWEA sehen das ganz offensichtlich so und lassen diese Untersuchung generell hinter einem Sichtschutz/Trennwand durchführen. In anderen KWEA bleibt es offenbar den einzelnen ÄrztInnen überlassen wie sie hier verfahren. Es gibt dabei noch genug Ärzte und vor /

allem auch Ärztinnen!! die die Untersuchung ohne einen Sichtschutz durchführen.

/ Dies mit rechtsmedizinischen Gründen ("forensisches Prinzip") zu rechtfertigen ist nicht angemessen: * diesem Grundsatz steht die Verwendung eines Sichtschutzes mit Sicherheit nicht im Wege (was die "positive" Praxis der Verwendung eines Sichtschutzes in einigen KWEA beweist), im Zweifelsfall MUSS hier immer die Wahrung der Intimsphäre / Würde der jungen Wehrpflichtigen höheres Gewicht haben. * FRAGEN: *

(1) warum wird es zugelassen, dass auf die Intimsphäre der jungen Männer keinerlei Rücksicht genommen wird und derartige Untersuchungen vor den Augen (oft sehr junger) weiblicher Assistentinnen vorgenommen werden ?

* (2) warum wird nicht für alle KWEA VERBINDLICH angeordnet, dass solche Untersuchungen generell hinter einem Sichtschutz durchzuführen sind? Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte vom 02.05.2009 * www.abgeordnetenwatch.de/dr_franz_josef_jung-650-6066.html#questions / *********************************************** ******************************* *************** * …..Antwort auf Frage 1: * Nur so lassen sich die männlichen Jugendlichen am schnellsten abrichten, wenn sie erkennen, sie sind nur noch Verwendungsgegenstände für den Staat- und sonst nichts mehr. Kadavergehorsam läßt sich am schnellsten durch weiblich sexistische Anfingerungen erreichen- etwas demütigenderes gibt es für mein Empfinden nicht. Und ihre Besitz(er)innen wissen das ganz genau! * Frage zu Frage 2: * Warum wehren sich die Sklaven nicht und treten gegen ihre staatlich verordnete Enteignung als Mensch- als Mann nicht gemeinsam an. Sie werden auch mit der Zwangswehraussetzung im staatlichen Besitz bleiben- der Schlachthofbetrieb behält alle Rechte , uns nach Bedarf wieder in die Sklaverei treiben zu dürfen. Unsere männlichen Kinder werden jetzt in ständiger Angst leben müssen, wann werden wir wieder für in die Abrichtungshallen der Bundeszwangswehr zurück getrieben- und für die staatlichen- wirtschaftlichen Belange verwendet?….. *

Sklaverei sollte auch grundgesetzlich für uns Männer verboten werden……

* ************************************************************************** ********************************************** ************************* * Muhammad Ali wurde 1967  sein Titel dann aberkannt. Der Grund war, /

dass er sich beharrlich weigerte, den Wehrdienst anzutreten

* und dies u.a. durch seinen Glauben- er war zum Islam übergewechselt-   und durch die immer noch stattfindende Unterdrückung von Afroamerikanern in den USA begründete. Erst drei Jahre später erhielt er seine Boxlizenz zurück – *

Ali hatte das amerikanische Rechtssystem besiegt.

* ************************************************************ ****************************************** ********************* * zu Teil 2: "Musterung- staatlich legitimierte Perversion": * http://www.auxiliaris.org/allgemein/2-teil-musterung-staatlich-verordnete-sexspielchen-um-sich-das-mannliche-kriegs-kindereigentum-fur-den-bedingsungslosen-kadavergehorsam-gefugig-zu-machen/

Pressefreiheit? Meinungsfreiheit?

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24.11.2010

Siegfried Kauder will Presse gängeln

In der Union gibt es den Vorstoß, die Pressefreiheit einzuschränken. Berichte über gefährdete Orte könnten ein Anreiz für Terroristen sein, meint Siegfried Kauder, der Vorsitzende des Rechtsausschusses im Bundestag.

Vorerst ist es nur die Einzelmeinung eines prominenten Unionspolitikers. Doch der Vorstoß von Siegfried Kauder (CDU), dem Vorsitzenden des Bundestags-Rechtsausschusses, wegen der Terrorgefahr die Pressefreiheit einzuschränken, lässt beim Koalitionspartner FDP und bei der Opposition die Alarmglocken schrillen. „Kauder ist ein Risiko für unsere Verfassung“, sagte SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann der Frankfurter Rundschau.

Quelle:

http://www.fr-online.de/politik/siegfried-kauder-will-presse-gaengeln/-/1472596/4862902/-/index.html

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23.11.2010

Berichte über Terrorgefahr

CDU-Mann will Pressefreiheit einschränken

CDU-Politiker Siegfried Kauder: „Sensible Lösungen finden“

Wie werden Terroristen von Anschlagsplänen abgebracht? Indem Medien einfach nicht über potentielle Ziele berichten, meint CDU-Politiker Siegfried Kauder. Angesichts der Terrorwarnungen bringt er eine Einschränkung der Pressefreiheit ins Spiel. Der Journalistenverband weist den Vorschlag zurück.

Saarbrücken/Berlin – Angesichts der jüngsten Terrorwarnungen gibt es in der CDU Überlegungen, die Pressefreiheit in Deutschland einzuschränken. „Die Presse muss dazu verpflichtet werden, sich zurückzuhalten, wenn die Gefährdungslage wie jetzt hoch ist“, sagte der Vorsitzende des Rechtsausschusses des Bundestages, Siegfried Kauder, der „Saarbrücker Zeitung“. „Wenn die Presse darüber berichtet, welche Orte besonders gefährdet sind, dann kann das unter Umständen ein Anreiz für Terroristen sein.“ Solche meist geheimdienstlichen Erkenntnisse seien nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, meinte der CDU-Politiker.

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Quelle:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,730753,00.html

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sind Terroristen wirklich so dumm ihre Pläne lang vorher zu verraten? Sind sie nicht auch in der Lage kurzfristig ihre Pläne zu ändern – wieviel von dem Ganzen ist gezielte Panikmache um andere Pläne umsetzen zu können? Angst macht gefügig für Aufrüstung, für Kriegseinsätze im Ausland zur Terrorabwehr usw…..

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14.11.2010

CDU-Politiker für „Vermummungsverbot im Internet“

Berlin (dpa) – Nach der Einführung des digitalen Personalausweises ist ein Streit über die Anonymität im Internet entbrannt.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Axel E. Fischer kritisierte die gängige Praxis, sich in Diskussionsforen im Netz mit einem Fantasienamen zu Wort zu melden, und forderte ein «Vermummungsverbot im Internet».

Der Vorsitzende der Enquete-Kommission des Bundestags zu den Themen Internet und digitale Gesellschaft sagte den «Badischen Neuesten Nachrichten» (Montag), es könne nicht sein, dass sich Bürger hinter selbstgewählten Pseudonymen versteckten und sich so der Verantwortung entzögen. Für den demokratischen Entscheidungsprozess sei es wesentlich, «dass man mit offenem Visier kämpft, also seinen Klarnamen nennt», sagte Fischer. Dabei sei der zum 1. November eingeführte neue Personalausweis eine «ideale Möglichkeit, sich im Internet zu identifizieren».

Der netzpolitische Sprecher der SPD, Björn Böhning, konterte: «Die CDU offenbart mal wieder, dass sie das Internet nicht verstanden hat.» Es müsse möglich sein, mit sogenannten Nicknames im Netz unterwegs zu sein, erklärte Böhning in einer E-Mail an die Nachrichtenagentur dpa. Die Vorstellung, dass Internet-Nutzer eine Gefahr für die öffentliche Ordnung darstellten, sei eine absurde Vorstellung. «Die SPD steht grundsätzlich für den Erhalt solcher Nickname-Profile ein», erklärte Böhning.

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18.11.2010

In der Diskussion um Pseudonyme in Internet-Foren hat der Vorsitzende der Bundestags-Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“, Axel Fischer, klargestellt, dass er ein Verbot der Anonymität nur bei bestimmten Foren fordert – nämlich bei solchen mit politischen Abstimmungs-möglichkeiten wie dem Bundestagsblog.
Ihm gehe es um mehr direkte Demokratie beim Deutschen Bundestag, sagte Fischer am Donnerstag im Deutschlandradio Kultur. Es sei das aktuelle Thema der Enquete-Kommission, „wie wir Abstimmungsmöglichkeiten im Netz einrichten“. „Von jedem Bundestagsabgeordneten erwartet man, dass er mit offenem Visier für seine politischen Überzeugungen eintritt“, so der CDU-Abgeordnete. Wer „auf gleicher Augenhöhe“ mitdiskutieren wolle, müsse „natürlich auch auf gleiche Weise seine Hüllen fallen lassen und deutlich machen, wer er ist“.

Quelle: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1322269/

Das vollständige Interview können Sie mindestens bis zum 18. April 2010 als MP3-File hören.

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jeder weiß das das Internet nicht anonym ist. Bei Verstößen gegen geltende Gesetze ist sehr schnell der User/ der Autor ausfindig zu machen. Sicher – im Internetcafe abgegebene Kommentare können vermutlich nicht direkt zugeordnet werden.  Ernst zunehmende User behalten den Nickname – und sind auch meist per Mail erreichbar.

Es gibt immer Gründe warum jemand nicht mit vollem Namen seine Meinung oder politische Ansicht kund tun möchte. Politiker behalten beim Äusern ihrer Meinung (solang sie nicht gegen ihre Partei geht) ihren Job. Das kann bei einem User ganz anders aussehen. …… ich meine damit nicht gegen geltendes Recht verstoßende Kommentare oder Meinungen – das möchte ich ausdrücklich klar stellen.

schwierige Verwaltung der traurigen Realität?

drachenkatz

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Anfrage am 08.11.2010

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Sehr geehrter Herr Dr. Guttenberg,

können Sie mir bitte die Diskrepanz bei den Zahlen der getöteten Bundeswehrsoldaten – und den Namen der Getöteten in den Namenslisten erklären?

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Drei Beispiele dazu:

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2007 – zähle ich 26 Namen – Sie geben in der Liste 12 Getöte an. 2008 – 24 angegebene Namen – 17 in Ihrer Zahlenliste. Und 2009 zähle ich 10 Namen – und Ihre Zahlenliste weißt 19 Getötete aus.

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entnommen aus den Listen der BW:

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http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd443cTQCSYGYxgEh-pEwsaCUVH1fj_zcVH1v_QD9gtyIckdHRUUATi3qcg!!/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfQ180QTI!?yw_contentURL=%2FC1256EF4002AED30%2FW27Q3BR8122INFODE%2Fcontent.jsp

*

und:  http://www.bmvg.de/portal/a/bmvg/ministerium/ehrenmalderbundeswehr/tote_angehoerige_der_bundeswehr?yw_contentURL=/C1256F1200608B1B/W283FDZY241INFODE/content.jsp

*

Der einzelne Mensch sollte zumindest so wichtig genommen werden, daß er sowohl in der Namensliste als auch in der Liste der Zahlen der Todes-Opfer der BW auftaucht.

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Auch das die Verletztenliste heute – Ende 2010 – erst vorläufige Angaben ausweist – ist für mich nicht nachvollziehbar.

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mit fragenden Grüßen

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ob es darauf eine Antwort gibt?

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09.11.2020

Sehr verehrte Frau ..,

vielen Dank für Ihren Zuruf vom 08. November an Herrn Dr. zu Guttenberg. Auf Grund der Zuständigkeit habe ich mir erlaubt, Ihr Schreiben in das Bundesministerium der Verteidigung weiterzuleiten.

Mit freundlichen Grüßen

Tarek Hamawi

Büro Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg, MdB

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09.11.2010

Sehr geehrter Herr Hamawi,

für das Gedenken an die Gefallenen oder Verletzten der Firma Bundeswehr sollte doch der Chef – und das ist in diesem Fall Herr Minister Dr. Freiherr von Guttenberg – zuständig sein.
Ich bitte Sie das Schreiben ihm vorzulegen. Wenn es mir rein um Zahlenkorrektur gehen würde, hätte ich den Webmaster der Seite anschreiben könne.
Es geht mir darum wie mit Menschen umgegangen wird……und wie wenig ein Mensch hier wert geschätzt wird. Deshalb habe ich dieses Schreiben an genau diese
Adresse geschickt.

mit freundlichen Grüßen

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10.11.2010

Sehr verehrte Frau ,

da sich Herr Hamawi heute außer Haus befindet, erlaube ich mir, Ihnen für Ihren erneuten Zuruf zu danken sowie einige erklärende Worte hinzuzufügen.
Ein fundamentales Prinzip in der Demokratie stellt die Trennung von Amt und Mandat dar. Unter der von Ihnen am 8. November angeschriebenen Adresse ist das Bundestagsbüro von Herrn Dr. zu Guttenberg zu erreichen, welches für die Belange des Wahlkreises Kulmbach/Lichtenfels/Bamberg Land, in welchem Freiherr zu Guttenberg sein Direktmandat erhalten hat, zuständig ist. Ihr Schreiben richtet sich allerdings an den Bundesminister der Verteidigung und ist auch thematisch rein im Bundesministerium der Verteidigung verortet. Somit können wir hierzu leider keinerlei Aussagen tätigen und dürften dies von Rechtswegen her auch gar nicht. Gerne jedoch leiten wir derartige Anfragen an das hierfür zuständige Ministerbüro weiter. Von dort werden Sie eine Antwort erhalten.

Mit der Hoffnung auf Ihr Verständnis verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen

Björn Reich

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persönliche Anmerkung:

Trennung von Amt und Mandat  – ist für mich nur über verschiedene Personen möglich.  Unser GG erlaubt die Gewaltenverschränkung – sodas die gleiche Person in der Judikative und Exikutive tätig ist. Ob das gut ist sei dahin gestellt.

Wenn also der Mandatsträger von und zu Guttenberg vor mir steht – ist er nicht in der Lage die an den Verteidigungsminister von und zu Guttenberg gestellte Frage zu beantworten. Das ist für mich schwer zu verstehen…………..

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eine Antwort gab es bis heute nicht – nur die Liste mit den Zahlen ist derzeit verschwunden – mit dem angegebenen Link nichts mehr erreichbar. Zunächst "auf Grund von technischen Problemen" – mittlerweile fehlt auch dieser Hinweis!

H O M E: http://www.auxiliaris.org/

 

 

Aktion Männerfeindlichkeit stoppen!

diesen Aufruf bekam ich mit einem Rundbrief von MANNdat – und möchte auch hier darum bitten an der Aktion teilzunehmen!

Aktion Männerfeindlichkeit stoppen!

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Der Verein AGENS e.V. (http://agensev.de/) hat die Aktion „Männerfeindlichkeit stoppen!“ gestartet, die wir unterstützenswert finden, insbesondere, weil jeder ohne großen Aufwand daran teilnehmen kann. Die Aktion läuft zunächst bis Ende November.Wir bitten euch, unsere Rundbriefempfänger, mit folgenden Schritten die Aktion zu unterstützen:

1. Die Seite http://www.abgeordneten-check.de/karte.html?c=49 aufrufen, Postleitzahl eingeben und nach Abgeordneten suchen lassen.

2. Name, e-mail-Adresse und eigene Postleitzahl angeben und absenden.

3. Im eigenen Postfach nachsehen und Bestätigungslink in der Mail von Abgeordnetencheck anklicken.

Das war’s. Es dauert keine 2 Minuten, setzt aber ein Zeichen, wenn sich viele daran beteiligen.

Wer will, kann danach die Prozedur mit anderen Wahlkreisen wiederholen (immer vor einer neuen Aktion zunächst die alte mit Bestätigungslink abschließen).

Sollte eine Antwort kommen  – egal wie sie ausfällt oder wie nichtsagend sie ist -, sendet ihr sie bitte an redaktion@abgeordneten-check.de, so dass die Reaktion veröffentlicht werden kann.

Frauen – Männerlohn – Lohngerechtigkeit

(eingestellt:drachenkatz)

http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Navigation/Publikationen/STATmagazin/2008/Verdienste2008__8,templateId=renderPrint.psml__nnn=true

die Statisitk vergleicht…….und nimmt den Durchschnittslohn der Frauen und der Männer – und vergleicht. Nicht berechnet wird dabei welchen Job, die jeweiligen Menschen tun. Das die Krankenschwester den selbenLohn bekommt wie der Krankenpfleger – wird nicht gesagt. Auch nicht das der Pfleger – falls vorhanden – häufig zu der schwereren Arbeit gerufen wird – ohne Mehrverdienst.

Gleicher Job mit wirklich gleicher Arbeit sollte miteinander verglichen werden. In bestimmten Berufen kommt es auch darauf an wie verhandelt wird. Jobs die AT bezahlt werden – und somit eine Verhandlungssache sind – sollten da auch gesondert betrachtet werden.

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Wie eine Studie vom statistischen Amt des Kantons Zürich aus dem Jahr 2007 zeigt, sind aber mittlerweile 62 Prozent der bislang angenommenen Lohnungleichheit auf erklärbare Faktoren zurückzuführen. Der Schwachpunkt dabei: Ein nicht geringer Teil entfällt auf die Kinderpause. Und eine Kinderpause machen vor allem Frauen. Auf dieselben Resultate kommt auch eine Studie aus Deutschland:

 

«Die multivariate Analyse prüft den Einfluss folgender Faktoren: personenbezogene (Geschlecht, Alter, Ausbildung, Berufserfahrung, Kinder), betriebsbezogene (Wirtschaftszweig, Betriebsgröße, Frauenanteil, Tarifbindung), funktionale Faktoren (Vorgesetztenposition, Voll-/Teilzeit), regionale Faktoren (Ost/West). (…) Im Gesamtsample erklären diese Faktoren rund 60 % der Lohndifferenz zwischen Frauen und Männern, das heisst, 40 % bleiben unerklärt.»

Beim Aufzeigen der Lohnungleichheit müsste heute also zwischen dem bereinigten und dem unbereinigten Gender Pay Gap unterschieden werden. Häufig wird das nicht gemacht. Die Rede ist dann meist von der unbereinigten Lohnlücke. Kommt noch dazu, dass in all diesen Studien – übrigens auch in denen zum Kinderwunderland Frankreich– nicht alle lohnbildenden Faktoren miteingerechnet sind. Darunter fallen vorab die Anzahl Überstunden und die jährliche Normalarbeitszeit. Unterschlagen wird zudem, dass es auch unter «absolut gleichen» Männern zum Teil erhebliche Lohnunterschiede gibt: Beim Einstellungsgespräch und den Lohnverhandlungen verkaufen sich die einen einfach besser!

Rechnet man all die erwähnten Faktoren mit ein, kommen wir auf einen bereinigten Gender Pay Gap, der zwischen 3 und 5 Prozent liegen dürfte. Tatsächlich beträgt im Osten Deutschlands die unbereinigte (!) Lohndifferenz nur noch 6 Prozent!

Quelle: http://blog.bazonline.ch/mamablog/index.php/10791/die-mar-von-den-unfairen-frauenlohnen/

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nur mal so……ins Blaue gedacht……evtl ist es wichtig die – doch mehr statistische –  Lohnungleichheit Männer – Frauen so herauszustreichen. Es beschäftigt – und lenkt von der Ungerechtigkeit der geringst oder gar nicht entlohnten Praktikas ( Sklavenarbeit) ab, die doch immer mehr in Mode kommen……

….was meint ihr zu meinen Gedanken, geschieht hier nicht wieder eine Diskriminierung der Männer?

Hurra !!!!- die Wehrpflicht wird "fallen"gelassen und mit ihr die Zwangs-intim-musterung!??

(drachenkatz 19.09.10)

Wird die Versklavung von unseren Männer wirklich beendet werden? –

Aussetzen der Wehrpflicht, und somit Abschaffung der jetzigen Form der Musterung, ist keine wirkliche Beendigung  der militärischen Versklavung unserer Männer, Söhne und Enkel

Auch ein Eingeständnis, das es so nicht richtig war – dass es bei der Musterung im Grunde genommen, wie in alten Zeiten,  ein wenig mehr ums klein machen/dienstbar/gefügig machen ging????

Alle Wehrpflichtgegener – und Musterungsgegner können sich nun beruhigt wieder zurück setzen – kein Handlungsbedarf mehr?????? – und die Oberen der Bundeswehr werden sie und ihre Gegenwehr endlich ausgessen haben.

Aussetzen ist nicht identisch mit Abschaffen. Die Wehrzwangspflicht kann jeder Zeit wieder aus dem Hut gezaubert werden – wenn die anderen, auf den Weg gebrachten, Mittel der Rekrutierung von Skaven für die Politik und Wirtschaft nicht funktioniert oder zuwenig brauchbares Männermaterial  zur Bundeswehr bringt.

Und subtil sind diese neuen Wege. Werbung heißen sie – und auch www.kinder.diplo.de klingt süß – diplo – duplo ……….und Kinder – fein.

Selbst für einen Erwachsehnen ist nicht auf dem ersten Blick zu erkennen, wer oder was dahinter steht.

Bildungsangebot – für Kinder. Na prima! Und Werbung für die Bundeswehr – dann keine Zwangswehr mehr – weil die ganz Kleinen schon eingeimpft bekommen wie außerordentlich hilfreich und human die Bundeswehr ist.

Schafft Frieden –  hilft –  …….  und ……..verschweigt , dass es  „Gefallene“ bei ihrem angebotenden „Beruf“ (zu töten und sich töten zu lassen) geben kann – die  allerdings nie wieder in der Lage sein werden, je wieder aufstehen zu können. –  oder aber „nur“ Traumatisierte geben kann, die mit dem ständigen Stress, „werde ich vielleicht der nächste sein, der „hinfällt oder mein Arbeitskollege….? nicht fertig werden – und somit einen schwieriger Weg zurück zum Leben gehen müssen….

Erzählen sie unseren Kindern z. B., wie viele Beziehungen durch diesen „tollen“ Beruf zerbrechen, wie einsam man/n durch seine Ängste, Alpträume und Gewissensnot- ja auch Männer- Soldaten- Sklaven haben ein Gewissen oder zeigen sie ihnen, wie …….ausgesehen hat, als er durch eine Sprengfalle, zerfetzt wurden ist- oder ein abgerissenes Bein. ???

Teilen sie ihnen mit, dass ihnen 50%  Therapeuten fehlen, um diese Männer seelisch wirklich helfen zu können? Und dass ihnen nichts an ihren Tot liegt, weil sie diese – UNSERE KINDER- nicht als Menschen ansehen, sondern wirklich nur als lebendes Kanonenfutter- als Kriegsmaterial, dass der Staat notfalls sofort wieder durch Zwang nachreichen kann. Würden Sie UNSERE KINDER, wirklich als Menschen ansehen, würden sie die Hände von ihnen lassen und nicht schon zehnjährige Jungs durch propangistische Scheinwahrheiten einer Gehirnwäsche unterziehen.

Krieg ist kein Spiel und diese herrlichen Tötungsmaschinen keine Matchbox-Ausgabe. Und das Blut, der meist sehr jungen- zu jungen Männer,  ist kein Filmblut, dass auf Befehl der Bundeswehr, zu vergießen ist……..Wenn sie fallen, dann kann sie keiner mehr auf ihre Beine stellen……

Horst Köhler hatte es auf den Punkt gebracht:

„Meine Einschätzung ist aber, dass insgesamt wir auf dem Wege sind, doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen negativ durch Handel, Arbeitsplätze und Einkommen.“

Quelle: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/1188780/

…….nur sollte man dies offensichtlich nirgends zu laut sagen ……….

Egal wie es Horst Köhler gemeint oder verstanden haben will – hier steht das der militärischer Einsatz aus wirtschaftlichen und politischen Gründen erfolgt. Das ist weit weg von dem, was man uns als Einsatzgrund verkaufen will und auch den Kindern zur Anwerbung vorgauckelt.

