2010 getöteten deutsche Soldaten- Ich hoffe, ihr werdet nie vergessen und ich hoffe auch, der schwarz- rot- goldene Tod holt sich keine weiteren Männer mehr

(eingestellt: ohmannohjens)

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Vergiss nicht:

Auch der Fisch stirbt an seinem

eigenen Maul. Hätte er es nicht

aufgemacht, hätte er den Haken

nicht geschluckt.

Azteken

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Eine friedliche und einträchtige Welt ist der geheime Alptraum der Offiziere und Advokaten !!! !!! !!!

Norman Kingsley Mailer   1923-  2007

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Es wird noch lange weitergestorben und -gefallen werden.

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Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen!

Platon 428- 427  bis  348- 347 v. Chr.

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2010

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7 Tote 7 Tote 7 Tote

8 Tote 8 Tote 8 Tote

9 Tote 9 Tote 9 Tote

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Martin KadirAugustyniak –

nur 28 Jahre durfte er werden !!!

 

bei einem Gefecht, Distrikt Chahar Darreh, etwa 6 km westlich von Kundus am 2. April getötet wurden.

„Die drei am Karfreitag gefallenen Soldaten sollen am Morgen ausgeflogen werden, zunächst per Hubschrauber ins usbekische Termez, von dort weiter nach Deutschland. Um kurz nach 9 Uhr trifft Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) aus Masar-i-Scharif ein, wo er sich seit Karfreitag mit einem Tross Journalisten aus Berlin aufhält. Zunächst hatte er noch gesagt, er werde nicht nach Kunduz fliegen, die Soldaten hätten nach dem schweren Gefecht anderes zu tun, als sich um einen Minister zu kümmern.

Dann stellte sich heraus, dass die drei Särge erst in ein paar Tagen ausgeflogen werden könnten, wenn der Minister sie nicht im Regierungsairbus mitnimmt. Niebel fragt in die Runde seiner Begleiter, ob sie mit einem Abstecher nach Kunduz einverstanden seien. Die stimmen zu, Niebel entscheidet am Samstagabend, doch an der Trauerfeier teilzunehmen.“

Quellennachweis:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,687212,00.html

***Mein Vater ist im Krieg gefallen“ werden die Kinder der in Selsingen so aufwändig betrauerten Soldaten sagen, wenn sie älter geworden sind. Momentan ist Remo Augustyniak, der Sohn des Hauptgefreiten Martin Kadir Augustyniak (Besoldungsgruppe A4, Grundgehalt Stufe 1, EUR 1.773) erst drei Jahre alt. Sein Vater, der 1981 geborene Bielefelder, absolvierte die Hauptschule als Jahrgangsbester, wechselte aufs Gymnasium und beendete die Schulzeit im Jahr 2002 mit dem Abiturzeugnis. Der leidenschaftliche Tänzer und Fitness-Trainer entschied sich zunächst gegen die Bundeswehr, absolvierte den Zivildienst und studierte danach Pädagogik. Im Jahr 2008 verpflichtete sich Martin Augustyniak als Zeitsoldat bei den Fallschirmjägern. Er war erst seit drei Monaten in Afghanistan, als seine Einheit in den tödlichen Hinterhalt geriet. „Er wollte wirklich den Menschen helfen“, sagte der Herr Verteidigungsminister in Selsingen.

Martin Augustyniak hinterlässt seine Ehefrau, die aus Georgien stammt, und seinen Sohn Remo. Nach der Ferienordnung des Landes Nordrhein-Westfalen wird am 14. November 2010 der diesjährige „Volkstrauertag“ begangen. Wir werden sehen, wann er wieder „Gesetzlicher Feiertag“ im deutschen Kalender wird. Für Remo Augustyniak und seine Mutter stehen noch viele solche Tage bevor.

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Nils Bruns –

mit 35 Jahre wurde sein Leben für den deutschen Staat ausgelöscht !!!

 

bei einem Gefecht, Distrikt Chahar Darreh, etwa 6 km westlich von Kundus am 2. April getötet wurden.

