Achtung Jungs: Die männliche Zerstümmelung wird nicht als solche anerkannt und wir werden immer noch bedenkenlos abgehäutet!!

(eingestellt: ohmannohjens 01.10.10)

  *********************************************

*****************************

***************

Falsche Tipps in Zeitungen und Broschüren

Sonntag, den 22. August 2010 um 19:06 Uhr
Aufklärungsseite im Freien Wort *

Was geschieht, wenn sich ein 13jähriger Junge wegen seiner Vorhautverengung ratsuchend an die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wendet, das verdeutlicht ein Artikel auf der Jugendseite „@ttention“ der in Thüringen erscheinenden Regionalzeitung „Freies Wort“ vom 20. August 2010.

* Dort ist etwa zu lesen, dass einige Jungen „Wenn der Penis wächst […]   zum ersten Mal bewusst eine Vorhautverengung“ bemerken. Ob dem wirklich so ist, darüber kann man streiten. * @ttention“ rät daher unter Berufung auf die BZgA und ihr Aufklärungsportal „loveline.de“ „…mit einem Arzt (zu) klären, ob die Vorhaut entfernt werden muss oder ob sie beispielsweise gedehnt werden kann.“

* Die bloße Unterschreidung zwischen abschneiden oder dehnen erscheint recht mager für eine im doppelten Sinne einschneidende Entscheidung. Operationsmethoden, bei denen nichts entfernt wird, bleiben unerwähnt, auch ist keine Rede davon, dass in über 80 % der überhaupt behandlungsbedürftigen Phimosen schlicht eine Tube Salbe aus der Apotheke hilft.  Vielleicht verbirgt sich die erfolgreichste, wichtigste und für die jungen Patienten am wenigsten belastende Therapiemethode verschämt hinter dem Wörtchen „beispielsweise“.

* Der Leser erfährt auch, wo das Problem vieler Jungen liegt, die vor eine solche Entscheidung gestellt werden. „Viele Jungen befürchten, dass ihre Eichel ohne die Vorhaut nicht mehr so gefühlsempfindlich ist – das hat sich aber nicht bewahrheitet“, heißt es ganz knapp.

* Hier nehmen es die Autoren des Artikels mit der Wahrheit alles anderes als genau. Die meisten Ärzte informieren ihre Patienten zutreffend darüber, dass die Entfernung der Vorhaut unter Umständen eine vorübergehende oder bleibende Über- oder Unterempfindlichkeit der Eichel zur Folge haben kann.

* Zum Schluss wird der Leser noch auf eine Broschüre des Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit dem Namen "SEX´n Tipps" hingewiesen. Schon das Deutsch des Titels lässt aufhorchen – der Inhalt ist nicht wesentlich besser.

* Da erfährt der 13jährige Max etwa, dass eine Phimose meistens angeboren und nicht weiter schlimm ist. Ausnahmsweise richtig. Aber gleichzeitig wird gewarnt, „es können sich aber Entzündungen an der Eichel bilden.“ Und was dann folgt, kann sich zu einem handfesten Problem für Max auswachsen: „In einem solchen Fall würde man die Vorhaut mit einem kleinen Eingriff entfernen.“

* Kein Wort mehr über Salbe, Dehnung oder plastische,  vorhauterhaltende Operationsverfahren, denen selbst die Deutsche Gesellschaft für Urologie, sofern eine Salbenbehandlung scheitert, den Vorzug gibt.

* Im Prinzip verschweigt die BZgA – sogar mit dem Verweis auf muslimische, jüdische und amerikanische Beschneidungen – reinweg ALLES, was für Max und andere Jungen wirklich wichtig wäre. Welchen Sinn der Hinweis auf Muslime, Juden und die amerikanische Routinebeschneidung im Zusammenhang mit einer medizinischen Fragestellung macht, bleibt im Dunkeln, zumal derartige Eingriffe mitunter regelrecht grausam verlaufen.

* Max erwartet eine umfassende Beratung über ALLE zur Verfügung stehenden Behandlungsmethoden. Er hat sogar ein verbrieftes Recht darauf. Zwar nicht durch die Bundeszentrale, jedoch durch seinen behandelnden Arzt.

* Was er hier geboten bekommt, ist ein Gemenge aus medizinischen Halbwahrheiten und religiöser Verkleisterung eines ethisch und mittlerweile auch juristisch höchst umstrittenen Eingriffs in die körperliche Unversehrtheit und damit in ein Grundrecht des Jungen.

* Kein Wort darüber, dass viele beschnittene Männer, sogar wissenschaftlich belegt, genau das erleben, was „@ttention“ bestreitet. Warum, etwa weil man Jungen wie Max natürlich nicht verschrecken möchte, dürfte zu denken geben.

* Der Kommentar, wonach ein beschnittener Penis ist nicht empfindlicher sei ein unbeschnittener, ist ebenso falsch.

* Kein Arzt kann es sich heute leisten, in der Patientenaufklärung mögliche Alternativen, Komplikationen und unerwünschte Folgen einer OP zu verschweigen. Immense Schadenersatz- oder Schmerzensgeldforderungen wären vorprogrammiert. Genau deshalb warnen Patienteninformationen, die von Ärzten beim Aufklärungsgespräch eingesetzt werden, vor eben diesen Folgen.

* Warum aber werden dann die Leser von „@ttention“ und der 13jährigen Max aus der BZgA-Broschüre derart in Unkenntnis gelassen bzw. sogar falsch beraten?

* Im 21. Jahrhundert allen Ernstes ein blutiges Steinzeitritual als „Begründung“ oder „Trost“ für sinnlose Operationen an den Genitalien von Jungen heranzuziehen, ist zweifelsohne ein Wahnsinn an sich. Offen bleibt jedoch, ob dieser Wahnsinn möglicherweise Methode hat.

Quellennachweis: http://www.phimose-info.de/meldungen-aus-deutschland/falsche-tipps-in-zeitungen-und-broschueren.php

*********************************************************

*******************************

**************

ohmannohjens: Jungs lasst euch nicht die Haut abziehen, sie ist ein sehr wichtiger Bestandteil von EUERN Körper und euerem geistigen, seelischen und  sexuellen Wohlbefindens. Lasst euch KEINE Lügen auftischen und lasst euere Haut dort wo sie hingehört- an eueren Penis, er wird euch dankbar dafür sein….Und solltet ihr Fragen habe, die auch ehrlich beantwortet werden, dann wendet ihr euch an obigen Link oder an mich…..

HOME: http://www.auxiliaris.org/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.