Da sich gegen Musterung und Wehrpflicht  langsam eine Gegenwehr formiert – ist es für die Oberen ein guter Schachzug. Einfach die  ganze  Versklavung unserer  Männer auszusetzen.  Somit laufen Gegner der Wehrpflicht ins Leere. Die Strukturen der Gegner scheinen überflüssig – da die Wehrpflicht ausgesetzt ist.

Genau, das soll damit wohl erreicht werden – das aufgegeben – weg geschaut wird- und die Oberen in Ruhe neue Strukturen weiter basteln können ………..

Und was ist besser daran, wenn wir freiwilliges „Schlachtvieh“ haben – rekrutiert in Schulen über sogenannte Bildungsoffensiven? Die Kinder werden in jungen Jahren bewusst beeinflusst, manche Eltern, die nicht hinschauen, merken es noch nicht mal. Arbeitsplätze sind Mangelware – und der in kinder-diplo dargestellte Auftrag der Bundeswehr ja so „heldenhaft und „ehrenvoll“. Keiner sagt, dass  der eigentliche Grund ein ganz anderer ist.

Wollen wir wirklich irgendwo – um Rohstoffe, Handelswege usw. kämpfen – damit andere es vermarkten können – dafür unsere Haut oder die Haut unserer Kinder zu Markte tragen – lassen?

Wir sollten als verantwortungsvolle Eltern unsere Kinder vor dem staatlichen Zugriff und vor ihre Versklavung schützen. Und diese jahrtausendalte Normalität endlich als das ansehen, was sie ist- eine Leibeigenschaft, eine staatliche Enteignung als Mensch- als Mann und eine Entrechtung durch Benutzungs- Staatsgsgewalt herbei geführt. Benden wir endlich diesen Sklavenhandel und diese infamen Lügen, das geschehe nur alles in unseren Sinne und zu unseren Wohle.

http://www.auxiliaris.org/?p=4193
http://www.auxiliaris.org/?p=3860

Die Bundeszwangswehr und ihre Methoden Kinder- Schlachtvieh anzuwerben

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Wie das Außenministerium Bundeswehr-Nachwuchs anzuwerben versucht
Kindgerecht

Von

Hans Georg und Peter Kleinert

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Mit einem eigens eingerichteten Internetportal verstärkt Berlin seine Kriegspropaganda gegenüber Kindern. Die vom Auswärtigen Amt erstellte Website hat bereits Eingang in Schulbücher und staatliche “Bildungsangebote“ für Lehrer gefunden. Zentrale Themen sind die Operationen der Bundeswehr in Afghanistan, im Kosovo und vor der Küste Somalias. Ein Kölner Aufruf wendet sich gegen diese Propaganda.

*

Die “Bildungsangebote“ des AA werden analog traditioneller deutscher Kriegspropaganda als Reaktion auf Streitigkeiten zwischen verschiedenen „Völkern“ dargestellt. Ökonomische Konfliktursachen bleiben ebenso

*

unerwähnt wie deutsche Expansionsinteressen und deutsches Großmachtstreben; vielmehr erscheinen die deutschen Streitkräfte als weltweit engagierte Friedensstifter.

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Die propagandistische Initiative des Außenministeriums korrespondiert mit dem Versuch der Bundeswehr-„Jugendoffiziere“, Kinder und Jugendliche systematisch als „Rekrutierungspotential“ für das Militär zu erschließen.

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Für 10- bis 14-Jährige


Das mit aufwendiger PR-Begleitung im September letzten Jahres zum „Weltkindertag“ ans Netz gegangene Internetportal www.kinder.diplo.de rühmt sich, „mit einer kindgerechten Sprache“ über „politische Aufgaben und Entscheidungsprozesse“ der deutschen Außenpolitik aufzuklären, und Außenminister Frank-Walter Steinmeier stellt sich persönlich mit einem “kindgerechten“ Spruch den 10- bis 14-Jährigen vor, die laut Mitteilung des Auswärtigen Amtes die primäre „Zielgruppe“ seiner „Informations-Initiative“ sind.[1] Behandelt werden auf der Website Themen wie „Umweltschutz“, „Sport“, „Kultur“, „Frieden“ und „Menschenrechte“. Dass in diesem Zusammenhang Militärpropaganda betrieben wird, ist zunächst nur an zwei Stellen erkennbar: Die auf dem „Dialogfeld“ zum Thema „Frieden“ abgebildete Friedenstaube trägt einen Stahlhelm; ein weiteres „Informationsangebot“ befasst sich mit „deutsche(n) Soldaten im Kosovo“.

*

Frieden stiften


Warum deutsche Besatzungssoldaten in der serbischen Provinz Kosovo stehen, wird auf www.kinder.diplo.de folgendermaßen erklärt:

Nach dem Fall der „Mauer in Deutschland“ 1989 seien sich die „Völker in Mittel- und Osteuropa“ bewusst geworden, „dass sie mit dem Ende des Ost-West-Konflikts große Freiheit gewonnen hatten“ – „sogar die Freiheit, sich zu entscheiden, ob sie noch Teil des Staates sein wollten, in dem sie damals lebten“. Auch im Kosovo, so heißt es, „waren Ende der 90er Jahre immer mehr Menschen für eine Unabhängigkeit ihres Landes von Serbien“.

Aus „Sorge, dass sich aus den Kämpfen um eine Unabhängigkeit des Kosovo eine humanitäre Katastrophe für die Bevölkerung entwickeln könnte“, habe dann die NATO mit deutscher Beteiligung zwischen März und Juni 1999 „Krieg gegen Serbien“ geführt. Die Besatzungstruppe KFOR „helfe“ seither dabei, „dass die verschiedenen Volksgruppen, die im Kosovo leben, friedlich miteinander umgehen“. Mit Aussagen wie diesen schließt das Auswärtige Amt direkt an tradierte Argumentationsmuster deutscher Kriegspropaganda an, wie sie im Kaiserreich, aber auch zur NS-Zeit genutzt wurden:

Das einstige Jugoslawien erscheint als „Völkergefängnis“, das um der Freiheit und Selbstbestimmung willen habe militärisch zerschlagen werden müssen.

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Brunnen bohren

Auch im Fall Afghanistans wird das Motiv der Humanität als ursächlich für die militärischen Aktivitäten Deutschlands benannt. Dort, so heißt es, „helfen“ deutsche Soldaten „das Land zu sichern, damit andere Helfer Schulen und Straßen bauen, Brunnen bohren oder auch Lehrer und Polizisten ausbilden können“. Der deutschen Ausstattungs- und Ausbildungshilfe für die afghanische Polizei ist auf www.kinder.diplo.de eigens ein längerer Beitrag gewidmet. Technische Unterstützung aus Deutschland sei notwendig, so wird erklärt, damit die Repressionsbehörden in Afghanistan für „Ruhe und Ordnung“ sorgen könnten. Dass auch nach fast acht Jahren Besatzung Gewalt gegen Frauen und Mädchen in Afghanistan alltäglich ist und das Land hinsichtlich der Kindersterblichkeit einen weltweiten Spitzenplatz einnimmt, bleibt demgegenüber unerwähnt – Informationen wie diese könnten das positiv gezeichnete Bild von der militärischen „Entwicklungshilfe“ Deutschlands trüben.

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Nahrung bewachen

Entsprechend wird der Einsatz der deutschen Kriegsmarine gegen Piraten vor der Küste Somalias vorrangig mit der Sorge um die notleidende Bevölkerung des ostafrikanischen Staates begründet. „Im Legoland“ oder „mit Playmobil“ Seeräuber zu spielen sei zwar „ganz lustig“, allerdings stellten Freibeuter „auch heute noch ein großes Problem“ dar, heißt es in „kindgerechter“ Weise. Denn damit „Nahrungsmittel auf Schiffen“ nach Somalia gelangen können, sei es notwendig, dass „Soldaten vor der Küste (…) aufpassen, dass die Piraten nicht mehr wie bisher so leicht Beute machen können“. Die Verantwortung für die Piraterie am Horn von Afrika wird umstandslos der Gier einzelner Bevölkerungsteile zugeschrieben: Somalis würden zu Seeräubern, erklärt das Auswärtige Amt, „weil das eine Möglichkeit für sie ist, schnell Geld zu verdienen“ – „denn auf dem Meer vor Somalia ist mehr zu erbeuten als im Land selbst“. Kein Wort verlieren die Autoren der Website darüber, dass die von europäischen Fangflotten verursachte Überfischung der somalischen Küstengewässer maßgeblich zur Verarmung der Einwohner beigetragen hat und aus diesem Grunde insbesondere Fischer – mangels anderer Verdienstmöglichkeiten – zu Freibeutern werden.

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Anschaulich und motivierend

Das Internetportal www.kinder.diplo.de wird mittlerweile von zahlreichen deutschen Bildungsinstitutionen als Referenzlektüre angepriesen. Als unterrichtstauglich eingestuft wird die Website unter anderem vom „Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht“, der schulspezifischen Medienzentrale der deutschen Bundesländer, und vom „Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung“ (DIPF). Das „Amt für Lehrerbildung Hessen“ hält www.kinder.diplo.de ebenso für pädagogisch wertvoll wie das rheinland-pfälzische Erziehungsministerium. Der Ernst Klett Verlag, führender Produzent deutscher Schulbücher, verweist in der „Online-Ergänzung“ zu seinem Sozialkunde-Lehrbuch „Anstöße 1“ auf das Internetportal. Das Buch samt Anhang liefere „anschauliche Materialien und motivierende Einstiegsfragen“, um Schülern „sukzessive ein Problembewusstsein auch für komplexe Themen wie etwa Globalisierung und Ökologie“ zu vermitteln, heißt es.

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Akzeptanzwerbung

Die vom Auswärtigen Amt gegenüber Kindern lancierte Propaganda korrespondiert mit dem erklärten Bemühen der Bundeswehr,

*

Kinder und Jugendliche „systematisch als Rekrutierungspotential zuerschließen“.

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Während bei entsprechenden Maßnahmen der „Jugendoffiziere“ des deutschen Militärs kindliche Technikbegeisterung und der Wunsch nach einem sicheren Arbeitsplatz für die Personalwerbung der Truppe instrumentalisiert werden (german-foreign-policy.com berichtete [7]), liefert die „Kinderseite“ des Außenministeriums neben umfassender Akzeptanzwerbung eine direkte Legitimation für die kriegerische Ausübung des Soldatenberufs.

*

Kölner Initiative “Schule ohne Bundeswehr“

Gegen die immer aufwendigeren Werbeoffensiven für die Bundeswehr an Schulen, Arbeitsämtern und im Freizeitbereich wendet sich der Mitte Mai in Köln veröffentlichte Aufruf “Schule ohne Bundeswehr“. Insbesondere durch den Kooperationsvertrag, den das nordrhein-westfälische Schul- und Bildungsministerium mit der Bundeswehr geschlossen hat (inzwischen ist das Saarland gefolgt), soll eine Beeinflussung der Schüler und Lehrer bereits im Vorfeld stattfinden. Wie das Kölner Friedensforum mitteilt, wenden sich die Erstunterzeichner des Aufrufs gegen diese interessengeleitete Einflussnahme:

Dies sind vor allem Lehrer und Lehrerinnen aus Köln und der unmittelbaren Umgebung, Wissenschaftler, die in der Lehrerbildung tätig sind, und einige Prominente des Kulturlebens:

die Schriftsteller Günter Wallraff und Roger Willemsen, das Kölner Kabarettistentrio Jürgen Becker, Heinrich Pachl und Wilfried Schmickler und der Publizist Martin Stankowski.

Sie alle wollen nicht hinnehmen, dass die Bundeswehr ihren Einflussbereich stillschweigend in den Bildungs- und Freizeitbereich ausdehnt und erhoffen sich eine Auseinandersetzung mit dem Thema an den Schulen wie auch in der Öffentlichkeit. Diesen Aufruf können alle unterstützen, denen die Zukunft junger Menschen in diesem Land nicht egal ist.

*

Aufruf  hier herunterladen:

Der Kölner Aufruf „Schule ohne Bundeswehr“ wendet sich gegen

die immer aufwendigeren Werbeoffensiven der Bundeswehr an Schulen, Arbeitsämtern und im Freizeitbereich.

Insbesondere durch den Kooperationsvertrag, den das nordrhein-westfälische Schul- und Bildungsministerium mit der Bundeswehr geschlossen hat, soll eine Beeinflussung der Schüler und Lehrer bereits weit im Vorfeld stattfinden. Mehrere Bundesländer zogen nach.

http://www.friedensforum-koeln.de/pages/schule_ohne_bundeswehr.html

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http://www.friedensforum-koeln.de/downloads/DieSchulederNationistdieSchule.pdf.

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Weitere Informationen dazu über das Kölner Friedensforum unter

http://www.friedensforum-koeln.de/pages/termine.html (PK)

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Quellennachweis:

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13843

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Filmclips
Der würgende Tod – Teil II
Von Peter Kleinert

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=15624

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„Erziehung eines kritischen, urteilsfähigen Bürgers, der imstande ist, durch einenpermanenten Lernprozess die Bedingungen seiner sozialen Existenz zu erkennen und sich ihnen entsprechend zu verhalten.“

..aus Willy Brandts erste Regierungserklärung.

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Im Leben lernt der Mensch zuerst gehen und sprechen. Später lernt er dann, still zu sitzen und den Mund zu halten.

Marcel Pagnol

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Bei Wikipedia fand sich einmal folgender Eintrag zum Thema „NS-Propaganda“:

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!!! !!! !!! !!! !!! !!!!!! !!! !!!

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„Durch die Umsetzung dieser Punkte wurde dann auch die Propaganda zu einer Waffe ersten Ranges des NS-Apparates:

Beschränkung auf wenige Schlagworte, niedriger geistiger Anspruch,

Rücksichtnahme auf das gefühlsmäßige Empfinden der Massen,

Vermeidung von Differenzierungen

und die tausendfache Wiederholung der einfachsten Dinge.“

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!!! !!! !!! !!! !!! !!! !!! !!! !!!

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Wissenschaftler haben eine Laserwaffe entwickelt, die Menschen auf bis zu zwei Kilometer Entfernung

schwere Schmerzen zufügen kann,

ohne sie zu töten.

Statt scharfer Munition verschießt

die Schmerzpistole Impulse, die beim Auftreffen auf festes Material ein Plasma erzeugt.

Dieses Plasma produziert  elektromagnetische Impulse,

die die Nervenzellenreizen und gewaltige Schmerzgefühle erzeugen.

Mit dem Etikett nicht tödlich

sollen die so genannten Pulsed Energy Projectiles international hoffähig gemacht werden.“

*


Natürlich werden diese Waffen nicht gegen unsere Kinder eingesetzt, weil die Bundessklavenwehr dies in ihrer Propaganta nie als mögliches „Berufs“risiko erwähnt !!! ??? !!! Zumal man/n bei dieser Waffe auch nicht richtig ehrenvoll „fallen“ kann- sie ist nur reine Nervensache- und die erträgt man/n schon ganz heldenhaft………hoffentlich hat die deutsche Rüstungsindustrie diese Waffe erfunden, sie würde sie bei dem Exportgeschäft vielleicht auf den ersten Platz der Verkaufshitliste befördern…..sie ist eine sehr humane Waffe, verhindert sie doch das  blutige Massen-fallen,  die staatlich heuchlerische Trauerfeiern und die rührenden Abschiedsworte der Eigentüm(er)innen der hingestürzten Sklaven…..Nur was geschieht mit den anderen Waffen-  die  auch an den Feind, der Deutschland um seine politische und wirtschaftliche Freiheit bedroht doch so ausgezeichnet gewinnbringend verkaufen lassen ??? ??? ??? Mit diesen „Bolzenschussapperat“ für das Schlachtvieh könnte es schwierig werden, genug Kapital für die Tötungsindustrie zu erzielen….die anderen Waffen, die zum heldenhaften und ruhmvollen Umfallen besser anregen, könnten dann zu Ladenhüter werden. Vielleicht bei Ebay veräußern oder sie als  Sommer- winterschlussverkauf an die armen Nationen dieser Welt als Entwicklungshilfe verramschen ??? ??? ???  Es soll ja noch Länder geben, die sich in keiner kriegerischen Auseinandersetzung befinden und somit gegen sämtliche Rechte eines Rüstungsstaates verstoßen, das eigene  Volk mit seinen verwendungsfähigen Männersklaven schützen zu dürfen- zu sollen- zu müssen.


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Quelle: © Erhard Arendt art.

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Der Staat soll unsere männlichen und deshalb so wertlosen– nur für das spätere Abschlachten geeignete Kinder in Ruhe lassen und die Politik(er)innen sich auf ihren Amtseid besinnen:

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„….zum Wohle des Volkes…..“

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Zum Volk gehören aber nicht die Männer, sind für Vogelfrei erklärt wurden und dürfen staatlich benutzt werden-

zum Wohle ihrer Eigentümer

und

zum Wohle des ewigen Friedens :

…bitte auf die einzelnen Bilder „mausen“, sie haben etwas zu sagen….

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„Irgendwo am Horizont-

der Zeit voraus- fängt die Zukunft an…

Gestern ist Vergangenheit und zählt nicht mehr-

jetzt bist Du ein Mann…

Wie den jungen starken Wolf,

der dem Ruf der Wildnis folgt-

zieht es Dich hinaus…

doch zeig  niemals falschen Mut-

sei auf der Hut- sonst spielt man Dich aus…

Flieg junger Adler hinaus in die Freiheit-

schau nur nach vorn nie zurück-

hör auf Dein Herz und folg nur den Gefühlen-

ich wünsche Dir viel Glück…

Flieg junger Adler hinaus  in Dein Leben-

halten kann ich Dich nicht mehr-

flieg junger Adler-

Du wirst wieder leben-

bleib stets gerecht und fair…..

Wie im Flug verging die Zeit- es ist soweit-

Du brauchst mich nicht mehr-

Du verläßt die heile Welt der Kinderzeit-

fällt es mir auch schwer…

Wenn man Dir die Zähne zeigt-

sei auch mal zum kampf bereit-

nimm nicht alles hin-

doch wenn Du mal irgendwann jemand brauchst-

weißt Du wo ich bin……

Flieg junger Adler hinaus in die Freiheit-

schau nur nach vorn nie zurück-

hör auf Dein Herz und folg nur den Gefühlen-

ich wünsche Dir viel Glück…

Flieg junger Adler hinaus In Dein leben-

halten kann ich Dich nicht mehr-

flieg junger Adler-

Du wirst wieder leben-

bleib stets gerecht und fair…..“

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Nur wird ein junger Adler nie  in seine Freiheit fliegen können, dafür sorgt dieser Staat. Er fängt ihn sich unerbittlich ein, stutzt ihn seine Flügel, legt ihn die militärischen Ketten an, richtet ihn mit kind- jugendge(un)rechter Propaganda  frühzeitig für seine Versklavung, für seine „freiwillige“ Unfreiheit ab. Zähmt ihn rechtzeitig und erstickt seine eigene geistige Entwicklung, damit er seine Versklavung nicht bemerkt, und den DEMOkratischen Staatswillen als seinen persönlichen anerkennt und ihn ohne Murren ausführt. Und wir schauen ergeben, teilnahmlos und als normal betrachtend zu, wenn sein Abflug aus dem Nest in den bereitgestellten Fangnetzen seiner staatlichen Besitzer landet und im engen Käfig für seine eigentliche Bestimmung abdressiert wird- sich seinen Eigentümer  zu beugen, blind zu gehorschen und notfalls für sie, sein  Leben  in den Tod abstürzen  zu lassen.

Macht ist alles- fallen macht auch nichts……..

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…….voll daneben und doch getroffen – was dem Staat sein männliches Eigentum wert ist – (k)einen Schuss pulver….

 

Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller will einen sozialen Pflichtdienst für alle jungen Menschen.
Der scheidende hessische Ministerpräsident Roland Koch bevorzugt das weitere Festschreiben der Benachteiligung von jungen Männer durch eine allgemeine Dienstpflicht nur für Männer.

 

Das Aussetzen der Wehrpflicht – und somit der Wegfall des Zivildienstes – scheint ernste Probleme im sozialen Bereich zu bringen.
Und das, obwohl immer betont wurde, das Zivildienst und FSJ arbeitsplatzneutral seien.
So ganz kann das wohl nicht stimmen – warum sonst wird so für billige Arbeitskräfte geworben?!
Den Abschuß bringt Familienministerin Schröder, in dem sie sagt, ein soziales Pflichtjahr sei schließlich „ein riesiger Eingriff in die Freiheit eines jungen Menschen“.

 

Solang die Wehrpflicht bzw. statt dessen Zivildienstpflicht nur jungen Männer betraf – war der Eingriff in die Freiheit eines jungen Menschen offenbar in ihren Augen nicht gegeben.

Das zeigt wieder einmal die Ungleichbehandlung – und die Missachtung des GG ………keiner darf benachteiligt werden auf Grund ……….seines Geschlechtes.

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Hilfsdienste – und Hilfen für traumatisierte Männer

auf meine Anfrage an Hilfsdienste, die dafür werben das sie vergewaltigte traumatisierte Frauen in Kriegsgebieten unterstützen, wie es denn mit Hilfen für Männer aussehe – bekam ich eine absolut frustrierende Antwort. – soviel zum Thema das allen Menschen  Hilfen zukommen.

Hier eine der Antworten:
Sehr geehrte Frau xxx,

vielen Dank für Ihre Anfrage und das Interesse an unserer Arbeit. Ihre Frage ist sehr berechtigt. Es wird erschreckend wenig für traumatisierte Männer und Jungen getan und auch wir wünschen uns mehr Unterstützung für sie. Unser Thema ist aber die Unterstützung von Mädchen und Frauen, die sexualisierte Gewalt erfahren haben. Für dieses Thema setzen wir unsere ganze Kraft und Energie ein.

Sexualisierte Kriegsgewalt ist ein Angriff auf das intimste Selbst der Mädchen und Frauen. Die zerstörerischen Folgen dieser traumatischen Erfahrung belasten die Frauen meist jahrelang. Angst, Depressionen, soziale Isolation: Das Erleben sexualisierter Gewalt bedeutet oftmals den Verlust jeglicher Sicherheit. Mit Vergewaltigungen demonstrieren Militärs und Milizen ihre Macht, zerstören Familien und demütigen die gegnerische Seite. Wie bei keinem anderen Verbrechen geht bei einer Vergewaltigung die Schande der Tat vom Täter auf das Opfer über. Scham und gesellschaftliche Ausgrenzung führen oft dazu, dass betroffene Frauen nie über das Erlebte sprechen können und ein Leben lang an den seelischen und körperlichen Verletzungen tragen.

Hinzu kommen Armut sowie mangelnde medizinische und psychosoziale Hilfe – den Überlebenden fehlt meist jede Unterstützung. Viele Frauen werden zudem von ihren Familien verstoßen und sind daher ganz auf sich allein gestellt. Diese Mädchen und Frauen benötigen spezielle Unterstützung und Begleitung, die wir als Organisation bieten.

Wenn Sie an weiteren Informationen über unsere Arbeit interessiert sind, melden Sie sich gerne wieder. Dann sende ich Ihnen etwas zu.

Freundliche Grüße aus xxx,

i.V. Susanne xxx

Ihre Spende hilft. Vielen Dank.

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auch andere Hilfsdienste haben so geantwortet – und darauf verwiesen das doch „andere“ helfen könnten…….

Sehr geehrte Frau xxx,

vielen Dank für Ihre Nachricht, ich bitte darum die etwas verspätete Antwort zu entschuldigen.