Auszug:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,687212,00.html

„Die schwersten Tage, die ich als Soldat erlebt habe“

Kurz nach 9 Uhr stellen sich die Soldaten zum Trauerappell auf einem staubigen Platz am Rande des Camps auf. Die Kompanie, zu der die Gefallenen gehörten, tritt als letztes an. Ihre Soldaten sind die einzigen, die ein schwarzes Band um den Arm tragen. Der Tod kam überraschend, trotz Vorbereitung auf den Einsatz: Niemand hatte den Trauerflor parat, so dass ein paar Männer am Samstag in die Innenstadt von Kunduz fuhren, um schwarzen Stoff zu kaufen. Im Camp wurden die Armbinden genäht.

Um 9.30 Uhr beginnt die Feier, zunächst stehen nur drei Kränze in der Mitte des Platzes, Niebel ist inzwischen eingetroffen, mit ihm außerdem der oberste deutsche Isaf-Soldat, General Frank Leidenberger, Chef des Regionalkommandos Nord mit Sitz in Afghanistan. Oberst Reinhardt Zudrop, Kommandeur des „Provincial Reconstruction Teams“ (PRT) in Kunduz begrüßt die Soldaten, er erklärt, diese Tage seien „die schwersten, die ich je bisher als Soldat erlebt habe“.

Dann schildert er den Zuhörern in wenigen Sätzen, was sich am Karfreitagmittag bis in die Abendstunden ereignet habe: Die Soldaten seien in ein Gefecht geraten, bei dem drei Soldaten so schwer verletzt wurden, dass sie trotz Rettungsmaßnahmen nicht gerettet werden konnten. Es seien außerdem insgesamt acht Soldaten verletzt worden, davon fünf schwer.

Zum genauen Hergang sagt er nichts, er erwähnt nicht, dass ein Soldat von einer Kugel am Kopf getroffen worden war, ein weiterer durch drei Schüsse am Bein verletzt wurde. Der dritte Soldat starb bei der Explosion einer Straßenmine. Alle drei stammten aus einem Fallschirmjägerbataillon im niedersächsischen Seedorf.

Quellennachweis:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,687212,00.html

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Robert Hartert –

mit 25 Jahre waren seine Träume, Hoffnungen, Zukunft ausgelebt !!!

 

bei einem Gefecht, Distrikt Chahar Darreh, etwa 6 km westlich von Kundus am 2. April getötet wurden.

Auszug:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,687212,00.html

Zudrop spricht auch die aus Versehen von der Bundeswehr am Karfreitag getöteten fünf afghanischen Soldaten an. „Ich entschuldige mich, dass diese Kameraden durch unsere Hand gefallen sind“, sagt er.

Dann fahren im Schritttempo die drei Transportpanzer „Fuchs“ auf den Platz. In ihnen sind die hellen Holzsärge, bedeckt von der Bundesflagge, darauf steht am Kopfende der olivgrüne Helm. Auf dem Platz ist nichts zu hören außer dem unheimlichen Säuseln der „Fuchs“-Motoren und den Schritten der Soldaten, die links und rechts der Panzer das Ehrengeleit bilden.

Leidenberger sagte aber auch: „Wir werden weiter kämpfen und wir werden gewinnen – für das afghanische Volk, aber auch für die Sicherheit Deutschlands und der westlichen Welt.“ Dafür brauche man nun Kraft und Stehvermögen und die Unterstützung der Heimat. An der, finden die Soldaten in Kunduz, mangele es gelegentlich. Posthum verleiht der deutsche Isaf-Chef den Gefallenen jeweils eine Nato-Medaille.

Auch in der Trauer gilt Disziplin

Manche Soldaten haben Mühe, ihre Tränen zurückzuhalten, als ein Soldat das Lied „Ich hatt‘ einen Kamerad“ auf seiner Trompete spielt und anschließend die Nationalhymne vom Band läuft. Als erstes verlassen die Soldaten mit den schwarzen Armbinden den Platz. Auch in der Trauer gilt Disziplin.

Am Ende des Appells fahren die drei Panzer zum Hubschrauberplatz. Dort stehen zwei Maschinen bereit, die die drei Särge nach Termez fliegen. Um 11.15 Uhr heben sie ab, in zwei weiteren Maschinen, die anschließend auf dem kleinen Platz landen, verlassen Minister Niebel und die Hauptstadtjournalisten das Camp in Kunduz.