Auch wir finden die Arbeit mit Männern sehr wichtig und notwendig, sowohl wenn es sich um sie als Täter handelt, als auch wenn sie Opfer sind. Wir müssen unsere Aktivitäten aber aufgrund unserer Ressourcen begrenzen und uns auf das konzentrieren, wo wir tatsächliche Expertise haben. Wir sind schon nicht in der Lage, überall dort Frauen zu unterstützen, wo dies nötig wäre. Es ist uns daher nicht möglich, unsere Arbeit auf Männer als eine weitere Zielgruppe auszuweiten. Wir rufen aber ausdrücklich andere zivile Gruppen auf, sich dieses Themas anzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen aus xxx

Ulrike xxx

……..

1980

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1980

59 Tote

Siegfried Adler

 

 

Karl Allgöwer

 

 

Andreas Autschbach

 

 

Axel Bach

 

 

Klaus Becht

 

 

Harald Behrens

 

 

Hans Berster

 

 

Bela Blanca

 

 

Robert Bogner

 

 

Maximilian Bosl

 

Franz-Josef Brülls

 

 

Johann Brunner

 

 

Thomas Dittmann

 

 

Peter Dreiert

 

 

Günter Druckenmüller

 

 

Jürgen Fieger

 

 

Mathias Fischer

 

 

Peter Flegel

 

 

Uwe Fröhlich

 

 

Johann Fuchs

 

 

Roland Hahn

 

 

Engelbert Helmreich

 

 

Christ. Herzmoneit

 

 

Werner Hettrich

 

 

Sven Hildner

 

 

Franz-Josef Hirschauer

 

 

Johannes Hülsmann

 

 

Franz-Hubert Jüptner

 

 

Klaus-Dieter Kast

 

 

Stefan Kestel

 

 

Josef Kraft

 

 

Peter Kramp

 

 

Wilfried Krause

 

 

Manfred Kropp

 

 

Josef Kurzynski

 

 

Hans Kwasigroch

 

 

Josef Lang

 

 

Norbert Lange

 

 

Roger Lange

 

 

Rolf Lütjen

 

 

Albrecht Müller

 

 

Heinz Neubauer

 

 

Volker Neuenfeldt

 

 

Martin Nötscher

 

 

Uwe Ronge

 

 

Axel Ruge

 

 

Thomas Scheffler

 

 

Edwin Schmidt

 

 

Rainer Schumann

 

 

Kai Siegesmund

 

 

Horst Stolle

 

 

Gerhard Tröger

 

 

Manfred Tscharke

 

 

Guido Völlmecke

 

 

Thomas Voss

 

 

Reiner Vötter

 

 

Armin Weich

 

 

Kurt Wolf

 

 

Elmar Wulfhorst

 

Frauen als Täterinnen 1- Täterinnen häuslicher Gewalt lassen sich nicht in das allgemeingültige Rollenkonzept der Frau integrieren.

Universität Bielefeld / Fakultät für Pädagogik / Diplomarbeit  

 

 

Erstgutachter und Betreuer: Prof. Dr. Andreas Zick / Zweitgutachter: Sandra Legge  
 
 
 

 

vorgelegt von: Dorothea Söllner / Matrikel-Nr. 1581492

Bielefeld, 29. September 2008

 

 

 

mit freundlicher Genehmigung der Autorin

http://häusliche-gewalt-durch-frauen.de/

 

Frauen als Täterinnen: Häusliche Gewalt – Misshandlungen und Missbrauch von Partner und Kind

1. Hinführung zum Thema

Bringt man die Begriffe Gewalt, Aggression und Frauen auf einen Nenner, so assoziieren die meisten Menschen, dass es sich hier um Frauen in der Opferrolle handeln muss. Die Frau als Täterin findet man in den Medien und der Meinung der Öffentlichkeit meist nur im Zusammenhang mit Tötungsdelikten, die aber auch nur als außerordentliche Ausnahmeerscheinungen dargestellt werden. Dann handelte die

Frau in Notwehr oder war in einer anderen scheinbar ausweglosen Situation.

Das Bild der Frau ist selbst im 21. Jahrhundert noch das des „schwachen Geschlechts“, der fürsorglichen Frau und Mutter in jedem Fall, Gewalt und Aggression von Frauen ist immer noch ein gesellschaftliches Tabu-Thema.

Gewalt wird überwiegend vom männlichen Aspekt her betrachtet, da ja auch viel mehr Männer gewalttätig sind. Die Begründungen gehen soweit, dass Männer durch ihren hohen Status in der Gesellschaft auch höhere Machtpositionen einnehmen und durch dieses Zusammenwirken von Status und Macht einen höheren Bedrohungsaspekt erfüllen als Frauen. Der Prozentsatz der gewalttätigen Frauen sei so gering, dass es mit der männlichen Kriminalität nicht vergleichbar sei und somit wird weibliche Kriminalität gar nicht betrachtet und total unterbewertet.

Ganz extrem ist dies in den Publikationen über häusliche Gewalt und sexuellen Missbrauch zu beobachten. Hier wird immer von männlichen Tätern ausgegangen und nur in den seltensten Fällen am

Rande erwähnt, dass es in diesem Bereich von Gewalt auch Täterinnen gibt.

Beschäftigt man sich jedoch mit dem Thema der weiblichen Gewalt und Aggression, vor allem im häuslichen Bereich, so stellt man fest, dass es zwar tatsächlich so ist, dass Männer den wesentlich größeren Anteil besetzen, der Prozentsatz der kriminellen und auch inhaftierten Frauen jedoch nicht so gering ist, dass man es aus dem gesellschaftlichen und institutionellen Blickwinkel verlieren sollte.

Allerdings ist wohl auch hier, genau wie bei männlichen Tätern, die Dunkelziffer sehr hoch. Frauen werden vor allem als sexuelle Missbraucherinnen wesentlich seltener öffentlich an den Pranger gestellt als männliche Täter.

Eine Ursache hierfür ist höchstwahrscheinlich nicht nur das noch in der Erinnerung und in den Köpfen der Menschen verbreitete Bild der Frau als das Reine, als die liebende Ehefrau und Mutter, sondern auch ein Stück weit die doch immer noch verbreitete Männerfeindlichkeit von Frauen, die in der Forschung oder Berichterstattung tätig sind oder in Hilfsorganisationen arbeiten.

Frauen als Täterinnen werden heruntergespielt oder gar nicht wahrgenommen.

Dass Täter männlich sind und Opfer weiblich entspricht immer noch den gesellschaftlich akzeptierten Vorstellungen.

Will man weibliche Aggression verstehen, muss man sich mit dem weiblichen Umgang mit Gewalt und Aggression auseinandersetzen. Die Gewalt- und Aggressionsforschung war in der Vergangenheit auf den Mann ausgerichtet, Gewalt und Aggression durch Frauen blieb unberücksichtigt. Dies trug zur Tabuisierung des Themas und zum Mythos der immer friedfertigen Frau bei.

Diese Arbeit untersucht zuerst die allgemeinen Begriffe von Gewalt und Aggression unter dem Augenmerk weiblicher Kriminalität. Anhand von verschiedenen Ansätzen und Theorien beschäftigt sich die Arbeit mit den Ursachen von Gewalt und Aggression, immer im Hinblick auf die häusliche Gewalt.

Nach einem Zwischenfazit geht die Arbeit dann genauer und ausführlich auf Frauen als Täterinnen im häuslichen Bereich ein, zuerst auf physische, psychische und sexuelle Gewalt am Partner und dann auf Misshandlung und sexuellen Missbrauch von Kindern.

Da die physischen und psychischen Schäden der Opfer häuslicher Gewalt gerade durch Frauen extrem hoch sind, wird hierauf ein weiteres besonderes Augenmerk gelegt.

Letztendlich wird die Frage aufgeworfen, welche Hilfen die Sozialarbeit und andere Institutionen in Fällen häuslicher Gewalt durch Frauen anbieten kann.

2. Definitionen Gewalt und Aggression mit Augenmerk auf weibliche Täterschaft im häuslichen Bereich
 
2.1 Allgemeine Definitionen von Gewalt und Aggression
2.1.1 Definitionen Gewalt  Der Begriff Gewalt kann sehr unterschiedlich definiert werden. So findet man in den institutionellen Begriffen Staatsgewalt oder Verwaltung das Wort Gewalt wieder, jedoch bedeutet es hier eher das Ausführende. Der Begriff ist hier positiv gewertet, so auch in den Begriffen in Verbindung mit „gewaltig“ zum Beispiel gewaltige Leistung. Hier soll eine besondere Handlung mit dem positiv behafteten Begriff „gewaltig“ unterlegt werden.

Jedoch ist der Begriff „Gewalt“ meist negativ gelastet. Von Gewalt spricht man im Allgemeinen, wenn Aggressivität vorherrscht und sich mindestens zwei Menschen gegenüberstehen, von dem mindestens einer den anderen physisch oder psychisch angreift. Der Aggressive übt gegenüber dem anderen Macht aus. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird das Wort Gewalt in negativ belegten Begriffen wie Gewaltverbrechen, Gewalttat oder Vergewaltigung verwendet. Gewalt im negativen Sinne tritt in verschiedenen Formen und Bereichen auf. So die bereits erwähnte Unterscheidung von physischer und psychischer Gewalt.

Physische Gewalt umfasst alle körperlichen Angriffe vom z.B. Schlagen, Kratzen oder Schütteln eines anderen bis hin zur schweren Körperverletzung, Vergewaltigung oder Tötungsdelikten.

Psychische Gewalt erlebt man bei Mobbing, Beschimpfungen, Drohungen oder Ignoranz bis hin zu Stalking, Nötigung oder Freiheitsberaubung.

Man unterscheidet noch unter häuslicher, sexueller oder ökonomischer Gewalt.

Häusliche Gewalt findet man bei Gewalt in der Familie, also unter im Haushalt lebenden Personen. Dies bezieht Gewalt in der Ehe oder Partnerschaft und vor allem auch Gewalt gegenüber Kindern ein. Unter dem Deckmantel der Familie finden sich psychische, physische oder ökonomische Formen von Gewalt, nicht zu vergessen die schlimmste Form von Gewalt in der Familie: die sexuelle Gewalt, also

Vergewaltigung in der Partnerschaft oder Missbrauch Schutzbefohlener.

Von ökonomischer Gewalt spricht man, wenn ein Partner entweder zum Arbeiten gezwungen wird, ihm der Lohn abgenommen und er finanziell unterdrückt wird oder auch ihm das Arbeiten verboten wird.

Eine Definition des Begriffes Gewalt, welche allgemein akzeptiert wird, gibt es nicht, da er in so verschiedenen Formen verwendet werden kann, welche sehr unterschiedlich ausgelegt werden können. Durch das Fehlen einer einheitlichen Definition wird die statistische Erfassung von Straftaten erschwert und die Dunkelziffer steigt, vor allem im psychischen Gewaltbereich. Die Psychologie befasst sich mit Gewalt im Sinne von menschlichem Verhalten, speziell mit individuellem oder gemeinschaftlichem Angriffsverhalten unter dem Begriff Aggression.

2.1.2 Definitionen Aggression
 Der Begriff Aggression wird von dem lateinischen Verb „aggredior“ abgeleitet und bezeichnet ursprünglich „herangehen“ oder „zuwenden“, also keine negative Verhaltensweisen.

In der heutigen Zeit nimmt der Begriff jedoch eine negative Bedeutung ein. Heute bezeichnet er Verhaltensweisen, mit denen ein Lebewesen ein anderes angreift oder bedroht. Dies geschieht in der Absicht, einem anderen zu schaden.

In der Psychologie wird die Aggression mit der Verhaltensforschung untersucht und analysiert. Es werden die Ursachen erforscht und Präventivmaßnahmen herausgearbeitet. Jedoch gibt es auch hier keine einheitliche Definition des Begriffes Aggression. Allgemein kann man unter Aggression ein Angriffsverhalten (körperlich oder verbal) gegenüber Sachen oder Lebewesen verstehen, psychologisch gesehen bedeutet Aggression ein affektbedingtes Angriffsverhalten, zum Teil auf einen angeborenen Aggressionstrieb, zum Teil auf Versagen (Frustration) oder auch auf milieubedingte Verhaltensausprägungen zurückzuführen.

Völkerrechtlich bedeutet Aggression ein manifestes Verhalten, dessen Ziel zwar auch die körperliche, aber auch die symbolische Schädigung oder Verletzung einer anderen Person oder einer Sache ist. vgl. http://www.gewalt-online.de/aggression.php Schädigung oder Verletzung definiert man mit psychischen und körperliche Wunden zufügen, zerstören und vernichten, ärgern oder beleidigen. Aggressionen können sich offen, also körperlich, verbal oder verdeckt, also in der Phantasie des Aggressiven zeigen.

2.2 Das Tabu „Gewalttätige, aggressive Frau“ und „Der Mann – das Opfer“
Frauen stehen in der allgemeinen Öffentlichkeit als weniger kriminell und straffällig da als Männer. Dies hat sich jedoch in den letzten Jahren verändert. Die Zahl der weiblichen Verdächtigen und Verurteilten ist deutlich angestiegen. Nun stellt sich die Frage, ob es Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt, wenn man Gewalt und Aggression untersucht.

Eine zufrieden stellende Antwort kann jedoch nicht gegeben werden, da dies bisher nicht ausreichend erforscht wurde. Frauen sind also in allen kriminellen Bereichen zu finden: Frauen betrügen und stehlen, beschädigen das Eigentum fremder Menschen, sie verletzen, misshandeln, missbrauchen und töten. Besonders schlimm ist es, wenn im häuslichen Bereich diese Misshandlung und dieser Missbrauch geschehen.

2.2.1 Männliche Opfer – ein Widerspruch in sich?
Eine Ursache, wie in einer Gesellschaft Opferschaft erzeugt wird, erklärt sich aus der vorherrschend für und mit Männern strukturierten Gesellschaft von selbst. Die „Männergesellschaft“ ist hierarchisch strukturiert und beruht auf Macht. Durchsetzung und Unterwerfung sind verschiedene und gegensätzliche, aber hervorstechend ausgeprägte Eigenschaften. Es herrscht das Recht des Stärkeren mit hegemonialer Männlichkeit an der Spitze.vgl. Lenz 2000, 55

Jungs und junge Männer erlernen während ihrer Sozialisation bereits, sich an diese erstrebenswerte, großartige Männlichkeit anzupassen, man fängt ganz unten an und kämpft sich dann nach oben durch. Beispielsweise erkämpfen sich Jungen bereits in der Schule die Position und den Stellenwert auf dem Schulhof. Bestimmte Rollenbilder und Rollenzuschreibungen sind bekannt und den Kindern bereits bewusst. So muss ein Mann aktiv und überlegen sein, mit seinen Problemen alleine klar kommen und sich jederzeit alleine wehren können. Ängstliches und ruhiges Verhalten eines Jungen wird oftmals abgewertet und von den Mitschülern sanktioniert. Männer dürfen nicht zeigen, dass sie leiden, das wird so erwartet. Falls sie es doch tun, werden sie als unmännlich betitelt.

„Weibliche“ Eigenschaften wie beispielsweise Traurigkeit, Ängstlichkeit oder Verletzbarkeit müssen unterdrückt und versteckt werden. Männer dürfen nicht schwach sein, das passt nicht in die Rollenerwartung des „starken Mannes“ und dies wird den Jungen auch so vermittelt durch die Sozialisation.

In solch ein Bild passt ganz sicher keine männliche Opferrolle.vgl. Lenz 2000, 57 „Jungen sind keine Opfer! Opfer sind weiblich! In dieser Logik stellt der Begriff des männlichen Opfers ein Paradoxon dar.“Zitat Lenz 2000, 57

Die beschriebene Sozialisation und Erwartungen an die Kinder und Jugendlichen bezüglich ihrer Männlichkeit werden als sehr problematisch angesehen.

Seit der Frauenbewegung haben sich sowohl die Frauen- als auch die Männerbilderwas zur Folge hat, dass sich die männliche Sozialisation erschwert. Einerseits sollen sie ihren Mann stehen, andererseits werden die neuen weiblichen Eigenschaften von ihnen erwartet.

An dieser Stelle wird die Frauenbewegung kritisiert und ihr vorgeworfen, dass sie keine entsprechende Gegenleistung erbringt. Der Geschlechtervertrag, welcher die Rollenerwartungen für Männer und Frauen festschreibt, wurde nur einseitig verändert. Frauen wollen zwar aktiver und selbständiger werden, aber die Beschützerfunktion und Ritterlichkeit der Männer nicht übernehmen.

Schlimmer noch, vom Aggressionspotenzial, was nur den Männern zugeschrieben wird, wollen sie nichts wissen. Frauen haben jederzeit die Möglichkeit, sich in traditionelle Rollenzuschreibungen zum Beispiel bezüglich der Gewalt zurück zu ziehen.

Wenn eine Frau von häuslicher Gewalt betroffen ist, wird von ihr nicht erwartet, ihr Leid zu verstecken und sich alleine mit ihren Erfahrungen auseinander zu setzen. Männern wird dies nicht zugestanden. Männer gehen seltener mit ihrem Problem zu Beratungsstellen oder gar an die Öffentlichkeit.vgl. Ottermann in Lamnek/Boatcá 2003, 163-178

Nicht nur bei den Rollenerwartungen von Männern und Frauen unterscheidet sich die Sozialisation der beiden Geschlechter. Frauen sollen wohl gemäß Sozialisationsforschung dazu neigen, Gewalt eher gegen sich selbst zu richten. Jedoch scheint dies nicht auf den häuslichen Nahraum zuzutreffen, sondern nur auf öffentliche Bereiche. Es gibt bei Studien im Dunkelfeld wenige Unterschiede bezüglich häuslicher Gewalt zwischen Männern und Frauen. Die Unterschiede bestehen nur in der Reaktion der Gesellschaft auf misshandelnde und missbrauchende Frauen oder Männer. Gewalttätige Frauen werden eher als Patientinnen an Psychiater oder Beratungsstellen/Hilfseinrichtungen verwiesen, Männer als Täter in Haftanstalten.vgl. ebenda, 107/171 verändert.

Das weibliche Geschlecht wurde moderner, emanzipierter und feministischer und so auch die weiblichen Geschlechterrollenerwartungen. Diesen Erwartungen zu entsprechen ist für viele Mädchen und Frauen einfacher als für ihre männlichen Mitmenschen. Die alten, traditionellen Rollenerwartungen der Männer scheinen nur langsam oder gar nicht einem neuen, moderneren Männerbild zu weichen. Bis zum heutigen Tage lässt sich nur schwer ausmachen, dass sich die Rollenerwartung des Mannes als Beschützer und Ernährer verändert hat. Beide Geschlechter bestehen immer noch überwiegend auf der Ritterlichkeit und Schmerzarmut im Rollenbild des Mannes. Was sich jedoch in neuerer Zeit immer mehr durchsetzt, ist die Übernahme einiger „weiblicher“ Eigenschaften wie Mitgefühl und Fürsorge durch die Männerwelt. Diese Eigenschaften beginnen sich zu etablieren und Frauen gewöhnen sich daran,

2.2.2 Die Tabuisierung und die Ignoranz von weiblicher Täterschaft
In der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Kriminalität und Aggression werden Frauen weitgehend ausgeklammert oder ignoriert. Viele Studien und Hellfeldstatistiken zeigen, dass Männer die Gewalttäter sind. Dies wird durch die Verbreitung durch die Medien noch bestärkt. Wie bereits festgestellt, kann die Begründung dafür zum großen Teil mit den Rollenzuschreibungen von Mann und

Frau zu tun haben.

Hier nochmals die männlichen und weiblichen Geschlechtsstereotypen in Kurzform:

Männliche StereotypenPhysische Kraft,

 

 

Durchsetzungsfähigkeit 

Kompetenz

Sachlichkeit

Unabhängigkeit

Weibliche StereotypenGrößerePassivität

 

 

Ängstlichkeit

Abhängigkeitanpassungsfähiger

verantwortungsvoller

Opfer männlicher Gewaltausübung

weniger aggressiv

Die genannten Stereotypen sind gegensätzlich ausgerichtet. Die Bildung der Identität von Kindern beiden Geschlechts wird beeinflusst. So folgt im Laufe der Kindheit und Jugend eine Selbstsozialisation und eine Selbstkategorisierung, bei denen Rollenerwartungen Einfluss nehmen können. Auf jeden Fall nehmen sie Einfluss auf die Erziehung der Kinder, indem es für normal gehalten wird, dass sich Jungen mit körperlicher Gewalt auseinander setzen, wird dies hingegen bei Mädchen nicht geduldet.

Kennt man die Stereotypen der beiden Geschlechter und ihren Einfluss auf die Sozialisation der Kinder, so ist man nicht verwundert darüber, dass das Gewalt fast ausschließlich mit dem männliche Geschlecht in Verbindung bringt.vgl. Ottermann in Lamnek/Boatcá 2003, 198

2.3 Definitionen Häusliche Gewalt
Ähnlich wie bei der Definition des Gewaltbegriffes stellt sich auch beim häuslichen Bereich die Frage der Spannweite. Unbestritten ist, dass die „Häusliche Gewalt“ einen möglichen Kontext beschreibt, in dem Gewalt stattfindet. Dieser Kontext wird jedoch verschieden ausgelegt.

Noch bis vor einigen Jahren gab es den Begriff „Häusliche Gewalt“ nicht. Kam es zu Gewalt in privaten Räumen, so bezeichnete man dieses als „Familienstreitigkeit“, welche von Staat und Gesellschaft stark tabuisiert wurden. Durch diesen Begriff wurde die gesamte Thematik völlig verharmlost. Man sah eher weg, wenn innerhalb von Familien geprügelt, misshandelt und missbraucht wurde, vor allem, wenn diese psychische, physische oder sexuelle Gewalt von Frauen oder ganz und gar Müttern ausging.

Rein vom Wortschatz her ist häusliche Gewalt eine Übersetzung des aus dem angloamerikanischen stammenden Begriffes „domestic violence“. Im Allgemeinen umfasst der Begriff Gewaltformen, die im familiären Bereich dem Opfer, in diesem Fall einem Familienangehörigen, schaden.

Es gibt enger und weiter gefasste Definitionen. Die weiter gefassten enthalten jegliche Gewaltformen, die enger gefassten nur sichtbare körperliche Gewalt am Familienmitglied. Mittlerweile ist häusliche Gewalt als soziales Problem anerkannt und unterliegt der sozialen Kontrolle Lamnek/Ottermann 2006, 8 und wird auch strafrechtlich verfolgt.

Der Begriff und die Definitionen legen nicht fest, ob es sich um männliche oder weibliche Täter handelt.

2.4 Täterinnen im häuslichen Bereich
In der neueren Zeit ist allgemein gültig, dass sich Frauen nicht nur biologisch von ihren männlichen Artgenossen unterscheiden. Frauen sind grundsätzlich anders, vor allem bezüglich moralischer Werte.

Hervorgehoben wird in der westlichen Kultur immer die geringere Gewaltbereitschaft von Frauen. Jedoch ist erwiesen, dass Aggressivität und Gewalt den Männern nicht biologisch mitgegeben wurde, sondern dass sich die höhere Gewaltbereitschaft von Männern durch die Sozialisation herausbildet.

Man liest immer wieder, dass es der Mühe nicht wert ist, sich mit gewalttätigen Frauen zu beschäftigen, da der Prozentsatz verschwindend gering ist gegenüber gewalttätigen Männern und Täterinnen als Verrückte angesehen werden. vgl. Gemünden 1996, 16 Aus diesem Grunde gibt es nur wenige Studien zu dieser Thematik.

Täterinnen häuslicher Gewalt lassen sich nicht in das allgemeingültige Rollenkonzept der Frau integrieren. Sie werden immer noch, wenn überhaupt als Einzelfälle behandelt. Gewalttätiges Verhalten von Frauen verletzt die gesellschaftlichen Normen, wird nicht geduldet und deshalb tabuisiert. Die weibliche Sozialisation scheint darauf auch keinen Einfluss zu haben, sonst würde es in Wirklichkeit keine gewalttätigen Frauen im häuslichen Bereich geben.

Es kann davon ausgegangen werden, dass das biologische und das sozialisierte Geschlecht einer Person einen vernachlässigenden Einfluss auf Gewalt hat. Gerade im häuslichen Bereich sind Misshandlung und Missbrauch durch Frauen häufiger anzutreffen als im öffentlichen Raum. Hier können Frauen Macht über andere Menschen, vor allem über Kinder, ausüben. Mütter und Kinder stehen in einem großen Abhängigkeitsverhältnis zueinander, die Kinder sind auf ihre Mütter angewiesen. Das Leben der Frauen wird oftmals von Erfahrungen der Benachteiligung durchzogen und so kann es zu Überforderung, Wut und Gewalt kommen. vgl. Heyne 1993, 246/247

Vor noch nicht allzu langer Zeit konnten Frauen nicht einmal darüber bestimmen, ob sie ein Kind auf die Welt bringen wollen oder nicht. Mutterschaft bringt immer mit sich, dass die Frau große Einschränkungen gegenüber ihrem alten Leben hinnehmen muss, ob nun gewollt oder nicht. Eigene Bedürfnisse und Interessen bleiben oft auf der Strecke und eine Vereinbarung von Mutterschaft und Berufstätigkeit oder gar Karriere ist fast nicht zu bewältigen. Die Frauen fühlen sich schnell überfordert und unverstanden. Vor allem allein erziehende Mütter stehen unter sehr hohen Belastungen. Vor allem die Versorgung der Kinder stellt eine Hürde dar, da viele Alleinerziehende nicht genug Einkommen zur Verfügung haben und an der Armutsgrenze leben. Eine qualifizierte Berufstätigkeit lässt sich wegen der Betreuung der Kinder meist nicht realisieren und so gehen sie oft schlecht bezahlte Aushilfsjobs ein. Sie haben kein Geld, keine vernünftige Arbeit, wenig oder keine Zeit für sich und so steigen Frustration und Aggression, welche sie dann gegen die Kinder richten. vgl. Heyne 1993, 248 Es könnte bei Alleinerziehenden auch eine Rolle spielen, dass sie mit kleineren Kindern so schnell keinen neuen Partner finden. Obwohl die Kinder daran keine Schuld haben, könnte dieser Aspekt Nährboden für Aggressionen bieten. vgl. ebenda, 249

Aber auch in Familien mit Vater werden Frauen mit der Erziehung und Versorgung der Kinder oft allein gelassen. Die Männer haben oft die besser bezahlten Arbeitsplätze, die sie natürlich nicht aufgeben können, weil sonst das Geld in der Familie wieder fehlen würde, abgesehen von der allgemeinen Situation auf dem Arbeitsmarkt. Auch Männer können Elternzeit nehmen, jedoch ist dies in vielen Berufen gar nicht realisierbar oder unerwünscht. Die Frauen werden auch nicht entlastet, wenn die Väter von der Arbeit nach Hause kommen, da Ihnen die Berufstätigkeit oftmals sehr viel abverlangt.

Die Mütter werden also auf die Rolle der Hausfrau und Mutter eingeengt und ihr Lebensinhalt dreht sich bald ausschließlich nur noch um das Kind. Sie identifiziert sich über das Kind und kann nicht ertragen, wenn sich das Kind aus der Abhängigkeit lösen und eigene Wege gehen will. Hier könnte es dann am ehesten zum Missbrauch des Kindes kommen, mit dem die Mutter Loyalität und Abhängigkeit von ihrem Kind einfordert. vgl. ebenda, 250

Eine Überforderung kann aber auch bei einem gesunden Verhältnis der Mutter zur täglichen Erziehungsarbeit des Kindes auftreten. Betreuung, Pflege und Erziehung von Kindern stellt immer eine große Herausforderung dar. Es ist eine ernstzunehmende schwere körperliche sowie auch geistige Tätigkeit. Die Mutter muss immer und zu jeder Tageszeit fit sein, um den Bedürfnissen des Kindes oder der Kinder gerecht zu werden. Dies ist eigentlich oftmals zu viel Arbeit für einen Menschen, aber die Mutter hat aufgrund der Berufstätigkeit des Vaters auch kaum einen Raum für Rückzug und Erholung. Diese eindeutige Überforderung kann aggressive Gefühle und Gedanken hervorrufen. Welche Ursachen sich auch immer hinter weiblicher Gewalt im sozialen Nahraum Familie verbergen, Frauen stehen gerade hier ihren männlichen Pendants in nichts nach.

 

Frauen als Täterinnen 2- Häusliche Gewalt gegen Kinder

5. Häusliche Gewalt gegen Kinder

Spricht man von häuslicher Gewalt, so ist in den häufigsten Fällen Gewalt gegen Kinder gemeint, vor allem sind sie der Gewalt ihrer Eltern ausgesetzt. Elterliche Gewalt ist auf keinen Fall Männersache, wesentlich öfter als es in den Medien dargestellt wird, misshandeln, vernachlässigen oder missbrauchen Mütter ihre Kinder. Durch empirische Untersuchungen wurde festgestellt, dass mehr Mütter als Väter Gewalt gegen ihre Kinder ausüben. vgl. Habermehl 1994, 22

Gewalt gegen Kinder lässt sich, wie auch schon bei der Gewalt gegen den Partner in physische und psychische Gewalt unterteilen, wobei man die Vernachlässigung in beiden Bereichen mit einbeziehen muss. Ein dritter großer Bereich ist der sexuelle Missbrauch von Kindern auch durch Frauen. Der weibliche Täteranteil bei Kindesmissbrauch und –misshandlung liegt derzeit bei ca. 15%, wobei es hier eine besonders hohe Dunkelziffer gibt. www.schotterblume.de

Selbst wenn man die Gewaltformen getrennt voneinander erläutern sollte, kann man sie in der Realität nicht trennen, da sie sich oft überlagern. Wie bereits bei der allgemeinen Gewaltdefinition gibt es auch bei der Definition von Kindesgewalt weiter und enger gefasste Definitionen in der verschiedenen Fachliteratur. Die weiter gefassten Definitionen bezeichnen alle gewalttätigen Handlungen der Eltern gegen das Kind als Misshandlung, selbst wenn diese keine körperlichen oder psychischen Schäden hinterlässt. Auch können sich weit gefasste Definitionen aufgesellschaftliche Verhältnisse beziehen, welche kinderfeindlich sein können und/ oder die Entwicklung von Kindern beeinträchtigen.

Enger gefasste Definitionen beinhalten nur Misshandlungen, welche zu sichtbaren Verletzungen des Kindes führen oder für das Kind lebendbedrohlich sind.

Psychische Gewalt fällt nach diesen Definitionen komplett aus der Kindesmisshandlung heraus, da sie keine sichtbaren körperlichen Schäden hinterlässt. Da jedoch auch psychische Gewalt schlimme Folgen bei Kindern hervorrufen kann und sich diese Arbeit selbstverständlich auch mit psychischer Gewalt durch Frauen befasst, werden weiter gefasste Definitionen bevorzugt. So definiert Blum-Maurice Kindesmisshandlung als eine „nicht zufällige, gewaltsame psychische und/oder physische Beeinträchtigung oder Vernachlässigung des Kindes durch Eltern/Erziehungsberechtigte oder Dritte, die das Kind schädigt, verletzt, in seiner Entwicklung hemmt oder zu Tode bringt.“ vgl. www.gesetze-im-internet.de

5.1 Häufigkeit von Misshandlung und Vernachlässigung von Kindern 

Das Ausmaß von Kindesmisshandlung und Vernachlässigung in Deutschland ist nicht wirklich bekannt. Es liegen lediglich Schätzungen vor. Die Statistik des Bundeskriminalamtes kann nur die Zahlen des „Hellfeldes“ liefern:

Im Jahr 2005 wurden in Deutschland ca. 3.000 Kinder misshandelt und ca. 14.000 Kinder sexuell missbraucht. Ca. 55% von den misshandelten Kindern waren Jungen und ca. 45% Mädchen, bei den missbrauchten Kindern waren 23% Jungen und ca. 77% Mädchen. Die Täter waren bei den misshandelten Kindern ca. 56% männlich und ca. 44% weiblich. Bei den missbrauchten Kindern waren ca. 96% männliche und ca. 4% weibliche Täter. Aber die Dunkelziffern liegen um ein vielfaches höher.

Beispielsweise starben in den USA 1996 mehr als 1.000 Kinder an den Folgen von

Misshandlungen, 1997 sind fast eine Million Kindesmisshandlungen nachgewiesen

worden. vgl. Garbarino/Bradshaw in Heitmeyer/Hagan 2002, 900

Aber in den USA gibt es auch ein Gesetz, welches besagt, dass bei Verdacht auf Kindesmisshandlung Anzeige zu erstatten ist, vor allem von Ärzten und Krankenhäusern. Solch ein Gesetz gibt es in Deutschland nicht, vermutlich wären die Hellfeldzahlen wesentlich höher. vgl. Engfer 1986, 18-22

Man schätzt die Dunkelziffer der von ihren Eltern insgesamt misshandelten Kinder auf 4.000 bis 400.000 pro Jahr.

Es gibt mehrere Gründe für diese hohen geschätzten Dunkelziffern. Viele davon wurden bereits in

anderen Kapiteln beschrieben. Hier könnte man die mit Schwierigkeiten behaftete Kontaktaufnahme zu betroffenen Familien anführen oder die schlechte Kommunikation und Kooperation zwischen Jugendamt und Schule/Kindergarten und anderen Institutionen sowie auch der Polizei.

Die ärztliche Betreuung spielt hier eine große Rolle, wobei jedoch die ärztliche Schweigepflicht oftmals einen schnellen Eingriff verhindert, abgesehen davon, dass körperliche Anzeichen gar nicht als Misshandlungen interpretiert werden müssen.

Kindesmisshandlung kann auch die Ursache von Selbsttötungen sein, muss also auch als indirekte Todesursache in Betracht gezogen werden. vgl. Habermehl 1994, 19

5.1.1 Die Merkmale der Täterinnen 

Es gibt kein Muster und keine besonderen typischen charakteristischen Eigenschaften für gewalttätige Frauen gegenüber Kindern. Gewalt kommt in allen sozialen Schichten vor, in jedem Alter und bei jedem Geschlecht. Aber aus den empirischen Studien zum Thema Gewalt gegen Kinder kann man erkennen, dass Täterinnen viele Gemeinsamkeiten haben. Einige der wichtigsten gemeinsamen Faktoren werden nachfolgend kurz beschrieben.

5.1.1.1 Verhältnis zum misshandelten Kind und Familienstand 

Kinder werden meist von ihnen sehr nahe stehenden Personen misshandelt, also oftmals Familienmitgliedern. Hier ist es tatsächlich so, dass den meisten Kindern von ihren Müttern Gewalt angetan wird. vgl. ebenda, 19 Habermehl legt dar, dass bereits 1968 über 100 Kinder durch Misshandlungen vorsätzlich ums Leben kamen und dass zu 47% die Täterinnen die Mütter waren. vgl. ebenda, 19

Bei einer Studie von Dörmann, welche für den Zeitraum von 1968 bis 1982 alle Tötungsdelikte an Kindern, welche von den Polizeidienststellen in Deutschland gemeldet wurden auflistete, wurden ähnliche Ergebnisse festgestellt. vgl. ebenda, 19/20

Die Täterinnen waren hier in 43,9% aller Fälle die leibliche Mutter. Auch andere Studien bestätigen diese Ergebnisse und geben als Haupttäter bei Missbrauch im häuslichen Bereich die Mutter an.

Bezüglich des Familienstandes der Täterinnen wurden in mehreren Studien festgestellt, dass die meisten misshandelten Kinder alleine oder mit Geschwistern mit ihrer Mutter ohne Partner zusammenleben. Nachfolgend sind es Kinder, die mit ihrer Mutter und einem Ersatzvater zusammenleben. vgl. Habermehl 1994, 27

5.1.1.2 Geschlecht der Täterinnen 

Aus Kapitel 5.1.1.1 geht bereits hervor, dass die empirischen Studien zum Thema Kindesmisshandlung bezüglich des Geschlechts des Täters eine deutliche Sprache sprechen. In den staatlichen Kriminalstatistiken wurden in etwa die Hälfte aller Gewalttäter als Frauen ermittelt. Die wissenschaftlichen Dunkelfeld-Untersuchungen kamen zu dem Ergebnis, dass es mehr weibliche Täter bei der häuslichen Gewalt gibt. Die Ursachen hierfür wurden bereits in anderen Kapiteln, vor allem im Kapitel 2.4 angesprochen und erörtert.

5.1.1.3 Alter der Täterinnen 

Bezüglich des Alters der Täterinnen wurde festgestellt, dass die meisten misshandelnden Mütter sehr jung sind, meist noch im Teenager-Alter. Jüngere Mütter bestrafen eher körperlich als ältere Mütter, was wohl daran liegt, dass sie eher in eine Überforderungssituation geraten. Sie sind mit der Geburt und der Versorgung eines Kindes eher Stress ausgesetzt als erwachsene Mütter. Die Mütter sind unerfahrener, vor allem bei Aufgaben im Haushalt und der Pflege der Kinder und es gibt eher finanzielle Probleme. vgl. ebenda, 27

Eventuell befinden sie sich noch in der Schule oder Ausbildung oder müssen mangels Unterstützung die Ausbildung abbrechen, wobei ältere Mütter diesen Abschnitt ihres Lebens wahrscheinlich schon hinter sich haben.

5.1.1.4 Zugehörigkeit zu sozialer Schicht 

Die Ergebnisse empirischer Untersuchungen zeigen weiterhin, dass Gewalt gegen Kinder zwar in allen sozialen Schichten auftritt, jedoch vor allem in den sozialen Unterschichten. Habermehl schreibt dazu, dass Kindesmisshandlung und Vernachlässigung mit allen Faktoren in Verbindung gebracht werden kann, die von einem niedrigen sozioökonomischen Status ausgehen, wie zum Beispiel niedriger

Bildungsstand, geringes Einkommen und/oder beengtes Wohnen. vgl. Habermehl 1994, 27

Hier muss vor allem die Vernachlässigung von Kindern hervorgehoben werden. In den höheren sozialen Schichten ist es eher das emotionale Vernachlässigen von Kindern, welches im Mittelpunkt steht. Zwar sind die Kinder meistens vom finanziellen Hintergrund gut versorg, werden jedoch mit ihren Gefühlen oft allein gelassen. Hier müssen die Mütter vielleicht viel arbeiten, die Kinder verbringen den Tag über bei einer Tagesmutter, weil die leibliche Mutter keine Zeit hat. Die Bindung zwischen Mutter und Kind ist oftmals gestört.

Hinzu kommt, dass Misshandlungen und Vernachlässigungen in höheren Schichten nicht so schnell erkannt werden, da der öffentliche Blickwinkel diesbezüglich eher auf den unteren sozialen Schichten liegt. In höheren Schichten können die ja doch unstrittig wenigeren Fälle von Misshandlungen besser vertuscht werden. vgl. ebenda, 29

Vermutlich liegt aber gerade hier die Dunkelziffer wesentlich höher als bisher angenommen. Fest steht aber auch, dass körperliche Bestrafungen, wie zum Beispiel Ohrfeigen als „Erziehungsmaßnahme“ in den Unterschichten nur unwesentlich öfter vorkommen als in den oberen Schichten. Mittlerweile steht ja jegliche körperliche Gewalt gegen Kinder unter Strafe, jedoch hat sich dieser Fakt in den Köpfen noch

nicht durchgesetzt. Nach dem Motto „Eine Ohrfeige oder ein Klaps auf den Hintern hat noch niemandem geschadet“ nutzen Eltern körperliche „Bestrafung“ als letzte Konsequenz in der Erziehung.

5.1.1.5 Gewalterfahrungen in der eigenen Kindheit 

Bereits festgestellt wurde, dass es einen großen Zusammenhang zwischen Gewalterfahrungen in der eigenen Kindheit und des Gewaltverhaltens der Täterinnen gibt. Frauen die in ihrer Kindheit mit Gewalt aufgewachsen sind, sei es mit eigener erlebter Gewalt oder mit beobachteter Gewalt neigen eher zu Gewalttätigkeiten im häuslichen Bereich als Frauen, die keinerlei Gewalterfahrungen in ihrer Kindheit

gemacht haben. vgl. Habermehl 1994, 33

Das Erleben von Gewalt in der Herkunftsfamilie muss nicht zwangsläufig zu eigener Gewaltausübung führen, aber man lernt dadurch, dass es Gewalt als Mittel zur Durchsetzung seiner eigenen Ziele gibt. vgl. ebenda, 37

Diese Täterinnen haben nicht gelernt, dass man Konflikte gewaltfrei lösen kann und können

Problemsituationen nicht gewaltfrei klären. Sie akzeptieren und befürworten Gewalt, da sie aus der Herkunftsfamilie gewöhnt sind, dass Gewaltanwendung nicht bestraft wird. Jedoch muss man in diesem Zusammenhang erwähnen, dass es auch etliche Frauen gibt, die zwar Gewalterfahrungen in der Kindheit hatten, jedoch keine Gewalt gegen ihre Kinder ausüben und diese in einer liebevollen gewaltfreien Umgebung aufwachsen lassen. Und es gibt Mütter, die keine Gewalterfahrungen gemacht haben und ihre Kinder trotzdem schlagen und misshandeln. Es ist nicht zu erklären, warum einige Mütter ihre Kinder misshandeln und einige nicht, egal welche Erfahrungen sie gemacht haben. vgl. Engfer 1986, 41

5.1.1.6 Alkohol- und Drogenabhängigkeit 

Drogenabhängigkeit und Alkoholsucht sind keine typisch weiblichen Faktoren. Jedoch spielen Suchtprobleme bei Kindesmisshandlung auch eine Rolle. Bereits im Mutterleib wird das ungeborene Kind durch die Sucht seiner Mutter „misshandelt“. Drogen, Alkohol, Tablettenmissbrauch, Nikotingenuss, aber auch Stress zum Beispiel wegen ungewollter Schwangerschaft wirken schädigend auf das Kind.

Aber auch später sind Alkohol- und Drogenkonsum Risikofaktoren, die nicht zu unterschätzen sind. Sie erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Misshandlungen und Vernachlässigungen in einer Familie. vgl. Habermehl 1994, 34

5.1.2 Merkmale der Opfer 

Auch von Gewalt betroffene Kinder, also die Opfer von Misshandlung und Vernachlässigung haben bestimmte Gemeinsamkeiten, die man jedoch nicht als Ursachen für Gewalt verstehen soll. Kinder sind niemals Schuld, wenn ihnen bewusst Gewalt angetan wird. Als charakteristische gemeinsame Merkmale der Kinder können unter anderem das Alter der Kinder, das Geschlecht, die Anzahl der Geschwister sein und die Häufigkeit der Misshandlungen genannt werden. Es können zwar Kinder jeden Alters Opfer von häuslicher Gewalt werden, jedoch sind kleinere Kinder gefährdeter als größere Kinder. vgl. Trube-Becker 1987, 17 Die Kinder sind oft unerwünscht, da die Schwangerschaft nicht geplant war oder die Frauen sind mit dem plötzlichen Wechsel von kinderlos zu Mutter so überfordert, dass sie gewalttätig werden. Auch könnten sich größere Kinder oder Jugendliche sich eher wehren als ein Säugling oder ein Kleinkind. Säuglinge schreien, vor allem wenn man nicht auf ihre Bedürfnisse eingeht und so geraten viele Mütter in Stress. Besonders gefährdet sind also Kinder im Alter unter 3 Jahren. vgl. ebenda, 17

Zu überlegen wäre noch, ob die Dunkelziffer der misshandelten älteren Kinder vielleicht doch höher ist, weil sie Verletzungen doch schon eher verkraften als kleinere Kinder, welche wiederum um ein Vielfaches anfälliger sind.

Bezüglich des Geschlechtes wird davon ausgegangen, dass Jungen häufiger Opfer von häuslicher Gewalt werden als Mädchen. vgl. Engfer 1986, 32 Hier unterscheidet man zwar nochmals zwischen den verschiedenen Altersgruppen, bis zum 2. Lebensjahr und ab dem 13. gibt es mehr weibliche Opfer und zwischen dem 2. und dem 13. Lebensjahr gibt es mehr männliche Opfer, aber insgesamt sind es mehr Jungen. vgl. Habermehl 1994, 36

Kinder aus kinderreichen Familien werden häufiger misshandelt als Einzelkinder oder Kinder mit nur einem Bruder oder einer Schwester. Die Wahrscheinlichkeit liegt um ein vielfaches höher. Jedoch nimmt das Risiko bei Familien ab mehr als 5 Kindern wieder ab. Es wird vermutet, dass dies daran liegt, dass sich in diesen Familien meist schon mindestens ein größeres Kind oder Jugendlicher befindet, der die Mutter im Haushalt und bei der Erziehung und Pflege der jüngeren Kinder unterstützen und entlasten kann. vgl. ebenda, 39

Bei Familien mit 4 oder 5 Kindern ist die Misshandlungsrate am Größten, was wiederum daran liegen könnte, dass es in diesen Familien meistens einen sehr großen finanziellen Engpass gibt, was die Mutter wiederum in Stress und Überforderungssituationen versetzt. vgl. ebenda, 39

Misshandelte Kinder werden immer wieder misshandelt, in den wenigsten Fällen werden Kinder von ihrer Mutter einmal misshandelt und dann nie wieder. Die Kinder haben oftmals bereits ein Martyrium hinter sich oder noch vor sich. Auch die Geschwister sind meistens von Misshandlung betroffen. Trube-Becker führte 1982 eine Untersuchung von 58 Todesfällen durch, bei der sie feststellte, dass 7 dieser Fälle bereits früher wegen Misshandlung auffällig geworden waren, bei 5 Fällen war das gestorbene Kind sogar schon wegen Verletzungen, die auf Misshandlungen hinweisen mehrfach behandelt worden. Bei 8 Fällen war bereits ein Geschwisterkind wegen Misshandlung aufgefallen und von der Familie weggeholt und bei 2 Fällen war sogar ein Geschwisterkind bereits an den Folgen der Misshandlungen gestorben. vgl. ebenda, 40

Misshandelte Kinder sind oft jahrelang der Gewalt ihrer Mutter ausgesetzt und wenn sie es überleben, tragen sie ihr Leben lang körperliche und/oder psychische Schäden mit sich herum und/oder geraten selber in den Strudel der Misshandlung und Vernachlässigung der eigenen Kinder.

5.2 Rechtliche Situation von Kindern in Deutschland 

Gewalt gegen Kinder wurde geschichtlich gesehen nicht immer verfolgt. Früher wurden Misshandlungen unter dem Deckmantel der Erziehung und Züchtigung verübt. Im 20. Jahrhundert wurden dann erstmals Gesetze gegen Kindesmisshandlung erlassen, welche man überwiegend im Bürgerlichen Gesetzbuch und im Strafgesetzbuch findet. In § 1626 BGB findet man die Grundsätze der elterlichen Sorge. Hier ist festgeschrieben, dass die Eltern die Pflicht und das Recht haben, für das minderjährige Kind zu sorgen, bei der Pflege und Erziehung die wachsenden Fähigkeiten und Bedürfnisse des Kindes zu selbständigem verantwortungsbewusstem Handeln zu berücksichtigen. vgl. www.gesetze-im-internet.de Gemäß § 1631 BGB umfasst die Personensorge für das Kind die Pflicht und das Recht auf Pflege, Erziehung, Beaufsichtigung und Bestimmung des Aufenthaltes des Kindes. Ein ganz wichtiger Teil des Gesetzes beinhaltet, dass Kinder ein Recht auf eine gewaltfreie Erziehung haben und körperliche Bestrafungen und seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen unzulässig sind. vgl. www.gesetze-im-internet.de

Der Begriff „elterliche Sorge“ wurde erst 1980 im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert, vorher hieß es da „elterliche Gewalt“. Auch gab es bis zum Jahre 2000 noch das elterliche Züchtigungsrecht. 1998 wurde der § 1631 Abs. 2 BGB umformuliert, so dass entwürdigende Erziehungsmaßnahmen und Misshandlungen eindeutig als unzulässig bezeichnet wurden.