Noch am Ostersonntag sollen die drei Toten ihre letzte Reise nach Deutschland antreten.

Quellennachweis:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,687212,00.html

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Dr. Thomas Broer –

mit 33 Jahre musste er sein Leben an den Tod abgeben !!!

 

15. April- im Raum Baglan kam er bei einem Gefecht, durch eine Sprengfalle oder Panzerfaust ums Leben. Vier weitere Soldaten wurden dabei schwer verletzt.

***Der Referatsleiter im Bundesverteidigungsministerium, Oberst Heinz Krieb – Besoldungsgruppe B3, Grundgehalt Stufe 1, EUR 6.635:

„Wir entwickeln in unserer Gesellschaft erst noch eine Kultur der Trauer um unsere Gefallenen. Das ist ein laufender Prozess, der sich gewiss von der Kultur anderer Nationen, die bereits seit Jahrzehnten mit solch tragischen Ereignissen konfrontiert sind, unterscheidet. Uns kommt es neben der engen Betreuung der Angehörigen auch auf eine angemessene und würdevolle Trauerfeier für unsere Gefallenen an.“

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Jörn Radloff –

mit 38 Jahre wurde er vom Totesengel abgeholt !!!

 

15. April- im Raum Baglan kam er bei einem Gefecht, durch eine Sprengfalle oder Panzerfaust ums Leben. Vier weitere Soldaten wurden dabei schwer verletzt.
***……ein Gelöbnis nach § 9 des Soldatengesetzes abgelegt: „Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“

In den Jahren 1973 bis 1980 sagte man uns nicht, dass das heißen würde, von einer Explosion in der nordafghanischen Provinz Baghlan zerfetzt zu werden. Damals nahmen wir den Artikel 87a des Grundgesetzes wörtlich: „Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf. […] Außer zur Verteidigung dürfen die Streitkräfte nur eingesetzt werden, soweit dieses Grundgesetz es ausdrücklich zuläßt.“

Seit dem Satz des Peter Struck scheint das nicht mehr zu gelten. Die „vaterlose Gesellschaft“(Alexander Mitscherlich) im „Land ohne Väter“ (Manfred Görtemaker) ist für einige deutsche Kinder zurückgekommen.

 

 

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Marius Josef Dubnicki –

mit 32 Jahre musste er für „Recht und Freiheit“ sein Leben lassen !!!

 

15. April- im Raum Baglan kam er bei einem Gefecht, durch eine Sprengfalle oder Panzerfaust ums Leben. Vier weitere Soldaten wurden dabei schwer verletzt.

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Josef Otto Kronawitter –

mit 32 Jahre vergaß ihn das Leben und wurde seinem neuen Dienstherrn überstellt- dem Tod !!!

 

15. April- im Raum Baglan kam er bei einem Gefecht, durch eine Sprengfalle oder Panzerfaust ums Leben. Vier weitere Soldaten wurden dabei schwer verletzt.

http://www.wehrmed.de/archiv/publication/WM/2000/29.html

Wehrmedizin und Wehrpharmazie   Ausgabe: 4/ 2000 :

In zahlreichen „Out of area„-Einsätzen der Bundeswehr, u.a. in Somalia, Kroatien, Bosnien und im Kosovo, hat der Sanitätsdienst der Bundeswehr seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Zahlreiche Sanitätsoffiziere unterschiedlichen Ausbildungsstandes sammelten umfangreiche Erfahrungen unter Einsatzbedingungen. Wenn auch die bisherigen Einsätze gezeigt haben, dass der anästhesiologische Alltag in der Mehrzahl durch planbare kleinere und mittlere Eingriffe geprägt ist, umfasst die Versorgung neben Verletzungen durch Waffen und Munition nahezu das gesamte Operationsspektrum.