In §§174, 176 und 176a StGB wird das unter Strafe stehen von Kindesmissbrauch geregelt. §174 StGB besagt, dass, wer an einer minderjährigen Person unter 16 Jahren sexuellen Missbrauch ohne Beischlaf vornimmt oder vornehmen lässt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder Geldstrafe betraft. In § 176 StGB sind die gleichen Regelungen, nur betrifft dieser Kinder unter 14 Jahren. § 176a StGB regelt

den schweren Missbrauch von Kindern. Unter schwerem Missbrauch versteht man die Vollziehung des Beischlafes einer oder mehrerer Personen mit dem Kind, wenn das Kind in die Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung oder einer erheblichen Schädigung der körperlichen oder seelischen Entwicklung gebracht wird. zitiert von Deegener in Heitmeyer/Schröttle 2006, 26 Hier liegt das Strafmaß nicht unter einem Jahr Freiheitsstrafe. Nicht unter zwei Jahren Freiheitsstrafe erhält, wer diesen Missbrauch zum Gegenstand einer pornografische Schrift machen will, die verbreitet werden soll.

Weiterhin ist geregelt, dass mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft wird, wer das Kind bei der Tat schwer misshandelt oder in die Gefahr des Todes bringt.

Zuletzt regelt § 176b StGB den sexuellen Missbrauch eines Kindes mit Todesfolge. Das Strafmaß liegt hier bei mindestens zehn Jahren bis lebenslänglichem Freiheitsentzug. Die Misshandlung ohne sexuellen Missbrauch ist in §§221-229 StGB geregelt, hier im Einzelnen dann als Körperverletzung oder Tötung von Schutzbefohlenen. Kindesmisshandlung wird somit nun schon als Straftat verstanden und auch dementsprechend bestraft, wenn auch mit nicht zu harten Strafen, jedoch geht der Trend von der Bestrafung weg hin zur Hilfe. gestochen, gewürgt, vergiftet und vieles andere mehr. vgl. Deegener in Heitmeyer, Schröttle 2006, 26

Erfrierungen sind bei misshandelten Kindern sehr häufig. Die Liste der Grausamkeiten will nicht enden, was Eltern, vor allem Mütter ihren Kindern antun.

Auch hier gibt es eine Unterscheidung in leichte und schwere Form der körperlichen Misshandlung. Leichte Misshandlung bezeichnet man auch als normale oder gewöhnliche Gewalthandlung, wie zum Beispiel schlagen, treten, festhalten oder drücken. Eine Ohrfeige wird oftmals nicht als Misshandlung, sondern als normales Erziehungsverhalten angesehen. vgl. Kapella/Cizek 2001, 82

Schwere Formen von Kindesmisshandlung gehen einher mit schweren Verletzungen der Kinder, wie Verbrennungen, Schnitte, Brüche oder innere Verletzungen und müssen meist medizinisch versorgt werden. Eine Misshandlungsart, welche unter schwere körperliche Misshandlung fällt ist das so genannte „Schütteltrauma“ eines Babys, wenn es denn als solches erkannt wird. Heftiges Schütteln eines Säuglings kann zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tode des Kindes führen, ohne dass

es äußerliche Anzeichen für eine Misshandlung gibt. Es kann zu Wirbelsäulenfrakturen kommen oder das zu derbe Drehen/Schleudern des Kopfes um die eigene Achse führt zu Gefäßzerreißungen und dies zur Schädigung des Gehirnes. vgl. Trube-Becker 1982, 20

Bei größeren misshandelten Kindern wird oftmals Selbstbeschädigung beobachtet. Sie reagieren gegen sich selber aggressiv oder verletzten sich selbst, zum Beispiel durch Bisse in den Arm, um die Schmerzen der Misshandlung zu verdrängen. vgl. ebenda, 20

Von den Täterinnen werden Schutzbehauptungen erfunden, die die Misshandlungen verdecken sollen. Die sichtbaren Verletzungen sollen verharmlost werden, indem behauptet wird, das Kind wäre gestürzt oder die Treppe herunter gefallen, hätte sich am Bett oder am Schrank gestoßen oder eine heiße Kanne Tee vom Tisch gezogen.

5.3 Formen häuslicher Gewalt gegen Kinder
5.3.1 Körperliche Misshandlung von Kindern 

Vergleicht man die Kindesmisshandlung mit anderen Gewaltformen, so ist diese wohl die mit den eindeutigsten auch sichtbaren Folgen/Verletzungen. So werden Kinder zum Beispiel geschlagen mit den Händen, Stöcken, Peitschen oder anderen Gegenständen, sie werden geschüttelt, gestoßen, geschleudert, mit heißem Wasser oder Zigaretten verbrannt, auf den heißen Ofen oder in eiskaltes Wasser gesetzt, Oftmals ist es schwierig, Kindesmisshandlungen von normalen Verletzungen, die

sich Kinder beim Spielen zuziehen können zu unterscheiden.

5.3.2 Münchhausen-by-proxy-Syndrom (MBPS)
 
 
 
 

 

 

Das „Münchhausen-by-proxy-Syndrom“ soll hier extra aufgeführt und ausführlich beschrieben werden, weil es eine besondere, schwerwiegende Sonderform der Kindesmisshandlung darstellt, welche fast ausschließlich durch Frauen an ihren Kindern stattfindet. MBPS resultiert meist aus einer Krankheit der Mutter.

Es werden gesunde Kinder mit erfundenen oder durch aktive Schädigung herbeigeführten echten Symptomen organischer Störungen immer wieder Ärzten vorgestellt. MBPS verursachen Frauen, die selbst krank sind, aber auch ganz gezielt die Mutter-Kind- Einheiten, welche meistens zum Wohle der Kinder in den Krankenhäusern nutzen und die durch medizinische Aufklärungsgespräche, Selbststudium oder auch Vorbildung nötiges Sachwissen angeeignet haben, um ihren Kindern immer und immer wieder unbemerkt zu schaden. Meistens werden Kinder in Kliniken vorgestellt mit neurologischen Erkrankungen wie epileptische Anfälle. Aber auch Durchfälle, Erbrechen, Fieber, Hautausschläge, Abszesse und anderes sind Krankheiten, die von den Müttern vorgetäuscht oder hervorgerufen werden. Sie geben ihren Kindern Medikamente wie zum Beispiel Brech- oder Abführmittel, wodurch Durchfälle oder chronisches Erbrechen hervorgerufen werden. Dem Urin der Kinder werden ihr eigenes Blut, Kot, Speichel, Salz oder Zucker zugegeben, um zum Beispiel Entzündungen oder Stoffwechselerkrankungen vorzutäuschen. Oftmals wird den Kindern auch eine ätzende Lösung auf die Haut aufgebracht oder die

Kinder erhalten bewusst Medikamente oder Stoffe, auf die sie allergisch reagieren. Fieberthermometer werden manipuliert, epileptische Anfälle werden dadurch erzeugt, indem die Mutter dem Kind die Luft mit der Hand abdrückt oder ihnen einen Plastiktüte über den Kopf stülpt oder ähnliches. Nicht selten sind oft wiederholte Knochenbrüche.

MBPS ist sehr schädlich für das Kind ist und führt nicht selten zum Tode Wie bei mit dem „Münchhausen-Syndrom“ erkrankten Erwachsenen wird die Erkrankung erst sehr spät, nach oftmals bereits einem langwierigen Krankheitsverlauf und vielen medizinischen Tests erkannt.

Die Kinder haben dann bereits erhebliche Schäden davon getragen, im schlimmsten Fall sind sie gestorben. Nach außen hin sind die Mütter unauffällig, lassen sich fast immer mit ihren Kindern in der Klinik aufnehmen und scheinen sehr führsorglich. Sie fallen nicht auf, sind nett besorgt. Sie verstehen sich sehr gut mit dem Pflegepersonal und den behandelnden Ärzten und schließen sogar Freundschaft mit ihnen. Die Mütter verfügen über ein sehr ausgeprägtes medizinisches Wissen. Jedoch fällt im weiteren Krankheitsverlauf der Kinder auf, dass es eine Diskrepanz zwischen der Schwere der Symptome und der Besorgtheit der Mutter gibt. Die durchgeführten Behandlungen helfen nicht und es treten immer neue Symptome auf.

Im Nachhinein wird oft festgestellt, dass die Mütter ihren Kindern während des Aufenthaltes in der Klinik in unbeobachteten Momenten irgendwelche Lösungen den Infusionen beimischen oder ihnen die Luft abdrücken, um epileptische Anfälle hervorzurufen oder anderes. Wenn es passiert, dass das Pflegepersonal bemerkt, dass es dem Kind besser geht, wenn die Mutter nicht anwesend ist und sie dann mit dem Verdacht der Manipulation konfrontiert, verleugnen sie dieses natürlich. Die gute Beziehung zu den Pflegern wird dann sofort abgebrochen und das Kind wird aus der Klinik genommen. Die Mütter suchen sich dann eine andere Klinik, in der sie sich mit dem Kind wieder aufnehmen lassen oder im schlimmsten Fall stirbt das Kind kurz nach der Konfrontation mit der Mutter.

Die einzige Therapie, welche von den die Sachlage erkennenden und die Krankheit beschreibenden Ärzten angeraten wird, ist die sofortige Trennung von Mutter und Kind und entsprechendes für eventuell vorhandene Geschwister. Es sind auch Familien bekannt, in denen mehrere Kinder betroffen sind. vgl. www.vafk-schwaben.de

MBPS ist die erweiterte Form des „Münchhausen-Syndroms“. Es liegt eine schwere psychische Erkrankung der Mutter vor. Sie erscheint zuerst völlig normal, freundlich und fürsorglich. Bestimmte Gefühle werden von der Betroffenen verneint und abgespalten und so behandelt, als wären sie nicht vorhanden. Nur so ist die Misshandlung der Kinder und die gleichzeitige große Fürsorge zu erklären. Den Frauen ist nicht bewusst, wie schwer krank sie selber sind und somit ist eine psychotherapeutische Behandlung fast nicht möglich. Sie misshandeln die Kinder zwar bewusst, verleugnen und verdrängen aber danach diese Taten und glauben nicht daran, als hätten sie zu einem Teil ihrer Seele keinen Zugang. Sie bekommen durch die Erkrankung des Kindes und die Aufnahme in die Klinik selbst Zuwendung und Aufmerksamkeit und ihr Selbstwertgefühl wird dadurch gestärkt, dass sie sich als fürsorgliche Mutter präsentieren können.

Ausgelöst wird das MBPS häufig in Situationen, in denen sich die Frauen verlassen fühlen. Es resultiert wahrscheinlich aus der Zurückweisung der eigenen Eltern und dass sie nicht zeigen und ausleben durften, wenn sie wütend über Verlassenheitssituationen waren. Solche Situationen können im Erwachsenenalter wieder auftreten und dann werden die verdrängten Gefühle und die unterdrückte Wut

und Aggression wieder aktiv und nicht direkt, sondern über die Misshandlung der Kinder ausgeführt. Zwischen Mutter und Kind besteht häufig eine sehr enge, wenn auch krankhafte Beziehung und die Mutter kann es nicht ertragen, wenn sich die Kinder im Rahmen ihrer Entwicklung aus dieser engen Beziehung lösen wollen.

Auch die Kinder verheimlichen das Treiben der Mutter, auch wenn sie ihnen sehr schmerzhafte Verletzungen zufügt. Wenn ein Kind doch einmal etwas erzählt, dann wird dies als Übertreibung oder Lüge abgetan. Die Mutter erlebt ihr Kind als einen Teil von sich selbst, nicht als eigenständigen Menschen. Sie benutzt das Kind, um selbst psychisch ausgeglichen zu sein. Wird das MSBP als solches erkannt und das Kind von der Mutter getrennt, reagiert die Mutter mit seelischem Zusammenbruch und akuter Selbstmordbedrohung. vgl. www.vafk-schwaben.de

Da es wirklich extrem schwierig ist die Misshandlung zu lokalisieren und die Frau anzuklagen, werden sehr hohe Dunkelziffern beim MBPS angenommen.

5.3.3 Vernachlässigung von Kindern 

Als weitere Form von Gewalt gegen Kinder muss man die körperliche Vernachlässigung nennen. Vernachlässigung ist passive Misshandlung, da sie die Unterlassung von für das Kind wichtige Versorgungsmaßnahmen umfasst. Jedoch gibt es im Gegensatz zu den relativ vielen Untersuchungen der körperlichen Misshandlung wenige empirische Daten zur Vernachlässigung von Kindern. Wie viele Kinder in Deutschland davon betroffen sind, lässt sich schwer ermitteln. Schätzungen reichen von mindestens 50.000 Kindern bis zu 500.000 Kindern, die unter mangelnder Versorgung oder/und fehlender Zuneigung leiden. vgl. Deegener in Heitmeyer, Schröttle 2006, 33

Kinder sind darauf angewiesen, dass ihre Eltern, überwiegend die Mutter ihnen alles Lebensnotwendige ausreichend zur Verfügung stellt. Jedoch sind die Mütter manchmal aus verschiedenen Gründen stark überfordert und es kommt zur Verletzung der Fürsorgepflicht.

Es gibt verschiedene Formen der Vernachlässigung.

Körperliche Vernachlässigung bedeutet, dass die Kinder nicht oder nur unzureichend Nahrung erhalten,

Körperhygiene oftmals völlig fehlt, das heißt, die Kinder werden nicht gepflegt, gewaschen und in ihrem Kot liegen gelassen. Sie müssen in total verschmutzten Wohnungen leben und erhalten keine oder nur mangelhafte medizinische Versorgung.

Emotionale Vernachlässigung äußert sich im Mangel an Liebe und Geborgenheit, Akzeptanz und Förderung der Entwicklung. Emotionale Signale des Kindes werden übersehen und/oder es wird nicht darauf reagiert. Dadurch ist vorprogrammiert, dass eine normale emotionale liebevolle Bindung zwischen dem Kind und der Mutter nicht aufgebaut werden kann.

Vernachlässigung äußert sich auch in unzureichender Beaufsichtigung des Kindes. Dies kann zum Beispiel bedeuten, dass das Kind über einen längeren Zeitraum alleine gelassen wird und von der Mutter unbemerkt in Gefahr, welcher Art auch immer geraten kann.

Ursachen für Vernachlässigung können sowohl in der Unkenntnis der Bedürfnisse des Kindes liegen, die Mutter handelt also unbewusst, als auch aufgrund von Abneigung oder Gleichgültigkeit gegen das Kind, die Mutter handelt in diesem Fall bewusst. Bei länger anhaltender Vernachlässigung kann das Kind körperliche und seelische Folgen davontragen, in Einzelfällen kann sie sogar zum Hungertod des Kindes führen.

Auch hier versuchen die Misshandelnden Schutzbehauptungen hervorzubringen, wie zum Beispiel, dass das schlecht ernährte Kind nicht essen wollte oder ständig erbricht. Die beschriebenen Anlässe stehen in keinem Verhältnis zu dem grausamen Vorgehen der Misshandelnden. Sie behaupten, das Kind wäre eigensinnig und würde ständig in die Hosen machen und trotz Ermahnung nicht Bescheid geben. Als Motiv für eine Tat werden auch Unsauberkeit oder Erbrechen bereits bei einem Säugling genannt. vgl. Trube-Becker 1982, 21

Misshandlungen und Missbrauch von Kindern ziehen sich durch alle sozialen Schichten, jedoch körperliche Vernachlässigung und Verwahrlosung wird in erster Linie vorkommen, wenn die Eltern oder auch vor allem allein erziehende Mütter von Armut, Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit betroffen sind. Sie sehen keinen Ausweg aus ihrer Situation und das Kind bleibt zuerst auf der Strecke. Untrügliche Anzeichen für Vernachlässigung sind, dass das Kind immer Hunger hat, dauerhaft schlechte und schmutzige Kleidung trägt, blass und krank wirkt, kaputte Zähne hat und mangelhaft ärztlich versorgt wird. Zum Beispiel bekommt solch ein Kind keine Brille, wenn es schlecht sieht, weil sich niemand darum kümmert. Emotional fehlt es ihnen oft an der sonst normalen Distanz zu Fremden, sind für jede kleinste

Aufmerksamkeit von Bekannten, Nachbarn oder Kindergärtnerinnen dankbar. Wenn diese Anzeichen erkannt werden, kann der Mutter Hilfe angeboten werden oder das zuständige Jugendamt informiert werden.

5.3.4 Psychische/Seelische Misshandlungen von Kindern
 
Neben den körperlichen Misshandlungen und Vernachlässigungen gibt es auch die seelische/psychische Misshandlung von Kindern. Hier agieren überwiegend Frauen, was zu extremen psychischen Verletzungen des Kindes führen kann. Von seelischer Gewalt an Kindern spricht man dann, wenn das Vertrauen zwischen dem Kind und der Mutter zerstört wird und die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes massiv behindert wird. Die Schädigungen der Kinderseele ist mit denen der körperlichen Gewalt vergleichbar.

Unter psychischer Gewalt versteht man zum Beispiel, wenn einem Kind ständig Ablehnung durch die Mutter widerfährt. Das Kind wird mit anderen Kindern verglichen, verspottet oder gedemütigt. Auch Gleichgültigkeit und Ignoranz und vor allem Liebesentzug sind psychische Gewalt. Massive seelische Grausamkeit ist unter anderem das Einsperren in einen dunklen Raum, sei es Keller oder Besenkammer oder andere enge dunkle Räume oder allgemein das Alleine lassen und einsperren in der Wohnung, das Töten oder Quälen eines geliebten Haustieres, das bewusste Kaputtmachen von Spielzeugen oder Kuscheltieren. Beschimpfungen und Beleidigungen zählen ebenso dazu wie das ständige Miterleben von Streitigkeiten oder gar körperlichen Auseinandersetzungen der Eltern, das Erleben von Alkoholismus oder Drogensucht der Mutter oder das Fehlen von Zeit oder der Gesprächsbereitschaft der Mutter.

Auch hier reicht die Palette der psychischen Gewalttätigkeiten ins Unermessliche.

Ein Kind kann bewusstes Angst machen, alleine gelassen werden, Isolation und Drohungen durch die Mutter oder auch passiv erlebte Gewalt und Wutanfälle nicht verarbeiten. Ganz oft werden Kinder in Trennungssituationen der Eltern für deren eigene Bedürfnisse missbraucht, wenn sie in die Konflikte zwischen Mutter und Vater hineingezogen werden, sei es als Druckmittel oder als Puffer und Aufpasser oder auch als Ersatzpartner oder Gesprächspartner und Tröster. Es kommt vor, dass Mütter dann ihre Söhne als Partnerersatz ansehen, der dann sozusagen „den Mann im Haus“ spielen muss. Ebenso kann überbehütetes Verhalten der Mutter zu psychischer Gewalt werden, wenn es zu Unselbständigkeit und Abhängigkeit führt. Durch die genannten psychischen Verfehlungen und Misshandlungen kann es zu einer Gefährdung der geistig-seelischen Entwicklung des Kindes und zur Beeinträchtigung der Mutter-Kind-Beziehung kommen. Eltern, die ihre Kinder so behandeln können und wollen ihren Kindern keine Liebe und Nähe geben.

5.3.5 Sexueller Missbrauch von Kindern 

In den meisten Fällen beginnt sexueller Missbrauch spielerisch und wird vom Erwachsenen genau geplant. Oftmals werden sexuelle Handlungen in den Alltag des Kindes als normaler Vorgang mit eingebaut, zum Beispiel beim Waschen, Baden, Anziehen des Kindes. Sexueller Missbrauch ist unter anderem das Berühren der Geschlechtsteile des Kindes über den Rahmen der Körperpflege hinaus, die orale, anale und vaginale Penetration mit dem Geschlechtsorgan oder mit Gegenständen, das Veranlassen von sexuellen Handlungen am eigenen Körper, das Zeigen von Pornofilmen oder pornografischen Fotografien, das Fotografieren oder Filmen des Kindes in eindeutigen Posen und das Veranlassen sexueller Handlungen am Körper des Kindes durch Fremde.

Es ist auf jeden Fall sexueller Missbrauch, wenn das Kind noch nicht ausgereift ist, es nicht versteht, was bei der sexuellen Handlung mit ihm passiert. Das Kind kann der Handlung nicht verantwortlich zustimmen. Momentan kann man davon ausgehen, dass 10 – 15% der Täter sexueller Gewalt Frauen sind. Diese Angabe ist eher eine Schätzung, da bisher in der Bundesrepublik Deutschland keine ausreichenden Forschungen durchgeführt wurden, sondern nur kleinere Stichproben. Da die Problematik bis vor einigen Jahren noch gänzlich tabuisiert wurde, gab es bis dahin gar keine Untersuchungen. Erst nach und nach wird den Helfern in Beratungsstellen, den behandelnden Ärzten und Psychologen bewusst, dass auch Frauen Kinder missbrauchen. Dies geschieht zwar seltener als bei Männern, jedoch keinesfalls als Einzelfall.

Sexueller Missbrauch durch Frauen ist ein noch größeres gesellschaftliches Tabuthema als der durch Männer, da sie durch ihre Weiblichkeit und Mütterlichkeit gar kein Unheil anstellen können, so zumindest die allgemeine Meinung. Sicherlich liegt es auch daran, dass die Thematik die Vorstellungskraft vieler wirklich liebevoller und gut für ihre Kinder sorgender Mütter und Väter übersteigt.

Jedoch würde eine Enttabuisierung dazu beitragen, dass sich Betroffene eher äußern würden und damit eine Prävalenz bekannt würde, die wiederum zur Entschleierung des Themas beitragen würde. Noch weniger als missbrauchte Mädchen sprechen Jungen über ihr Erlebtes, oftmals das ganze Leben nicht. Eine große Rolle spielt, ähnlich wie bei misshandelten Männern, dass (vor allem pubertierende) Jungen meinen, das was die Mutter oder eine andere Frau da mit ihm macht wäre kein sexueller Missbrauch, sondern der natürliche Gang der Entwicklung, sozusagen die Einführung ins Mannsein durch eine erfahrene erwachsene Frau. Wenn den Kindern dies vorgelebt oder so weitergegeben wird, erkennen sie oftmals die sexuelle Ausbeutung nicht als Unrecht. Das ist auch oft der Grund dafür, dass männliche Opfer die Erinnerungen an den Missbrauch durch Frauen eher verdrängen als einen Missbrauch durch Männer. Jedoch besteht darin kein Unterschied. Sexueller Missbrauch durch eine Frau zieht bei Kindern erhebliche psychische Störungen, vor allem im späteren Sozial- und Sexualverhalten nach sich.

Der Missbrauch ist bei Frauen schwerer zu erkennen, da man ihn hinter Pflege- und Fürsorgeverhalten verstecken kann. Auch zu Zeiten, da Väter Erziehungsurlaub nehmen können oder auch sonst bei ihren Kindern bleiben können, obliegt der überwiegende Teil der Pflege und Fürsorge des Kindes der Mutter. Ihr wird auch mehr Körperkontakt zu dem Kind zugestanden als dem Vater und sie darf bestimmte Handlungen durchführen, was als normal angesehen wird, was beim Vater in der Öffentlichkeit als Übergriff gedeutet würde. Die Mutter wird nicht als sexuelles Wesen gesehen, dem sich das Kind immer selbstlos nähern kann.