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Sarah Lena Seele– 25 Jahre

7. November auf der Gorch Fook verunglückt

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O., Oliver- 21 Jahre

17.12.10  Unglücks- Unfall-Opfer

Nähere Angaben über seinen Namen sind nicht zu ermitteln. Bei der BzW ist er noch nicht als „Gefallener“ eingetragen (Stand 01.01.11)

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Zitat:

„Im Norden Afghanistans ist ein Soldat der Bundeswehr ums Leben gekommen. Der 21-Jährige war offenbar durch Schüsse aus einer Dienstwaffe schwer verwundet worden und verstarb während der folgenden Notoperation. Die Truppenführung sprach von einem “Unfall”.“

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(09.10.10)

Am 07.10.10 musste ein Mann leider wieder vom Leben in den Tod fallen. Die Bundeswehr hat ihn noch nicht in ihrer „Gestürzten- Liste“ namentlich aufgeführt. Entweder sie ist über seinen Tot immer noch zu sehr „geschockt“ und läßt sich jetzt ausgiebig therapieren oder sie hat in den verdienten Wochenend- Modus geschaltet…oder….oder….oder…..

Jetzt mein Freund, hast Du Dich in Deine eigene Freiheit hineinfallen lassen und Dich von den Fesseln Deiner staatlichen Besitz(er)innen lösen können. Ich habe so sehr gehofft, dass ich diese verdammte Liste mit „nur“ sieben Namen hätte beenden können. Aber leider ist mein Wunsch nicht in Erfüllung gegangen. Im Krieg kriegt man/n  „seltsamerweise“  leicht seine letzte Einberufung für die Ewigkeit und dieser  muss man ebenso unverzüglich nachkommen, wie dem Enteignungbefehl für unsere irdische staatliche Zwangsversklavung. Ich weiß nicht, ob es ein Leben nach dem Fall gibt. Wenn ja, dann hoffe ich, ihr werdet euere himmliche Freiheit behalten und sie nicht nochmals durch neue (vielleicht bekannte) Befehlhab(er)innen und Eigentüm(er)innen wieder verlieren müssen.

Deinem verletzten Kameraden werden leider nur sehr wenige Überlebenschancen eingeräumt, sein Sturz war doch zu heftig…..

Nachtrag 26.10.10:

Die Anzahl der Halbgefallenen war sehr unterschiedlich angegeben. Und die Angaben der Bundeszwangswehr, habe ich hier aufgeführt. Weitere Informationen gab es nicht und ich habe die von mir angegeben zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr auffinden können. Und was den Schwergestürzten betrifft- die Schachthof- Anstalt und die Presse schwieg und schweigt sich weiter aus- Betriebsgeheimnis……

 

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Afghanistankarte mit den einzelnen RegionalkommandosRegionalkommandos in Afghanistan (Quelle: Bundeswehr)

 

 

Der Faden der Erinnerung schmerzt mit jedem Stich die Wunden heilen nicht! Ich fühl mich TOT tief in mir drin!!!!

 

Jahre des Lebens, alles vergebens.

Wann werden wir uns wiedersehen ????

 

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AUSZUG UND QUELLENNACHWEIS:

http://www.freie-allgemeine.de/artikel/news/afghanistan-beissbefehl-des-generals-irritiert-truppen/

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Afghanistan: „Beißbefehl“ des Generals irritiert Truppen

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Kabul/Berlin (ddp). Die ISAF-Truppen in Afghanistan sind wegen des knallharten „Ukas“ des neuen Oberbefehlshabers David Petraeus zunehmend irritiert. Das war am Donnerstag übereinstimmend aus Militär- und Geheimdienstkreisen in Kabul zu erfahren. Nach Einschätzung von Vertretern westlicher Geheimdienste wird der martialisch gehaltene Befehl des US-Generals an alle Soldaten der alliierten Einheiten zur gezielten Tötung der Taliban-Anführer ohne eine fundierte Rechtsgrundlage wird die Lage in Afghanistan nur „noch schwieriger machen“.