Sexuelle Übergriffe bei Kindern können also in Verbindung mit Pflege- und Fürsorgeverhalten von Frauen, vorrangig Müttern, gut kaschiert werden. Sexueller Missbrauch durch Frauen wird meistens im speziellen Machtbereich der Täterinnen vollzogen. Der Anteil der weiblichen Täterinnen ist im familiären Bereich höher als im öffentlichen Bereich, da die Zugriffsmöglichkeiten höher sind. Einer genauen Wahrnehmung des Missbrauches stehen drei Geschlechtsstereotype entgegen:

1. Frauen können keine Täterinnen sein, sondern nur Opfer;

2. Jungen können von Frauen nicht vergewaltigt werden, denn

3. Jungen wollen immer Sex.

Die Stereotype sind der Grund, dass Jungen das Erlebte als sexuelle Erfahrung umdeuten. vgl. Walter/Lenz/Puchert 2007, 55/56

Wenn man die Zahlen der weiblichen Tatverdächtigen innerhalb der Polizeilichen Statistik und der Strafverfolgungsstatistik vergleicht, wird deutlich, warum diese geschlechtsspezifischen Stereotypischen Verdrängungsmuster dazu beitragen, dass Täterinnen noch seltener als diese aufgedeckt und verurteilt werden. vgl. ebenda, 56 Gerade Jungen nehmen körperliche Reaktionen wahr, zum Beispiel Erektion und

Samenerguss und meinen, sie „werden es wohl selbst so gewollt haben“ Sie sind damit gefährdet, sich mit schuldig zu fühlen, was nicht der Fall ist. Jungen können das alles auch aus diesen Gründen sehr schwer verarbeiten. Jedoch kann man nach den bekannten Untersuchungen davon ausgehen, dass von Täterinnen mehr Mädchen als Jungen sexuell missbraucht werden. vgl. Heyne 1993, 280

5.4 Folgen häuslicher Gewalt gegen Kinder 

Das Ausmaß von Gewalt auf die Entwicklung von Kinder kann man nicht oder nur schwer abschätzen. Lange Zeit befasste sich die Forschung nur mit zwei Folgen körperlicher Gewalt, den längerfristigen körperlichen und seelischen Verletzungen und Behinderungen eines Kindes. Jedoch gibt es zu Langzeitfolgen nur relativ wenige Studien, da Nachuntersuchungen bei Kindern fast unmöglich und mit großen Schwierigkeiten verbunden sind. Viele Familien sind nicht mehr auffindbar und wenn doch, dann sind sie oft nicht zur Mitarbeit zu bewegen. Es gibt aber neben offensichtlichen körperlichen Verletzungen auch psychische und kognitive Auswirkungen von Gewalt. An dieser Stelle soll es eine Unterscheidung zwischen den Folgen von Misshandlung und Vernachlässigung und denen von Missbrauch durch Frauen an Kindern geben. Leider kann das gesamte Ausmaß der Leiden von misshandelten und missbrauchten Kindern in dieser Arbeit nicht ausführlich dargelegt werden, da dies den Rahmen der Arbeit sprengen würde.

5.4.1 Folgen von Misshandlung und Vernachlässigung 

Ein für Kindesmisshandlung typisches Syndrom gibt es nicht. In den meisten Fällen überschneiden sich verschiedene Misshandlungsformen und somit auch deren Folgen. Bei den Folgen von Kindesmisshandlung unterscheidet man Kurzzeitfolgen und Langzeitfolgen. Kurzzeitfolgen wurden bei fast allen misshandelten Kindern beobachtet. vgl. Moggi in Deegener/Körner 2005, 95

Darunter fallen häufig die typischen körperlichen Verletzungen wie zum Beispiel Hämatome, Striemen, Platzwunden oder Frakturen. Atembeschwerden, chronische Bauchschmerzen ohne körperlichen Befund, Essstörungen, Schlafstörungen sowie Bettnässen oder Einkoten. Kurzzeitfolgen können aber auch kognitiv-emotionale Störungen wie Aufmerksamkeitsstörungen, Konzentrationsstörungen, Angststörungen, Depressionen, Schuld- und Schamgefühle, Sprach- oder Lernprobleme, Suizidgefährdung oder selbstschädigendes Verhalten wie Drogenkonsum sein. Außerdem beobachtet man Störungen des Sozialverhaltens wie unter anderem das Weglaufen von zu Hause, Fernbleiben von der Schule, Hyperaktivität oder aggressives Verhalten wie Zerstören von fremdem Eigentum. vgl. ebenda, 95

Bei körperlicher Misshandlung treten die meisten Kurzzeitfolgen auf . Neben den bereits beschriebenen sichtbaren Verletzungen können durch Misshandlungen auch Organschäden auftreten. Im Kindesalter misshandelte Erwachsene leiden oftmals unter Langzeitfolgen. In repräsentativen Untersuchungen wurde festgestellt, dass solche Personen unter emotionalen Störungen leiden. Sie haben oft Depressionen, Suizidgedanken oder Angststörungen. Auch interpersonale-, sexuelle- und Persönlichkeitsstörungen sind typische Langzeitfolgen von Misshandlungen. vgl. ebenda, 98

5.4.2 Folgen des Münchhausen-by-proxy-Syndroms (MBPS)

Das MBPS kann zu akuten und chronisch wiederkehrenden Beeinträchtigungen des Kindes und späteren Erwachsenen führen. Akute, kurzfristige Folgen stellen die Schmerzen und das Leid durch die Schädigungen der Mutter dar. Dazu kommen die unnötigen, sich ständig wiederholenden Diagnosen, schmerzhafte Eingriffe, das Narkoserisiko und die stationären Aufenthalte. Die Gesundheitsschäden können bis zur Invalidität führen oder in 10% der bekannten Fälle sogar zum Tod des Kindes. vgl. www.vafk-schwaben.de

Schlimme Entwicklungsauffälligkeiten der Kinder sind zu beobachten, zum Beispiel haben die Kinder aufgrund der langen Klinikaufenthalte hohe Ausfallzeiten in der Schule mit entsprechenden Folgeproblemen. Die Kinder haben kein Vertrauen mehr in ihre Körperfunktionen und so kommt es zu Störungen des Körpererlebens und später nicht selten zu Störungen des Sexuallebens. Sie meinen, ihr Körper gehört eigentlich nicht ihnen, sondern der Mutter. Obwohl die Trennung von der Mutter oder Familie für die körperliche und psychische Gesundheit der misshandelten Kinder das Beste ist und die einzige Möglichkeit, die Misshandlung zu beenden, leiden die Kinder natürlich unter dem Verlust ihrer Beziehung zur Mutter, die ja extrem eng, wenn auch krankhaft eng war.

5.4.3 Folgen von sexuellem Missbrauch 

Beim Durchschauen von Fachliteratur und bei Internetrecherchen stellt man fest, dass es in Deutschland fast keine Untersuchungen zu den Folgen sexuellen Missbrauchs gibt und schon gar nicht speziell zu den Folgen sexuellen Missbrauchs durch Frauen. Fest steht, dass sich der Missbrauch der Frauen von dem der Männer nicht wesentlich unterscheidet. So kann man davon ausgehen, dass auch die Folgen des weiblichen Missbrauchs wenn überhaupt, dann nur gering von denen des männlichen abweichen. Auch gibt es wenige Erkenntnisse über die sexuelle Entwicklung im Kindesalter bzw. des sexuellen Wissens von Kindern. Gerade dies wäre wichtig, um ein Verhalten oder eine Handlung eines Kindes eindeutig werten zu können. Von Bedeutung wären diese Forschungen einerseits hinsichtlich der Erkenntnisse über den Missbrauchs selbst und andererseits für die notwendigen Interventionen zur Bekämpfung von Missbrauch. vgl. Engfer in Oerter/Montada 1998, 1012

Unumstritten ist jedoch, dass sexuell missbrauchte Kinder Schäden in der Persönlichkeitsentwicklung erleiden können. Aus amerikanischen Untersuchungen geht hervor, dass bis zu 40% der Opfer auffällige Verhaltensweisen und teils massive psychische Beeinträchtigungen erlitten. Eine sich auch auf die Erforschung von sexueller Gewalt gegen Kinder auswirkende Folge ist in erster Linie, dass die betroffenen Kinder nicht darüber reden können. Das Schweigen ist vor allem im häuslichen Bereich sehr groß, da es sich hier um ein absolutes Tabuthema handelt, ganz besonders beim sexuellen Missbrauch durch Frauen. Die Kinder werden oftmals durch den Täter oder die Täterin bedroht, jedoch wäre dies gar nicht nötig, da die Autorität des Erwachsenen bei solch eingeschüchterten Kindern groß genug ist, dass sie ohnehin gehorchen. Das Kind fühlt sich oftmals schuldig oder mitschuldig an dem, was die ihm meist nahe stehende Person da antut. Wie bei körperlichen Misshandlungen gibt es beim sexuellen Missbrauch zwar auch teilweise eindeutige körperliche Zeichen und Verletzungen, wie zum Beispiel Verletzungen im Genital- oder/und Analbereich, dies jedoch auch eher bei kleineren Kindern. Nach einer britischen Studie lassen sich bei zwei Drittel der missbrauchten Kinder keine körperlichen Verletzungen feststellen. vgl. Bange/Deegener 1996, 78

Aber auch im psychischen Bereich fehlen eindeutige, dem Missbrauch zuordenbare Symptome. Jedoch gehen vom missbrauchten Kind Signale aus, die man als Folgeerscheinung deuten kann, wie unter anderem Schwierigkeiten in der Schule, Selbstverletzungen, Bettnässen, Waschzwang, Essstörungen oder Selbstmordversuche.

Die folgende Aufstellung zeigt mögliche Symptome und emotionale Reaktionen auf sexuellen Missbrauch von Kindern in verschiedenen Altersphasen

GEFÜHLSEBENE VERHALTENSEBENE
Frühe Kindheit bis 3 Jahre:Angenehme und unangenehme Empfindungen,Angst; Verwirrung Schlaf-u. Esstörungen, Tendenz zu Verhaltensextremen, Angst vor Fremden, Rückzug, altersunangemessenes sexuelles Spielen
Vorschulalter 3-6 Jahre:Angenehme und unangenehme Empfindungen,Verwirrung, Angst, Scham, Schuldgefühle,Gefühle der Schutz- und Hilflosigkeit, Wut,Angst, beschädigt und verdorben zu sein Regressives Verhalten: Babysprache, Bettnässen, Daumenlutschen, Festklammern, Rückzug, Schlafstörungen und Albträume, aggressives Verhalten, willfähriges Verhalten, häufiges und ausdauerndes sexuelles Spielen, öffentliches und andauerndes Masturbieren
Schulalter 6-9 Jahre:Ambivalente Gefühle Erwachsenengegenüber, Verwirrung über dieGeschlechtsrollenverteilung, Rollenverteilungin der Familie, Angst, Scham, Schuldgefühle,Unruhe und Unsicherheit, Wut, Misstrauen,Angst, beschmutzt und beschädigt zu sein sozialer Rückzug, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Schlaf- und Essstörungen, aggressives Verhalten, plötzliches, unerklärliches Schulversagen, Probleme,Grenzen einzuhalten, Willfährigkeit, Zwangshandlungen wie exzessives Baden, Waschen, sexuelles Ausagieren mit Gleichaltrigen und jüngeren Kindern, sexuellprovozierendes Verhalten, keine adäquaten sozialen Beziehungen
Schulalter 9-13 Jahre:ambivalente Gefühle gegenüber Erwachsenen,Wut, Angst, Scham, Schuldgefühle,Depressionen, Angst, beschädigt zu sein,Gefühle der Inkompetenz, Misstrauen,Selbstmordgedanken sozialer Rückzug, keine adäquaten sozialen Beziehungen zu Gleichaltrigen, Schule schwänzen, manipulatives Verhalten anderen gegenüber, sexueller Missbrauch von jüngeren Kindern, promiskuitives Verhalten
Adoleszenz 13-18 Jahre:Wut, Scham, Schuldgefühle, sich betrogen fühlen, Misstrauen selbstdestruktives Verhalten, Drogenkonsum, von zu Hause weglaufen, aggressives Verhalten, Ausbeuten anderer, Übernehmen der Opferrolle, Vermeiden körperlicher und emotionaler Intimität, Selbstmordversuche

Quelle: www.aktiv-gegen-sexuelle-gewalt.de (nach Woltereck, 1994, 83 in May 1997)

Die jeweiligen Verhaltenssymptome nach sexuellem Missbrauch sind oftmals abhängig vom Alter der Kinder. Kinder bis zu 6 Jahren haben vor allem Ängste, Albträume, internalisierende und sexualisierte Verhaltensweisen. Kinder von 7 bis 12 Jahren leiden auch unter Ängsten und Albträumen, haben Schulprobleme und zeigen hyperaktives, unreifes oder aggressives Verhalten. Kinder im Alter zwischen 13 und 18 Jahren leiden unter Depressionen, ziehen sich zurück und haben Selbstmordgedanken, sie laufen von zu Hause weg und/oder werden alkoholund/ oder drogenabhängig. vgl. Engfer in Oerter/Montada 1998, 1013

Die Folgen sexuellen Missbrauchs sind also unzählig. Jedes Kind reagiert anders und geht anders damit um, da jedes Kind den Missbrauch auch anders erlebt hat. Es gibt Unterschiede auch zwischen den Geschlechtern, jedoch sind diese nicht wirklich nennenswert, weil jeder Missbrauch gleich schlimm ist, egal wer ihn erlebt hat. Es gibt Missbrauchsopfer, die einzelne der beschriebenen Symptome aufweisen, dann wieder welche, die gar keine Symptome haben und auch welche, die alle Symptome in einer Person aufweisen. vgl. www.gegen-missbrauch.de

Aus Symptomen können Krankheiten werden wie zum Beispiel SVV (Selbstverletzungsverhalten), Borderline oder DIS (Dissoziative Identitätsstörung). SVV ist eine Krankheit mit suchtähnlichem Charakter, das heißt, man kann von alleine nicht aufhören, sich zu verletzen. Wenn sich die Betroffenen selbst verletzen, geht es ihnen kurzzeitig besser. Jedoch wollen sie sich nur verletzen, aber nicht selber töten. Die Krankheit ist Ventil für die Betroffenen für ihre Ängste, Emotionen und Aggressionen. Sich selbst verletzen heißt in dem Fall sich selber mit Absicht zu schneiden, ritzen, stechen oder verbrennen. Nach kurzer Zeit (halbe bis eine Minute) geht es ihnen wieder besser und sie haben den Kopf frei und können sich wieder selbst kontrollieren.

Borderline ist eine Persönlichkeitsstörung, bei der Symptome einer Neurose und einer Psychose abwechselnd auftreten. Die Betroffenen werden als „Grenzgänger“ bezeichnet, die eine Vielzahl von auffälligen Verhaltensweisen und Gefühlen gegenüber anderen und gegenüber sich selber in sich vereinen, die konkret in keins der vorgegebenen Krankheitsschemata passen.

Die Dissoziative Identitätsstörung, früher auch als Multiple Persönlichkeitsstörung bekannt, ist noch immer eine der umstrittensten psychiatrischen Krankheiten. Die Störung benennt das Vorhandensein von mindestens zwei, meistens jedoch mehreren unterschiedlichen Identitäten oder Persönlichkeitszuständen. Diese übernehmen wiederholt die Kontrolle über das Verhalten der betroffenen Person. Durch die Aufspaltung in zwei oder mehrere Identitäten wird der Versuch verstanden, mit erlebtem Trauma, zum Beispiel sexuellem Missbrauch, klarzukommen, indem das reale Geschehen vom Bewusstsein abgetrennt wird. vgl. www.onmeda.de

Neben allen drei genannten Krankheiten treten meistens noch andere Symptome auf, so dass Borderline und vor allem DIS schwer zu diagnostizieren sind. Es sind sehr schwere langwierige Erkrankungen, die die Betroffenen nicht selten ein Leben lang begleiten.

5.5 Hilfsangebote für misshandelte und missbrauchte Kinder 

In den letzten Jahren ist zwar die Sensibilisierung für die Verbreitung sexuellen Missbrauchs gegen Kinder stetig angestiegen, jedoch werden Misshandlungen und Vernachlässigung im häuslichen Bereich noch immer viel zu wenig wahrgenommen. Oftmals stehen Nachbarn, Institutionen, Behörden, Medien und sogar Familienangehörige erst auf dem Plan, wenn das betroffene Kind bereits verhungert

ist oder den Gewalttaten zum Opfer gefallen ist. Kurzzeitig wird das Thema dann aufgegriffen und der Ruf nach Frühwarnsystemen und Kontrolle wird groß, jedoch gerät das Thema immer wieder zu schnell in Vergessenheit. In erster Linie ist es für die betroffenen Kinder eine große Hilfe, wenn Familie, Freunde und Nachbarn nicht wegschauen, wenn sie bemerken, dass in einer Familie so große Probleme auftreten, dass es zu Gewalt kommt. Nachbarn sollten zwar nicht übertrieben reagieren, wenn ein Kind mal schreit oder mit verschmutzten Sachen herumläuft, man kann sicherlich den Unterschied erkennen, wenn das Kind über Tage hinweg schreit und weint oder über Wochen hinweg unsauber und verwahrlost erscheint. Man kann dann das Gespräch mit dem Kind oder/und der Mutter suchen, Hilfe anbieten und sich im Notfall an Beratungsstellen, Kinderschutzvereine oder die Behörden wenden.

Professionell gesehen handelt es sich bei Gewalt gegen Kinder immer um sehr komplexe Problemlagen, die erfordern, dass es auf den entsprechenden Einzelfall zugeschnittene Hilfe- und/oder Eingriffsmöglichkeiten gibt. Es wird oftmals professionelle Hilfe, ein umfangreiches Wissen über die Gewaltdynamik und umsichtiges Vorgehen notwendig. Jugendämter müssen mit Kindergärten und Schulen zusammenarbeiten, damit es so früh wie möglich zur Aufdeckung von Gewalt in der Familie kommt.

In vielen Städten gibt es mittlerweile auf Missbrauch und Misshandlung von Kindern spezialisierte Beratungsstellen. Verschiedene Kinderschutzvereine bemühen sich um die Intervention bei Gewaltvorfällen.

Bei akuten körperlichen Verletzungen und bei entdecktem Kindesmissbrauch ist auf jeden Fall eine ärztliche Untersuchung und Versorgung notwendig und vorrangig. Die untersuchenden Ärzte sollten auf das Erkennen von Missbrauch und Misshandlung geschult sein, damit das Martyrium dann wirklich auch enden kann. Im Rahmen des schon beschriebenen Gewaltschutzgesetzes könnte auch der Vater für sich oder das Kind einen Antrag auf notwendige Schutzmaßnahmen treffen. Das Gericht muss davon überzeugt sein, dass es weitere Gewalt geben kann und diese zu befürchten ist.

Eine Sorge, die viele Familien vermutlich haben, dass das Jugendamt den Eltern das Kind „wegnimmt“ sollte unbegründet sein, denn eine Inobhutnahme eines Kindes ist nur in Notsituationen zum Schutz dieses Kindes möglich. Eine Herausnahme eines Kindes aus einer Familie kann und wird nur ein Gericht verfügen, wenn nachgewiesen ist, dass das Kind bei seiner Mutter in Gefahr ist.

Aber auch die Kinder selbst können, wenn sie sich niemandem sonst anvertrauen können, anonym und gebührenfrei Informationen und Beratung über „Kummertelefone“ des Kinderschutzbundes holen. Die Kinder können sich an das Jugendamt oder an jede Beratungsstelle wenden und dort ohne Kenntnis der Mutter beraten werden, wenn sie sich in einer Notlage befinden.

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Frauen als Täterin 3- Gewalttätige Frauen im häuslichen Bereich werden immer noch tabuisiert und teilweise regelrecht ignoriert.

6. Hilfen für Täterinnen, aus der Gewaltspirale auszusteigen

Ist der Schutz des Kindes und/oder des Partners vor den Gewalttaten der Frau gewährleistet, ist es die Aufgabe der Gesellschaft, der Täterin Hilfsangebote zu unterbreiten. Dies gestaltet sich sehr schwierig, da Frauen ja als Täterinnen immer noch sehr tabuisiert werden und es, ähnlich wie es bei den Männern als Opfer ist, kaum spezielle Hilfsangebote zur Verfügung stehen. Jedoch stehen Tätern allgemein einige Hilfsangebote zur Verfügung, die selbstverständlich auch von Frauen genutzt werden könnten. Hilfsangebote für Täter kann man in drei Hauptgebiete unterteilen: die Täterberatungen, die Tätertherapien und die Täterprogramme.

6.1 Beratungsangebote  
Beratungs- und Therapieangebote gehen meistens fließend ineinander über. Diese Angebote finden meistens nur so lange statt, wie es der zu Beratende wünscht. In den meisten Fällen werden sie in Anspruch genommen, um akute Situationen konkret zu lösen. Meistens finden diese Beratungen im Einzelgespräch statt, manchmal auch mit dem von Gewalt betroffenen Partner in einer Art Paarberatung. Die Beratungsmethode setzt vorraus, dass die Gewalttätigkeit nicht als Krankheit angesehen wird und der Täter zur Veränderung der Situation bereit ist und von den professionellen Beratern auch so angesehen wird. Beratungsgespräche sind wichtiger Bestandteil in der Täterarbeit.
6.2 Therapienangebote  
Die psychotherapeutische Arbeit mit Tätern ist die Behandlung von psychischen Störungen und Krankheiten. Wenn ein Täter eine Therapie macht, geht man von einem Krankheitszustand aus, der geheilt werden soll. Es werden frühkindliche Erfahrungen und Probleme in der Lebensgeschichte thematisiert und aufgearbeitet. Besonders Missbrauchstäter werden therapiert, weil diese oftmals Gewalterfahrungen aus ihrer Kindheit haben.
6.3 Täterprogramme  
Täterprogramme sind strukturierte Gruppenarbeiten mit vorweg gehendem Einzelgespräch. Sie haben das Ziel, dass der Täter lernen soll, sich so zu verhalten, dass Konflikte gewaltfrei gelöst werden. Es sollen keine frühkindlichen Erfahrungen individuell aufgearbeitet werden und eine Gesundung des Täters vonstatten gehen, sondern es soll eine überprüfbare Verhaltensänderung zugunsten des verbesserten Opferschutzes vollzogen werden. Die Programme beruhen auf der Theorie, dass Gewalttätigkeit ein erlernbares Verhalten darstellt, dass durch gewaltfreie Handlungsstrategien ersetzt wird.

Basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen wird in allen Projekten davon ausgegangen, dass Gewalt nicht nur eine Ursache hat, sondern meistens mehrere Faktoren zusammen kommen. So werden vier Ursachenzusammenhänge zugrunde gelegt: gesellschaftliche Strukturen, die Identitätsentwicklung des Täters, Der Gewalt-Lernprozess in der Herkunftsfamilie und eigene Gewalterfahrungen in der Kindheit. Die Projekte haben eine kognitiv-behavioristische Grundlage, mit dem theoretischen Grundverständnis, dass Menschen ihr bisheriges Handeln ablegen, neue Handlungsmöglichkeit entwickeln und erlernen und nach diesen weiterleben können. Hier spielen die unterschiedlichen Ursachen für die Gewalttätigkeit keine Rolle. Die Teilnehmer sollen sich also im Laufe des Projektes bewusst dafür entscheiden, künftig ihre Interessen gewaltfrei durchzusetzen. So haben die Programme das Ziel, das Opfer künftig zu schützen, indem der Täter sein Verhalten ändert.

Hierfür ist unter anderem eine verbesserte Selbstkontrolle beim Täter und eine Verbesserung der Zwischenmenschlichkeit durch das Erlernen und Trainieren sozialer Fähigkeiten notwendig.