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05.08.10 –

Der bisher als ausgesprochen „überlegend und intellektuell agierende“ 57 Jahre alte General hatte an die rund 120 000 Soldaten der NATO-Schutztruppe den Befehl herausgegeben: „Rammt eure Zähne gemeinsam mit den afghanischen Verbündeten ins Fleisch der Taliban und lasst nicht mehr los“. ISAF-Offiziere in Kabul sprachen von „Wildwestmanieren“. Eine solche Sprache hätten sie „noch nie gehört, auch nicht unter der Hand in Offizierskreisen“. Das bedeute letztlich eine „Wende zu einem noch nicht übersehbaren Kriegsgeschehen in Afghanistan„. Zu erklären sei das nur mit dem „Albtraum“, den der Konflikt am Hindukusch mittlerweile für US-Präsident Barack Obama gebracht habe.

Nach Informationen der „New York Times“ sieht die militärische und politische Spitze in den USA jetzt in gezielten Tötungen von Taliban, auch ohne dass ISAF-Soldaten von ihnen attackiert worden sind, den einzigen Weg, die Aufständischen in die Knie zu zwingen. Aus Berliner Generalskreisen war zu hören, „dass man die neue harte Strategie der Amerikaner trotz der immer misslicher werdenden Lage in Afghanistan nicht nachvollziehen kann“. Damit würde man sich selbst „außerhalb jeglicher Rechtsnormen stellen„, hieß es. Gegnerische Kräfte zu töten, „sozusagen zu liquidieren„, sei schwierig zu rechtfertigen, wenn sie sich selbst nicht an tatsächlichen Kampfhandlungen beteiligen.

Petraeus hatte General Stanley McChrystal abgelöst, der zwar als „harter Bursche“ agierte, aber die Devise ausgab, unter allen Umständen auf die afghanische Zivilbevölkerung Rücksicht zu nehmen. Bei Angriffen der US-Luftwaffe waren immer wieder zahlreiche Zivilisten ums Leben gekommen. Petraeus will offiziell die Strategie seines Vorgängers zur Schonung der Zivilisten fortsetzen, um „ihre Herzen zu gewinnen„.

Nach Darstellung von CIA-Angehörigen werde aber der Kurs von Petraeus „dazu führen, dass die Taliban ihre Angriffe vor allem aus den Hinterhalten intensiv verstärken werden, ohne Rücksicht auf ihre Landsleute„. Sie würden dann die ISAF-Soldaten beschuldigen, „sie hätten die Zivilisten getötet„. Das sei von der „perfiden Vorgehensweise der Taliban zu erwarten“, sagten CIA-Leute der Nachrichtenagentur ddp in Kabul.

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Ärzteorganisation: gezieltes Tötenin Afghanistan ist Mord

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Berlin (ddp). Die deutsche Sektion der Ärzteorganisation IPPNW warnt vor einer politischen Rechtfertigung des „gezielten Tötens“ von Aufständischen in Afghanistan. „Ohne rechtstaatliches Verfahren ein Todesurteil über einen Menschen zu verhängen und zu vollstrecken, ist Mord„, sagte IPPNW-Vorstandsmitglied Christoph Krämer am Freitag

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AUSZUG UND QUELLENNACHWEIS:

http://www.freie-allgemeine.de/artikel/news/afghanistan-beissbefehl-des-generals-irritiert-truppen/

 

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Kommentare bezüglich der politisch vorgeschrieben, medienwirksamen und „volksnahen“ Trauerreden-

zu Frau Dr. Angela Merkel

Das muss jeder Angehörige für sich beurteilen: Ziel der Trauerrede soll natürlich Trost sein; ob das angesichts des Dramas gelingt, ist eine andere Frage. Das schlimmer ist: es wird noch sehr viele solche Trauerreden geben müssen, denn dieser Krief ist nicht gewinnbar. Jeder Soldat, der nach Afghanistan geht, muß damit rechnen, nicht mehr lebend zurückzukommen. Die Zeiten sind vorbei, wo der Dienst in der Bundeswehr ein mehr oder weniger schlauer Job für gutes Geld gewesen ist,in dem man Krieg nur geübt hat, weil niemand wirklich ernsthaft mit einer bewaffneten Auseinandersetzung hierzulande rechnen musste.“

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„..im besten Fall ein Krümelchen Trost. Oder gar nichts. Politiker reden und reden, immer mehr Menschen nehmen ihre Reden eh nicht mehr ernst.“