Die Teilnehmer der Projekte sollen sich durch Konfrontation und Reflexion mit den von ihnen begangenen Taten auseinandersetzen, bis er sein Problem versteht und dann alternative Handlungsmöglichkeiten entwickeln und einüben. Nicht selten passiert es, dass der Täter nach dieser Auseinandersetzung mit sich selbst und seiner Tat freiwillig eine Therapie beginnt.  

7. Fazit  
Ehe ich diese Arbeit mit meinem persönlichen Fazit beende, möchte ich die wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse noch einmal kurz skizzieren.
7.1 Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse  
Häusliche Gewalt ist ein Thema, welches viele Schicksale hat und viele Menschen berührt. Um zu verstehen, warum Menschen überhaupt anderen Menschen Gewalt antun, musste zuerst geklärt werden, was man unter den Begriffen Gewalt und Aggression versteht, um dann einen Schritt in Richtung häusliche Gewalt weiterzugehen. Es stellte sich die Frage, ob nur Männer in der Familie gewalttätig werden, wie es uns aus unzähliger Literatur entgegen schreit oder ob es da auch Frauen gibt, die ihre Liebsten misshandeln.

Gewalttätige Frauen im häuslichen Bereich werden immer noch tabuisiert und teilweise regelrecht ignoriert. Im weiteren Verlauf der Arbeit wurde aufgeschlüsselt, wie sehr die Tabuisierung des Themas auch heute noch vonstatten geht und wie schwer es männliche Opfer haben. Durch verschieden geartete Sozialisation von Mann und Frau werden immer noch Stereotypen geschaffen, die sich auch in den Köpfen der Menschen festsetzen. Sei es zu glauben, dass Frauen immer sanftmütig sind und treu sorgende Mütter und Partnerinnen oder auch zu ignorieren, dass Männer auch diese „weiblichen“ Eigenschaften in sich vereinen können, fest steht, dass Frauen und Männer kein verschiedenes biologisches Erbgut bezüglich mehr oder weniger Gewalttätigkeit von der Natur mitbekommen haben. Um die Ursachen für Gewalt und Aggression zu finden, wurden einige Erklärungsmuster und Risikobzw.

Belastungsfaktoren genannt und erläutert. Auch hier lautete das Ergebnis, dass es kein spezielles Erklärungsmuster für männliche oder weibliche Gewalt gibt, egal ob Mann oder Frau, sie sind den gleichen oder zumindest ähnlichen Belastungsfaktoren ausgesetzt.

Frauen können also genauso aggressiv und gewalttätig sein wie Männer und das sind sie auch. Es wird Zeit, dass der Mythos der in allen Fällen friedfertigen Frau aus den Köpfen verschwindet und die Frauen, welche gegenüber ihren Männern und Kindern gewalttätig werden als das gesehen werden, was sie sind, keine Verrückten, sondern Täterinnen. Sie misshandeln Kinder in der gleichen Form und Häufigkeit wie männliche Gewalttäter, bringt man alle Untersuchungen im Dunkelfeld auf einen Nenner, so sind Frauen sogar diejenigen, die in der Familie am häufigsten Gewalt ausüben.

Frauen sind in diesem sozialen Nahraum vor allem gegen Kinder und ihre Partner gewalttätig. Die Gewalt gegenüber dem männlichen Partner wird in unserer Gesellschaft kaum wahrgenommen.

So gibt es auch fast keine Hilfsangebote für männliche Opfer oder Täterinnen. Die Folgen der körperlichen, psychischen oder sogar sexuellen Gewalt gegenüber Männern sind groß. Jedoch wird die Gewalttäterin noch dadurch geschützt, dass der Mann oftmals nichts gegen seine Peinigerin unternimmt, was wiederum an den bereits beschriebenen Missständen des gesellschaftlichen Denkens und an den geschlechtlichen Stereotypen, aber auch an fehlenden Hilfsangeboten, wie Beratungsstellen oder „Männerhäusern“ liegt.

Schlimmer noch ist die Misshandlung, Vernachlässigung und der sexuelle Missbrauch von Kindern. Die meisten Menschen glauben gar nicht, dass Frauen zu so etwas fähig sind. Warum können Frauen das nicht? Männer können das auch. Es gibt in Bezug auf Misshandlung und Vernachlässigung keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern. Beim sexuellen Missbrauch von Kindern gehen die Zahlen doch mehr auseinander, der Prozentsatz der Täterinnen ist recht gering. Aber es gibt sie, die Frauen, die Kinder missbrauchen.

Zum Schluss stellte sich die Frage danach, ob gewalttätige Frauen eine Aufgabe für die Gesellschaft und für deren soziales Netz sind. Dies ist eindeutig mit Ja zu beantworten. Häusliche Gewalt darf kein Tabuthema mehr sein und erst recht nicht, wenn es um die TäterInnen geht. Es werden Programme zur Bewältigung von Gewalt und zum Abbau von Stress benötigt. Vermutlich ist es manchmal nur ein kleiner Schritt, Hilfe bei der Erziehung der Kinder oder bei der Haushaltsführung und/oder psychologische Hilfe verändern vielleicht bereits das Verhalten der Täterinnen. Vorraussetzung ist jedoch, dass das Thema endlich ernst genommen wird.

7.2 Persönliches Fazit
 
Zuerst beschäftigte ich mich mit dem Thema Gewalt gegen Kinder. Das resultierte schon daraus, dass ich bereits mit 17 Jahren Mutter wurde. Ich war fast selbst noch ein Kind und ganz klar überfordert mit der zwar zuerst nicht gewollten, aber dann angenommenen Schwangerschaft und auch mit den oftmals lautstark eingeforderten Bedürfnissen meiner Tochter. Zwar konnte ich auf Hilfe meiner Familie zählen, aber hinzu kam noch, dass ich noch zur Schule ging und erst ein Jahr nach der Geburt mein Abitur ablegte. Die Zeit war nicht einfach.

Aber schon damals dachte ich darüber nach, ob eine Ohrfeige oder ein Klaps auf den Hintern für mich eine Möglichkeit darstellte, mein Kind zu erziehen. Ich selbst habe nie von meinen Eltern Gewalt erfahren, selbst nachdem mein Vater starb, als ich 13 Jahre alt war, hat mich meine Mutter nie geschlagen. Und überfordert war auch sie, alleine mit drei Kindern und mit einer schweren Krankheit.

Für mich stand damals bereits vor der Geburt meiner Tochter fest, dass ich mein Kind nie schlagen werde oder ihr sonst in irgendeiner Weise Gewalt antun könnte. Diese Einstellung versuchte ich auch gegenüber ihrem Vater durchzusetzen, was mir fast immer gelang. Es stand auch für mich fest, dass wir niemals gegeneinander die Hand erheben würden und sollte er es doch jemals tun, wäre ich mit meiner Tochter gegangen. Aber auch wenn ich so darüber dachte, gab es doch im Freundes- und Bekanntenkreis genügend Eltern, die ihre Kinder schlugen oder sogar gegenseitig auf sich selbst losgingen.

Damals habe ich sehr wenig darüber nachgedacht, wichtig war, dass mein Kind in einer gewaltfreien Umgebung aufwächst. Aber im Laufe der Jahre fing ich an, mich immer mehr für Gewalt in der Familie zu interessieren. Seit es Internet gibt, sind die Möglichkeit, sich über bestimmte Themen zu informieren stetig gewachsen. Vor allem als meine Tochter größer wurde, redeten wir viel auch über Misshandlung und Missbrauch. Die Fragen kamen, als die Töchter meiner Schwester von ihrem Vater missbraucht wurden. Dann kamen auch bei mir die Fragen nach dem Warum und auch nach dem Wer. Schnell stellte ich fest, dass es angeblich nur Männer sind, die in der Familie Gewalt ausüben. Aber das konnte nicht sein, ging doch die Ex-Frau eines Bekannten sogar mit dem Messer auf ihn los und trat ihn so schlimm in die Geschlechtsteile, dass er lebensbedrohlich verletzt wurde und danach zeugungsunfähig war. Und das tat sie nur deshalb, weil er zum wiederholten Mal zu spät von der Arbeit nach Hause kam und sie eifersüchtig war..

Und so wuchs mein Interesse an der Thematik Stück für Stück und seit Beginn meines Pädagogikstudiums denke ich auch darüber nach, dass man immer und immer wieder darüber reden muss, damit das derzeit noch vorherrschende „Täter = männlich“-Denken aufhört und dass ein psychologischer und sozialarbeiterischer Rahmen geschaffen werden muss, in dem Täterinnen Hilfe suchen und finden.

Ebengleiches gilt für Hilfe suchende Männer, die zum Opfer werden. Selbst wenn es nur 10-15% männliche Opfer im häuslichen Bereich gibt, ohne die Dunkelfelder einzubeziehen, müsste es beispielsweise auch mindestens ca. 40 „Männerhäuser“ in Deutschland geben und nicht zwei, von dem eines nur eine Wohnung ist und eines kurz vor dem Ruin steht.

Ich werde mich auch künftig gegen Misshandlung und Missbrauch von Kindern engagieren, aber ich bin auch noch sensibler geworden für das Thema Hilfe für männliche Opfer und Täterinnen häuslicher Gewalt.

8. Literaturverzeichnis und Quellen
 
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Jungnitz, Ludger; Lenz, Hans-Joachim; Puchert, Ralf; Puhe Henry; Walter, Willi

(Hrsg.): Gewalt gegen Männer – Personale Gewalterfahrungen von Männern und

Deutschland Verlag Barbara Budrich, Opladen & Farmington Hills 2007

Lamnek, Siegfried; Boatcá, Manuela (Hrsg.): Geschlecht Gewalt Gesellschaft

Leske+Budrich Opladen, 2003

Lamnek, Siegfried; Luedtke, Jens; Ottermann, Ralf: Tatort Familie – Häusliche

Gewalt im gesellschaftlichen Kontext

VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2006

Leder, Dr. Hans-Claus: Frauen- und Mädchenkriminalität – Betrachtungen aus

devianzsoziologischer, kriminologischer und wissenschaftstheoretischer Sicht

Kriminalistikverlag GmbH, Heidelberg 1978

Lenz, Hans Joachim: Männliche Opfererfahrungen – Problemlagen und Hilfeansätze

in der Männerberatung.

Juventa Verlag, Weinheim und München 2000

Lucke, Doris; Berghahn, Sabine (Hrsg.): Rechtsratgeber Frauen

Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg 1990

Montagu, M.F. Ashley (aus dem Amerikanischen von Horst und Sigrid Speichert):

Mensch und Aggression

Beltz Verlag, Weinheim und Basel 1974

Melk, Marcella; Veit, Katharina: Gewalt gegen Männer in erwachsenen Intimpartnerschaften

Diplomarbeit an der Fachhochschule Vorarlberg GmbH, Studiengang Sozialarbeit

2006

Mischau, Anina: Frauenforschung und feministische Ansätze in der Kriminologie

Centaurus Verlag, Herbolzheim 2003

Nissen, Gerhardt (Hrsg.): Psychische Störungen im Kindesalter und ihre Prognose

Schattauer GmbH, Stuttgart 2004

Oerter, Rolf; Montada, Leo (Hrsg.): Entwicklungspsychologie

Beltz Verlag; Weinheim, Basel, Berlin 1998

Pflegerl, Johannes; Cizek, Brigitte: Grundlagen zu Gewalt in der Familie. In

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Familie – Von der Enttabuisierung zur Professionalisierung – Gewaltbericht 2001

Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen, S. 14 – 74; S. 271-303

Schoenen, Judith: Das Image der Frau – Wege zu einem neuen Selbstbild

Verlag Barbara Budrich, Opladen & Farmington Hills 2008

Sommer, Bernd: Psychische Gewalt gegen Kinder – Sozialwissenschaftliche

Grundlagen und Perspektiven

Tectum Verlag, Marburg 2002

Schwithal, Bastian: Weibliche Gewalt in Partnerschaften

Inaugural-Dissertation an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, 2004

Trube-Becker, Elisabeth: Gewalt gegen das Kind – Vernachlässigung,

Misshandlung, sexueller Missbrauch und Tötung von Kindern

Kriminalistik Verlag GmbH, Heidelberg 1982 (2. Auflage 1987)

von Outsem, Ron: Sexueller Missbrauch an Jungen

Donna Vita Marion Mebes, Ruhnmark 1993

(ins Deutsche übersetzt von Rolf Erdorf)

Wolff, Reinhart; Albrecht, Hans-Jörg; Strunck, Peter: Gewalt gegen Kinder

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11. http://www.destatis.de

 

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17. http://www.onmeda.de/krankheiten

 

18. http://www.landesstiftung-bw.de

*

zu Teil 1

http://www.auxiliaris.org/frauen-als-taterinnen-diplomarbeit/frauen-als-taterinnen-1/

zu Teil 2

http://www.auxiliaris.org/frauen-als-taterinnen-diplomarbeit/frauen-als-taterinnen-2-2/