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„ich verneige mich vor ihnen,  sagte die merkel vor den toten soldaten, und damit ist für sie dieser akt vorbei, wird sie es in einer woche, oder einem monat wiedersagen, oder wird bei dem 150toten soldaten vielleicht nur noch ein staatssekretär sich verneigen, wird der tote soldat irgendwann in der tageschau gar keinen platz mehr finden,wir sollten wach bleiben,und es nicht zulassen das der tote soldat zum normalen tagesgeschehen gehört.deswegen sollte wir nicht müde werden zu sagen holt die jungs heim“

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“ …bei mehr als fünfhundert Toten, würde ich den hohen Herren und Frauen, die alten Aufzeichnungen zum Abspulen  empfehlen- somit kann auch die Routine der „ehrlichen“ Trauer vermieden werden. Und ist nicht jeder Mensch auf einer Beerdigung tief bewegt, weil sie ihn an den eigenen Tod erinnert? …..

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Tränen sind die besten Freunde,wenn alle gehen,dann kommen sie !!! !!! !!!

 

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Ich hatt einen Kameraden,

Einen bessern findst du nit.

Die Trommel schlug zum Streite,

Er ging an meiner Seite

Im gleichen Schritt und Tritt.

Eine Kugel kam geflogen:

Gilt sie mir oder gilt sie dir?

Ihn hat es weggerissen,

Er liegt mir vor den Füßen

Als wär’s ein Stück von mir.

Will mir die Hand noch reichen,

Derweil ich eben lad‘.

„Kann dir die Hand nicht geben,

Bleib du im ew‘gen Leben

Mein guter Kamerad!“

Ludwig Uhland   1848

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Wann endlich besinnt sich der Mann und läßt  seine uralten Instinkte, wie Revierverteidigung und Familienschutz nicht von den Monarchen, Diktatoren, Demokraten, für ihre Zwecke ausnutzen und zu Felde in den Tod tragen. Um ihn willig zu machen, werden auch immer und immer wieder diese abgedroschenen Sprüche verwendet- ihr laßt euer Leben für die Freiheit des Vaterlandes. Sein kleines persönliches Revier und seine Familie wird kurzerhand ein wenig vergrößtert und vermehrt. Geködert mit ebenso abgedroschenen und immer wiederkehrenden Sprüchen, STOLZ RUHMHELDENTOD. !!! !!! !!! Natürlich mit den Auszeichnung in Form von EHREN-Medalien, Heldenfriedhöfen, Gedenktafeln !!! !!! !!! Aber welcher Sklavenhalter kann sich noch an diese NAMEN, an diese MÄNNER, an diese MENSCHEN,  an diese „HELDEN“ erinnern:

Herbert Jelinek, Boris Nowizki, Christian Fritsch !!! !!! !!!

Suitbert Bär, Richard Bremer, Thomas Strohl !!! !!! !!!

Robert Weimann,Wolfgang Arnold, Thomas Zeller   !!! !!! !!!

…wie haben sie gelebt und wie sind sie „für das Vaterland“  gestorben- verreckt, verendet ??? ??? ???

Warum muss das „Vaterland“ als Gesamtschuldner für ihren „Heldentod“ gerade stehen ??? ??? ??? Warum wird es immer und immer wieder dafür benutzt, den „Helden“ das Sterben zu erleichtern ??? ??? ??? Beruhigt es das Gewissen- falls überhaupt vorhanden- von den Sklavenhalter ??? ??? ??? Will das Volk es wirklich, dass ihre Männer, Väter, Verwandten, Freunde, Bekannten, Kollegen erschossen, gesprengt, zerfetzt werden und nur noch als Hackfleisch in den staatlich verordneten  „Heldenhimmel“ empor steigen dürfenkönnenmüssen ??? ??? ??? (für RECHT und FREIHEIT des Vaterlands in den Tod befehligt werden ??? ??? ???) Wer schluckt noch diesen uralten, seit Menschen- gedenken ausgelegten Köder der staatlich- machtvollen Wahrheit ??? ??????

 

 

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Grundgesetz:

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1.  Die Bundesrepubik

Deutschland ist ein DEMOKTAISCHER

und SOZIALER BUNDESSTAAT !!! !!! !!!

 

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2. ALLE STAATSGEWALT geht vom

VOLKE aus !!! !!! !!! Sie wird vom VOLK

in Wahlen und Abstimmungen und durch BESONDERE ORGANE der

GESETZGEBUNG, der VOLLZIEHENDEN

GEWALT und der RECHTSPECHUNG

ausgeübt !!! !!! !!!

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3.  Die Gesetzgebung ist an die

verfassungsmäßige Ordnung, die

vollziehende Gewalt und die

Rechtsprechung sind an Gesetz und

Recht gebunden.

 

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4.    Gegen jeden, der es unternimmt,

diese Ordnung zu beseitigen, haben

alle Deutschen das Recht zum

Widerstand, wenn andere Abhilfe

nicht möglich ist !!! !!! !!!

 

 

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GLEICHHEIT VOR DEM GESETZ !!! !!! GOLDIG

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1. ALLE Menschen sind vor dem Gesetz GLEICH !!! !!! !!!

 

*** *** ***

 

2.MÄNNER und Frauen sind

G L E I C H B E R E C H T I G T !!! !!! !!!

Der Staat fördert die TATSÄCHLICHE

DURCHSETZUNG der

Gleichberechtigung von Männer und

FRAUEN und wirkt auf die

BESEITIGUNG BESTEHENDER Nachteile hin !!! !!! !!!

 

*** *** ***

 

3.  NIEMAND darf wegen seines

GESCHLECHTES, seiner ABATAMMUNG, seiner RASSE,

seiner Sprache, seiner

Heimat und Herkunft, seiner religiösen

oder polititschen Anschauungen

B E N A CH T E I L I G T oder

B E V O R Z U G T werden !!! !!! !!!

Niemand darf wegen seiner

BEHINDERUNG benachteiligt

werden !!! !!! !!!

 

*** *** ***

 

 

 

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„Der Staat sollte der Bundeszwangswehr einen neuen Namen geben- sie in SERO

umbekennen:

SEKUNDTÄRE ROHSTOFFERFASSUNGS- ZENTRALE

*

 

„Soldaten…. Männer die offene Rechnungen von Politikern mit ihrem Leben bezahlen

*

Nicht wir, sondern eine Handvoll Politiker und Superkapitalisten…die den Hals nicht vollkriegen. Wir mussten immer nur den Kopf hinhalten, wir das gemeine Volk. Die Macher und Verursacher saßen und werden  IMMER in ihren Bunkern sitzen.“

*

Verbotene Wahrheit

*

*

2 Gedanken zu “2010 getöteten deutsche Soldaten- Ich hoffe, ihr werdet nie vergessen und ich hoffe auch, der schwarz- rot- goldene Tod holt sich keine weiteren Männer mehr

  1. Tja der Jahrestag von Kunduz ist da. Sicherlich nichts zu feiern, sondern nur ein Gedenktag, dass so etwas nicht wieder passiert. Immerhin sind die Angehörigen finanziell entschädigt worden. Sicher kein Trost aber eine Hilfe. Nun mal schauen, wie es um die Entschädigung der Opfer der Loveparade steht. Wie lange das dauert und wie hoch sie werden wird.

    • Ob einer von den hohen Herr- und Frauschaften an die Soldaten denkt, die bereits ihr Leben verloren haben?
      Ein Männerleben ist diesen Bonzen- innen nichts wert. Sind die Militär- Sklaven nicht für das Sterben abgerichtet wurden? Und das „fallen“ ist halt ein Beruf(ung)srisiko und kostet bei der Beseitigung dieses „gestürzten“ menschlichen Kriegsmaterials nur unnötiges Geld und ein paar geheuchelte Tränen.

      Mit den Loveparade- Opfern wird es wohl noch eine Weile dauern, bis sie den/die Schuldigen gefunden haben, um dann langsam auszurechnen, was ihnen so ein zertrampeltes Leben wert ist. Und die Frage geklärt ist, wem sie die Rechnung dann endgültig zuschieben können…..

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