1969

118 Tote

Joachim Adam

Arno B. Bales

Hans-Dieter Bartels

Siegfried Baumann

Heinrich Baumgartner

Peter Berghoff

Rudolf Bernhard

Ferdinand Bock

Willi-J. J. Bogomolow

Josef Brunner

Horst Burkhardt

Gerd Bussmann

Heinz-Hermann Dahms

Werner Dietrich

Armin Ellen

Wolfgang Emme

Frank Engel

Edgar Enz

Joachim Ewert

Bernd Fiebiger

Stefan Florschüt

Gerhard Förstel

Horst Frederikse

Karl-Heinz Fritz

Alfred Gehret

Waldemar Geuthner

Arno Fritz Karl Hans- Giert

Peter Goltz

Karlheinz Grebe

Rudolf Harz

Klaus Haumbach

Rolf Heeren

Ulrich Heidtke

Albrecht Herholz

Josef Herrnberger

Johann-Michael Hildebrand

Hans-Jürgen Hof

Heribert Hoffelner

Claus Höffken

Werner Hoffmann

Helmut Hölzl

Dieter Horn

Klaus Huwald

Reinhard H. N. Jannaschk

Hermann Jansen

Volker Helmut Jauch

Norbert Johannsen

Wilfried Kastner

Heinz Kattelmann

Günter Kowalkowski 

Hans Krause

Wolfgang Kraushaar

Otto Krüger

Wolfgang Lang

Manfred Lange

Rudolf Leineweber

Jürgen Liedtgens

Josef Lilienweiss

Georg Lohr

Günter Lüthje

Ewald Marx

Heinrich Matthiesen

Heinz Michael Matusche

Friedhelm Anton Meck

Hans-Dieter Mehlem

Heinz Meineke

Hans Joachim Melzer

Gunter Miedtank

Joachim Müller

Jürgen Müller

Georg Nees

Werner Nolting

Dieter Nowak

Carl Alexander Packenius

Horst D. Paculla

Erich Pankonin

Manfred Petermann

Rudolf Plitsch

Werner Pluschmann

Erwin Poh

Norbert Prehm

Georg Priermeier

Udo Quick

Dr. Helmut Rathmann

Frank Reimers

Herbert Reitzammer

Lajos Remzso

Heinz-Jürgen Rohringer

Detlef-N. Rothkögel

Günther Rüger

Siegfried Rügner

Dieter Runge

Frank Herbert Rütten

Harry Samm

Peter Schlee

Manfred Schlömer

Wolfgang Schmidt – Taube

Helmut Schneider

Wilhelm Schöller

Siegfried Schön

Erwin Schrödl

Werner Thies

Georg Truckenmüller

Siegfried Tunnat

Josef von Graven

Roland Wandtke

Helmut Weiler

Heinz-W. Wendlinger

Norbert Westinner

Ulrich E. A. Westphal

Reinhard Wicke

Klaus Zauner

Alexander Zdunek

Afred K. Zimmermann

1968

98 Tote

Joachim Aue

Fred Ballack

Gerd Bartels 

Karlheinz Bayer

Norbert Erich Benoist

Walter Berg

Heinz Berger

Wolfgang Berger

Walter Bibrzitzki

Heino Borchers

Manfred Borchert

Günter Breuer

Siegfried Brockholz

Gerd-Dieter Bruns

Adolf Dittrich

Friedhelm Dohle

Alfred-M. Eberwein

Ferdinand Eckert

Franz Edelmann

Kurt Erdmann

Joachim Fehring

Marcel Fesenmeier

Holger Fischer

Horst Fischer

Manfred Fuhr

Franz Gansloser

Matthaeus Götz

Kurt Grimm

Peter R. Häckel

Siegfried Hauer

Günther J. Hauschild

Klaus Havenstein

Heribert Hoffelner

Rolf Homeier

Manfred Hübner

Horst Jäckel

Horst Jandl

Hans-Josef Jansen

Walter Erwin Jilek

Rüdiger Kielmann

Dieter Klemm

Karl-Oskar Klenk

Heinz-Günter Klippe

Heinz Krüger

Volker Ernst Kunz

Günter Laabs

Dieter Langenhorst

Karl Latzel

Erwin Lauer

Bernhard Litterst

Horst Mälicke

Erich Mansky

Josef Mathies

Günter Meyer

Hans-Christoph Mildenberger

Werner F. Modregger

Heinrich Müller

Karl-E. Nägler

Franz-Josef Napierski

Rainer Neumann

Konrad Oberhofer

Jürgen Paul

Karl-Heinz Peters

Fritz G. Pfreimer

Hans-Georg Philipp

Reinhard Prinz

Helmut Rademacher

Stefan-E. Reichenbecher

Wolfgang Rinke

Sigurd Rosseck

Helmut Sander

Karl-Heinz Scheer

Josef Schellmoser

Karl-Ludwig Schreiner

Norbert-K. Theisen

Peter Timmerbeil

Ewald Tost

Peter Trautmann

Heinrich Twardzik

Josef Uhrmann

Gustav Vaterrodt

Wolfgang von der Goltz

 Ernst von Malaisé 

Helmuth Vösinger

Friedrich Weglöhner

Herbert Ralph Weile

Gerhard Welge

Karsten Wels

Dieter Weng

Friedel Wienold

Heinz Willuweit

Rudolf Wirth

Hubert Wochinger

Rudolf Zintel

Gerhard Züllich

1967

100 Tote

Joachim Aue

Fred Ballack 

Gerd Bartels 

Karlheinz Bayer 

Norbert Erich Benoist 

Walter Berg

Heinz Berger

Wolfgang Berger 

Walter Bibrzitzki 

Heino Borchers

Manfred Borchert 

Günter Breuer 

Siegfried Brockholz 

Gerd-Dieter Bruns 

Adolf Dittrich

Friedhelm Dohle

Alfred-M. Eberwein

Ferdinand Eckert 

Franz Edelmann

Kurt Erdmann

Joachim Fehring

Marcel Fesenmeier

Holger Fischer

Horst Fischer

Manfred Fuhr

Franz Gansloser

Matthaeus Götz

Kurt Grimm

Peter R. Häckel

Siegfried Hauer 

Günther J. Hauschild

Klaus Havenstein

Heribert Hoffelner 

 Rolf Homeier

Manfred Hübner 

Horst Jäckel

Horst Jandl

Hans-Josef Jansen

Walter Erwin Jilek

Rüdiger Kielmann

Dieter Klemm

Karl-Oskar Klenk

Heinz-Günter Klippe

Heinz Krüger

Volker Ernst Kunz

Günter Laabs

Dieter Langenhorst

Karl Latzel 

Erwin Lauer

 Bernhard Litterst 

Horst Mälicke 

Erich Mansky

Josef Mathies

Günter Meyer

Hans-Christoph Mildenberger

Werner F. Modregger

Heinrich Müller

Karl-E. Nägler

Franz-Josef Napierski

Rainer Neumann

Konrad Oberhofer

Jürgen Paul

Karl-Heinz Peters

Fritz G. Pfreimer

Hans-Georg Philipp

Reinhard Prinz

Helmut Rademacher

Stefan-E. Reichenbecher 

Wolfgang Rinke

Sigurd Rosseck 

 Helmut Sander

Karl-Heinz Scheer

Josef Schellmoser

Karl-Ludwig Schreiner

Norbert-K. Theisen

Peter Timmerbeil

Ewald Tost

Peter Trautmann

Heinrich Twardzik

Josef Uhrmann

Gustav Vaterrodt

Wolfgang von der Goltz

Ernst von Malaisé

Helmuth Vösinger

Friedrich Weglöhner

Herbert Ralph Weile

Gerhard Welge

Karsten Wels

Dieter Weng

Friedel Wienold

Heinz Willuweit

Rudolf Wirth

Hubert Wochinger

Rudolf Zintel 

Gerhard Züllich

1966

96 Tote

Erwin Adamietz

Siegfried Arndt

Frank Arnold

Joachim Arnold

Reinhold Bauer

H. Behrensdorf

Wolfgang Bethke

Manfred Bieling

Wilhelm Bölmann

Klaus Boysen

Alfred Brox

Dieter Cruse

Walter Deppe

Bernhard Dippold

Siegfried Fehrenbach

Ernst-Reiner Feld

Hans Jürgen Fellgiebel

Matthaeus Flaig

Werner-Gottlieb Frank

Manfred Fröhler

Gerdewischke

Gerhard Gerken

Eckhard Gottschalk

Jürgen Gottschling

Erwin Grzemski

Klaus Gunzelmann

Wolfgang Güttner

Rolf Haarmann

Walter Hermann

**************

Manfred Hippel

Starfighterabsturz 13.06.1966 über dem Ijsselmeer

*************

Norbert Höckling

Siegfried Hofbeck

Klaus Jung

Erwin Jungbeck

Henning Kaupsch

Peter Kelz

Norbert Keske

Joachim Kienast

Benno Kleer

Bernd-W. Kohlbach

Hans Helmuth Köster

Reinhard Krallmann

Michael Krautmacher

Alfred Kunz

Edgar Kup

Martin Lehnhard

Ludgerus Leushacke

Karlheinz-August Lewalder

Hans-Martin Lipp

Dieter H. P. Ludwig

Erwin Mayer

Walter-J. S. Müller

Hans-Jürgen Muth

Joachim Nuß

Horst-P. Olejnik

Hermann Orthaus

Ernst K. H. Ortmann

Herbert Josef Penth

Friedrich Rudolf Petrick

Kurt Pieper

Siegfried Alfons Raabe

Gerhard Ramsauer

Siegfried Rauch

Robert Ritter

Vilkert W. Rohwer

Klaus Rösner

Johann Schamper

Klaus J. Schöneck

Hardmut Seemann

Helmut Sell

R. Seltenreich

Gerhard Stehr

Horst Stüber

Lothar Teichfischer

Harry Thiedemann

Dietmar Treppe

Klaus-Dieter Tuleweit

Klaus Ungering

Arnolf von Koblinski

Rolf von Lindern

Wilhelm O. G. Weise

Wolfgang Weiß

Rudolf Wensing

Wolfram Wenzel

Erhard Otto Werling

Hans-Jürgen Wiecek

Winfried Wiechert

Peter Wiedersheim

Knut Winkler

Willi Wolf

Wolfgang Ziegner

Hubert Zigan

1965

113 Tote

Egon Asmus

Hans-Günter Bauer

Peter Baumann

Dieter Bazlen

Georg Beck

Heinz-Dieter Behrens

Jost Binder

Horst Birk

Anton Bodenmüller

 Georg Borok

Heinrich Breuer

W. Burckhardt

Hans-Henning Burkhardt

Joachim Cygan

Eberhard Deubler

Eberhard Dieckmann

Wilhelm Diers

Harald Dobmeier

K. Dubbernell

Horst Eylenfeldt

Herr Fer

 Rudolf Fleischmann

Klaus-Joachim Friede

Franz Geissler

Klaus Göwecke

Helmut Groh

Klaus Handberg

Heinz-Otto Hartung

Dietmar-H. Hasse

Karlheinz Hillebrecht

Ernst Himmighofen

Dietrich Hoffmann

Gerd Hoffmann

Helmut Tobias Hollacher

Gerald-Horst Hollmann

Dr. M. Hummel

Wilfried Humpert

Dieter Irrgang

Bruno Jakobsmeier

Hans Jank

Bernhard Janssen

K. Kaiser

Helmut Kasper

Horst Keil

Heinz Klein

Hans-Joachim Klingebiel

Dietrich Knorr

Joachim Korb

Klaus P. Korz

Lothar Kroll

Dieter Kroppen

Manfred Kuhlmann

Manfred Kurth

Andreas Kusnier

Josef Lederer

Claus-Günter Lehmann

Klaus Lehnert

Klaus Lehrer

Manfred Lienmann

Magnus Linder

Horst Lohmann

Günter Lorentz

Dieter Ludwig

Hermann Mächtel

Hartmut Maier

Ernst H. Meisriemler

Konrad Mellein

P. Hartmut Motsch

Volker Müller

Erhard Niggemeyer

Rainer Offermann

Klaus Ossig

Günther Pethke

Josef Pflanz

Johannes Prams

Werner Preuss

Roland Reichynek

Werner Remmert

Johann Salbeck

Franz Scharfenort

Franz Lothar Schenk

Norbert Franz Scheppler

 Karlheinz Schmitt

Karl Schnapka

Klaus Schneider

Michael Schoblacher

Heinrich Steinmeier

Adolf Stocker 

Klaus Strippelmann

Gerhard Strupp

Helmut Stumpf

Klaus Sturm

Bernd Tappe

Hans Thamm

Dieter Thormeyer

Walter Üdtke

Alois Wagner

Günter Walzak

Joachim Wegener

 Josef Weiher

H. Weiss

Gerhard Werner 

Werner Franz Wessel

Günter Westermann

Herbert Widmaier

Lothar Wiese

Walter Wiget

Wolfgang Willam

Ernst Heinrich Willi Wöhleking

Hardy Wöhrstein

Erhard Wollschläger

Robert-H. Zink

1964

152 Tote Thorsten Adler Volker Allemann Klaus-Jürgen Auschner Georg Back Meinhard Balzer Edward F. A. Bartsch Hans-Oluf Bartz Albert Batz Roland Bauer Siegfried Baumann Horst Becker Wilhelm Berkenkamp S. Bogner Horst Bomke Roland Brandstätt Fritz-K. Brodrecht Wilfried Büdenbender Wilfried Defitowski Anton Deigl Ricklef Dembski-Miminssen Volkmar Dinglinger Karl-Heinz Dojahn Robert Eberz Bernhard Emig Günter J. Faulstich Gerd Fink Manfred Fistelmann Albrecht Frede Rudolf Fries Bernhard Garske Albert Gatz Carl Gehling Lothar Gerwes Erwin Glinsböckel Klaus E. Glopner Gert Gollup Josef Gruber Friedhelm Güvert Rudolf Hable Herrmann Häfele Heinz Hammer Horst Hansen Gerd Harmgardt Hartmut Haverkamp Johann Heberle Horst-Dieter Heker Herbert Herz Helmut Himmel Peter Michael Hoffmann Johannes Hohmann Ludger Hölker Bernd Holtkamp Harald H. Hummel Franz Jardon Julius Jüstl Manfred Karmann Siegfried Kawell Günther Klatt Hans Klette Ulrich Klinkhammer Gerhard Klomfass Herbert Kohl Jörn Krahn Klaus-Dieter Kruck Hans-Peter Kunze Norbert Kustor Werner Kutschera Ulrich Ladwig Johann Lämmlein Heinz Leesemann Werner Linder Hans-Dieter Löschelt Rolf Lutz Günther Mayer Walter Melcher Gerhard Werner Metzer Hagen Michels Edwin H. R. Möller Heinz Mörtel Jürgen-Wilhelm Müller Manfred Müller Hans-Georg Musall Hans-Hermann Nagel Jakob Neudorf Dieter Neumann  Ulrich Niecke Dieter Nikitzky Wolfgang Hans Oberländer Hermann-Günter Ochse Manfred Ohrdorf Werner Öst Helmut Pfeil Horst-Dieter Pichura Hans-Werner Pribil Roland Puls Ludger Rammes Peter Reiher Rolf Reihing Wilhelm Reul Walter Roggendorf Wolfgang-H. H. Rohde Hans-Dieter Russ Alfred Rüth Axel-Bernd Sack Hans-Dieter Salecker Erwin Sappa Martin Schäfer Detlef Schilling Wolfgang Schmidt H. Schneider Jürgen Schneider Helmut Schnell Gerhard Schoch Günter Schottenhammer Klaus Schröder Werner K. Schülein Gert Schütz Frank Thieß Fritz Segelitz Uwe Sievers Eckhard Siewert Karl-Heinz Simon Heinz-Peter Skale Peter B. Sommer Ulrich Stein Günter Wilhelm Steinhauer Ernst F. Stelter Hasso Stipanski Gerhard Strater Arno Stratmann Peter Hans Strobel Hans-Dieter Stumpf Erich Sturz Karl-Heinz K. D. Sydow Wolfgang H. J. Thelen Roland Tollmien Hermann Voges Norbert Watzl Manfred Wedemeyer Gerhard Wehrmann Rolf Herbert Weiss Horst-Dieter Westphal Joachim Winkler Edwin Wolfrum Hans Zimmer Alois Zingler

1963

132 Tote

Klaus Albrecht

Klaus Anzmann

Horst Argauer

Rüdiger-Bernd Auksutat

Heinz-Peter Ballmann

Alfons Becker

Ewald Beckhaus

Helmut Berg

Eugen Bernd

Karl A. Biebrich

Walther Bogenrieder

Dieter Born

Heinz Böttger

Hermann Bröring

Wolfgang Burmeister

Helmut Büsgen

Walter Corleis

Peter Crevecoeur

Rolf Daing

Walter-K. Deppert

Ingram H. Dinkel

Horst Dittrich

Werner Dralle

Helmut Erbert

Hans-Joachim Faber

Manfred- M. W. Fehrmann

Franz Feldhaus

Wolfram Fielecke

Heinz Otto Frangenberg

Martin Franz

Jürgen Gehrlach

Friedrich Gerhards

Heinz Gerstendorff

Herbert Glück

Anton Griesmayer

Giselher Gross

Klaus Groth

Wilfried Gutheil

Ralf Haase

Thilo J. Hammer

Walter Harzheim

Gerd Herweg

Joachim Hetzel

Klaus Heye

Günter Heyna 

Manfred E. Holl

Frank Hollstein

Karl-Heinz Huber

Siegfried Jacques

Ottokar Jänisch

Herbert Janz

Peter Jessenberger

Adolf Jungbluth

Klaus Kalweit

Walter Kampmeier

Edgar Kempel

Rudi Kipf

Wilhelm Kläsgen

Manfred Klose

Karl Köber

Hans Kornfeld

Hans Kramer

Reinhold Kriesten

Hans Jörg Krüger

Günter Kubitz 

Otto Kundler

Herr Lampe

Karl-Heinz Lange

Joachim Langer

Manfred-O. Lieret

Horst Löffler

Oskar Maier

Volker Marks

Helmut Messerle

Ernst August Meyer

Peter Meyer

Ernst Minch

Hans W. Muff

Erwin Nierste

Heinrich Notthoff

Heinrich Oberländer

Klaus Paape

Manfred-W. Pieper

Anton Pult

Adolf Reiner

Klaus Reitsam

Günter Rieter

Johann Ropers

Simon Sägmüller

Hermann A. Schäfer

Volker Scheele

Christian Schiller

Herr Schmidt

Karl Schmoll

Helmut Schneider

Bernhard Schöler

Fritz Schottmüller

Heinrich Schütte

Peter P. R. Schwerin

Günter P. W. Seisser

Eduard Seng

Peter Siebert

Josef Spannenberger

Ekkehard Stadtmüller

Dieter Steinkrauß

Manfred Steuer

Heinrich Sudmeyer

Hans Suppmann

Michel Tetzner

Joachim Timm

Karl Timmermann

Hans-Joachim Tolksdorf

Jens O. W. Töpert

Gert Trimborn

Bernd Trowski

H. Ullrich

Johann Vilsmeier

Kai-Eberhard Vormann

Horst R. P. Wagner

Heinz Watzenberg

Helmuth-N. Weber

Eduard Weber

Eckard Wendt

Jürgen Wetzel

Karl-Hermann Wiesel

Jürgen Wilhelm

Rainer Wilke

Klaus Willemer

Otto F. Wirth

Horst Zimmer

Lothar Zimmermann

1961

117 Tote Heinrich-F. W. Albers Horst Arnoldt Friedhelm Balzer Rudolf Bannasch Werner-Max Barzel Fritz Bausewein Horst Bayer Jürgen Becker Karl Benders Manfred Blass Erich Boldt Friedhelm Bommer Johann Brehm Otto Bucher Peter Cardenbach Ulrich Czenia Horst Dammers Franz Dengel Johann Dewald Heinrich Drossard Walter Ebs Reimund Elberfeld Wolfgang Engel Hans-Günther Fahlke Hans-Peter A. Felten Rainer Fendt Erwin Fichtel Erwin Fund Manfred Funke Christian Giersig Dietrich Göbel Fritz Gronemann Wolfgang Hagge Klaus Häse Heinz-Georg Hasse Ewald Heinke Bernd Hemberger Karl-Heinz Henning Falk Hertzer Klaus Hoferichter Hans Hoppe Werner Hörr Hagen Hülfert Johannes Hussmann Werner Ingold Paul-H. Jöhnk Alfred Jordan Herbert Khillimberger Josef Kindler Hans Kladeck Lothar Klütsch Hans-Dieter Knecht Reinhard Krüger Volkhard Kuhn Wolfgang Kulmer Walter Lampe Helmut Lang Erich Lauf Erhard Lorenz Günther Mackensen Hans-Jürgen Markert  Helmut Meisner Werner Melcher H.-Richard Metzner Wolfgang Meusch Johann Meyer Peter Meyer Wolfram Miss A. Näther Willy-F.-E.-H. Papst Heinz Peters Erhard J. Petry Willibald Plath  Rolf Proföar Franz Remmert Wolfgang E. Riesek Udo H. E. Rigberg Winfried Roden Dieter F. Rohrmann Dietrich Rudolph Otmar Ruhland Siegfried Sauer Hans-Richard Schäfer Horst Josef Schäfer • Klaus Schäfer Heinz Schlachter   H. Schleelein Hans Schmelzer Hans-Joachim Schmidt Kurt Schmidt Hermann-Josef Schommertz Horst G. Schuber Ulrich Schulte-Sasse Günther Schütte Hermann Schütz Anton G. Schwanauer  Heinz Simon Max Sossau Ludwig Stelzl Dieter Tillmann Gerhard van Gember Axel Wagner Heinz Wagner Paul Maria Walter Jörg V. Weber Gerhard Wendorff Karl-Heinz Wertgen Alfred Wieder Rudolf Winkler Henry Wismar Hans Carl Wittmann Helmut Wolf Lorenz-N. Zuber

1960

81 Tote

Karl-Heinz Albert

Georg Anner

Wilhelm Auer

Adolf Bauer

Horst Becker

Robert Blessinger

Wolfgang Bliemel

Hermann Bloch

Hans-Joachim Bormann

Anton Breker

Albert Brunner

Fritz K. W. Buchrucker

Wolgang H. G. Dannenberg

Siegfried Dilbat

Jürgen Fischer

Peter Frischtatzki

Karl-Dieter Fuchs

Siegfried Fuhrich

Johann Gärtner

Hans-Günther Geist

Helmut Alfred Görke

Franz Gustav Grunwald

Alexander Guse

Werner Gusek

Hans Halfar

Helmut Hartel

Wilhelm Heidenreich

Robert Henkel

Rolf Herrmann

Emil Max Heumann

Kurt Hirsch

Erhard Hohlbaum

Hermann Hüllen

Johannes Kawalla

Josef Kerschenlohr

Lothar Kessler

Horst Kratochwil

Ekkehard Kristopeit

Siegmar Kuprat

Hans-Walter Kurz

Georg Lang

Josef Lasskarn

Peter G. Leiditz

Gerhard Loss

Herbert Ludwig

Dieter Maier

Helmut Mandlmaier

Franz-Josef Marder

Klaus Marschall

Heinrich Michael Moser

Karl-Heinz Müller

Egon H. Osenberg

Heinz Prange

Eberhard Rasberger

Karl Rennemann

Lothar Riemer

Heinrich-Wilhelm Rinkel

Josef Ruppert

Rainer Schiller

Roland Schmidt

Kurt Schneider

Walter Schröder

Heinz Schulz

Eckert Seele

Hans-Ludwig Seseke

Heinz Stiefel

Horst-Adolf Sturr

Fritz Syssler

Kurt Tanzer

Thomas H. von Stern

Franz Waldherr

Max-A. Walther

Georg Wedel

Wilhelm Weisskopf

Manfred Wenzel

Volker Wiegand

Kurt Wien

Manfred Winkler

Norbert Ziesler

Bertram Zitzmann

1959

105 Tote

Heinz Älker

Erich Altmann

Hans-Jürgen Bahr

Heinrich W. H. Bartels

Willi Bartels

Karl Bihlmeier

Hermann Bock

Franz Buchholz

Josef Buchholz

Karl Burkhardt

Joachim Czechowsky

August Dambor

Hans-Dieter Danielcik

Horst Deneke

Arnulf Dietrich

Heinz-Rudolf Doppelfled

Herbert Düsel

Gustav Ebenho

Franz Eckl

Rolf Ehmling

Götz Gottfried Eichler

Ralph Frohnert

Werner Gärtner

Rolf Gerdes

Friedrich Gerhards

Bruno Goretzki

Rudolf Graf Thun-Hohenstein

Rolf Gross

Dr. Siegfried Grumt

Rainer Hädrich

Wolfgang Handke

Paul Hansel

C. Hansen

Wilhelm Harting

Wilhelm Hartmann

Karl Heigl

Werner Heissler

Walter Herrmann

Hermann Hilpert

Horst Hingst

Richard Kabelitz

Paul Kaifer

Hans Kiefer

Hans-Jürgen Klein

Josef Kleppmeier

Gerhard Knop

Edwin Knupfer

Fredi Krebs

Werner Kröger

Werner Augustinus Kruppa

Detlef Heinrich Landich

Heinz Lehnmann

Wilhelm-Friedrich Lorenz

Klaus Lück

Günter Lünse

Adolf Mandl

Alwin Meier

Heinrich Mertes

Herr Metzger

Ernst Meyer

Manfred Morath

Dieter Moritz

Gerhard Moser

Hermann Niepmann

Günter Nillenz

Walter Nüssle

Gerd J. Osswald

Hubert Piwek

Klaus Platzdasch

Anton Pointner

Peter Pretzer

H. Rackwitz

Uwe Rademacher

Horst Radermacher

Hubert Reikow

Hans-Jörg Rüd

Josef Sachsenhauser

Herr Saller

Gerd J. Sandrock

Werner Scherer

Reinhold E. Schlecht 

Karl-Heinz Schleider

Friedrich K. Schmid

Joachim Schmidt

Gerhard Schneider

Hans Schneider

Max Schneider

Peter Schneider

Walter Schneider

Werner Schönauer

Johann Schopper

Rudolf Schramm

Klaus G. Schröder

Wilhelm Setz

Erhard Sichler

Peter Sollnick

Willibald Sponer

Harro Stenk

Rudolf Stiersdorf

Siegfried Helmut Stodollik

Hans D. Stopfer

Mathias Traum

Hermann Warmuth

Otto Weber

Ludwig Westenmeier

1958

72 Tote

Rudolf Appel

Egon Barthel

Horst Bauer

Hans Berkhahn

Herbert Bock

Peter Borst

Ernst Böttche

Kurt Brüll

Nikolaus Cetto

Ewald Cordes

Herbert Dehnhardt

Jürgen Dessow

Albert Drebes

Karl-Heinz Ehlers

Albert Erlbacher

Walter Eskofier

Harald Färber

Peter Feddersen

Karl-Heinz Fistor

Olav Georgesohn

Hartmut Gerdes

Robert Gettmann

Otto Gläsner

Karl-Heinz Gombel

Horst Götze

Herbert Gröber

H. Grunwald

Karl Gust

Adolf Hammes

Rudolf Heeren

Friedhelm Herd

Franz Herter

Hans-Wilhelm Hoffmann

Werner Jäger • Otto Jakel

Joachim Kalutza

Roland Kegel

Hans-Helmut Keller

Alfons Kersting

Dieter Klein

Walter Krause

Otto Kreuzberg

Willi Kröll

Manfred Künstle

Otto Lömmer

Reinhold Lurtz

Klaus Marquard

Richard Menger

Robert Meyer

Kurt Mücke

Ernst Nadler

Anton Niedermeyer

Kurt Reinhard Paravicini 

Hans-Joachim Pelz

Karl-Heinz Pistor

Dieter Raffelt

Kurt Rippka

Hans-Dietrich Runz

Hans-Jürgen Schaare

Herwig Scheibel

August Schmidt

Philipp Schmitt

Burghard Scholz

Christian Seel

Günther Sorge

Martin Steiner

Josef Stöppler

Erwin Wernthaler

Walter Witter

M. Witzke

Georg Wolfkuhl

Herr Wörnle

1957

49 Tote

Walter Ahrens

Karl-Heinz Brill

Günther Diestel

Ernst-Jürgen Engels

Rolf Ewald

Hansj. Föhrenbach

Otto Friedrich

Angelo Gammel

Josef Garreis

Rudolf Grossmann

Georg Günther

Josef Haas

Walter Hanekam

Rolf Herrmann

Paul Hötzel

Kurt Huber

Günter Isak

Willi Kleinknecht

Karl Koczor

Gerhard Krause

Walter Kurtz

Horst Leider

Johannes Leipert

Hans-Joachim-Karl Lemburg

Ernst-Günther Lenz

Klaus Lieder

Hans-Jürgen

Lutz Horst Marquard

Raimund Nohr

Horst Oppermann

Helmut Ottmüller

Fritz Otto

Georg Pfeifer

Adolf Pick

Werner Puscher

Waldemar Radener

Bernhard Rembiok

Willi Renz

Reinhold Rullof 

Eckhardt Schmidtke

Walter Schneider

Kurt Schöfinius

Siegfried Schwartz

Uwe Seyboth

Günter Stegmaier

Werner Stolt

Günter Tenbrink

Rudolf Weiss

Gerhard Zarn

1956

3 Tote

Herr Kersting

Peter Sartorius

Herr Schulz

Tabu Thema Gewalt gegen Männer

Gewalt gegen Männer kann immer nur von Männern ausgehen. Streitereien unter Männern, Kriege. Ja, das gibt es. Nur wenn es an das Tabu Thema Gewalt gegen Männer, ausgeübt von Frauen geht, dann glaubt es kaum einer. Es gibt kaum Statistiken dazu, sie sind unvollständig oder werden verschwiegen weil unsere Gesellschaft auf dem Auge blind ist. Erst nach und nach wird es bekannt.

Das Bundesministerium für Familien Senioren Frauen und Jugend (man beachte den Namen!) hat nun im Jahre 2006 eine Studie in Auftrag gegeben mit dem Titel "Gewalt gegen Männer" Hier werden erstmals Zahlen erhoben über das Thema Gewalt gegen Männer im außerhäuslichen und häuslichen Bereich. Diese Stichproben wurden aber in so einem kleinen Rahmen erhoben das es nicht möglich ist Rückschlüsse auf ganz Deutschland zuzulassen.

http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationsliste,did=20526.html

Was auch interessant ist: geht man auf die Seite des Ministeriums findet man das Stichwort Gleichstellung ……….und ganz viel zum Thema Frauen. Möchte man diese Studie finden- muss man sich schon sehr anstrengen. Das Wort Gendermainstream findet sich auch – und die Überschrift Gleichstellung von Frauen und Männer – um anschließend sich wieder vorallem um Frauenfragen zu kümmern.

Vergessen ist der Mann – das es Gewalt gegen Männer gibt. Es wird nicht erforscht- es wird nicht in Zahlen festgehalten – es wird nicht wahr genommen. Die Männer die von Gewalt betroffen sind stehen alleine.

Nachfragen bei Gleichstellungsbeauftragten wurden mir beantwortet mit dem Tenor – wir haben ja noch nicht mal genügend Zeit uns um die Frauen zu kümmern……..Bei einigen war es noch nicht angekommen das Gleichstellung mittlerweile – zumindest offiziel so erklärt – Gendermainstream sein soll -Politik für Frauen und Männer.  Eine Nachfrage bei einer Hilfsorganisation, die sich um vergewaltigte Frauen kümmert war ähnlich frustrierend. Ja es gibt die vergewaltigten Männern – nur – uns fehlen die Mittel – es sollen sich doch bitte andere Organisationen um diese Betroffenen kümmern.

Das männliche Kinder vergewaltigt werden kommt ja langsam an. Bei männlichen Jugendlichen wird das schon weniger wahr genommen. Wo die Gesellschaft bei Mädchen aufschreien würde – wird es bei dem Jungen wenn er "verführt" wird von älteren unter Erfahrung sammeln eingestuft.

Wieviel mehr hat ein Erwachsener mit dem Gesellschaftsbild zu kämpfen. Gewalt gegen Männer – vor allem wenn es durch Frauen geschieht – wird bei uns kaum wahr genommen. Die Männer schweigen – nicht zuletzt weil sie auch befürchten müssen das ihnen nicht geglaubt wird.

ohmannohjens:

"Frauen haben durch die Nähe wesentlich mehr Gelegenheit Kinder sexuell zu missbrauchen wie Männer. Frauen können das auch viel besser verbergen, weil das Frauen nicht zugetraut wird (Obwohl Kindertötungen zu fast 100% von Frauen begangen werden). Bei den wenigen aufgedeckten Fällen von sexuellem Missbrauch von Kindern durch Frauen waren viel aufdeckende Kriterien vorhanden. Das heißt es erfolgte schon so offen das keiner mehr wegschauen konnte."

Bei vielen Berichterstattungen Z. B……

über die Flutkatastrophe in Pakistan wird gesagt:  "unschuldige Frauen und Kinder sind bei der Flutkatastrophe…"  Sowas stört mich schon bei Kriegsberichten, aber bei Umweltkatastrophen ist sowas die Frechheit schlechthin. Ein richtiger "Brain…."  Das heisst, wenn die Flut nur die schuldigen Männer getilgt hätte, wäre alles im Butter oder wie? Bei Kriegen kann man zumindest noch einwenden, dass die meisten Soldaten tatsächlich Männer sind (wenn auch in solchen "Krisengebieten" meistens unfreiwillig und dementsprechend eigentlich ebenfalls Opfer) aber bei Umweltkatastrophen?! Nun, ich hoffe die Nachrichtensprecher beten jeden Tag dafür, dass mal ein Obdachlosenheim abbrennt, denn dann würden garantiert viele schuldige Schwanzträger ins Gras beissen…."

Das Männer, nicht nur jene sind die dort die primäre Hilfsarbeit leisten, sondern auch jene, die den Löwenanteil der Spenden berappen ist da völlig egal.
Sie, die Männer, sind keine Opfer und erhalten deswegen auch keine Hilfe, die Frauen aber schon.

Wie wärs damit:

Heute, um 12.30 Uhr, füllte sich der ……Supermarkt mit
unschuldigen Frauen und Kinder!"  Dann ist der Weg auch 50% Preiserlass NUR für Frauen geebnet. Es ist immer das Selbe! Erst ihre Unschuld betonen, dann die Extrawurst. In diesem Sinne ist das "unschuldige Frauen und Kinder" selbst bei Naturkatastrophen zu verstehen. Aber Recht hast Du, ein Brain… aller erster Güte ist das."